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Südamerika mit dem Van

An open-ended adventure by weltreisenocker & Quasimone Read more
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    🇵🇪 Tacna, Peru

    Arica

    Yesterday in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Hurra das Auto ist nach 6 Tagen fertig. Und diesmal hatten wir auch eine sehr gute Werkstatt gefunden 😀

    Leider mussten wir unser Traum Apartment zwischenzeitlich nochmal wechseln. Das neue war auch schön....,aber.... 😉

    Aber jetzt wo das Auto wieder läuft - schnell Richtung Norden an die Grenze zu Peru. Letzter Stop in Chile die Küstenstadt Arica.

    Toller Strand, nett...aber nur ein kurzer Stopp....

    Morgen geht es nach Peru 😀
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  • Zwangspause in Iquique

    June 14 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    🌊 Eigentlich hatten wir ja andere Pläne. Doch jetzt heißt es mal wieder warten – auf die Nachricht der Werkstatt und hoffentlich gute Neuigkeiten für unser Auto.

    Jetzt lernen wir Iquique etwas intensiver kennen, als ursprünglich gedacht. Die Stadt hat einen schönen, langen Strand und eine nette Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und bunten Fassaden. Gleichzeitig sieht man aber auch viele Obdachlose, was einen nachdenklich stimmt und einen deutlichen Kontrast zur traumhaften Lage direkt am Pazifik bildet.

    Immerhin haben wir mit unserem Airbnb echtes Glück gehabt. Der Blick aufs Meer ist fantastisch und macht das unfreiwillige Warten deutlich angenehmer. 🌅
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  • Langsam haben wir keinen Bock mehr...

    June 13 in Chile ⋅ ☀️ 27 °C

    🗿 Der Riese von Atacama – ein geheimnisvolles Kunstwerk mitten in der Wüste.

    Mit über 100 Metern Länge ist der Gigante de Tarapacá die größte prähistorische menschenförmige Geoglyphe der Welt. Vor mehr als 1.000 Jahren schufen ihn die Ureinwohner am Hang eines Berges in der Atacama-Wüste. Bis heute gibt er Rätsel auf. Vermutlich diente er als astronomischer Kalender und half dabei, Jahreszeiten und wichtige Zeitpunkte für Landwirtschaft und Karawanen vorherzusagen.

    Ein faszinierender Ort mit einer ganz besonderen Atmosphäre.

    Leider nahm unser Auto danach wieder das Steuer über unser Leben. 😅

    Plötzlich: Kühlwasser leer. Motorwarnleuchte. Abschleppen. Werkstatt. Rückfahrt nach Iquique.

    Jetzt sitzen wir erneut in einer wunderschönen Airbnb-Wohnung mit Blick aufs Meer und warten auf die Diagnose der Werkstatt am Montag.

    Ganz ehrlich: Langsam reicht's. In den letzten Wochen hat uns das Auto mehr Nerven gekostet als jede Schotterpiste, jeder Fluss und jede Wüste zusammen. Mittlerweile überlegen wir ernsthaft, ob wir uns nicht einfach ein anderes Fahrzeug kaufen und endlich wieder das tun, weshalb wir eigentlich hier sind:

    Die Freiheit genießen. 🌎🚐
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  • Iquique

    June 12 in Chile ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach unserem Besuch in Humberstone ging es weiter nach Iquique. Schon von weitem fällt hier etwas ganz Besonderes ins Auge: die gewaltige Cerro Dragón, eine der größten urbanen Sanddünen der Welt. Sie erhebt sich direkt am Rand der Stadt und wirkt, als würde die Atacama-Wüste langsam in die Straßen hineinwandern. Ein faszinierender Anblick, den man so kaum irgendwo sonst findet.

    Auch die Innenstadt hat uns gut gefallen. Viele historische Gebäude aus der Salpeterzeit mit ihren kolonialen Holzfassaden verleihen dem Zentrum einen ganz eigenen Charme. Nett anzusehen und ein schöner Kontrast zur modernen Küstenstadt.

    Der eigentliche Grund für unseren Abstecher nach Iquique war allerdings ein anderer. Nach unserer etwas abenteuerlichen Flussdurchfahrt bei der Garganta del Diablo machte sich nun eine weitere Spätfolge bemerkbar: Unser Anlasser war offenbar geflutet worden. Das Auto ließ sich nur noch sporadisch starten, was auf Dauer natürlich keine besonders entspannte Situation ist.

