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Südamerika mit dem Van

An open-ended adventure by weltreisenocker & Quasimone Read more
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    🇵🇪 Ayacucho, Peru

    Ayacucho

    Yesterday in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

    Ayacucho - eine der geschichtsträchtigsten Städte Perus. Die auf rund 2.760 Metern Höhe gelegene Stadt ist vor allem für ihre koloniale Architektur, mehr als 30 Kirchen und ihre lebendige indigene Kultur bekannt. Anders als viele andere Reiseziele in Peru verirren sich hier nur vergleichsweise wenige internationale Touristen hin.

    Mein Eindruck: chaotisch, laut und voller Leben. Die Straßen sind oft eng, steil und voller Verkehr - Autofahren macht hier wirklich keinen Spaß. Man muss ständig aufpassen und jederzeit mit allem rechnen. Busfahren mit den öffentlichen Bus ist aber auch ein Abenteur 😉.

    Auffällig ist auch, dass hier überwiegend die indigene Bevölkerung lebt. Selbst in den Touristenbüros und bei den Anbietern von Ausflügen spricht wirklich niemand Englisch (und ich habe in mehr als 10 gefragt). Ohne ein paar Worte Spanisch oder den Übersetzer auf dem Handy wäre ich hier oft ziemlich aufgeschmissen.

    Mein Campingplatz auf dem Hügel - die Anfahrt war zwar ziemlich abenteuerlich, aber die Aussicht entschädigt für alles. Sowohl der Sonnenaufgang als auch der Sonnenuntergang von hier oben sind einfach traumhaft. 🌄

    Der weniger schöne Teil des Tages: Ich musste mich schon wieder um eine Werkstatt kümmern. Mein Auto gebe ich morgen ab und ziehe für ein paar Tage in ein Airbnb (mal wieder).

    Mal sehen, was diesmal dabei herauskommt. Langsam kenne ich dieses Spiel leider schon ziemlich gut. 🚐🔧
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  • Cañones de Qorihuilca

    July 8 in Peru ⋅ ☀️ 21 °C

    Campingplatz El Rancho de Bruno & Cañones de Qorihuilca

    Heute ging es zu den beeindruckenden Cañones de Qorihuilca – einer faszinierenden Schlucht, die durch jahrtausendelange Erosion entstanden ist. Meterhohe (bis zu 50m), geschwungene Felswände mit ihren unglaublichen Farben und Formen machen den Canyon zu einem echten Naturwunder. An manchen Stellen wird der Durchgang so schmal, dass man sich seitlich hindurchzwängen muss. Und teilweise geht man auch durch Tunnel (zum Glück hatte ich eine Taschenlampe dabei).

    Das Beste daran: Ich hatte den gesamten Canyon komplett für mich allein. Absolute Ruhe, keine anderen Besucher – einfach nur Natur. Solche Momente sind auf Reisen unbezahlbar.

    Auch der Campingplatz El Rancho de Bruno hat mich begeistert. Der Stellplatz liegt oberhalb von Ayacucho und bietet einen fantastischen Blick über die Stadt – bin auf den Sonnenuntergang gespannt.

    Leider war der Tag trotzdem nicht nur positiv. Mein Auto verliert inzwischen sowohl Öl als auch Kühlwasser. Bevor ich noch einmal über die hohen Andenpässe fahre, muss ich dringend eine Werkstatt finden – mal wieder. Ohne Spanisch ist das zwar eine kleine Herausforderung, aber irgendwie wird sich auch dieses Problem lösen lassen.
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  • Vía de los Libertadores

    July 7 in Peru ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach der Überquerung der Vía de los Libertadores ging es weiter Richtung Ayacucho. Die Strecke hatte es in sich: Immer wieder wechselten sich gut ausgebaute Abschnitte mit holprigen Straßen und Baustellen ab. Dazu kamen enge Kurven, steile Abhänge und jede Menge Lkw, die das Vorankommen nicht gerade einfacher machten.

