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Südamerika mit dem Van

An open-ended adventure by weltreisenocker & Quasimone Read more
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    🌊 Bransfieldstraße

    Orne Harbour

    Today, Bransfieldstraße ⋅ ⛅ 0 °C

    Am Nachmittag ging es für uns nach Orne Harbour, direkt aufs Festland der Antarktis. Dann eine schöne Wanderung hoch auf einen kleinen Gipfel, etwa 100 Höhenmeter. Kurz, aber knackig.

    Oben dann die Überraschung: eine Kolonie von Zügelpinguinen direkt am Gipfel. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Sie standen da oben ganz selbstverständlich. Und sie müssen für jedes mal Futter holen (für die Jungen) den ganzen Weg hoch und runter... puuhh... Schon irgendwie verrückt.

    Der Ausblick von oben war einfach großartig. Auf der einen Seite die Bucht mit Eisbergen, auf der anderen Seite offene Weite und Gletscher. Man wusste gar nicht, wohin man zuerst schauen soll.

    Und als Bonus: perfektes Wetter. Blauer Himmel, Sonne, kaum Wind. Einer dieser Momente, die sich einfach richtig anfühlen. Einfach schön.
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  • Anvord Bay Wale

    Today, Bransfieldstraße ⋅ ☀️ -1 °C

    Heute ging es mit dem Zodiac zum Walbeobachten in der Anvord Bay. Und ja – es war genau so gut, wie es klingt. Wir haben mehrere Buckelwale gesehen, ganz nah, ruhig auftauchend, wieder abtauchend. Diese Größe, diese Eleganz – einfach beeindruckend.

    Dazu kam noch ein Leopardenseehund, lässig auf einer Eisscholle, und mehrere Pinguine, die auf den Eisbergen saßen, als wäre das das Normalste der Welt.

    Die Landschaft in der Andvord Bay ist schwer zu beschreiben: steile Berge, Gletscherzungen, Eis in allen Formen und Farben. Schön – und gleichzeitig irgendwie bizarr, fast unwirklich.

    Man sitzt im Boot, schaut sich um und denkt ständig: Das kann doch nicht echt sein.
    Einfach schön.
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  • Kajak fahren zwischen Eisbergen

    Yesterday, Bransfieldstraße ⋅ ⛅ 1 °C

    Am Nachmittag ging es bei wirklich perfektem ruhigen und windstillen Wetter nach Danco Island – und dort aufs Kajak. Zwischen Eisbergen und Gletschern zu paddeln, ist ein Gefühl, das sich kaum beschreiben lässt. Still, klar, kalt – und gleichzeitig unglaublich intensiv.

    Das Wasser spiegelglatt, nur das leise Plätschern der Paddel und hin und wieder ein Knacken vom Eis. Ringsum diese riesigen, weißen und blauen Formen, die man sonst nur aus Dokus kennt. Und ab und zu Seals auf den Eisschollen liegen oder Pinguine, die neugierig zwischen den Kajaks aus dem Wasser springen.

    Kajak fahren in der Antarktis war in echtes Highlight.

    Wobei man fairerweise sagen muss: Hier ist gerade einfach alles atemberaubend schön. Jeder Ort, jede Stunde bringt wieder etwas Neues.

    Eine Aktivität, die wir sicher nie vergessen werden.
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  • Cuverville Island

    Yesterday, Bransfieldstraße ⋅ ⛅ 0 °C

    Aufgewacht vor Cuverville Island – und genau so stellt man sich die Antarktis vor. Überall Eisberge, Schnee, Stille und diese gewaltige, klare Landschaft. Schon beim ersten Blick nach draußen war klar: Das wird ein besonderer Tag.

    Cuverville Island beherbergt eine der größten Eselspinguin- (Gentoo-)Kolonien der gesamten Antarktis. Tausende Tiere, dicht an dicht, überall Bewegung, Rufen, Watscheln. Und mittendrin wir – langsam, leise, beobachtend.

