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Südamerika mit dem Van

An open-ended adventure by weltreisenocker & Quasimone Read more
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    🇨🇱 Coquimbo, Chile

    Happy Birthday Simone

    April 17 in Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Der größte Geburtstagswunsch von Simone ist leider nicht in Erfüllung gegangen – das Auto ist noch nicht fertig. Also sitzen wir noch bei La Serena fest. Naja...

    Dafür gab’s eine Radtour. So ca. 26 km, immer an der Küste entlang. War echt schön.

    Wir sind bis nach Coquimbo gefahren. Keine so schöne Stadt... Dort waren wir aber auf dem Fischmarkt – richtig lecker gegessen. Danach noch hoch zum Kreuz auf dem Berg (Cruz del Tercer Milenio).

    Von oben hat man eine tolle Aussicht über die Stadt und den Hafen. Dann kamen aber schnell Wolken und Nebel rein. Ging schneller als gedacht. Also schnell zurück...

    Am Ende war’s ein entspannter Tag. Nicht wie gehofft, aber trotzdem schön.

    Wir gehen jetzt mal davon aus, dass wir noch bis Mittwoch hier bleiben müssen. Und dann geht's endlich weiter 😀
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  • Abwarten...

    April 14 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir warten noch immer auf Neuigkeiten vom Auto. Also heißt es gerade: Geduld haben.

    Wir sind ja aktuell noch immer in La Serena und haben uns zumindest ein bisschen weiter die Gegend angeschaut. Unter anderem den bekannten Leuchtturm „Faro Monumental“ direkt an der Küste. Ein schönes, ruhiges Plätzchen am Meer.

    Den Rest des Tages nutzen wir zum Spazieren, ein paar Dinge abarbeiten und einfach schauen, was möglich ist. Viel mehr bleibt gerade nicht übrig.

    Jetzt heißt es einfach: abwarten und hoffen, dass wir bald eine gute Nachricht bekommen und weiter können. 🚐
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  • La-Silla-Observatorium

    April 11 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute haben wir uns spontan ein Auto gemietet und sind zum La-Silla-Observatorium gefahren. War eine richtig gute Entscheidung. Wir haben dort eine etwa vierstündige Führung gemacht und konnten uns die großen Teleskope sogar von innen anschauen. Sehr beeindruckende Anlage.

    La Silla gehört zur Europäischen Südsternwarte (ESO) und liegt auf rund 2.400 Metern Höhe, mitten am Rand der Atacama-Wüste. Der Standort wurde extra gewählt, weil der Himmel hier extrem klar ist – über 300 wolkenfreie Nächte im Jahr. Genau deshalb stehen hier einige der bekanntesten Teleskope, zum Beispiel das 3,6-Meter-Teleskop oder das NTT (New Technology Telescope), das früher technisch ziemlich fortschrittlich war…

    Viele wichtige Entdeckungen wurden hier gemacht. Unter anderem wurden an La Silla schon früh Exoplaneten entdeckt, also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

    War auf jeden Fall ein richtig toller Tag. Viel gesehen, viel gelernt und einfach mal wieder raus aus dem ganzen Autothema. Tat gut.
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  • Wir melden uns dann mal ab...

    April 10 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Leider kamen gestern dann sehr schlechte Nachrichten vom Auto.

    Die Werkstatt hatten den Motor wegen der Vorglühkerzen teils geöffnet. Dabei war der Fehler nun ersichtlich...

    Die Ventile müssen seit Jahren bereits fehlerhaft gearbeitet haben. Resultat: dass Russ und Abgase über Jahre in den Motorblock geströhmt sind. Die Vorglühkerzen gingen nicht weil sie komplett verrusst waren. Auch unsere Leistungs und Abgassprobleme sind nun klar...

    Folge: der Motor muss auseinander gebaut, gereinigt und Ventile repariert werden.
    Dauer: wahrscheinlich 1 Woche

    Haben und nun hier ein Apartment gemietet und warten dann mal ab...
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  • La Serena

    Apr 6–10 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    So, wir haben nun unser Auto bei der Werkstatt abgegeben und sind in ein Hotel gezogen.

    Komisches Gefühl, so ohne "zu Hause"...