    Dafür wurde ich unterwegs immer wieder mit beeindruckenden Ausblicken auf die Anden belohnt. Tiefe Schluchten, schneebedeckte Gipfel, kleine Bergdörfer und endlose Hochebenen machten die Fahrt zu einem echten Erlebnis. Hinter jeder Kurve wartete ein neues Panorama. Trotz der langen und teilweise anstrengenden Fahrt war diese Strecke landschaftlich ein absolutes Highlight und der Weg nach Ayacucho mindestens genauso beeindruckend wie das Ziel selbst.
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  • Pinguine - Isla Blanca (Ballestas)

    July 6 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Eigentlich hatte ich für heute einen Ausflug zu den Islas Ballestas geplant. Leider machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Der Wind war so stark, dass die Tour zu den Inseln abgesagt werden musste.

    Zum Glück gab es eine Alternative, und so ging es zu einer nahegelegenen Isla Blanca. Auch dort gab es jede Menge zu entdecken: Seelöwen, unzählige Seevögel und sogar Humboldt-Pinguine in ihrer natürlichen Umgebung. 🦭🐧 Ein wirklich schöner Ausflug, auch wenn es nicht ganz der ursprünglich geplante war.

    Der Ort selbst hatte – abgesehen von seinen hervorragenden Fischrestaurants (war sehr lecker) – für mich nicht allzu viel zu bieten. Deshalb machte ich mich schon am Nachmittag wieder auf den Weg Richtung Anden.

    Mein heutiger Stellplatz liegt auf etwa 3.000 Metern Höhe, damit sich mein Körper langsam an die Höhe gewöhnen kann. Der Platz ist zwar nicht der schönste meiner Reise, aber für die Akklimatisierung genau richtig. Höher wollte ich heute noch nicht übernachten.

    Morgen wartet mit der Vía de los Libertadores die nächste Etappe. Diese spektakuläre Andenstraße gilt als eine der schönsten Routen der Region und führt über hohe Pässe mit beeindruckenden Ausblicken bis nach Ayacucho. Ich bin schon sehr gespannt, was mich dort erwartet! ⛰️🚐
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  • Cañón de los Perdidos

    July 4 in Peru ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute ging es zum Cañón de los Perdidos – dem „Canyon der Verlorenen“. 🏜️

    Dieser beeindruckende Canyon wurde erst vor wenigen Jahrzehnten einer größeren Öffentlichkeit bekannt und zählt noch immer zu den Geheimtipps in der Region Ica. Über Millionen von Jahren hat der Río Seco das Gestein erodiert und eine spektakuläre Schlucht mit steilen Felswänden, bizarren Gesteinsformationen und verschiedenen Erdschichten geschaffen. Die Landschaft wirkt fast wie von einem anderen Planeten.

    Der Weg dorthin hat es allerdings in sich. Die Anfahrt führt viele Kilometer über einsame Schotter- und Wüstenpisten und zieht sich ganz schön in die Länge. Spätestens nach den letzten Kilometern versteht man, warum dieser Ort nicht von Touristen überlaufen ist.

    Aber genau deshalb fühlt sich der Canyon auch so besonders an. Die Ruhe, die Weite und die beeindruckenden Felsformationen machen den Ausflug absolut lohnenswert.

    Mein Fazit: Diesen Canyon muss man sich wirklich verdienen – aber genau das macht ihn am Ende zu einem unvergesslichen Erlebnis. 😊
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  • Ica

    July 3 in Peru ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute habe ich mir auch Ica selbst angeschaut. Ehrlich gesagt gehört die Stadt für mich bisher nicht zu den schönsten Orten Perus.

    Der Verkehr ist laut und hektisch, überall herrscht geschäftiges Treiben und an vielen Ecken fällt leider auch der viele Müll auf. Dazu ist die Armut in einigen Stadtteilen deutlich sichtbar. Es ist eine Seite des Landes, die ebenso zur Realität gehört wie die spektakulären Landschaften und Sehenswürdigkeiten.

    Trotzdem wollte ich den Stadtspaziergang machen, denn genau das gehört für mich zum Reisen dazu: nicht nur die Postkartenmotive zu sehen, sondern auch den Alltag der Menschen kennenzulernen.