    Also hieß es wieder einmal: Werkstatt statt Sehenswürdigkeiten.

    Zum Glück war die Ursache schnell gefunden und der Anlasser konnte repariert werden. Nach einem kurzen Werkstattstopp sprang der Ducato wieder zuverlässig an.

    Manchmal hat man auf Reisen das Gefühl, dass das Auto genauso viele Abenteuer erlebt wie man selbst. 😅

    Aber diesmal mit gutem Ausgang: Reparatur erfolgreich, Motor läuft – und die Reise kann weitergehen. 🚐💨🌎
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  • Salpeterwerken Humberstone

    June 12 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute ging es zu den ehemaligen Salpeterwerken Humberstone, einem UNESCO-Weltkulturerbe mitten in der Atacama-Wüste – und für uns ein richtig spannendstes Ziel.

    Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war Salpeter das „weiße Gold“ Chiles. Er wurde vor allem als Dünger und zur Herstellung von Sprengstoffen genutzt und machte die Region zu einem der wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes. Rund um die riesigen Fabrikanlagen entstanden ganze Städte mit Wohnhäusern, Schulen, Theater, Hotel und Geschäften – alles mitten in der scheinbar endlosen Wüste.

    Als jedoch synthetischer Salpeter entwickelt wurde, verlor der natürliche Rohstoff rapide an Bedeutung. Die Werke wurden geschlossen und die einst lebendigen Orte verlassen. Heute sind Humberstone und das benachbarte Santa Laura als UNESCO-Weltkulturerbe erhalten und vermitteln einen faszinierenden Einblick in diese außergewöhnliche Epoche der Geschichte.

    Uns hat der Besuch wirklich begeistert. Die riesigen Anlagen sind beeindruckend und gleichzeitig erstaunlich gut erhalten. Beim Spaziergang durch die verlassenen Straßen, Werkshallen und Gebäude fühlt es sich fast so an, als wäre die Zeit einfach stehen geblieben.

    Eine echte Zeitreise – spannend gemacht und absolut einen Besuch wert. 🏜️🏭⏳
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  • Chug Chug - Geoglifos

    June 11 in Chile ⋅ 🌬 20 °C

    Unser erster Stopp des Tages waren die Geoglifos de Chug Chug. Mitten in der endlosen Weite der Atacama-Wüste liegen hier über 400 riesige Bodenzeichnungen, die von präkolumbischen Kulturen geschaffen wurden. Anders als die berühmten Nazca-Linien in Peru entstanden sie überwiegend durch das Freilegen der dunklen Gesteinsschicht, wodurch die hellere Oberfläche sichtbar wurde. Die Motive zeigen Menschen, Lamas und geometrische Figuren und waren vermutlich Orientierungspunkte für alte Karawanenrouten oder hatten eine rituelle Bedeutung.

    Beeindruckend, wie gut diese jahrhundertealten Zeugnisse der Geschichte dank des extrem trockenen Klimas bis heute erhalten geblieben sind.

    Danach ging es zu einer Tankstelle – Waschtag für unsere Kleidung war dringend angesagt. 😄

    Also wurde gewaschen und anschließend das komplette Auto kurzerhand zur mobilen Wäschespinne umfunktioniert. Überall hingen Shirts, Hosen und Handtücher zum Trocknen – ein herrlich chaotischer Anblick. 🚐🧦👕😂
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  • Lagunas Escondidas de Baltinache

    June 10 in Chile ⋅ 🌬 17 °C

    Heute haben wir einen Ausflug zu den Lagunas Escondidas de Baltinache gemacht. Schon die Fahrt dorthin war spannend, denn die Landschaft wirkt stellenweise fast wie von einem anderen Planeten. Die Gegend ist wirklich genial.

    Das Highlight war natürlich das Baden in einer der Lagunen. Das Wasser hatte gerade mal etwa 12 Grad – also ziemlich frisch! Aber sobald man drin ist, merkt man etwas Besonderes: Durch den extrem hohen Salzgehalt treibt man fast automatisch an der Oberfläche. Ein bisschen wie im Toten Meer, nur eben mitten in der Atacama-Wüste. Das war schon ein verrücktes Gefühl.

