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Südamerika mit dem Van

An open-ended adventure by weltreisenocker & Quasimone Read more
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    🇨🇱 Río Ibáñez, Chile

    Puerto Río Tranquilo

    Yesterday in Chile ⋅ 🌧 14 °C

    Heute war Regentag in Puerto Río Tranquilo. Also kein großes Abenteuer, sondern Arbeiten und Projekte voranbringen. Muss auch mal sein.

    Auch wenn es auf den zwei Bildern vielleicht anders aussieht – es war fast den ganzen Tag nass und eher ungemütlich. Grau, windig, zwischendurch richtig feuchtkalt. Kein Wetter, bei dem man lange draußen bleiben möchte.

    Aber genau dafür sind solche Tage gut. Wir haben viel geschafft, Dinge sortiert, geplant und abgearbeitet. Tut auch gut, wenn man abends merkt: Heute war zwar kein Panorama-Tag, aber ein produktiver.

    Abend saßen wir aber noch nett zusammen mit Norbert und Petra aus der Antarktis und Alex und Michi, die wir heute kennen gelernt haben.

    Morgen darf dann aber gerne die Sonne wieder ein bisschen übernehmen.
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  • Ausflug mit dem Boot

    February 15 in Chile ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute waren wir noch einmal auf dem Lago General Carrera unterwegs. Nachdem uns das Kajakfahren gestern so gut gefallen hat, wollten wir unbedingt die volle Tour zu den Catedral de Mármol machen. Dieses Mal waren auch die Cavernas de Mármol und die Felsen bei der Isla Los Arrayanes dabei.

    Das Wetter war heute richtig gut aber ordentlich windig und wir hatten endlich direkte Sonne auf dem Wasser, was die Farben der Felsen ganz anders wirken lässt als gestern Abend.

    Der Ausflug fing allerdings etwas eigenartig an. Die Wasserpolizei hat unseren Bootsführer direkt am Steg rausgezogen, weil er wohl von der Nacht davor noch ordentlich Restalkohol im Blut hatte. Da standen wir erst mal wie doof und mussten eine ganze Weile warten. Zum Glück wurde dann ein Ersatzmann gefunden, sonst wäre der Ausflug gelaufen gewesen.

    Der neue Fahrer hatte dann auch ordentlich zu kämpfen. Auf dem See waren heute sehr hohe Wellen, was mit dem kleinen Boot echt ungemütlich war. Er musste oft kreuzen und konnte nicht den direkten Weg nehmen, damit wir nicht komplett nass werden. Das hat die Fahrt zwar etwas verlängert, aber am Ende hat alles gut geklappt. Die Stellen waren wirklich klasse und sehenswert. Gestern waren wir ja etwas zu spät dran, aber heute hatten wir ja volle Sonne. Dadurch leuchtete das Blau im Wasser richtig intensiv.

    Ich hab übrigens mal nachgeschaut, wie diese Formationen eigentlich entstanden sind. Das ist schon interessant. Das Ganze ist purer Kalziumkarbonat, also echter Marmor. Über 6.000 Jahre lang haben die Wellen des Sees gegen den Stein geschlagen und die weicheren Schichten einfach rausgewaschen. So sind diese Gänge und Höhlen entstanden. Die unterschiedlichen Farben kommen von den Mineralien im Wasser. Je nach Wasserstand und Lichteinfall sieht das jedes Mal anders aus, was wirklich eine nette Sache ist.

    Danach sind wir wieder zurück nach Puerto Río Tranquilo gefahren. Die Fahrt war wegen der Wellen wieder recht holprig, aber der Ersatzmann hat das gut gemacht.

    Es war schön, die Höhlen jetzt noch mal in Ruhe und bei besserem Licht zu sehen. Der Ausflug hat sich auf alle Fälle richtig gelohnt.

    Morgen soll es schlechtes Wetter geben. Mal gucken. Vielleicht bleiben wir einfach mal einen Tag auf dem Camping Platz...
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  • Catedral de Marmol

    February 14 in Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    Eigentlich wollten wir heute einfach nur Strecke machen. Die komplette Route kannten wir ja schon – staubig, viel Ripio, ein paar Baustellen. Also Kopf runter und fahren.

    Aber wir sind überraschend gut durchgekommen. Und plötzlich standen wir bei den berühmten Marmor-Felsen am Lago General Carrera. Eigentlich wollten wir nur kurz halten und eine Tour für morgen buchen.