    Gute Nachrichten: es sind nicht die Einspritzdüsen (wäre sehr teuer)
    Wir lassen jetzt trotzdem alles machen, was dich so angesammelt hat (Licht, Vorglühkerzen, Dieselfilter, Einstellung)

    Und ob der Zwischenzeit arbeiten wir viel 😀 Daher gibt es wenig zu berichten...

    Morgen sollen wir das Auto wieder bekommen...
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  • Außergewöhnliches Mittagessen

    April 5 in Chile ⋅ ☀️ 24 °C

    Das wohl außergewöhnlichste Mittagessen unserer Reise.

    In einem kleinen Dorf im Valle de Elqui – Villaseca bei Vicuña – haben wir heute etwas erlebt, das weit mehr ist als nur Essen.

    Diese Region war früher extrem arm. Dürre, Wassermangel, kaum Ressourcen.

    Die Menschen hier standen vor der Frage:
    👉 Wie kocht man, wenn es kaum Holz, kaum Gas und kaum Wasser gibt?

    Die Antwort kam durch eine staatliche Studie – und durch pure Kreativität:Kochen mit der Sonne.

    Heute stehen hier überall sogenannte Solaröfen – große Metallkonstruktionen, die die Kraft der Sonne bündeln. Darin wird alles zubereitet:Brot, Kuchen, Fleischgerichte… sogar komplette Menüs.

    Und genau in so einem Restaurant saßen wir heute.

    Alles, was wir gegessen haben, wurde ausschließlich durch Sonnenenergie gekocht. Kein Gas. Kein Feuer. Nur Sonne.

    Und das Verrückte: Es war nicht nur nachhaltig – es war einfach richtig, richtig lecker.

    Ein Erlebnis, das zeigt, was möglich ist, wenn Menschen aus wenig etwas Besonderes machen.

    Ok. In Hamburg würde das wohl nicht gehen - ist sich Simone sicher. .. Egal was die Energie gerade kostet.
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  • Valle del Elqui

    April 4 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute ging es weiter ins Valle del Elqui. Die Landschaft hat sich plötzlich total verändert. Alles viel trockener, karger – und dann wieder diese grünen Streifen mit Weinreben und Obstplantagen. Liegt daran, dass hier fast alles vom Wasser aus den Anden abhängt. Ohne Bewässerung würde hier kaum etwas wachsen.

    Das Tal ist bekannt für seinen Wein und vor allem für Pisco. Überall sieht man kleine Destillerien und Felder.

    Was hier auch auffällt: der Himmel. Extrem klar. Kein Wunder, dass hier so viele Sternwarten stehen. Die Bedingungen sollen mit die besten der Welt sein.
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  • La Serena

    April 3 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Auf nach La Serena. Hier wollten wir uns die Karfreitagsprozession anschauen und gleichzeitig ein bisschen länger bleiben – auch wegen dem Auto. Und natürlich, weil ganz in der Nähe das Valle del Elqui liegt, mit Wein und Sternwarten. Das klang nach einer guten Mischung.

    La Serena selbst… na ja, wir hatten es uns irgendwie größer und auch etwas schöner vorgestellt. Es gibt ein paar nette Gebäude aus der Kolonialzeit, die ganz hübsch sind, aber so richtig gepackt hat uns die Stadt erstmal nicht.

    Die Prozession war dann aber interessant. Ziemlich lebendig, viele Menschen auf den Straßen. Trotzdem hatten wir uns das noch größer und bunter vorgestellt.

    Morgen fahren wir erstmal übers Wochenende ins Valle del Elqui und nächste Woche lassen wir dann das Auto checken.
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  • Zapallar

    April 2 in Chile ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute waren wir in Zapallar – danke für den Tipp an bee.reist. Und wir müssen sagen: richtig schöner Ort. Schon bei der Ankunft sieht man, dass hier ein bisschen mehr Geld unterwegs ist. Große Villen, gepflegte Gärten, alles sehr ordentlich.

    Wir sind dann am Wasser entlang gelaufen, über einen toll angelegten Küsten-Weg an der Küste und rüber auf die kleine Halbinsel. Wirklich nett gemacht dort, mit viel Grün, kleinen Buchten und immer wieder Blick aufs Meer.