    Die Lagunen liegen in einem Gebiet mit vielen Salzablagerungen, die sich über sehr lange Zeit gebildet haben. Das Wasser sammelt sich hier in natürlichen Becken und nimmt dabei große Mengen an Mineralien und Salz auf. Deshalb ist der Salzgehalt so hoch, dass Schwimmen eigentlich fast schon Nebensache ist – man lässt sich einfach treiben.

    Ein richtig schöner Ausflug mit beeindruckender Landschaft und ja, nach dem Bad klebte das Salz wirklich überall. 😄🏜️🩵
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  • Arbeitstag

    June 9 in Chile ⋅ 🌬 18 °C

    Das Wetter war nicht perfekt und wir hatten einige Termine und Workshops im Kalender - passt 😀

    Also ein entspannter und ruhiger Arbeitstag am Computer...

    Gibt schlechtere Arbeitsplätze 😀

  • Valle de la Luna

    June 8 in Chile ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute waren wir im Valle de la Luna bei San Pedro de Atacama. Der Name passt wirklich: Überall Felsen, Dünen und trockene Landschaften, die fast wie auf dem Mond aussehen (oder aus Star Wars). Wir haben einige Wanderungen gemacht und immer wieder an den Aussichtspunkten angehalten. Die Ausblicke waren einfach genial. Mal sah die Landschaft aus wie eine riesige Sandburg, mal wie eine Kulisse aus einem Science-Fiction-Film.

    Die Gegend hier - die Atacama-Wüste - ist eine der trockensten Regionen der Welt. Wind und seltene Regenfälle haben die Felsen im Valle über Millionen von Jahren geformt. Besonders spannend fanden wir auch die verschiedenen Farben der Gesteine. Je nach Sonnenstand wechseln die Töne zwischen Beige, Rot und Grau.

    Übrigens gehört San Pedro de Atacama zu den wenigen grünen Oasen hier. Verrückt, wenn man bedenkt, wie trocken die Umgebung ist!
    Das Wasser stammt vor allem aus den Anden und kommt hier dann aus unterirdischen Quellen an die Oberfläche. Viele dieser Wasserläufe versickern allerdings dann wieder in der Wüste oder enden in Lagunen und Salzseen. Das Wasser erreicht hier nie das Meer. Doch ohne diese natürlichen Wasserquellen gäbe es den kleinen Ort wahrscheinlich gar nicht.

    Unser Fazit: Ein richtig schöner Tag mit tollen Spaziergängen, sehenswerten Landschaften und Ausblicken, die man nicht jeden Tag sieht. Mondlandschaften pur! 🌙🏜️
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  • Heute stand zunächst ein kleiner Spaziergang durch San Pedro de Atacama auf dem Programm. Der Ort ist wirklich hübsch, mit seinen Lehmhäusern, kleinen Gassen und dem besonderen Wüstenflair. Allerdings merkt man auch schnell, dass er komplett auf Tourismus ausgerichtet ist. Trotzdem ein netter Ort, um etwas durchzubummeln.

    Anschließend ging es zur Wanderung durch die Garganta del Diablo (Devil's Throat). Die Schlucht ist beeindruckend und die Landschaft einfach wunderschön. Am Ende wartet ein Mirador mit einem fantastischen Blick auf die umliegenden Vulkanriesen der Andenkette. Die Wanderung hat sich definitiv gelohnt.

    Für den größten Adrenalinschub des Tages sorgte allerdings nicht die Wanderung, sondern die Anfahrt.

    Der Park Ranger erklärte uns, dass die eigentliche Brücke momentan nur provisorisch sei und unser Ducato dafür wohl etwas zu schwer wäre. Seine Empfehlung: Einfach durch den Fluss fahren. Das Wasser sei nicht tief.

    Nun ja... die Definition von „nicht tief“ scheint hier etwas anders zu sein als unsere. 😅

    Das Wasser war so tief, dass es bis zur Windschutzscheibe reichte. Nach der Durchfahrt hatten wir Wasser im kompletten Motorraum, selbst an der Batterie in Fahrerraum und plötzlich entwickelte unser Auto auch ein gewisses Eigenleben. Die Hupe ging los, das Radio schaltete sich ein und verschiedene elektrische Funktionen machten Dinge, obwohl der Schlüssel längst abgezogen war!

    In diesem Moment wurde uns ehrlich gesagt etwas anders.