    Die Catedral de Mármol und die umliegenden Formationen gehören zu den bekanntesten Naturwundern der Carretera Austral. Über Jahrtausende hat das Wasser des Gletschersees den reinen Marmor ausgewaschen und diese Höhlen, Bögen und Säulen geformt. Je nach Licht schimmern sie weiß, grau, blau – manchmal fast wie gemalt.

    Vor Ort hieß es dann: Morgen wird es sehr windig, Kajak-Touren eher unsicher. Also kurzer Blick, kurzes Nicken – und wir saßen plötzlich in der letzten Kajak Tour des Tages.

    Und es war genial. 😀 Mit dem Kajak zwischen diesen Felsen zu paddeln, direkt an den geschwungenen Wänden entlang, ist nochmal etwas ganz anderes als vom Boot aus.

    Und dann konnten wir sogar durch eine Marmor Höhle hindurchfahren. Stille, blaues Wasser, Lichtreflexe am Marmor. Einer dieser spontanen Momente, die einen Reisetag plötzlich perfekt machen.
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  • Richtung Norden

    February 13 in Chile ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute sind wir das erste Stück in Richtung Norden aufgebrochen. Unser Ziel ist das Ende der Carretera Austral in Puerto Montt, aber bis dahin haben wir noch einige Stopps und Tage vor uns.

    Die nächsten zwei Tage werden wir schon ziemlich viel Zeit im Auto verbringen. Da wir die Strecke vom Hinweg schon kennen. Das Fahren ist anstrengend, aber die Landschaft ist ja zum Glück ganz nett anzusehen. 😉

    Einen Abstecher in eine für uns neue Gegend haben wir heute aber doch noch eingebaut. Wir sind zum Lago Christie gefahren. Das war eine gute Entscheidung, denn die Gegend dort ist wirklich schön und es war kaum etwas los. Der See liegt ziemlich abgelegen, fast schon an der Grenze zu Argentinien.

    Danach ging es wieder zurück auf die Hauptstraße. Das Wetter hat heute auch gut mitgespielt, es war trocken und die Sicht auf die Berge war klar. Die Schotterpisten sind hier teilweise recht holprig, man kommt also nicht besonders schnell voran.

    Übrigens merkt man jetzt deutlich, dass wir uns langsam vom tiefen Süden verabschieden. Die Vegetation verändert sich ein bisschen. Viel mehr ist heute eigentlich nicht passiert, außer dass wir 2,5 Stunden am der Fähre gewartet haben und im Auto saßen.
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  • Villa O’Higgins

    February 12 in Chile ⋅ ☁️ 10 °C

    Villa O’Higgins ist nicht nur das Ende der Carretera Austral, sondern liegt auch direkt am Lago O’Higgins. Der See ist tatsächlich der tiefste See Amerikas und einer der tiefsten der Welt. Mit einer maximalen Tiefe von etwa 836 Metern ist das schon eine ordentliche Hausnummer.

    Der See hat diese typische milchig-türkise Farbe, was am Gletscherschliff liegt, der von den umliegenden Eisfeldern hineingespült wird.

    Die Stadt selbst ist eher klein, aber wirklich nett gemacht. Wir haben hier bisher nur super nette Menschen getroffen, die Stimmung ist sehr entspannt.

    Heute stand bei uns eine Wanderung auf dem Plan, die es in sich hatte. Es ging ziemlich steil nach oben und war echt anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Das Wetter hat glücklicherweise auch mitgespielt, sodass wir eine gute Sicht hatten.

    Wir haben nacheinander die verschiedenen Stationen abgeklappert: den Mirador la Bandera, den Mirador Cóndores und den Mirador del Valle. Von oben war der Blick auf die Seen und die Gletscher richtig schön und die Tour ist absolut empfehlenswert.

    Wir waren zwar nur 3 Stunden unterwegs. Aber durch die Steilheit fühlen sich die Beine jetzt entsprechend an.
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  • Der Anfang oder das Ende?

    February 11 in Chile ⋅ ☁️ 8 °C

    Heute sind wir in Villa O’Higgins angekommen und damit auch am Ende der legendären Carretera Austral. Es war ein nettes Gefühl, vor dem berühmten Schild zu stehen, das den Endpunkt der Strecke markiert.