    Über zwei Stunden sind wir durch die Kolonie gelaufen. Immer wieder angehalten, geschaut, gelächelt. Die Pinguine völlig entspannt, neugierig, aber nicht aufdringlich. Dazu ständig neue Blicke auf die Eisberge, die teils blau leuchtend im Wasser treiben oder direkt vor der Insel liegen.

    Super schön. Einer dieser Orte, an denen man gar nicht viel sagen muss. Die Bilder sprechen für sich ..
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  • Deception Island

    January 13, Bransfieldstraße ⋅ ☁️ 2 °C

    Am Nachmittag ging es dann zu einem ganz besonderen Ort: Whalers Bay auf Deception Island. Die Insel ist ein gefluteter Vulkankrater, und unser Schiff ist einfach durch die schmale Öffnung mitten hinein gefahren.

    An Land konnten wir die Ruinen der ehemaligen Walfangstation sehen. Verlassene Gebäude, rostige Tanks – alles zerfällt langsam. Wenn man bedenkt, was hier früher passiert ist, wird es einem schon ein bisschen schwer ums Herz. Die Walskelette, die noch herumliegen, machen das sehr greifbar.

    Der Vulkan ist übrigens immer noch aktiv. An manchen Stellen steigt Dampf aus dem Boden, und der Untergrund fühlt sich teilweise warm an. Ein seltsamer Kontrast: Eis, Schnee und Gletscher – und gleichzeitig vulkanische Hitze.

    Nur vereinzelte Pinguine waren hier zu sehen. Sie brüten nicht im Krater, vermutlich wegen des instabilen Bodens und der geothermischen Aktivität.

    Ein sehr interessanter, aber auch nachdenklicher Ort.
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  • Elephant Point

    January 13, Bransfieldstraße ⋅ ☁️ 2 °C

    Was für ein Start in die Antarktis.
    Am Vormittag ging es zu Elephant Point – und gleich volle Ladung Natur. Seeelefanten, Seelöwen, Eselspinguine (Gentoo) und Zügelpinguine (Chinstrap), dazu Gletscher im Hintergrund. Mehr geht kaum.

    Elephant Point liegt auf den Südlichen Shetlandinseln und ist bekannt für seine Tierdichte. Vor allem die Seeelefanten liegen hier oft dicht an dicht am Strand – riesig, träge, laut. Dazwischen wuseln die Pinguine herum, völlig unbeeindruckt von Größe oder Gewicht ihrer Nachbarn.

    Ein kleines Abenteuer war auch die Anlandung mit dem Zodiac. Boot, Wellen, Eisstücke im Wasser – nichts Wildes, aber genug, um aufmerksam zu bleiben. Am Strand dann langsam gehen, Abstand halten, einfach beobachten.

    Ein richtig gelungener erster Vormittag. Wenn das so weitergeht, kann das hier nur großartig werden.
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  • 2. Tag Richtung Antarktis

    January 11, Drakestraße ⋅ 🌨 3 °C

    Zweiter Tag auf See.
    Heute mit viel Nebel und wenig Sicht – aber dafür auch kaum Wind. Die See war fast glatt, keine Wellen. Also wieder: Drake-Glück.

    Der Tag war geprägt von Einweisungen und Sicherheitsbriefings. Viel Organisation, viele Regeln – aber alles sinnvoll. Dazu gab es mehrere Vorträge über Pinguine und über die Antarktis allgemein. Spannend und gut erklärt. Man merkt schnell, wie sensibel dieser Kontinent ist.

    Die Antarktis ist der kälteste, trockenste und windigste Kontinent der Erde. Rund 98 % sind von Eis bedeckt, stellenweise mehrere Kilometer dick. Es gibt hier keine dauerhafte Bevölkerung – nur Forschungsstationen. Leben findet vor allem an den Küsten statt: Pinguine, Robben, Wale, Seevögel. Alles hängt am Krill, der Basis des gesamten Ökosystems.

    Genau deshalb sind die Regeln so streng: saubere Stiefel, Abstand zu Tieren, nichts anfassen, nichts mitnehmen. Die Antarktis ist kein Ort, den man „besucht“ – eher einer, den man betritt, ohne Spuren zu hinterlassen.