    Was mich dafür umso mehr begeistert, sind die Menschen. Egal, wo ich bisher unterwegs war – ich wurde überall freundlich empfangen. Obwohl ich kaum Spanisch spreche, sind die Peruaner unglaublich hilfsbereit, geduldig und herzlich. Oft reichen ein Lächeln, ein paar Gesten und ein bisschen Improvisation aus, um sich gegenseitig zu verstehen.
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  • Oase Huacachina

    July 2 in Peru ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute stand zuerst intensiv eines der größten Highlights Perus auf dem Programm - die berühmten Nazca-Linien. ✈️🏜️

    Die riesigen Geoglyphen wurden vor rund 2.000 Jahren von der Nazca-Kultur geschaffen. Insgesamt gibt es Hunderte von Linien, geometrischen Formen sowie Tier- und Menschenfiguren. Sie entstanden, indem die dunklen Steine der Wüstenoberfläche entfernt wurden und der hellere Untergrund zum Vorschein kam. Durch das extrem trockene und nahezu windstille Klima sind die Linien bis heute erstaunlich gut erhalten.

    Das Faszinierende daran: Die meisten Figuren sind vom Boden aus kaum oder gar nicht zu erkennen. Erst aus der Luft offenbaren sich die riesigen Motive – darunter Kolibris, Affen, Spinnen, Wale und viele weitere Figuren, die teilweise mehrere hundert Meter groß sind. Bis heute ist nicht endgültig geklärt, warum die Nazca diese gewaltigen Zeichnungen angelegt haben. Es gibt Theorien, dass sie religiösen Zeremonien dienten, mit Astronomie zusammenhingen oder Teil von Ritualwegen waren.

    Da ich meine Drohne dabeihatte, konnte ich viele der riesigen Formen aus einer ganz besonderen Perspektive erleben. Aus der Luft wird einem erst bewusst, welche Meisterleistung diese Geoglyphen vor so langer Zeit waren.

    Anschließend ging es weiter nach Ica, genauer gesagt zur berühmten Oase Huacachina. Mitten in der Wüste liegt diese kleine Palmenoase, umgeben von riesigen Sanddünen – ein beeindruckender Anblick.

    Natürlich durfte eine Buggy-Tour nicht fehlen. Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung, wie schnell diese Fahrzeuge nahezu senkrecht Dünen hinauf- und wieder hinunterfahren können. Mehr als einmal fühlte es sich an wie in einer Achterbahn – inklusive ordentlich Kribbeln im Bauch. 😄

    Zum Abschluss wurden wir mit einem traumhaften Sonnenuntergang über den goldenen Dünen belohnt – ein perfekter Abschluss für einen erlebnisreichen Tag.

    Und als wäre das noch nicht genug Abenteuer gewesen, war auch die Rückfahrt mit dem Mototaxi durch den Verkehr von Ica wieder ein Erlebnis für sich. 🚖😅
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  • Rund um Nazca

    Jul 1–9 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute war ein unglaublich spannender Tag rund um Nazca - mit einer Menge faszinierender Geschichte und beeindruckender Bauwerke. 🇵🇪

    Der erste Stopp war die Nekropole von Chauchilla. Die über 1.000 Jahre alten Gräber mit ihren außergewöhnlich gut erhaltenen Mumien und Grabkammern geben einen faszinierenden Einblick in die Bestattungskultur der Nazca-Zivilisation. Ein Ort, der gleichzeitig beeindruckend und nachdenklich stimmt.

    Weiter ging es zur archäologischen Stätte Cahuachi - dem einstigen religiösen und zeremoniellen Zentrum der Nazca-Kultur. Die riesigen Pyramiden und Tempelanlagen mitten in der Wüste sind einfach unglaublich. Noch heute ist ein Großteil der Anlage gar nicht ausgegraben. Schade nur, dass man einen Großteil des Geländes nicht betreten darf. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich meine Drohne dabeihatte und einen Eindruck von den gewaltigen Ausmaßen aus der Luft gewinnen konnte.

    Danach standen noch die Los Paredones, die beeindruckenden Acueductos de Cantalloc und ein Blick auf die markanten Agujas de Cantalloc auf dem Programm. Besonders die über 1.500 Jahre alten spiralförmigen Wasserkanäle zeigen, wie genial die Nazca das knappe Wasser in dieser extrem trockenen Region nutzten – ein beeindruckendes Ingenieurswerk.

    Natürlich durfte auch ein erster Blick auf einige der berühmten Nazca-Linien nicht fehlen. Vom Mirador El Telar konnte ich mehrere riesige Geoglyphen erkennen, darunter den berühmten Baum und die Hände. Außerdem habe ich den Gato de Nazca, die riesige Katzenfigur am Hang, besucht.