    Zapallar hat übrigens eine längere Geschichte als Badeort für wohlhabende Familien aus Santiago. Schon vor über 100 Jahren haben sie hier ihre Sommerhäuser gebaut. Das merkt man auch heute noch, alles wirkt ruhig und eher exklusiv, aber nicht unangenehm.

    War auf jeden Fall ein schöner Zwischenstopp. Mal was anderes nach dem ganzen Hin und Her der letzten Tage.

    Mit dem Auto ist die Software leider nicht das Problem gewesen. Wir hatten aber keine Lust mehr auf Santiago.

    Also in der nächsten Stadt dann die Einspritzdüsen machen lassen...
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  • Hin und her in Santiago

    April 1 in Chile ⋅ ☀️ 26 °C

    Was für ein Tag… Eigentlich wollten wir uns heute noch Viña del Mar anschauen. Haben dann aber gelesen, dass es dort wohl öfter vorkommt, dass ausländischen Autos die Reifen zerstochen werden und dann ausgeraubt wird. Und ganz ehrlich – darauf hatten wir keine Lust. Für eine "nur nette" Strandstadt war uns das Risiko dann doch zu hoch.

    Also Plan geändert und erstmal wieder ums Auto gekümmert wegen der Aussetzer am Berg. Zurück nach Santiago, neue Software drauf, alles sah gut aus. Wir also wieder los Richtung Küste im Norden. Und dann, nach etwa 100 km… wieder die gleichen Aussetzer. Ich dachte nur: Das kann doch jetzt nicht wahr sein.

    Also wieder umgedreht, wieder zurück nach Santiago. Wieder in die Werkstatt, wieder neue Software, testen - diesmal mit anderen neuen Fehlermeldungen + Aussetzer. Es zieht sich langsam ganz schön. Heute Nacht stehen wir jetzt auf einer Tankstelle mitten in der Stadt. Nicht schön, aber geht schon.

    Morgen früh geht’s weiter mit der Fehlersuche. Dann entscheidet sich, ob es „nur“ die Software ist… oder doch die Einspritzdüsen. Wir hoffen natürlich auf die einfache Lösung. Aber irgendwie ahnen wir schon, was kommt.

    Ach und p.s. - ist leider kein April Scherz 😉
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  • Laguna Verde

    March 31 in Chile ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute waren wir am Strand von Laguna Verde in der Nähe des Campingplatz bei Valparaíso unterwegs. Ein ruhiger Ort, nicht so voll wie die bekannten Spots.

    Am Strand selbst: viel Platz, feiner Sand und ein recht klarer Blick aufs Wasser. Es war schön, einfach ein bisschen zu laufen und den Wellen zuzuschauen. Kein großes Spektakel, aber genau das macht’s irgendwie nett.

    Ansonsten haben wir ein bisschen gearbeitet – Laptop raus, Mails checken, Social Media, Weiterbildung...

    Den Rest des Tages einfach das Wetter genossen. Sonne, Meer, fertig. Manchmal braucht’s echt nicht mehr.
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  • Valparaíso

    March 30 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute haben wir einen gemütlichen Spaziergang durch Valparaíso gemacht. Und ja, es hat uns echt gut gefallen. Diese kleinen Gassen, überall bunte Häuser, dazu ganz viel Street Art – an jeder Ecke gibt’s was zu sehen.

    Vor allem die alten Viertel an den Hügeln sind richtig schön. Die berühmten Aufzüge, diese alten „Ascensores“, fahren einen nach oben – teilweise knarzen die ganz schön, aber sie gehören einfach dazu. Von oben hat man dann einen tollen Blick auf den Hafen. Apropos: Valparaíso war früher einer der wichtigsten Häfen an der Pazifikküste, vor allem bevor es den Panamakanal gab. Das merkt man irgendwie noch heute.

    Unten am Hafen ist es dann eher rau und industriell. Nicht alles ist geschniegelt, sagen wir mal so. Aber genau dieser Mix macht die Stadt irgendwie besonders. Oben kreativ und bunt, unten eher funktional.