    Morgen soll es dann endlich soweit sein: Land in Sicht. Die Spannung steigt.
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  • Erster Tag auf dem Schiff

    January 10, Drakestraße ⋅ ☁️ 5 °C

    Das Glück fährt mit uns.
    Unser Guide meinte heute: So ruhig hat er die Drake Passage noch nie erlebt. Kaum Wind, Sonne, nur sehr wenig Wellen. Bisher alles erstaunlich entspannt.

    Normalerweise gilt die Drake Passage ja als echtes Abenteuer – mit meterhohen Wellen, starkem Wind und ordentlich Bewegung an Bord. Umso unglaublicher, dass wir hier fast gemütlich dahingleiten. Man traut sich kaum, das laut zu sagen. Hoffen wir, dass Tag 2 genauso bleibt.

    Zur Drake Passage selbst: Sie liegt zwischen Kap Hoorn und der Antarktischen Halbinsel und verbindet Atlantik und Pazifik. Hier treffen kalte antarktische Strömungen auf wärmere Wassermassen – ohne Land, das den Wind bremst. Deshalb ist sie berüchtigt. Wer sehr viel Glück hat, erlebt die „Drake Lake“, wer Pech hat die „Drake Shake“.

    Aktuell ganz klar: Drake Lake.
    Bitte so bleiben.

    Nebenbei gibt’s viele Infos von den Guides, richtig leckeres Essen und nette Gespräche an Bord. Die Zeit vergeht erstaunlich schnell.
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  • Auf in die Antarktis – bis zum 19.01. ❄️

    January 9 in Argentina ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir sind dann mal weg.

    Wir wissen noch nicht, ob und wann wir unterwegs Internet haben werden. Kann also gut sein, dass ihr erst in etwa 10 Tagen wieder von uns hört.
    Falls es zwischendurch klappt, melden wir uns natürlich.

    Und wenn nicht: Danach gibt’s die volle Ladung Eindrücke, Bilder und Geschichten nachträglich.

    Drückt uns die Daumen für ruhige See, gutes Wetter und viele besondere Momente.
    Bis bald – irgendwo ganz weit unten auf der Welt. 🌍
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  • Letzte Vorbereitungen

    January 8 in Argentina ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach der mystischen Morgenstimmung heute früh – ging es für uns an die letzten Vorbereitungen in Ushuaia.

    Noch schnell in die Werkstatt, zum Friseur, ein kurzer Stadtbummel, Pinguin Fotoshooting. Alles eher unspektakulär, aber genau die Dinge, die man vorher erledigt haben will.

    Morgen geht es dann endlich aufs Schiff Richtung Antarktis. Schon ein bisschen unwirklich, dass es jetzt losgeht. Wir sind gespannt – und freuen uns sehr.

    Mal sehen, was die nächsten Tage bringen.
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  • Glaciar Martial

    January 7 in Argentina ⋅ ⛅ 8 °C

    Unser erster Stopp heute war leider nicht freiwillig: Zahnarzt. Ich (Thomas) hatte seit fünf Tagen Zahnschmerzen – und bevor es auf die Antarktis-Tour geht, wollte ich das unbedingt checken lassen. Zum Glück: nichts Wildes. Erleichterung pur.

    Danach ging’s hoch zum Glaciar Martial. Und das war dann ein richtig schöner Kontrast. Der Gletscher liegt oberhalb von Ushuaia und war früher sogar ein kleines Skigebiet (und wird gerade wieder zum Ski Gebiet aufgebaut). Derzeit ist es vor allem ein beliebtes Ausflugsziel mit Wanderwegen und tollen Blicken über die Stadt und den Beagle-Kanal. Der Gletscher selbst ist zwar deutlich kleiner geworden, aber die Umgebung ist wirklich sehenswert.

    Und als hätte Ushuaia es gut mit uns gemeint, hat auch das Wetter dann mitgespielt – etwas Sonne, klare Sicht, kein Sturm. Perfekt.