    Zum Abschluss ging es noch zum Essen in die Stadt Nazca. Der Verkehr dort ist allerdings ein echtes Abenteuer - laut, chaotisch und mit Fahrern, die oft sehr rücksichtslos unterwegs sind. Da muss man wirklich ständig aufmerksam sein.

    Und das Beste: Das war erst der Anfang. Morgen stehen noch viele weitere Nazca-Linien auf dem Programm. Ich bin gespannt, was mich noch erwartet! ✈️🏜️
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  • Richtung Nazca

    June 30 in Peru ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute ging es immer weiter Richtung Nazca - kilometerlang entlang der peruanischen Pazifikküste. 🚐🌊

    Die Strecke ist unglaublich abwechslungsreich: endlose Küstenabschnitte, weite Wüstenlandschaften, beeindruckende Täler, riesige Sanddünen und immer wieder kleine, ursprüngliche peruanische Ortschaften. DIese sind aber teilweise in sehr ärmlichen Zuständen. Aber - hinter jeder Kurve wartet eine neue Kulisse.

    Auch wenn die Straßen oft gut sind, kommt man hier trotzdem nicht besonders schnell voran. Die Entfernungen sind riesig, und immer wieder schleichen die unzähligen LKW die vielen Berge hinauf...

    Morgen sollte ich aber schließlich Nazca erreichen. Ich bin schon gespannt, die weltberühmten Nazca-Linien endlich mit eigenen Augen zu sehen.
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  • Von 4000 auf 0

    June 29 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Nacht auf 4.000 Metern Höhe hatte es in sich. 🥶❄️

    Mit Temperaturen von deutlich unter -10 °C war am Morgen sogar mein Auto eingefroren. Als ich losfahren wollte, sprang der Motor bei -8 °C einfach nicht mehr an. Also blieb mir nichts anderes übrig, als geduldig zu warten, bis die Sonne die Landschaft – und hoffentlich auch den Motor – langsam wieder aufgewärmt hatte. Zum Glück hat es schließlich funktioniert.

    Danach ging es auf einer spektakulären Strecke hinunter bis an die Pazifikküste. Unterwegs wechselte die Landschaft ständig: beeindruckende Ausblicke auf die Anden, endlose Wüsten und bizarre Felsformationen. Und natürlich durfte auch ein kleines Abenteuer nicht fehlen – Google Maps schickte mich kurzerhand durch einen Steinbruch auf einer Piste, bei der ich mehrfach dachte: Hier komme ich weder runter noch wieder hoch. 😅 Am Ende hat aber alles geklappt.

    Als Belohnung wartete am Abend ein absoluter Traumstellplatz: direkt am Meer, direkt am Strand und weit und breit kein Mensch. 🌊🏖️ Nur das Rauschen der Wellen und die untergehende Sonne – besser kann ein Reisetag kaum enden.

    Jetzt geht es weiter Richtung Norden. Mein nächstes großes Ziel sind die berühmten Nazca-Linien. Bis dorthin werden es vermutlich noch etwa zwei Tage Fahrt .
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  • Catarata und Bosque de Piedras de Pillones

    June 28 in Peru ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute ging es mit dem Auto hinauf auf über 4.400 Meter zum Bosque de Piedras de Pillones. ⛰️

    Diese außergewöhnliche Felslandschaft ist über Millionen von Jahren durch Wind und Wasser entstanden. Die bizarren, teilweise riesigen Felsformationen sehen aus wie Skulpturen und verleihen der Hochebene eine fast surreale Atmosphäre. Trotz der kargen Landschaft gibt es immer wieder Vicuñas und andere Tiere zu entdecken.

    Anschließend ging es weiter zur Catarata de Pillones. Besonders faszinierend fand ich, wie gewaltig der Wasserfall auf dieser Höhe ist. Mitten im Andenhochland stürzt hier eine beeindruckende Wassermenge über mehrere Felsstufen in die Tiefe – ein Anblick, den man in dieser trockenen Landschaft kaum erwarten würde. Der Fluss wird von Niederschlägen und Schmelzwasser aus den umliegenden Anden gespeist und sorgt das ganze Jahr über für dieses beeindruckende Naturschauspiel.

    Die Landschaft heute war einfach spektakulär – weite Hochebenen, bizarre Felsen, klare Flüsse und eine unglaubliche Ruhe.