    Man fragt sich dort am Pfosten unweigerlich, ob es nun das Ende der 1247 Kilometer langen Straße ist oder eigentlich der Anfang. Das Schild konnte man auf alle Fälle von beiden Seiten aufnehmen, das ist eine ziemlich coole Idee der Erbauer.

    Unterwegs hierher hatten wir wettertechnisch wirklich alles dabei. Es gab kräftigen Regen, aber auch Phasen mit schöner Sonne. Besonders beeindruckend war der frische Schnee auf den Berggipfeln und den Gletschern links und rechts des Weges. Die Landschaft ist hier unten im Süden noch einmal ein Stück wilder. Wir haben fast an jedem Aussichtspunkt angehalten, um Fotos zu machen oder einfach nur kurz zu schauen.

    Die vielen Seen entlang der Strecke hatten ganz unterschiedliche Blautöne, was bei den wechselnden Lichtverhältnissen nett anzusehen war. Es ist war zwar anstrengend zu fahren, aber die Aussichten haben die Rüttelei auf der Schotter Piste akzeptabel gemacht.

    Jetzt sind wir erst einmal froh, diesen südlichsten Punkt erreicht zu haben. Ab jetzt geht es wieder Richtung Norden in die Wärme.

    Wir schauen uns jetzt noch ein bisschen im Dorf und in der Gegend um und überlegen, wie es die nächsten Tage weitergeht.
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  • Caleta Tortel

    February 10 in Chile ⋅ 🌧 7 °C

    Heute war es ein sehr regnerischer Tag auf dem Weg nach Villa O’Higgins. Das Wetter in Patagonien ist eben unberechenbar, aber wir hatten zwischendurch immer mal wieder Glück mit ein paar trockenen Momenten. Die Fahrt war trotzdem gut machbar (auch wenn die Straße schon in einem sehr schlimmen Zustand ist teilweise, aber noch mit unserem Ducato machbar). Wir haben unterwegs einige Stopps eingelegt, um die Aussicht zu genießen. Besonders die Cascada Empalme Alto war schön anzusehen.

    Danach ging es für uns weiter nach Caleta Tortel. Ich habe mal nachgeschaut, was es mit diesem besonderen Ort auf sich hat. Das Dorf wurde erst 1955 offiziell gegründet, um die Holzindustrie in der Region zu erschließen. Es liegt direkt an der Mündung des Río Baker und ist berühmt dafür, dass es dort keine konventionellen Straßen gibt. Alles ist auf Stelzen gebaut, um den sumpfigen Boden und die Gezeiten zu überbrücken.

    Der Besuch im Dorf war wirklich interessant. Es ist Wahnsinn, wie viele kilometerlange Holzstege die dort verbaut haben. Man läuft die ganze Zeit über Treppen und Brücken aus Zypressenholz. Ich glaube, es sind insgesamt über sieben Kilometer an Gehwegen. Na ja, gefühlt waren es jedenfalls eine Menge Stufen. Es ist ein sehr schöner, uriger Anblick.

    Apropos Wasser: Wir mussten uns dann etwas beeilen, um rechtzeitig weiterzukommen. In Puerto Yungay haben wir zum Glück noch die letzte Fähre nach Río Bravo erwischt. Die Überfahrt war ruhig und die Organisation am Anleger verlief reibungslos.

    Hier in Río Bravo werden wir nun die Nacht verbringen. Direkt an der Fähre für einen Zwischenstopp völlig okay. Morgen geht es dann weiter auf dem letzten Stück der Carretera Austral. Wir sind gespannt, wie die Piste dort beschaffen ist.
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  • Richtung Süden

    February 9 in Chile ⋅ ☁️ 12 °C

    Jetzt sind wir endlich auf der Carretera Austral. 🎉

    Wir fahren hier rund 300 km Richtung Süden bis Villa O’Higgins – und danach leider wieder dieselben 300 km zurück. Aber ganz ehrlich: macht nichts, denn diese Strecke ist wirklich sehr, sehr schön. Und das konnten wir heute gleich genießen.

    Ein erstes Highlight war die Zusammenführung des Río Baker mit dem Rio Neff (Confluencia Rio Baker/Neff). Die beiden Flüsse mischen sich dort sichtbar – unterschiedliche Farben, ein kleiner Wasserfall, alles ganz ruhig und irgendwie besonders. Wir sind eine ganze Weile stehen geblieben und haben einfach geschaut.