    Zum Abschluss noch ein Eis bei Grido. Einfach, aber genau richtig.
    Unterm Strich: erst kurz Stress, dann Natur, dann Eis, danach perfekter Stellplatz für die Nacht in der Natur. So darf ein Tag hier unten gern enden.
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  • Puerto Almanza

    January 6 in Argentina ⋅ 🌬 5 °C

    Heute ging’s nach Puerto Almanza, einem kleinen Fischerort am Beagle-Kanal. Ruhig, abgelegen, ein paar Häuser, Boote im Wasser – mehr braucht es hier nicht. Der Ort ist aber auch bekannt für eines der besten Fischrestaurants in der ganzen Gegend (und es waren einige sogar extra mir dem Taxi hergekommen).

    Der perfekte Anlass für unseren Besuch: mein Geburtstag 🎂 (Thomas). Und ehrlich gesagt: besser hätte das Timing kaum sein können. Denn das Wetter war alles andere als einladend – Regen, Wind und richtig kalt. Also genau richtig, um sich irgendwo reinzusetzen und gut zu essen.

    Und das Essen war genial. Frischer Fisch, perfekt zubereitet, ohne Schnickschnack. Wirklich richtig lecker. Dafür hat sich die Fahrt definitiv gelohnt. Ein echtes Highlight hier unten am Ende der Welt.

    Auf dem Rückweg hatten wir dann noch einen kleinen Moment abseits vom Essen: Wir haben einen kleinen amerikanischen Nerz auf der Straße entdeckt und von der Fahrbahn geholt. Süßes Tierchen – und irgendwie schön, ihm kurz geholfen zu haben.

    Trotz miesem Wetter ein richtig guter Tag.
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  • Ushuaia

    January 5 in Argentina ⋅ 🌬 9 °C

    Heute haben wir uns Ushuaia mit dem Fahrrad angeschaut. Kein großes Programm – einfach durch die Stadt rollen, einkaufen, Wäsche waschen und ein bisschen herum­schlendern. Dazwischen hat uns natürlich noch ein kalter Regenschauer erwischt. Gehört hier wohl einfach dazu.

    Ushuaia gilt als die südlichste Stadt der Welt (wobei sich darüber alle ein bisschen streiten 😉) und liegt eingeklemmt zwischen den Anden und dem Beagle-Kanal. Früher war der Ort eine Strafkolonie, später ein wichtiger Hafen für Expeditionen Richtung Antarktis. Heute ist Ushuaia vor allem Ausgangspunkt für Antarktis-Reisen, Kreuzfahrten und Outdoor-Abenteuer.

    Die Stadt selbst ist funktional, ein bisschen rau, aber mit Charakter. Viele Holzhäuser, viel Wind, viele Outdoor-Läden, sehr touristisch und viele Wandmalerei. Kein klassisches Postkartenstädtchen – aber man merkt, dass man wirklich am Ende der Welt ist.

    Kein spektakulärer Tag, aber ein guter.
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  • Lago Roca und Senda Costera

    January 4 in Argentina ⋅ ☁️ 16 °C

    Zweiter Tag im Parque Nacional Tierra del Fuego – und heute hat einfach alles gepasst. Sonne, kaum Wind und endlich dieses ruhige, klare Licht, das Feuerland so besonders macht.

    Die erste Wanderung ging am Lago Roca entlang. Der See war fast spiegelglatt, die Berge haben sich perfekt im Wasser gespiegelt. Wir sind langsam gelaufen, oft stehen geblieben, geschaut. Einer dieser Orte, wo man automatisch leiser wird.

    Danach stand die längere Tour auf dem Plan: Senda Costera. Ein wunderschöner Weg entlang der Küste des Beagle-Kanals, durch Wald, über kleine Buchten, mit immer wieder neuen Ausblicken aufs Wasser. Abwechslungsreich, ruhig und einfach richtig schön.

    Und dann das Lustige: Claudia und Roland haben wir unterwegs wieder getroffen. Zufälle gibt’s… Wir sind ein Stück gemeinsam gelaufen, haben gequatscht und die Landschaft geteilt.