    Mein Schlafplatz für die Nacht liegt direkt an einem Fluss auf 4.000 Metern Höhe. Ein traumhafter Ort mitten in der Natur. Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie kalt die Nacht hier oben wird. 🏕️❄️
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  • Munteres Treiben

    June 27 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute stand Auto und Wäsche waschen auf dem Programm. Ebenso einige Planungen und organisieren der nächsten Tage.

    Abends ging es nochmal in die Stadt. Es war unter anderem eine Pride Parade, eine kleine Demo und die typische peruanische Musik auf der Straße... War richtig was los...

    Habe dann in einer Kneipe mit dem Einheimischen Fußball geguckt - klar Stimmung 😀
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  • Kloster Santa Catalina

    June 26 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute ging es in das Monasterio de Santa Catalina de Siena – für mich eines der absoluten Highlights von Arequipa. 🇵🇪

    Das im Jahr 1579 gegründete Kloster ist wie eine kleine Stadt in der Stadt. Hinter den hohen Mauern lebten über Jahrhunderte Nonnen nahezu vollständig abgeschieden von der Außenwelt. Mit seinen engen Gassen, kleinen Plätzen, Innenhöfen und den leuchtend roten, blauen und weißen Wänden fühlt man sich wie in einer anderen Zeit.

    Besonders beeindruckt haben mich die Farben, die ruhige Atmosphäre und die spannende Geschichte dieses Ortes. An jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken – von den einfachen Wohnräumen der Nonnen bis hin zu wunderschönen Kapellen und blühenden Innenhöfen.

    Für den Besuch sollte man sich unbedingt genügend Zeit nehmen. Das Kloster ist weit größer, als es von außen wirkt, und gerade das gemütliche Erkunden macht den besonderen Reiz aus. Für mich hat sich der Besuch definitiv gelohnt. 😊
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  • Ein weiterer entspannter Tag in Arequipa. 😊

    June 25 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    Natürlich durfte das berühmte Queso Helado nicht fehlen – übersetzt zwar „Käseeis“, tatsächlich enthält es aber gar keinen Käse. Die traditionelle Spezialität aus Arequipa wird aus Milch, Kokos, Zimt und Gewürzen hergestellt und schmeckt überraschend lecker.

    Anschließend habe ich die beeindruckende Kathedrale von Arequipa besucht – nicht nur von außen ein echtes Highlight. Auch das Innere mit seinen hohen Gewölben, kunstvollen Altären und der besonderen Atmosphäre hat mich begeistert.

    Heute stand einfach mal Entschleunigung auf dem Programm – durch die Altstadt schlendern, lokale Spezialitäten probieren und die besondere Stimmung dieser wunderschönen Stadt genießen. 🇵🇪
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  • Colca Canyon

    June 24 in Peru ⋅ ☀️ 10 °C

    Heute klingelte der Wecker bereits um 2.30 Uhr morgens (oder eher on der Nacht). Ziel des Tages: der berühmte Colca Canyon, einer der tiefsten Canyons der Welt. An manchen Stellen ist er über 3.000 Meter tief und damit sogar deutlich tiefer als der Grand Canyon in den USA. Die Region wird seit Jahrhunderten von den Colca- und Cabana-Kulturen bewohnt, deren Terrassenfelder noch heute die Berghänge prägen. Jetzt wird überwiegend Quinoa angebaut.

    Die Fahrt führte zunächst über einen Pass auf beeindruckenden 4.910 Metern Höhe. Allein die Landschaft unterwegs war schon spektakulär – schneebedeckte Vulkane, endlose Hochebenen, Alpakas und Vikunjas in freier Wildbahn und eine Weite, die man kaum in Worte fassen kann.

    Das Highlight des Tages war natürlich der berühmte Condor-Aussichtspunkt Cruz del Cóndor. Hier nutzen die Andenkondore die aufsteigende Thermik des Canyons, um mit minimalem Flügelschlag durch die Luft zu gleiten. Mit einer Flügelspannweite von bis zu drei Metern gehören sie zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt und gelten in den Anden seit Jahrhunderten als heilige Tiere.

    Und ich hatte Glück: Es waren zahlreiche Kondore unterwegs. Immer wieder kreisten sie direkt neben den Besuchern oder schwebten elegant durch den Canyon. Ein wirklich beeindruckender Anblick.