    Zum Glück konnten wir den Ducato einige Stunden trocknen lassen und nach und nach normalisierte sich alles wieder. Am Ende ist alles gut gegangen – aber für ein paar Minuten sah es so aus, als würde unser treuer Begleiter nach den Werkstattproblemen der letzten Wochen das nächste Kapitel aufschlagen. 😅🚐💦

    Auf Reisen klappt halt nie "alles nach Plan" und man muss flexibel sein und locker bleiben (und reagieren).
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  • Mano del Desierto

    June 6 in Chile ⋅ ☁️ 24 °C

    Weiter ging es zur berühmten Mano del Desierto, der riesigen Hand mitten in der Atacama-Wüste. Schon beeindruckend, wie dieses Kunstwerk sich vor der kargen Wüstenlandschaft erhebt.

    Anschließend machten wir einen kurzen Einkaufsstopp in Antofagasta. Die Stadt ist stark von Industrie und Bergbau geprägt und konnte uns persönlich nicht besonders begeistern. Für uns war es eher ein praktischer Zwischenstopp als ein Reiseziel.

    Von dort aus ging es weiter Richtung San Pedro de Atacama. Auf dem Weg durchquerten wir Calama, eine Stadt, die nicht gerade den besten Ruf genießt und als eine der unsichereren Städte Chiles gilt. Deshalb haben wir dort nicht lange verweilt (nur tanken) und schnell wieder raus.

    Für die Nacht suchten wir uns schließlich einen Stellplatz auf etwa 3.500 Metern Höhe. Im ersten Moment klang das nach einer guten Idee – viel Ruhe, tolle Aussicht und ein fantastischer Sternenhimmel.

    Die Realität sah dann etwas anders aus: Mitten in der Nacht meldete sich die Höhe bei mir ziemlich deutlich. Kopfschmerzen waren die Folge und erinnerten mich daran, dass man sich an diese Höhen besser langsam gewöhnen sollte. 😅

    Aber genau solche Erlebnisse gehören wohl zu einem Roadtrip dazu - nicht immer perfekt, aber.... 🚐🏜️⛰️
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  • Mirador

    June 5 in Chile ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute stand eine kleine Wanderung zum Mirador im Parque Nacional Pan de Azúcar auf dem Programm. Der Weg war nicht besonders lang, aber die Aussicht hat sich definitiv gelohnt. Die Kombination aus Wüste, Bergen und dem tiefblauen Pazifik ist einfach einzigartig.

    Leider mussten wir aber auch feststellen, dass unser Auto noch immer nicht ganz so läuft, wie es sollte. Nach der langen Zeit in der Werkstatt hatten wir gehofft, das Kapitel endlich hinter uns zu haben.

    Jetzt heißt es erst einmal beobachten, Ursachen suchen und überlegen, wie wir weiter vorgehen. Vielleicht sind es nur noch Spätfolgen der fragwürdigen Reparaturen in La Serena und etwas, das sich schnell beheben lässt. Hoffen wir das Beste.

    Trotzdem versuchen wir, uns die Freude am Reisen nicht nehmen zu lassen. Die Landschaft hier ist beeindruckend, unser Stellplatz direkt am Meer traumhaft und genau solche Momente erinnern uns daran, warum wir überhaupt unterwegs sind. 🚐🌊☀️
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  • Nationalpark Pan de Azúcar

    June 4 in Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach einer herrlich ruhigen Nacht und etwas Hintergrundwissen über das Santuario Granito Orbicular – eine der seltensten und faszinierendsten Gesteinsformationen der Welt – ging es für uns weiter zu den Petroglifos de Las Lizas. Beeindruckend, wie viel Geschichte hier mitten in der Wüste verborgen liegt.

    Anschließend führte uns die Strecke in den Parque Nacional Pan de Azúcar. Und was sollen wir sagen? Einfach traumhaft. Rauhe Küstenlandschaften, türkisblaues Meer, Kakteen bis zum Horizont und eine unglaubliche Ruhe.

    Das Beste: Wir haben wieder einen perfekten Stellplatz direkt am Meer gefunden. Allein am Strand, nur das Rauschen der Wellen und die Natur um uns herum.

    Genau das haben wir in den letzten Wochen vermisst, während unser Auto in der Werkstatt stand. Jetzt endlich wieder unterwegs zu sein, frei zu stehen und jeden Tag neue Orte zu entdecken, fühlt sich einfach großartig an.