    Dazu kamen immer wieder kleine Viewpoints entlang der Straße. Kurze Stopps, aussteigen, staunen, Foto, weiter. Genau so mögen wir das.

    Zwischendurch noch kurz einkaufen in Cochrane und eine unfreiwillige Pause von 4 Stunden wegen einer Straßensperre (und es gibt hier ja nur die eine Straße) - was wir natürlich nicht so mögen, aber halt nicht ändern können...

    Jetzt stehen wir an einem wunderschönen Lago Esmeralda, direkt am Wasser. Still, klare Farben, Berge drum herum. Ein perfekter Platz, um den Tag ausklingen zu lassen.
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  • Puerto Guadal

    February 8 in Chile ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute haben wir uns Puerto Guadal ein bisschen angeschaut – ganz entspannt. Viel war aber nicht geplant, denn wir haben auf den Super Bowl gewartet. Also eher Arbeiten-und-TV-Tag. Passt auch mal.

    Der Ort liegt direkt am Lago General Carrera, dem größten See Chiles. Es ist der See, von dem wir gestern schon berichtet haben – mit diesen unglaublich türkisen Farben, die je nach Licht fast unwirklich wirken. Die Farbe kommt vom Gletscherschmelzwasser, das feinstes Gesteinsmehl enthält und das Licht besonders reflektiert.

    Puerto Guadal selbst ist ruhig, überschaubar, nett gelegen. Kein Ort für großes Programm, aber perfekt, um runterzufahren, auf den See zu schauen und einfach einen Gang rauszunehmen. Heute genau richtig.
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  • Baden Cascada El Maqui

    February 7 in Chile ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute ging es für uns auf dem Weg zur Carretera Austral durch eine Landschaft, die wirklich schwer zu toppen ist. Gleich zu Beginn hielten wir am Mirador Laguna Verde. Von dort blickt man auf eine ehemalige Silber- und Goldmine mit einem fantastisch türkisfarbenen See. Dieses intensive Türkis, dazu schneebedeckte Berge und Gletscher im Hintergrund – wir haben ständig angehalten. Wirklich ständig. Und jedes Mal sah es wieder anders aus.

    Die Straße selbst war ein Traum. Eine der schönsten, die wir bisher gefahren sind. Kurvig, offen, leider Schotter, etwas anspruchsvoll, aber immer neue Perspektiven. Das Wetter hat perfekt mitgespielt, und dieser türkisfarbene See hat uns kilometerlang begleitet, immer wieder rechts von uns leuchtend. Egal wie oft man hinschaut – man wird nicht satt davon.

    Zwischendurch hielten wir an der Quebrada El Diablo. Man schaut in diese wilde, enge Schlucht. Steile Felswände, Tiefe, rohe Natur. Und hier wäre uns fast noch ein total süßer, junger Straßenhund ins Auto gesprungen. So lieb, so zutraulich – das ging uns richtig nahe.

    Später ging es noch zur Cascada El Maqui. Und hier haben wir dann den chilenischen Humor kennengelernt: Schilder direkt hintereinander – einmal 35 Meter, dann 33 Meter (in der falsche Reihenfolge). Wege als „sehr leicht“ markiert, die so steil waren, dass man fast ein Seil zur Sicherung gebraucht hätte. Die nächste Stufe wäre gefühlt schon Klettersteig gewesen.

    Aber oben angekommen: Belohnung pur. Natürliche Pools und Wasserfälle, glasklares Wasser, viele Leute am Baden. Das Wasser war arschkalt. Ich (Thomas) bin rein, Simone hat immerhin den Fuß reingestreckt. 😄 Die Wasserfälle, die Pools, die Stimmung dort oben – einfach traumhaft schön. Der steile Auf- und Abstieg war es absolut wert.

    Unterm Strich: ein genialer Tag mit unglaublich schönen Panoramablicken – und einem dieser Orte, bei denen man am Ende nur denkt: Wie kann das bitte alles so schön sein?

