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Südamerika mit dem Van

An open-ended adventure by weltreisenocker & Quasimone Read more
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    🇵🇪 Independencia, Peru

    Laguna de Wilcacocha

    Yesterday in Peru ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute stand unsere erste Wanderung in der Cordillera Blanca auf dem Programm. Das Ziel war die Laguna Wilcacocha – eine entspannte Tour, die sich perfekt zum Ankommen in den Anden eignet.

    Der Aufstieg wurde schnell belohnt: Mit jedem Höhenmeter öffnete sich der Blick weiter auf die beeindruckende Bergwelt rund um Huaraz. Am See angekommen erwartete uns ein traumhaftes Panorama mit den schneebedeckten Gipfeln und Gletschern der Cordillera Blanca, die sich im ruhigen Wasser der Lagune spiegelten. Bei klarem Wetter gehört dieser Ausblick zu den schönsten der Region.

    Nach einer ausgiebigen Pause am See genossen wir den Rückweg genauso wie den Aufstieg. Ein gelungener Start in unser Wanderabenteuer – und gleichzeitig die perfekte Einstimmung auf die Touren, die in den nächsten Tagen noch auf uns warten.
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  • Stadt Huaraz

    July 28 in Peru ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute haben wir Huaraz zu Fuß erkundet. Die Stadt ist definitiv nichts für Menschen, die Ruhe suchen. Es ist laut, chaotisch und stellenweise ziemlich dreckig. Autos hupen gefühlt im Sekundentakt, überall herrscht reges Treiben und die Märkte sind bis auf den letzten Winkel gefüllt. An jeder Ecke wird gekocht, verkauft und gehandelt – ein echtes Stück authentisches Peru.

    Trotz des Trubels hat Huaraz aber auch seine schönen Seiten. Zwischen den geschäftigen Straßen finden sich gute Restaurants, in denen man hervorragend essen kann. Besonders witzig sind auch die unzähligen Collectivos, die bunt gestalteten Kleinbusse, die ständig durch die Stadt fahren und laut ihre Ziele ausrufen.

    In der Innenstadt abends lief dann tatsächlich noch ein öffentliches Bingo-Spiel, bei dem sich jede Menge Einheimische versammelt hatten. Eine skurrile, aber irgendwie sympathische Atmosphäre, die perfekt zu dieser lebendigen Stadt passt.

    Morgen tauschen wir den Trubel der Stadt gegen die Ruhe der Berge. Es geht endlich zum Wandern in die spektakuläre Cordillera Blanca – darauf freuen wir uns schon riesig.
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  • Nach Huaraz

    July 27 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach den beeindruckenden Ausgrabungsstätten führte uns die Route weiter hinauf in die Anden. Über einen spektakulären Pass erreichten wir die Laguna Conococha, einen wunderschönen Hochgebirgssee auf über 4.000 Metern Höhe. Zwischen der beeindruckenden Bergkulisse konnten wir sogar einige Flamingos beobachten.

    Von dort aus ging es weiter nach Huaraz, dem Tor zur Cordillera Blanca. Schon die Anfahrt war ein Erlebnis: Immer wieder eröffneten sich grandiose Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel und mächtigen Gletscher der höchsten Gebirgskette Perus.

    Huaraz selbst ist das komplette Gegenteil der ruhigen Bergwelt. Die Stadt ist laut, chaotisch und voller Leben. Dichtes Verkehrschaos, hupende Autos und unzählige Menschen bestimmen das Straßenbild. Aber egal, wo man sich befindet – über den Dächern der Stadt ragen die gewaltigen, weiß leuchtenden Gipfel der Cordillera Blanca empor. Diese traumhafte Kulisse verleiht Huaraz trotz des Trubels einen ganz eigenen Charme und macht sofort Lust darauf, die umliegenden Berge und Gletscher zu erkunden.
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  • Ursprung der Zivilisation

    July 26 in Peru ⋅ ⛅ 25 °C

    Eine Reise zu den Ursprüngen der Zivilisation in Amerika.

    Den Anfang machte die Ciudad Sagrada de Caral, die als älteste Stadt Amerikas gilt. Die Caral-Zivilisation entstand bereits vor rund 5.000 Jahren (ca. 3000–1800 v. Chr.) und entwickelte sich zeitgleich mit den frühen Hochkulturen in Ägypten, Mesopotamien, Indien und China. Damit gehört Caral zu den ältesten eigenständig entstandenen Zivilisationen der Welt und ist die älteste bekannte Hochkultur des amerikanischen Kontinents. Besonders beeindruckend ist, dass sich diese Kultur völlig unabhängig von den Hochkulturen der Alten Welt entwickelte.

    Beim Rundgang durch die riesige Anlage mit ihren Pyramiden, versenkten Rundplätzen und Tempeln wird schnell klar, wie hoch entwickelt diese Gesellschaft bereits war. Sie betrieb Handel zwischen Küste, Anden und Amazonasgebiet, verfügte über ausgeklügelte Stadtplanung und errichtete erdbebensichere Bauwerke. Bemerkenswert ist außerdem, dass Archäologen kaum Hinweise auf Kriege oder Befestigungsanlagen gefunden haben – vieles deutet darauf hin, dass Religion, Handel und Zusammenarbeit die Gesellschaft prägten.