    Ein richtig runder Tag. So fühlt sich das Ende der Welt ziemlich gut an.
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  • Parque Nacional Tierra del Fuego

    January 3 in Argentina ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute sind wir die Ruta 3 bis ganz an das so genannte "Ende der Welt" gefahren. Allein das fühlt sich schon besonders an. Ziel war der Parque Nacional Tierra del Fuego – und ja, es ist wirklich sehr schön hier. Viel Wasser, Wald, Berge und diese typische, etwas raue Feuerland-Stimmung.

    Der Nationalpark ist der südlichste Nationalpark Argentiniens und einer der wenigen weltweit, der sowohl Berge, Wälder als auch Meeresküste schützt. Er liegt direkt am Beagle-Kanal und war früher ein wichtiges Gebiet für die indigenen Yámana, die hier unter extremen Bedingungen lebten. Heute führen kleine Straßen und kurze Wanderwege durch die Landschaft – alles gut zugänglich und auch recht touristisch und gut besucht.

    Wir haben ein paar kleine Wanderungen gemacht. Dabei sind wir auf einen Biberstamm gestoßen – ein gutes Beispiel dafür, wie stark Menschen Natur beeinflussen können. Die Biber gehören hier eigentlich nicht her. Sie wurden in den 1940er-Jahren aus Kanada ausgesetzt, um eine Pelzindustrie aufzubauen. Die scheiterte, die Biber blieben. Da sie hier keine natürlichen Feinde haben, haben sie sich stark vermehrt und ganze Waldgebiete durch ihre Dämme verändert. Sieht spannend aus, ist für das Ökosystem aber ein echtes Problem.

    Am Nachmittag wurde das Wetter dann deutlich schlechter – viel Regen, wenig Sicht. Also haben wir es ruhig angehen lassen und nicht mehr allzu viel gemacht.

    Wir bleiben jetzt zwei Tage hier. Morgen geht’s weiter – je nach Wetter. Feuerland gibt den Takt vor.
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  • Estancia Túnel

    January 2 in Argentina ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute ging’s auf eine Wanderung zur Estancia Túnel – und die hat sich wirklich gelohnt. Der Weg führt entlang der Küste, vorbei an Wald, Moorflächen und immer wieder mit Blick auf den Beagle-Kanal. Ruhig, weit und typisch Feuerland. Die Estancia selbst stammt aus der Zeit, als hier Schafzucht eine der wichtigsten Lebensgrundlagen war. Heute stehen nur noch die Reste da, etwas windschief, aber mit viel Geschichte.

    Am Abend haben wir uns dann mit Roland und Claudia getroffen. Ein richtig schöner Moment, irgendwo am Ende der Welt auf bekannte Gesichter zu stoßen.

    Der Abend war genauso gut wie der Tag: gemütliches Zusammensitzen, dann eine Flasche Wein… oder waren es zwei? 😄 Dazu lange Gespräche über Reisen, Routen, Erlebnisse – und sogar über KI. Ein bisschen philosophisch, ein bisschen nerdig, sehr entspannt.

    So dürfen Tage hier unten gerne enden.
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  • Neujahr

    January 1 in Argentina ⋅ 🌬 6 °C

    Heute ging’s durch Regen, Sturm und sogar Schnee weiter Richtung Süden – bis kurz vor Ushuaia, zum Long Beach / Playa Larga. Ganz ehrlich: richtig kalt (teils bis 2 Grad) gerade. Selbst für diese Gegend ist das eher ungewöhnlich.

    Wobei es 2 Einheimische auch nicht gestört hat, die sich mit Träger Top und Barfuß an den Strand gesetzt haben. Wahnsinn...

    Ich hoffe mal, das ist kein Omen fürs neue Jahr. 😅 Aber immerhin sind wir ruhig und gut ins neue Jahr gekommen. Kein Stress, kein Trubel.