    Danach folgten die typischen Stopps der Tour: das hübsche Dorf Maca, verschiedene Aussichtspunkte auf die umliegenden Vulkane, Thermalquellen und weitere kurze Zwischenhalte. Und es gab für mich sogar noch eine kleine Quad-Tour.

    Es war ein schöner Tag mit traumhaften Landschaften und vielen Eindrücken. Allerdings muss man auch sagen, dass die Tour extrem touristisch ist. Manchmal fühlte es sich fast ein wenig wie eine Kaffeefahrt an, bei der an jeder möglichen Stelle gehalten wird.

    Aber ganz ehrlich: Die Landschaft macht das mehr als wett. Die Bergwelt rund um den Colca Canyon gehört ohne Zweifel zu den schönsten Gegenden, hier in Peru🏔️🦅🇵🇪
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  • Jetzt ist sie weg....

    June 22 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute hieß es erst einmal Abschied nehmen.

    Simone musste zurück nach Deutschland, um dort für einen Monat einige Dinge zu erledigen. Nach vielen gemeinsamen Kilometern, unzähligen Erlebnissen und jeder Menge Abenteuer gehen wir vorübergehend getrennte Wege.

    Ich bleibe in Peru und werde die Zeit nutzen, um sehr langsam weiter zu reisen, neue Orte zu entdecken und ein wenig zu arbeiten.

    Nach den letzten Auto-Abenteuern, den Werkstattbesuchen, der Flussdurchfahrt und den kleinen technischen Überraschungen werde ich aber auf allzu extreme Touren erst einmal verzichten. Der Ducato darf sich die nächsten Wochen etwas erholen 😄

    Peru bietet mehr als genug Möglichkeiten, auch ohne stundenlange Fahrten spannende Dinge zu erleben.

    Die nächsten Tage werde ich erst einmal Arequipa genießen und einige Touren in der Umgebung buchen. Nach dem ersten Eindruck gibt es hier noch unglaublich viel zu entdecken.

    Und wer weiß – manchmal entstehen die besten Reiseerlebnisse gerade dann, wenn man nicht damit rechnet.
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  • Arequipa

    June 21 in Peru ⋅ ☀️ 18 °C

    Weiter ging es nach Arequipa – und für mich ist das ganz klar die schönste Stadt Südamerikas. Zumindest habe ich bisher keine andere Stadt auf diesem Kontinent gesehen, die mich so begeistert hat.

    Die Anfahrt hatte es allerdings in sich. Über viele Kilometer ging es mit 20 bis 30 km/h hinter schwer beladenen LKW die Berge hinauf. Überholen war oft nicht möglich, also war vor allem eines gefragt: Geduld. 😅

    Generell fällt uns auf, dass das Fahren in Peru etwas anders ist als in den meisten anderen Ländern Südamerikas, die wir bisher bereist haben. Der Verkehr wirkt deutlich hektischer, viele Fahrer sind schneller unterwegs und teilweise weniger rücksichtsvoll. Dazu kommen immer wieder Schlaglöcher, die überraschend tief sein können. Man muss deutlich konzentrierter fahren als gewohnt.

    Aber zurück zu Arequipa.

    Was für eine wunderschöne Stadt! Die historische Altstadt gehört nicht umsonst zum UNESCO-Weltkulturerbe. Viele Gebäude wurden aus dem hellen Vulkangestein Sillar errichtet, das der Stadt ihren Beinamen „Weiße Stadt“ gegeben hat. Die Architektur ist beeindruckend, die Straßen und Plätze sind hervorragend gepflegt und unzählige Gebäude wurden liebevoll restauriert.

    Besonders gefallen uns die vielen autofreien Bereiche. Statt Verkehrslärm findet man gemütliche Gassen, Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte, die zum Verweilen einladen. Am Abend wird die Altstadt stimmungsvoll beleuchtet und entwickelt eine ganz besondere Atmosphäre.

    Ganz ehrlich: Arequipa kann für mich problemlos mit Städten wie Dubrovnik oder anderen berühmten Altstädten Europas mithalten.