    Manchmal merkt man erst, wie sehr einem etwas gefehlt hat, wenn man es wieder zurückbekommt. 🚐🌊☀️
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  • Endlich wieder unterwegs

    June 3 in Chile ⋅ ⛅ 16 °C

    Hurra – wir haben unser Auto wieder! 🎉 Nach wirklich viel Pech in den letzten Wochen können wir endlich wieder unterwegs sein. Und das haben wir heute direkt ausgenutzt.

    Los ging es zur Mar de Dunas, einem riesigen Dünengebiet am Rand der Atacama. Dort sind wir auf eine der höheren Dünen gewandert. Ganz schön anstrengend – jeder Schritt nach oben rutscht gefühlt wieder ein Stück zurück. Aber die Aussicht war die Mühe wert. Sand, soweit das Auge reicht, und dazu die karge Wüstenlandschaft. Schon beeindruckend.

    Danach fuhren wir zur Mina San José. Hier ereignete sich 2010 eines der bekanntesten Grubenunglücke der Welt. Nach einem Einsturz waren 33 Bergleute 69 Tage lang rund 700 Meter unter der Erde eingeschlossen. Die spektakuläre Rettung wurde damals weltweit verfolgt. Besonders bewegend: Wir haben dort tatsächlich einen der Überlebenden getroffen. Das machte die Geschichte plötzlich sehr greifbar und noch eindrucksvoller.

    Weiter ging es nach Bahía Inglesa, einem kleinen Küstenort mit hellen Sandstränden und türkisblauem Wasser. Die Region gehört zu den trockensten der Welt, und gerade deshalb wirkt dieser Küstenabschnitt fast überraschend. Weiße Strände, bizarre Felsen und das Meer direkt vor der Wüste – eine tolle Kombination.

    Zum Abschluss schauten wir uns noch das Santuario Granito Orbicular an. Dort findet man eine der seltensten Gesteinsformen der Welt. Die auffälligen kreisförmigen Muster entstanden vor Millionen Jahren, als Lava und Magma unter ganz besonderen Bedingungen extrem langsam abkühlten. Die Steine sehen fast aus, als hätte jemand sie künstlich gestaltet.

    Und als Krönung des Tages haben wir einen Traum-Stellplatz direkt am Meer gefunden. Wellenrauschen, Abendlicht und endlich wieder unterwegs. Das hat heute richtig gut getan. 😊🚐🌊
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  • Copiapo

    May 31 in Chile ⋅ ⛅ 22 °C

    Stadtrundfahrt, Märkte und wirklich sehr leckeres Eis 😀

    So kann man es aushalten... Schönes Wetter und wirklich ein geniale Eis. Das wird sogar ausgezeichnet wegen der Qualität und hat einen Preis gewonnen.

    Richtig lecker... 😋😋

    Ansonsten ist die Stadt nett. Aber nichts besonderes. Wüstenstadt in der Atacama Wüste. Allerdings ist hier in der Nähe die berühmte Mine, wo 33 Bergleute über 69 Tage eingeschlossen waren.

    Die wollen wir uns am Mittwoch nach der Reparatur des Autos anschauen...
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  • Zwischenmeldung

    May 29 in Chile ⋅ ☁️ 26 °C

    Rückmeldung von der Werkstatt: Injektoren können nicht repariert werden und müssen ausgetauscht werden.

    Also 1000€ Kosten - dafür wird es wahrscheinlich Montag schon gemacht...

    Danke nochmals an die alten Werkstatt für diese Extra-Kosten! 😉🤬

    Ansonsten ist die Stadt nett aber auch nichts besonderes. Wir waren gestern auf einem riesigen Markt mit sehr guten Angeboten. Besonders die Mini Honigmelonen (Pepino Melone oder Melonenbirne) sind lecker 😀 Kannten wir beide noch gar nicht...

    Unser Schlafplatz war dann leider der After- und Vor-Treffplatz der Disco. Und ich kann euch sagen - die haben hier echt so große Soundanlagen in ihren getunten Autos, dass unser ganzes Auto vibriert hat...
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  • Weiterfahrt bis Copiapo

    May 28 in Chile ⋅ 🌙 17 °C

    Ja, wir haben nach 7 Wochen endlich unser Auto wiederbekommen.