    Feuerwerk gab’s hier kaum – bei dem Wind wäre das auch keine gute Idee gewesen. Raketen hätten wahrscheinlich eher Richtung Antarktis abgedreht. 😉

    Jetzt stehen wir hier, eingepackt, mit Blick aufs Wasser. Neues Jahr, neue Kilometer – wir sind bereit. 😀
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  • Tolhuin

    December 31, 2025 in Argentina ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute ging’s über den Lago Yehuin. Sehr schöner See und der Wald dort sieht fast aus wie ein verwunschener Zauberwald – krumme Bäume, Moos, dunkle Farben. Dazu ein Lost Place (altes Hotel), der still zwischen den Bäumen liegt. Irgendwie spannend, irgendwie leicht unheimlich.

    Weiter ging es nach Tolhuin, an den Lago Escondido. Ein ruhiger Ort, viel Natur, wenig Trubel. Genau richtig nach den letzten Fahrtagen.

    Wir stehen jetzt direkt am See und werden hier ins neue Jahr starten. Ruhig, draußen, mit Blick aufs Wasser. Besser kann es kaum sein.

    Und ein kleiner Gedanke zum Schluss: Wir sind jetzt auch nur noch 100 Kilometer vom "Ende der Welt" entfernt.
    Der südlichsten Stadt, die man mit dem Auto erreichen kann...
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  • Rio Grande

    December 30, 2025 in Argentina ⋅ 🌬 13 °C

    Heute war ein klassischer Fahrtag. Nichts Spektakuläres, einfach Kilometer machen. Von Feuerland ging’s weiter nach Río Grande und dabei auch wieder über die Grenze nach Argentinien. Alles problemlos, aber eben unspektakulär.

    Río Grande selbst hat uns nicht wirklich abgeholt. Die Stadt wirkt eher praktisch als schön – Industrie, breite Straßen, viel Funktion. Aber für einen Zwischenstopp ist sie ganz okay. Man kann nochmal gut einkaufen und sich mit allem Nötigen versorgen.

    Und das Highlight zum Abschluss: ein leckeres Eis bei Grido. Das musste einfach sein. 🍦
    Manchmal reichen auch kleine Dinge.
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  • Porvenir und Königspinguin

    December 29, 2025 in Chile ⋅ 🌧 13 °C

    Was für ein toller Tag voller Überraschungen.

    Heute Morgen hatten wir erst mal Traumwetter. Perfekt, um uns ganz in Ruhe die Wracks und Lost Places der Estancia San Gregorio anzuschauen – den Steamboat Amadeo und die Barge Ambassador. Alte Schiffe, Wind, weite Landschaft. Ruhig, ein bisschen melancholisch, aber richtig spannend.

    Danach ging’s mit der Fähre rüber nach Feuerland. Allein das fühlt sich schon besonders an. Weiter nach Porvenir, wo wir erst mal richtig guten Fisch gegessen haben. Einfach, frisch, lecker.

    Dann kam leider die Enttäuschung: Wir wollten eigentlich Königspinguine sehen. Der einzige Platz auf dem Festland, wo es die gibt (Parque Pingüino Rey) ist nur mit Anmeldung – und erst wieder ab dem 3.1. offen. Für uns also zu spät. Mist.

    Aber dann die Überraschung des Tages. Abends am Stellplatz beim Leuchtturm in der Nähe von Porvenir meinte eine Frau zu uns, dass sich gerade ein Pinguin am Strand aufhält. Eigentlich total untypisch hier. Also sofort los. Und tatsächlich: da war er. Ganz nah, ganz ruhig. Wir konnten ihn in aller Ruhe beobachten.

    Manchmal läuft’s nicht nach Plan – und genau dann passieren die schönsten Dinge.
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  • Punta Arenas

    December 28, 2025 in Chile ⋅ 🌧 11 °C

    Heute ging’s nach Punta Arenas, eine der größten Städte ganz im Süden Chiles. Leider bei Regen und auch noch Sonntag – das hat der Stimmung nicht unbedingt geholfen. Alles wirkte etwas ruhig, fast schon trist.