    Heute haben wir nur einen ersten kleinen Spaziergang gemacht und dabei eher zufällig eines der besten veganen Restaurants entdeckt, in denen wir jemals gegessen haben. Wirklich unglaublich lecker. 🌱🤤

    Wenn schon der erste Eindruck so gut ist, bin ich sehr gespannt, was wir in den nächsten Tagen noch alles entdecken werden. 🇵🇪✨🏛️
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  • Ilo

    June 21 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Unser erster Stopp heute war die Küstenstadt Ilo. Die Stadt lebt vor allem von der Fischerei und hat eine entspannte Atmosphäre, die uns sofort gefallen hat.

    Besonders bekannt ist Ilo für seine große Zahl an Pelikane und Seelöwen – und genau deshalb wollten wir uns den Ort näher anschauen. Tatsächlich wurden wir nicht enttäuscht. Entlang der Küste, im Hafenbereich und auf den Felsen tummelten sich unzählige Tiere. Überall Pelikane auf der Suche nach dem nächsten Fisch und Seelöwen, die sich in der Sonne entspannten.

    Gerade diese Nähe zwischen Stadt, Hafen und Tierwelt macht den besonderen Reiz von Ilo aus. Während die Fischer ihrer Arbeit nachgehen, sind die Tiere praktisch immer präsent und gehören ganz selbstverständlich zum Stadtbild.

    Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß dabei, durch die Stadt und entlang der Uferpromenade zu schlendern, das Treiben zu beobachten und einfach die entspannte Stimmung zu genießen.

    Etwas eigenartig war aber auch ein Moment, wo sie im Wasser eine Leiche entdeckt haben und diese dann mit der Polizei geborgen haben...
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  • Peru

    June 20 in Peru ⋅ ☀️ 18 °C

    Endlich in Peru. Ok die Grenze hat uns nochmal viel abverlangt...

    Voll, über 2 Stunden und viel Chaos. Aber egal 😀

    Erstmal ein kurzer Spaziergang in Tacna mit der schönen Kathedrale. Leckeres Essen in einem typischen peruanischen Restaurant - passt.

    Danach weiter Richtung Ilo immer an der Küste lang. Eine fantastische Straße mit herrlichen Ausblicken. Rauhe Küste trifft auf feine Sanddünen...

    Kurz vor Ilo haben wir dann unser Nachtquartier aufgeschlagen. Schön hier 😉
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  • Arica

    June 19 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Hurra das Auto ist nach 6 Tagen fertig. Und diesmal hatten wir auch eine sehr gute Werkstatt gefunden 😀

    Leider mussten wir unser Traum Apartment zwischenzeitlich nochmal wechseln. Das neue war auch schön....,aber.... 😉

    Aber jetzt wo das Auto wieder läuft - schnell Richtung Norden an die Grenze zu Peru. Letzter Stop in Chile die Küstenstadt Arica.

    Toller Strand, nett...aber nur ein kurzer Stopp....

    Morgen geht es nach Peru 😀
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  • Zwangspause in Iquique

    June 14 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    🌊 Eigentlich hatten wir ja andere Pläne. Doch jetzt heißt es mal wieder warten – auf die Nachricht der Werkstatt und hoffentlich gute Neuigkeiten für unser Auto.

    Jetzt lernen wir Iquique etwas intensiver kennen, als ursprünglich gedacht. Die Stadt hat einen schönen, langen Strand und eine nette Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und bunten Fassaden. Gleichzeitig sieht man aber auch viele Obdachlose, was einen nachdenklich stimmt und einen deutlichen Kontrast zur traumhaften Lage direkt am Pazifik bildet.

    Immerhin haben wir mit unserem Airbnb echtes Glück gehabt. Der Blick aufs Meer ist fantastisch und macht das unfreiwillige Warten deutlich angenehmer. 🌅
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  • Langsam haben wir keinen Bock mehr...

    June 13 in Chile ⋅ ☀️ 27 °C

    🗿 Der Riese von Atacama – ein geheimnisvolles Kunstwerk mitten in der Wüste.

    Mit über 100 Metern Länge ist der Gigante de Tarapacá die größte prähistorische menschenförmige Geoglyphe der Welt. Vor mehr als 1.000 Jahren schufen ihn die Ureinwohner am Hang eines Berges in der Atacama-Wüste. Bis heute gibt er Rätsel auf. Vermutlich diente er als astronomischer Kalender und half dabei, Jahreszeiten und wichtige Zeitpunkte für Landwirtschaft und Karawanen vorherzusagen.