    Und La Serena hat uns zur Feier und Abschied sogar den schönsten Sonnenuntergang geschenkt 😀

    Irgendwie konnte ich (Thomas) mich zwar noch nicht so richtig freuen - zu groß war meine Skepsis bezüglich der Qualität der Reparatur... und leider hatte ich Recht.

    Nach 100 km war klar - da stimmt was nicht. Das Auto fährt deutlich schlechter als vorher. Leistungsverlust am Berg. Schwarzer Qualm etc...

    Also nächste Stadt, nächste (neue) Werkstatt.

    So wie es aussieht hat die alte Werkstatt beim ewigen Zusammenbauen unsere Injektoren kaputt gemacht. (Bei einem Versuch waren wir sogar dabei, - Lauter Knall. Metallische Geräusch. Qualm).

    Konnte die neue Werkstatt aber nicht machen - also langsam weiter zur nächsten Stadt...

    Copiapo. Hier zum Spezialisten für Injektoren.

    Morgen bekommen wir Angebot. Wahrscheinlich 3-5 Tage...

    Naja, mal gucken was diese Stadt so zu bieten hat.

    Auf alle Fälle macht die Werkstatt einen guten Eindruck.
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  • Noch immer in La Serena

    May 25 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    Ja, wir warten noch immer auf das Auto.

    Aber vor lauter Frust haben wir uns nun für ein paar Tage ein richtig schönes Apartment am Meer gegönnt 😀

    Wenn wir Glück haben, bekommen wir morgen (nach 7 Wochen) unser Auto zurück...

    ...wenn wir Glück haben 😉
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  • Punta de Choros

    May 3 in Chile ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute war der zweite Tag mit unserem Leihwagen. Wir sind etwa 150 km Richtung Norden gefahren, nach Punta de Choros. Die Strecke und auch die Gegend da war echt schön – viel Wüste, Kakteen überall und zwischendurch immer wieder Strände mit hellem Sand. Teilweise sah das aus wie aus einem Film, nur ohne Filmcrew.

    In Punta de Choros gibt es eigentlich viele Bootstouren zu den Inseln Isla de Pinguin und der Seelöwen-Kolonien.

    Tja… Nebensaison. Heute ging gar keine Tour raus. Ein bisschen Pech gehabt, aber so ist das halt manchmal.

    Trotzdem war der Ort schön. Ruhig, wenig los, irgendwie entspannt.

    Und nach über drei Wochen Warten auf unser eigenes Auto tat dieser kleine Roadtrip richtig gut.

    Apropos Warten: wir hoffen jetzt, dass unser Auto vielleicht Freitag... ? Ja, das wäre echt nicht schlecht. Schauen wir mal.
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  • Versuch Grenze - gescheitert

    May 2 in Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    Erste Info: Auto ist noch immer nicht fertig. Wir bekommen nun noch einen neuen Zylinderkopf.... mal gucken wie lange das noch dauert.

    Deshalb sind wir heute spontan mit einem Leih-Auto Richtung Grenze gefahren. Unsere chilenischen Aufenthaltsgenehmigungen laufen bald aus, also dachten wir: komm, probieren wir’s einfach mal. 150 Kilometer später standen wir dann da – und tja, hat nicht geklappt. Für einen neuen Stempel hätten wir auch nach Argentinien einreisen müssen. Und das hätte nochmal gut 6 Stunden extra bedeutet. Über Ripio, über den Pass, rauf auf fast 4800 Meter… das war uns dann doch zu wild, bzw der Leihwagen darf Chile eh nicht verlassen. Also wieder umgedreht.

    Die Strecke an sich war aber echt schön. Durch das Elqui-Tal.

    Unterwegs haben wir uns mit Roland und Claudia getroffen. Wir kennen sie noch aus Uruguay und Ushaia. War auf jeden Fall richtig nett. Wir haben zusammen was getrunken und ein bisschen gequatscht.

    Danach ging’s noch nach Vicuña. Kleiner Ort, aber ziemlich sehenswert. Vele bunte Häuser, kleine Läden mit Kunst und Handgemachtem und einer tollen Holz-Kirche.

    Auch gab’s noch ein Eis – und das war richtig lecker und riesig...