    Ach ja... morgens waren wir natürlich noch zum Auto-Check. Die rauhen Pisten haben die Schrauben von den hinteren Stoßdämpfer gelöst und das hat dann das Geräusch gemacht. 1 Stunde und eine Flasche Wein als Bezahlung später konnten wir weiter... 😀
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  • Tschüss Argentinien

    February 6 in Chile ⋅ 🌬 21 °C

    Heute ging es für uns zuerst auf eine Wanderung auf dem Sendero Tierra de Colores. Und die war wirklich sehr, sehr beeindruckend. Tolle Farben, spannende Formen und immer wieder faszinierende Aussichten. Dazu Traumwetter – Sonne, klare Sicht, kaum Wind. Es hat einfach alles perfekt gepasst.

    Der Sendero Tierra de Colores ist bekannt für seine außergewöhnlich bunten Gesteinsformationen. Die Farben entstehen durch verschiedene Mineralien im Gestein – Eisenoxide sorgen für Rot- und Ockertöne, Kupfer und andere Mineralien für Grün- und Blauschattierungen. Über Millionen von Jahren haben Wind, Wasser und Temperaturwechsel diese Schichten freigelegt und geformt. Deshalb wirken die Hügel und Felsen hier fast wie gemalt.

    Eine Wanderung, bei der man ständig stehen bleibt, schaut und staunt. Absolut lohnenswert und ein echtes Highlight in dieser Gegend.

    Danach wurde es eher praktisch. Wir haben Argentinien verlassen, also vorher noch einmal tanken, kurz einkaufen, was man eben braucht – und natürlich ein letztes Grido-Eis. Unsere Lieblingseismarke, das musste sein.

    Die Grenze sollte eigentlich kompliziert sein, mit vielen Kontrollen, war am Ende aber relativ entspannt. Wir sind wirklich gut durchgekommen.

    Jetzt stehen wir auf einem Campingplatz bei Chile Chico.

    Ganz perfekt ist der Tag aber leider nicht: Unser Auto macht hinten wieder komische Geräusche (Lager?).

    Da jetzt in der nächsten Zeit wieder viele Schotterstraßen anstehen, wollen wir da kein Risiko eingehen. Morgen schauen wir, ob wir hier eine Werkstatt finden und klären können, was los ist. Hoffen wir mal, dass es nichts Größeres ist.
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  • Cueva de las Manos

    February 5 in Argentina ⋅ 🌬 16 °C

    Heute ging es auf eine Wanderung durch den Cañadón del Río Pinturas bis zur Cueva de las Manos. Anstrengend, ziemlich lang, aber mit genialen Aussichten – und am Ende absolut lohnenswert.

    Der Cañadón ist eine tiefe Schlucht, die sich über Jahrtausende in das Gestein geschnitten hat. Farben von Ocker über Rot bis Grau, steile Wände, Weite – man läuft und bleibt ständig stehen, weil der Blick immer wieder hängen bleibt. Die Cueva de las Manos selbst gehört zum UNESCO-Welterbe. Die berühmten Handabdrücke sind bis zu 9.000 Jahre alt und stammen von frühen Jäger- und Sammlerkulturen. Die Hände wurden mit Farbe aus Knochenröhren an die Felswand „gesprüht“ – überwiegend linke Hände, wahrscheinlich von Jugendlichen und Erwachsenen.

    Am Ende waren wir müde, aber ziemlich happy. Eine dieser Touren, bei denen man unterwegs flucht und am Schluss nur noch denkt: Gut, dass wir das gemacht haben. Wunderschön.
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  • Centro de Interpretación Planetario

    February 4 in Argentina ⋅ ☁️ 11 °C

    Weiter ging es heute durch Kälte und Regen zum Centro de Interpretación – Planetario Elsa Rosenvasser Feher. Das Wetter war eher so na ja - richtig schlecht, aber genau dafür war das Ziel perfekt.

    Das Planetarium liegt in der Region Perito Moreno / Santa Cruz und ist nach der argentinischen Astronomin Elsa Rosenvasser Feher benannt. Die Ausstellung verbindet Astronomie, Geologie und die Landschaft Patagoniens miteinander. Es geht um Sterne, Planeten, Zeit, aber auch darum, wie Menschen hier früher den Himmel gelesen und verstanden haben. Alles ist modern, ruhig erklärt und sehr anschaulich gemacht. Und das Beste: komplett kostenlos. Wirklich beeindruckend, was hier geboten wird.

    Ein schöner Kontrast zum rauen Wetter draußen. Warm, informativ und richtig gut gemacht.