    Unterm Strich: Vor allem das Künstlerviertel ist absolut sehenswert und für uns eine klare Empfehlung. Man läuft einfach los und entdeckt ständig neue Ecken.
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  • Auf dem Weg zur Küste

    March 29 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute waren wir auf dem Weg nach Valparaíso. Lief eigentlich ganz gut… bis wir gemerkt haben, dass am Auto doch noch nicht alles passt. Unter Volllast fehlt Leistung, also wieder dieses Thema. Kurz gesagt: Wir müssen nochmal zurück nach Santiago und das nachstellen lassen. Ein bisschen nervig, aber hilft ja nichts.

    Trotzdem sind wir weitergefahren und erstmal hier am Campingplatz angekommen. Der liegt etwas außerhalb, direkt an so einer Lagune. Echt eine ruhige Ecke, hat uns direkt gefallen. Übrigens ist es hier an der Küste deutlich frischer als in Santiago. Der Wind zieht ganz schön, da musste ich erstmal die Jacke und Decken rauskramen.

    Morgen wollen wir dann in die Stadt rein und uns Valparaíso anschauen. Mal sehen, wie es wird. Ich glaube, das wird ganz nett.
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  • Santiago de Chile

    March 28 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir sind vor ein paar Tagen in Santiago de Chile angekommen und der Start war ehrlich gesagt etwas holprig. Simone hat es erwischt, Grippe, und lag zwei Tage ziemlich flach. Ich war auch ein bisschen angeschlagen, aber noch halbwegs fit. Da hatten wir uns die ersten Tage hier irgendwie anders vorgestellt.

    Eigentlich wollten wir uns nur kurz ums Auto kümmern und die Bremsen checken lassen. Daraus wurde dann aber eine größere Sache. Es wurde ein Softwarefehler beim DPF entdeckt, wodurch Diesel ins Öl gekommen ist. Ja, richtig gehört… ich dachte kurz, mich tritt ein Pferd.

    Der Motor hatte kaum noch Leistung und wir mussten erst mal einen Spezialisten finden, der das Ganze wieder hinbiegt. Am Ende gab’s einen Ölwechsel, eine Korrektur der Software und jetzt läuft alles wieder – zum Glück.

    Heute haben wir dann endlich ein bisschen was von Santiago gesehen. Große Stadt, wirklich viele Menschen unterwegs, das merkt man sofort. Aber es gibt auch schöne Ecken. Der Blick vom Cerro San Cristóbal ist echt nett, genauso wie vom Santa-Lucía-Hügel.

    Und rund um die Plaza de Armas und den Regierungspalast kann man auch gut durchlaufen. Groß, laut, viele Menschen...

    Am Ende zählt: Uns geht’s wieder besser und das Auto läuft auch wieder. Das war die letzten Tage ehrlich gesagt das Wichtigste. Jetzt sind wir wieder bereit für die nächsten Etappen. Mal schauen, was als Nächstes kommt.
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  • Kurz vor Santiago

    March 24 in Chile ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute sind wir in einem Vorort von Santiago auf einem Campingplatz angekommen. Ziemlich ruhig hier, allerdings sogar mit Schwimmbad. bisschen außerhalb vom Trubel der Stadt.

    Das Wetter ist auch deutlich wärmer - der eiskalte Wind von der Küste ist nicht da...

    Das Beste: Wir haben Norbert und Petra wieder getroffen. Wahrscheinlich das letzte Mal, bevor sich unsere Routen trennen… irgendwie komisch der Gedanke, oder? Man reist ein Stück zusammen und dann geht’s plötzlich wieder in verschiedene Richtungen.

    Am Abend gab es ein leckeres Essen und später noch ein Gläschen Wein. Dazu viele Gespräche.

    Für die kränkelnde Simone genau richtig – ruhig, entspannt, kein großes Programm.
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  • Pichilemu

    March 23 in Chile ⋅ 🌬 17 °C

    Heute war eher ein ruhiger Tag hier in Pichilemu. Simone ist etwas krank, daher haben wir es langsam angehen lassen. Strahlende Sonne, aber ein eisiger Wind…

    Wir sind einfach auf dem Campingplatz geblieben. Kein großes Programm, kein Stress. Simone hat sich ausgeruht und ich bin eine kleine Fahrradtour an der Küste entlang gefahren.