    Auch wenn der Plan nicht aufgegangen ist, war der Tag irgendwie rund. Schön auch mal raus der Wohnung zu kommen...
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  • Update

    April 23 in Chile ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir hängen noch immer fest.

    Motor wird wirklich komplett überholt. Derzeit ist er ausgebaut und auch die Einspritzdüsen müssen gereinigt werden + neue Dichtungen.

    Freitag soll der Motor in der zweiten Werkstatt fertig gemacht werden. Dann noch 3 Tage Einbau und Test...

    Also frühestens nächsten Mittwoch geht es für uns weiter...
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  • Happy Birthday Simone

    April 17 in Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Der größte Geburtstagswunsch von Simone ist leider nicht in Erfüllung gegangen – das Auto ist noch nicht fertig. Also sitzen wir noch bei La Serena fest. Naja...

    Dafür gab’s eine Radtour. So ca. 26 km, immer an der Küste entlang. War echt schön.

    Wir sind bis nach Coquimbo gefahren. Keine so schöne Stadt... Dort waren wir aber auf dem Fischmarkt – richtig lecker gegessen. Danach noch hoch zum Kreuz auf dem Berg (Cruz del Tercer Milenio).

    Von oben hat man eine tolle Aussicht über die Stadt und den Hafen. Dann kamen aber schnell Wolken und Nebel rein. Ging schneller als gedacht. Also schnell zurück...

    Am Ende war’s ein entspannter Tag. Nicht wie gehofft, aber trotzdem schön.

    Wir gehen jetzt mal davon aus, dass wir noch bis Mittwoch hier bleiben müssen. Und dann geht's endlich weiter 😀
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  • Abwarten...

    April 14 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir warten noch immer auf Neuigkeiten vom Auto. Also heißt es gerade: Geduld haben.

    Wir sind ja aktuell noch immer in La Serena und haben uns zumindest ein bisschen weiter die Gegend angeschaut. Unter anderem den bekannten Leuchtturm „Faro Monumental“ direkt an der Küste. Ein schönes, ruhiges Plätzchen am Meer.

    Den Rest des Tages nutzen wir zum Spazieren, ein paar Dinge abarbeiten und einfach schauen, was möglich ist. Viel mehr bleibt gerade nicht übrig.

    Jetzt heißt es einfach: abwarten und hoffen, dass wir bald eine gute Nachricht bekommen und weiter können. 🚐
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  • La-Silla-Observatorium

    April 11 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute haben wir uns spontan ein Auto gemietet und sind zum La-Silla-Observatorium gefahren. War eine richtig gute Entscheidung. Wir haben dort eine etwa vierstündige Führung gemacht und konnten uns die großen Teleskope sogar von innen anschauen. Sehr beeindruckende Anlage.

    La Silla gehört zur Europäischen Südsternwarte (ESO) und liegt auf rund 2.400 Metern Höhe, mitten am Rand der Atacama-Wüste. Der Standort wurde extra gewählt, weil der Himmel hier extrem klar ist – über 300 wolkenfreie Nächte im Jahr. Genau deshalb stehen hier einige der bekanntesten Teleskope, zum Beispiel das 3,6-Meter-Teleskop oder das NTT (New Technology Telescope), das früher technisch ziemlich fortschrittlich war…

    Viele wichtige Entdeckungen wurden hier gemacht. Unter anderem wurden an La Silla schon früh Exoplaneten entdeckt, also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

    War auf jeden Fall ein richtig toller Tag. Viel gesehen, viel gelernt und einfach mal wieder raus aus dem ganzen Autothema. Tat gut.
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  • Wir melden uns dann mal ab...

    April 10 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Leider kamen gestern dann sehr schlechte Nachrichten vom Auto.

    Die Werkstatt hatten den Motor wegen der Vorglühkerzen teils geöffnet. Dabei war der Fehler nun ersichtlich...

    Die Ventile müssen seit Jahren bereits fehlerhaft gearbeitet haben. Resultat: dass Russ und Abgase über Jahre in den Motorblock geströhmt sind. Die Vorglühkerzen gingen nicht weil sie komplett verrusst waren. Auch unsere Leistungs und Abgassprobleme sind nun klar...

    Folge: der Motor muss auseinander gebaut, gereinigt und Ventile repariert werden.
    Dauer: wahrscheinlich 1 Woche

    Haben und nun hier ein Apartment gemietet und warten dann mal ab...
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