    Morgen soll es wieder schön werden. Wir freuen uns schon auf den Canyon hier in der Gegend und eine kleine Wanderung. Das wird bestimmt wieder ein Highlight.
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  • Einfach nur schön...

    February 3 in Argentina ⋅ ☁️ 19 °C

    Wow. Was für ein genialer Tag.
    Zuerst ging es vom Lago Posadas rüber zum Lago Pueyrredón. Schon die Seen selbst sind beeindruckend: unterschiedliche Farben, je nach Licht von tiefblau bis türkis. Der Lago Pueyrredón ist einer der größten Seen Patagoniens und liegt direkt an der Grenze zu Chile. Aber fast noch mehr fasziniert hat uns die Landschaft drum herum – weit, ruhig und unglaublich abwechslungsreich.

    Diese grünlichen Steine, die man überall sieht, kommen von mineralreichem Gestein, das hier durch alten Vulkanismus und Sedimentablagerungen entstanden ist. Wind, Wasser und Eis haben daraus diese seltsamen Formen und Farben gemacht. Mal glatt, mal scharfkantig, mal wie Skulpturen. Wir haben ständig angehalten und einfach nur geschaut. Selbst bei einem kurzen Abstecher zu den Felsenmalereien mit den Handabdrücken blieb man automatisch länger stehen als geplant.

    Und dann kam noch das nächste Highlight: die kleine Verbindungsstraße zwischen Ruta 39 und Ruta 41. Eine absolute Panoramastraße, top Zustand, kaum Verkehr. Sie schlängelt sich durch Hügel und Schluchten, hoch und runter, mit immer neuen Blicken. Ich kann mich ehrlich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal so oft für Fotos angehalten haben.

    Und trotzdem: Kein Bild kann diese Landschaft und diese Straße wirklich wiedergeben. Man muss hier sein, fahren, anhalten, staunen. Ein Tag, der definitiv hängen bleibt.

    Danke "Bee reist" für den tollen Tipp für den Ort hier auf der Plattform. Ohne dich wären wir wahrscheinlich nicht hier hingefahren 😀
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  • Regentag Lago Posadas

    February 2 in Argentina ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute hat uns der Regen erwischt – also Arbeitstag in Lago Posadas. Laptop raus, ein paar Dinge erledigt, zwischendurch aus dem Fenster geschaut und dem Wetter beim Grau-sein zugesehen.

    Hoffentlich wird es morgen wieder schöner. Die Gegend hätte auf jeden Fall mehr Sonne verdient.Read more

  • Lago Belgrano

    February 1 in Argentina ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute haben wir eine lockere Wanderung über etwa 10 km auf der Halbinsel im Lago Belgrano gemacht. Wunderschön. Der Wind, das Licht, diese unglaublichen Farben im Wasser – türkis, blau, grün – je nach Blickwinkel alles anders. Eine richtig ruhige, weite Landschaft.

    Ja, der Parque Nacional Perito Moreno ist wirklich toll. Aber unser eigentliches Highlight war das Konzept mit den Schutzhütten. Der Eintritt in den Nationalpark ist kostenlos – und ebenso die Nutzung der Hütten, die überall im Park verteilt sind. Sie sind super ausgestattet: Brennholz, Feuerofen, Betten mit Matratzen und sogar eine Toilette. Perfekt für mehrtägige Wanderungen und unabhängiges Unterwegssein.

    Leider wurde das Wetter jetzt etwas schlechter, deshalb sind wir weitergefahren. Ansonsten wäre das definitiv ein Ort gewesen, an dem man länger bleiben kann. Es gibt viele Wanderungen, viel Natur – und genug zu entdecken.
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  • Perito Moreno National Park

    January 31 in Argentina ⋅ ☁️ 17 °C

    Puuh … was für eine Fahrerei. Rund 200 km Schotter-Ripio-Piste heute, ordentlich durchgeschüttelt. Hoffentlich sind noch alle Schrauben fest – und meine Zahnplomben auch. 😅

    Aber jetzt sind wir angekommen: Parque Nacional Perito Moreno. Türkisfarbene Seen, Bergpanorama, viel Weite. Auf den ersten Blick wirklich schön hier.