    Punta Arenas liegt an der Magellanstraße und war früher ein extrem wichtiger Ort für die Schifffahrt, lange bevor es den Panamakanal gab. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt reich durch Handel, Schafzucht und Seefahrt. Davon zeugen heute noch einige repräsentative Gebäude, besonders rund um den Plaza Muñoz Gamero, den zentralen Platz der Stadt.

    Ganz nett fanden wir die Wandbemalungen, die man hier und da entdeckt, und die schönen alten Häuser rund um den Hauptplatz. Auch die Strandpromenade hat was, mit Blick aufs Meer und die vorbeiziehenden Wolken – bei besserem Wetter bestimmt noch schöner.

    Insgesamt blieb für uns aber eher der Eindruck einer typischen Hafenstadt. Funktional, ein bisschen rau, viel Geschichte – aber emotional hat sie uns nicht so richtig abgeholt.
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  • Abwarten in Puerto Natales

    December 27, 2025 in Chile ⋅ 🌬 13 °C

    Heute war es extrem stürmisch und ungemütlich. Der Wind hat ordentlich losgelegt – selbst der große LKW neben uns wurde richtig durchgeschüttelt. Da weiß man, warum Patagonien dafür bekannt ist.

    Also haben wir beschlossen: abwarten. Wetter aussitzen. Nicht kämpfen, sondern annehmen.

    Zwischendurch ein kurzer Mittagsspaziergang durch die Stadt. Ein paar lustige Details entdeckt, Menschen beobachtet, Wolken angeschaut, die in irrem Tempo über den Himmel jagen oder einfach nur tolle Farben haben.

    Keine großen Highlights heute. Dafür auch viele Sachen erledigt, die sich angesammelt haben.
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  • Aussichtspunkt Lago Azul

    December 26, 2025 in Chile ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute haben wir noch eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt am Lago Azul gemacht. Nicht lang, nicht schwierig – aber mit einem richtig schönen Blick über den See und die umliegenden Berge. Genau die Art von Spaziergang, die man gern zum Abschluss macht.

    Danach ging es zurück nach Puerto Natales. Der Wetterbericht sieht für die nächsten Tage eher mau aus – viel Regen, Wind und kühl.

    Wir bleiben erstmal hier auf dem schönen Campingplatz, machen es uns gemütlich und warten das Wetter ab.

    Manchmal ist genau das richtig und nötig.
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  • Torres del Paine

    December 25, 2025 in Chile ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute haben wir eine kleine Wanderung durch die Blumenfelder im Nationalpark Torres del Paine gemacht – rund um die Laguna Azul. Eine eher ruhige Ecke des Parks, weit weg vom großen Trubel. Genau das hat uns gefallen.

    Die Gegend hier ist richtig schön: offenes Gelände, weite Blicke, Berge, Wasser und diese typische patagonische Stimmung. Und wir hatten sogar Glück mit dem Wetter – ein paar Wolken, ein paar Sonnenfenster, genau richtig.

    Irgendwie hat mich das hier auch ein bisschen an Südtirol erinnert (3 Zinnen). Nur mit mehr Seen drumherum und mehr grün. Einfach wunderschön.

    Das Highlight: ein traumhafter Stellplatz direkt am See, mit Blick auf die Torres (Türme).

    Manchmal braucht es keine große Wanderung. Diese Aussicht reicht völlig.
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  • Frohe Weihnachten

    December 24, 2025 in Chile ⋅ 🌧 9 °C

    Ruhige, entspannte Weihnachten.
    Genau so, wie es dieses Jahr einfach gepasst hat.

    Unser großes Geschenk: vier neue Reifen fürs Auto. 🎁🚐
    Besser hätte es kaum sein können – Sicherheit, Ruhe im Kopf und endlich wieder entspannt auf Schotter unterwegs sein.

    Dazu gab’s eine richtig leckere Pizza. Für mich sogar mit Guanako-Fleisch – war… interessant. 😅 Nicht schlecht, aber definitiv mal was anderes.

    Später noch ein kleiner Spaziergang durch die kalte Luft und zum Abschluss ein Film mit Popcorn. Mehr brauchte es nicht.

    Perfekt für dieses kalte, patagonische Weihnachtswetter. 🎄
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