    Sonst war heute nicht viel los. Morgen geht’s ihr hoffentlich wieder besser.
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  • Pichilemue

    March 22 in Chile ⋅ ☁️ 15 °C

    Weiter geht’s nach Pichilemu. Die selbsternannte Hauptstadt der Surfer in Chile. Und ja, passt schon ganz gut – überall Boards, kleine Surfläden und Leute mit Neoprenanzug unter dem Arm.

    Der Ort ist richtig nett. Ein langer Strand, ein paar Cafés und dieses entspannte Küstengefühl. Im Wasser waren einige Surfer unterwegs, die Wellen sahen teils gar nicht mal so ohne aus. Obwohl heute sehr ruhiges Meer war...

    Und es gibt endlich wieder Grido Eis 😀
    Ich hätte fast laut „endlich!“ gesagt… Mussten wir natürlich gleich wieder probieren.

    Ansonsten gibt es hier auch einen kleinen Fisch Markt, wo die lokalen Fischer direkt ihre Fische verkaufen und auch im kleinen Restaurants anbieten. Vielleicht morgen mal testen. Sah lecker aus.

    Am Nachmittag wurde das Wetter dann sogar noch richtig schön. Wir sind noch ein Stück am Strand entlanggelaufen, einfach so. War kein großer Plan dahinter, aber genau das hat’s ganz angenehm gemacht.
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  • Nationalpark Radal Siete Tazas

    March 21 in Chile ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute ging es weiter in den Nationalpark Radal Siete Tazas. Der Park ist bekannt für seine „sieben Tassen“ – das sind runde Felsbecken, die der Fluss über viele Jahre ausgewaschen hat. Sie sehen ein bisschen aus wie natürlich geformte Badewannen. Ziemlich sehenswert, ehrlich gesagt.

    Wir haben uns auch noch die Wanderung zum Paso Mala Cara angeschaut. Klingt schlimmer, als es ist 😅 War eigentlich eine sehr leichte Tour, alles gut machbar.

    Was uns aufgefallen ist: Es war ziemlich voll. Viele Einheimische waren da, Familien, Gruppen… fast wie ein Ausflugsziel am Wochenende. Ausländer haben wir dagegen kaum gesehen.

    Apropos Wasserfälle – einer sah aus wie aus dem Bilderbuch mit dem Namen "Brautschleier". Nicht riesig, aber echt nett. Name passte.

    War ein entspannter Tag, nichts Spektakuläres, aber schön.
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  • Laja-Fälle und Colonia Dignidad

    Mar 19–20 in Chile ⋅ 🌧 14 °C

    Nachdem wir gestern viel organisiert und bei eher schlechtem Wetter Strecke gemacht haben, ging es heute zuerst zu den Saltos del Laja. Ein breiter, kraftvoller Wasserfall, der sich in mehreren Kaskaden nach unten stürzt. Sehr voll, sehr touristisch, aber trotzdem wirklich schön anzusehen. So ein Ort, wo man kurz denkt: lohnt sich – auch mit vielen Menschen.

    Danach wurde es deutlich ernster. Weiter ging es zur Colonia Dignidad, heute bekannt als Villa Baviera. Der Ort wurde in den 1960er Jahren von dem Deutschen Paul Schäfer gegründet. Nach außen wirkte alles lange wie eine abgeschottete, deutsche Siedlung mit eigener Infrastruktur. In Wirklichkeit war es ein Ort massiver Verbrechen: systematischer Missbrauch, Zwangsarbeit und völlige Kontrolle über die Bewohner. Während der Militärdiktatur unter Pinochet diente das Gelände zudem als Geheimgefängnis und Folterzentrum für politische Gefangene. Viele Menschen sind hier verschwunden.

    Heute versucht sich der Ort als eine Art touristisches Dorf zu präsentieren, mit Restaurant und Unterkünften. Aber wenn man dort steht und sich mit der Geschichte beschäftigt, fühlt sich das alles sehr widersprüchlich an. Ruhig, gepflegt – und gleichzeitig dieser schwere Hintergrund.

    Ein Besuch, der definitiv nachwirkt. Hat auch ein sehr interessantes Museum - sehenswert mit vielen Dokumenten sich auf deutsch.
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  • Es geht weiter...

    March 18 in Chile ⋅ ☁️ 18 °C

    Die letzten Tage in Pucón waren irgendwie ereignisreich und gleichzeitig auch wieder nicht.