    Ein faszinierender Ort mit einer ganz besonderen Atmosphäre.

    Leider nahm unser Auto danach wieder das Steuer über unser Leben. 😅

    Plötzlich: Kühlwasser leer. Motorwarnleuchte. Abschleppen. Werkstatt. Rückfahrt nach Iquique.

    Jetzt sitzen wir erneut in einer wunderschönen Airbnb-Wohnung mit Blick aufs Meer und warten auf die Diagnose der Werkstatt am Montag.

    Ganz ehrlich: Langsam reicht's. In den letzten Wochen hat uns das Auto mehr Nerven gekostet als jede Schotterpiste, jeder Fluss und jede Wüste zusammen. Mittlerweile überlegen wir ernsthaft, ob wir uns nicht einfach ein anderes Fahrzeug kaufen und endlich wieder das tun, weshalb wir eigentlich hier sind:

    Die Freiheit genießen. 🌎🚐
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  • Iquique

    June 12 in Chile ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach unserem Besuch in Humberstone ging es weiter nach Iquique. Schon von weitem fällt hier etwas ganz Besonderes ins Auge: die gewaltige Cerro Dragón, eine der größten urbanen Sanddünen der Welt. Sie erhebt sich direkt am Rand der Stadt und wirkt, als würde die Atacama-Wüste langsam in die Straßen hineinwandern. Ein faszinierender Anblick, den man so kaum irgendwo sonst findet.

    Auch die Innenstadt hat uns gut gefallen. Viele historische Gebäude aus der Salpeterzeit mit ihren kolonialen Holzfassaden verleihen dem Zentrum einen ganz eigenen Charme. Nett anzusehen und ein schöner Kontrast zur modernen Küstenstadt.

    Der eigentliche Grund für unseren Abstecher nach Iquique war allerdings ein anderer. Nach unserer etwas abenteuerlichen Flussdurchfahrt bei der Garganta del Diablo machte sich nun eine weitere Spätfolge bemerkbar: Unser Anlasser war offenbar geflutet worden. Das Auto ließ sich nur noch sporadisch starten, was auf Dauer natürlich keine besonders entspannte Situation ist.

    Also hieß es wieder einmal: Werkstatt statt Sehenswürdigkeiten.

    Zum Glück war die Ursache schnell gefunden und der Anlasser konnte repariert werden. Nach einem kurzen Werkstattstopp sprang der Ducato wieder zuverlässig an.

    Manchmal hat man auf Reisen das Gefühl, dass das Auto genauso viele Abenteuer erlebt wie man selbst. 😅

    Aber diesmal mit gutem Ausgang: Reparatur erfolgreich, Motor läuft – und die Reise kann weitergehen. 🚐💨🌎
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  • Salpeterwerken Humberstone

    June 12 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute ging es zu den ehemaligen Salpeterwerken Humberstone, einem UNESCO-Weltkulturerbe mitten in der Atacama-Wüste – und für uns ein richtig spannendstes Ziel.

    Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war Salpeter das „weiße Gold“ Chiles. Er wurde vor allem als Dünger und zur Herstellung von Sprengstoffen genutzt und machte die Region zu einem der wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes. Rund um die riesigen Fabrikanlagen entstanden ganze Städte mit Wohnhäusern, Schulen, Theater, Hotel und Geschäften – alles mitten in der scheinbar endlosen Wüste.

    Als jedoch synthetischer Salpeter entwickelt wurde, verlor der natürliche Rohstoff rapide an Bedeutung. Die Werke wurden geschlossen und die einst lebendigen Orte verlassen. Heute sind Humberstone und das benachbarte Santa Laura als UNESCO-Weltkulturerbe erhalten und vermitteln einen faszinierenden Einblick in diese außergewöhnliche Epoche der Geschichte.

    Uns hat der Besuch wirklich begeistert. Die riesigen Anlagen sind beeindruckend und gleichzeitig erstaunlich gut erhalten. Beim Spaziergang durch die verlassenen Straßen, Werkshallen und Gebäude fühlt es sich fast so an, als wäre die Zeit einfach stehen geblieben.

    Eine echte Zeitreise – spannend gemacht und absolut einen Besuch wert. 🏜️🏭⏳
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