    Ob sich die Anfahrt gelohnt hat?
    Das sage ich euch morgen.
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  • Mirador Laguna Capri

    January 30 in Argentina ⋅ 🌬 26 °C

    Heute gab es nochmal eine kurze 10 km Wanderung zum Mirador Laguna Capri und weiter zum Mirador del Fitz Roy. Nicht besonders lang, dafür etwas anstrengend, windig und richtig schön. Der Blick auf den Fitz Roy ist einfach jedes Mal beeindruckend – egal aus welcher Perspektive.

    Danach hieß es Abschied nehmen von El Chaltén und weiter Richtung Norden. Eine tolle Gegend, die wir sicher nicht so schnell vergessen.

    Heute stehen wir nahe eines Vulkans, mitten zwischen alten Lava-Blöcken. Ruhig, karg, ein bisschen unwirklich. Ein schöner Abschluss.
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  • 2 Tage Wanderung Laguna Torre

    Jan 28–29 in Argentina ⋅ ☀️ 15 °C

    Spontanentscheidung: 2-Tages-Wanderung mit Zelt zur Laguna Torre und weiter zur Playa de los Icebergs. Rucksack gepackt, Zelt, Schlafsäcke, Kocher rein – los. Der Weg hoch zur Lagune ist einfach wunderschön: Flussläufe, Gletscherblicke, ständig neue Perspektiven auf den Cerro Torre. Oben dann die Lagune mit treibenden Eisbergen – ruhig, kalt, beeindruckend.

    Die Playa de los Icebergs macht ihrem Namen alle Ehre. Große, blau-weiße Eisbrocken liegen direkt am Ufer, knacken leise vor sich hin. Die Laguna Torre wird vom Torre-Gletscher gespeist, deshalb treiben hier immer wieder frische Eisstücke – das verändert den Ort ständig. Man bleibt automatisch länger stehen und schaut einfach nur.

    Oder man macht es so wie wir (bei traumhaft sonnigen Wetter) und badet die Füße im Eiswasser 😉

    Ganz perfekt war die Nacht nicht: Bei Simones Luftmatratze ist die Luft rausgegangen. Also Schlafen auf den Rucksäcken. Nicht ideal, aber machbar. 😅 Trotzdem: ein richtig toller Ausflug. Spontan, einfach, intensiv – genau so, wie wir es mögen.
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  • El Chaltén

    January 27 in Argentina ⋅ ☀️ 16 °C

    Auf nach El Chaltén – der absoluten Wanderhochburg Argentiniens, direkt unter dem Wahrzeichen der Region: dem Fitz Roy. Schon die Fahrt dorthin macht Lust auf mehr – Berge, Weite, dieses klare patagonische Licht.

    El Chaltén liegt im Parque Nacional Los Glaciares und wurde erst in den 1980er-Jahren gegründet, hauptsächlich aus strategischen Gründen. Heute ist der Ort komplett auf Wandern und Bergsteigen ausgelegt. Von hier starten die bekanntesten Trails Patagoniens – viele davon direkt aus dem Ort heraus. Der Fitz Roy selbst ist mit seinen gezackten Granitspitzen ein echtes Symbol und besonders bei Kletterern berühmt und gefürchtet.

    Zum Einstieg haben wir eine erste kleine Wanderung gemacht: zum Mirador de los Cóndores und weiter zum Mirador de las Águilas. Kurzer Anstieg, aber oben ein tolles Panorama über El Chaltén, das Tal und die umliegenden Berge. Ein perfekter Auftakt.
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  • Perito Moreno Gletscher

    January 26 in Argentina ⋅ ☁️ 10 °C

    Nachdem wir gestern eine Pause gemacht haben (daher auch kein Beitrag), ging es heute endlich weiter zum Perito-Moreno-Gletscher. Und ja – beeindruckend trifft es ziemlich gut. Schon der erste Blick haut einen um.

    Der Gletscher liegt im Parque Nacional Los Glaciares und ist einer der wenigen weltweit, der sich seit Jahrzehnten kaum zurückzieht. Er ist rund 30 km lang, bis zu 70 m hoch (an der sichtbaren Kante vorne) und schiebt sich langsam in den Lago Argentino. Dabei baut sich ständig Spannung auf – und genau deshalb kommt es hier regelmäßig zu Abbrüchen (Der Gletscher kalbt).