    - Viel Regen
    - Kaum Möglichkeiten, etwas zu unternehmen
    - Und dann auch noch Autoprobleme

    Am dritten Tag wollten wir endlich wieder los - und dann sprang das Auto nicht mehr an. Also abschleppen lassen, nächsten Tag Werkstatt. Am Ende war es zum Glück nur eine Kleinigkeit: ein defekter Dichtungsring. Nichts Dramatisches, aber wieder ein Tag weg. Dazu noch ein Migräneanfall – na ja, lief nicht ganz rund alles. 😅

    Da die Vorhersage weiterhin nass und kalt blieb und wir noch mehrere Tage hätten warten müssen, haben wir entschieden: Weiterfahren.

    Ganz ohne etwas zu sehen wollten wir dann aber doch nicht abreisen. Also haben wir uns noch die Cascada El Claro angeschaut. Und die hat sich wirklich gelohnt. Ein richtig schöner Wasserfall, viel Wasser, viel Grün - ein Highlight.

    Jetzt sind wir in Temuco. Die Stadt gilt als eine Art kulturelles Zentrum der Mapuche, der größten indigenen Bevölkerungsgruppe Chiles. Die schachbrettartig angelegte Stadt hat 236.377 Einwohner und ist Hauptstadt der Región de La Araucanía im Kleinen Süden. Sie ist eine ziemlich große und geschäftige Stadt. Unser Eindruck: chaotisch, voll, viel Verkehr – aber genau richtig, um mal Dinge zu erledigen und über einen großen lokalen Markt zu schlendern. (Der Markt lohnt sich - der Rest ist nicht so unser Ding...)

    Also heute: Wäsche waschen, einkaufen, organisieren. Morgen holen wir die Wäsche ab – und dann geht’s weiter. 🚐
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  • Pucón

    Mar 14–17 in Chile ⋅ ☁️ 14 °C

    Leider macht uns das Wetter hier in Pucón jetzt erstmal einen Strich durch die Rechnung. Für die nächsten vier Tage ist richtig schlechtes Wetter angesagt – und das ausgerechnet in einer der schönsten Regionen Chiles, direkt am Vulkan Villarrica und am See. Eigentlich wollten wir hier natürlich noch ein paar Wanderungen machen und vielleicht auch die ein oder andere Tour unternehmen, aber bei Dauerregen und schlechter Sicht macht das einfach keinen Sinn.

    Deshalb werden wir jetzt wohl erstmal ein paar Tage auf dem Campingplatz bleiben und abwarten, bis diese Regenfront durchgezogen ist. Manchmal gehört das auf so einer Reise eben auch dazu. Wir melden uns daher hier erstmal kurz ab – und sobald es weitergeht, nehmen wir euch natürlich wieder mit.
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  • Zum Vulkan Villarrica

    March 13 in Chile ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einem weiteren netten Spaziergang in Huilo Huilo ging es für uns weiter Richtung Norden – in die Gegend rund um den Vulkan Villarrica, genauer gesagt in den Ort Pucón.

    Pucón liegt direkt am Lago Villarrica und ist einer der bekanntesten Outdoor-Orte in Chile. Wandern, Kajak, Rafting, Thermen, Vulkanbesteigungen – hier gibt es eigentlich alles, was mit Natur und Bewegung zu tun hat. Und der Vulkan Villarrica mit seiner oft schneebedeckten Spitze ist dabei immer im Blick.

    Zum Einstieg haben wir eine kleine Runde mit dem Fahrrad durch den Ort und am See entlang gemacht. Danach bin ich (Thomas) noch im See schwimmen gegangen. Das Wasser war frisch, aber richtig gut nach der Fahrt.

    Der erste Eindruck: sehr nett hier. Lebendig, schöne Lage am Wasser und überall Blick auf die Berge.
    Mal sehen, was uns die nächsten Tage hier erwartet.
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  • Huilo Huilo

    March 12 in Chile ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute waren wir wandern im Huilo Huilo – und das Gebiet ist wirklich riesig. Ein großes Naturreservat mitten im valdivianischen Regenwald, mit unzähligen Wegen, Wasserfällen und Aussichtspunkten. Hier gibt es wirklich Wanderungen ohne Ende.