    Wir hatten perfektes sonniges Wetter und dazu noch richtiges Glück: genau im richtigen Moment konnten wir einen Gletscherabbruch filmen. Dieses laute Krachen, fast wie Donner, hört man immer wieder. Irgendwo bricht ständig Eis ab. Man steht da, hört die Geräusche, schaut aufs Wasser – und wartet gespannt auf den nächsten Moment.

    Die Kulisse ist einfach unglaublich. Eis, Berge, Wasser, Licht. Ein Ort, an dem man sich nicht sattsehen kann. Man entdeckt ständig neue Details, andere Farben im Eis, neue Risse, neue Geräusche.

    Einfach ein tolles Erlebnis.
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  • El Calafate

    January 24 in Argentina ⋅ ⛅ 19 °C

    Endlich ist es wieder so warm, dass man ganz entspannt im T-Shirt rumlaufen kann. Nach all der Kälte im Süden fühlt sich das fast schon luxuriös an.

    El Calafate liegt am Lago Argentino und ist vor allem das Tor zum Perito-Moreno-Gletscher, einem der wenigen Gletscher weltweit, der nicht stetig schrumpft. Aus einem kleinen Dorf ist hier in den letzten Jahrzehnten eine lebhafte Touristenstadt geworden – mit vielen Cafés, Restaurants und Läden. Der Name stammt vom Calafate-Strauch; der Legende nach kehrt jeder, der von seinen Beeren isst, irgendwann wieder nach Patagonien zurück.

    Der Weg hierher war… gemischt. Teilweise richtig schön, mit weitem Blick und besonderen Lichtstimmungen. Dazwischen aber auch viel Pampa – endlose, flache Steppe, geradeaus, wenig Abwechslung. Gehört hier eben auch dazu.
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  • Wieder im Puerto Natales

    January 23 in Chile ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einem schönen Sonnenaufgang ging es für uns weiter zurück nach Puerto Natales. Ab auf den Campingplatz, ankommen, durchatmen.

    Und dann der Zufall: Norbert und Petra, die wir vom Antarktis-Schiff kennen, standen plötzlich auch hier. Die Welt ist manchmal echt klein.

    Also haben wir den Abend ganz locker bei einer Flasche Wein ausklingen lassen, viel gequatscht, gelacht und Erinnerungen ausgetauscht.

    Morgen geht es dann weiter Richtung Norden.
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  • Königspinguine

    January 22 in Chile ⋅ ⛅ 16 °C

    Weiter ging es heute Richtung Norden. Der Grenzübergang nach Chile war zwar unkompliziert, aber diesmal wurden wir richtig intensiv kontrolliert. Hat gedauert, lief aber am Ende problemlos.

    Ganz spontan haben wir uns dann entschieden, zum Parque Pingüino Rey zu fahren. Und wir hatten Glück: keine Voranmeldung, trotzdem direkt einen Platz bekommen. Die Reserva Natural Pingüino Rey ist der einzige Ort auf dem südamerikanischen Festland, an dem Königspinguine dauerhaft leben. Normalerweise brüten sie auf subantarktischen Inseln. Warum genau sie sich hier angesiedelt haben, weiß man nicht ganz – vermutlich wegen der kalten Strömungen und guten Nahrungsbedingungen. Die Tiere so ruhig und nah zu sehen, war etwas ganz Besonderes.

    Danach ging es mit der Fähre über die Magellanstraße. Schon allein das fühlt sich jedes Mal besonders an – diese historische Wasserstraße, Wind, Weite. Auf der anderen Seite haben wir uns einen tollen Strand gesucht und einen einsamen Stellplatz für die Nacht gefunden. Ganz allein, ruhig, Blick aufs Wasser.

    Viele Kilometer heute. Anstrengend, keine Frage. Aber mit den Pinguinen, der Fähre und den weiten Landschaften war es trotzdem ein richtig schöner Tag.
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  • Auf dem Weg in den Norden.

    January 21 in Argentina ⋅ 🌬 15 °C

    Die erste Etappe ging heute nach Río Grande. Die Stadt ist ehrlich gesagt nichts Besonderes – eher praktisch als schön. Aber zum Abschluss gab es einen richtig tollen Sonnenuntergang, der den Tag dann doch noch versöhnt hat.

    Thomas geht es inzwischen etwas besser, auch wenn man noch nicht von wirklich fit sprechen kann. Schritt für Schritt. Morgen geht es weiter – immer Richtung Wärme 😀
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