    Die Wege sind richtig schön angelegt, aber oft auch ein bisschen abenteuerlich: über Wurzeln, Steine und Felsen, durch dichten Wald, immer wieder mit kleinen Brücken, Lava Höhlen oder Holzstegen. Manchmal läuft man lange einfach durch die Natur, manchmal wartet am Ende ein Wasserfall oder ein schöner Aussichtspunkt.

    Huilo Huilo ist ein privates Natur- und Schutzgebiet, das sich stark für den Erhalt der alten Wälder und der Tierwelt einsetzt. Viele Bereiche wurden bewusst naturnah belassen, damit man die Landschaft so erlebt, wie sie hier schon seit Jahrhunderten existiert.

    Hier könnte man locker eine ganze Woche wandern – so groß und abwechslungsreich ist das Gebiet. Heute haben wir nur einen kleinen Teil gesehen, aber der hat schon richtig Lust auf mehr gemacht. 🌿
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  • Fischmarkt Valdivia

    March 11 in Chile ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute ging es zuerst nach Valdivia zum berühmten Fischmarkt. Ein ziemlich quirliger Ort. Direkt neben den Fischständen stehen dort tatsächlich Seelöwen, ganz entspannt, und hoffen auf ein paar Reste. Ein lustiges Bild – Händler, Touristen, Möwen und mittendrin diese großen Tiere. Valdivia selbst liegt an mehreren Flüssen nahe der Pazifikküste und ist bekannt für seinen Markt, seine Universität und die vielen kleinen Restaurants rund ums Wasser.

    Dort haben wir auch richtig lecker Fisch gegessen im Restaurant Magia Mar – absolute Empfehlung. Frisch, einfach zubereitet und genau das Richtige nach einem Bummel über den Markt.

    Danach ging es weiter nach Huilo Huilo. Diese Region ist bekannt für ihre dichten Regenwälder, Wasserfälle und unzähligen Wanderwege. Ein großes Naturreservat, das sich stark dem Schutz der alten Wälder und der Tierwelt widmet. Morgen wollen wir uns das alles etwas genauer anschauen.

    Die Fahrt dorthin war übrigens auch schon ein Highlight. Wir sind über die Strecke der Siete Lagos gefahren – eine Panoramastraße, die an mehreren Seen entlangführt und als eine der schönsten der Region gilt. Immer wieder Wasser, Wälder und Berge.

    Und noch eine kleine Kuriosität am Rande: Hier haben wir vermutlich eine der schönsten Toiletten entdeckt, die wir auf der Reise gesehen haben. Komplett aus Holz gebaut und richtig liebevoll gestaltet. Auch das gehört manchmal zu den kleinen Highlights unterwegs. 😄
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  • Termas Naturales Puyehue

    March 10 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute ging es zu den Termas Naturales Puyehue. Allerdings nicht zu den großen, kostenpflichtigen Thermen – die sahen eher aus wie große Schwimmbäder und wirkten auf uns nicht besonders gemütlich. Wir sind stattdessen zu den natürlichen Pools direkt am Fluss gegangen.

    Dort funktioniert das Ganze ganz einfach: Man nimmt sich eine Schaufel, gräbt sich eine kleine Mulde im Kies am Flussufer und wartet, bis sich diese mit warmem Thermalwasser füllt. Dann legt man sich rein und genießt. Der Fluss daneben ist eiskalt, das Wasser in der Mulde angenehm warm – ein ziemlich cooles Erlebnis und viel natürlicher als jedes Spa.

    Die vielen Thermalquellen in dieser Region haben ihren Ursprung in der starken vulkanischen Aktivität der Anden. Unter der Erde wird Grundwasser durch heißes Gestein erwärmt und steigt dann wieder an die Oberfläche. Rund um den Parque Nacional Puyehue gibt es deshalb zahlreiche heiße Quellen, die schon seit Jahrhunderten genutzt werden.

    Danach haben wir noch ein paar kleine Wanderungen durch den dichten Wald gemacht. Riesige Bäume, viel Moos, überall Wasser – fast wie ein kleiner Urwald. Ein richtig schöner und entspannter Tag. 🌿

    Zum Abschluss wurden wir noch mit einem schönen Sonnenuntergang an Stellplatz an Strand belohnt. Herrlich 😀
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