    Anschließend ging es nach Áspero, der ehemaligen Hafen- und Fischerstadt der Caral-Zivilisation. Während Caral das religiöse und politische Zentrum war, versorgte Áspero die Region mit Fisch und Meeresfrüchten. Von hier aus wurden die Produkte entlang eines weit verzweigten Handelsnetzes ins Landesinnere transportiert. Die Ausgrabungen zeigen eindrucksvoll, wie eng Küste und Hochland schon vor Jahrtausenden miteinander verbunden waren.

    Zum Abschluss besuchten wir die Fortaleza de Paramonga. Die mächtige Lehmfestung stammt aus deutlich jüngerer Zeit und wurde vermutlich von der Chimú-Kultur errichtet, bevor sie später von den Inka übernommen und erweitert wurde. Strategisch perfekt auf einem Hügel gelegen, kontrollierte sie einst wichtige Handels- und Verbindungswege entlang der peruanischen Küste. Die gewaltigen Mauern und Terrassen bilden einen faszinierenden Kontrast zu den wesentlich älteren Bauwerken der Caral-Zivilisation und zeigen eindrucksvoll, wie sich die Kulturen Perus über Jahrtausende weiterentwickelten.
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  • Kontrastprogramm

    July 25 in Peru ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute stand echtes Kontrastprogramm auf dem Plan. 🌿🏜️

    Nach einer herrlich ruhigen Nacht in der Reserva Nacional Lomas de Lachay starteten wir den Tag mit einer etwa zweistündigen Wanderung durch den dichten Nebel. Der feuchte Küstennebel – die sogenannte Garúa – versorgt die Pflanzen mit Wasser und verwandelt die ansonsten trockene Küstenwüste in eine überraschend grüne Landschaft. Überall blühte und wuchs es, und immer wieder konnten wir Vögel und andere Tiere beobachten.

    Anschließend ging es weiter zu den Pirámides de Peñico – einer archäologischen Stätte, die erst vor Kurzem intensiver erforscht und für Besucher zugänglich gemacht wurde. Die Anlage stammt aus der Zeit der Caral-Zivilisation, der ältesten bekannten Hochkultur Amerikas, die bereits vor rund 5.000 Jahren existierte. Peñico war vermutlich ein bedeutendes Handels- und Verwaltungszentrum, das die Küstenregion mit den Anden und dem Amazonasgebiet verband.

    Besonders spannend war das moderne Museum, das die Geschichte der Anlage anschaulich erklärt. Das absolute Highlight war jedoch die private Führung, bei der wir viele Details über die Ausgrabungen, die Bauweise und das Leben der Menschen vor Jahrtausenden erfahren haben. Es ist beeindruckend, wie viel hier noch entdeckt wird und wie viele Geheimnisse dieser Ort noch birgt.

    Heute lagen zwischen unseren Erlebnissen nur wenige Kilometer – und doch schien es, als wären wir in zwei völlig unterschiedlichen Welten unterwegs gewesen: morgens durch eine grüne Nebeloase, nachmittags zwischen jahrtausendealten Pyramiden inmitten der Wüste.

    Ein unglaublich interessanter Tag! 🇵🇪✨
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  • Reserva Nacional Lomas de Lachay

    July 24 in Peru ⋅ ☀️ 24 °C

    Es geht wieder weiter – raus aus dem hektischen und chaotischen Lima und immer weiter Richtung Norden. 🚐

    Unser erstes Ziel war die Reserva Nacional Lomas de Lachay, ein faszinierendes Naturschutzgebiet, das zeigt, wie überraschend Peru sein kann. Mitten in einer Landschaft aus Sanddünen, trockenen Hügeln und wüstenähnlicher Umgebung erhebt sich plötzlich ein grüner Bergrücken.

    Möglich wird dieses Naturwunder durch den dichten Küstennebel, die sogenannte Garúa. Die Pflanzen gewinnen daraus genügend Feuchtigkeit, um selbst in einer der trockensten Regionen der Erde zu gedeihen. So entsteht eine grüne Oase, die zahlreichen Vogelarten, Füchsen, Eidechsen und vielen anderen Tieren einen Lebensraum bietet.

    Der Kontrast ist einfach unglaublich: Eben fährt man noch durch eine scheinbar endlose Wüstenlandschaft, und wenige Minuten später steht man mitten im Grünen und hört überall Vögel zwitschern. Ein beeindruckendes Naturphänomen.

    Für uns war dieser Ort außerdem der perfekte erste Stellplatz. Nach Simones langem Flug kann sie hier erst einmal in aller Ruhe ausschlafen und ankommen – umgeben von Natur und fernab vom Trubel der Großstadt.

    Morgen werden wir eine kleine Wanderung machen...
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  • Zu spät - aber wieder da...

    July 23 in Peru ⋅ ☁️ 22 °C

    Flug Ausfall - neue Route - statt 17 Uhr war es dann 1 Uhr in der Nacht bis Simone endlich hier angekommen ist.

    Für uns beide bedeutete das viel Wartezeit und war echt anstrengend.

    Aber jetzt kann es wieder gemeinsam weitergehen...Read more

  • Lima

    July 22 in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

    Gerade noch rechtzeitig ist mein Auto wieder fertig geworden – und es musste sich direkt beweisen. 🚐⛰️

    Die erste große Bewährungsprobe ließ nicht lange auf sich warten: die Fahrt von Ayacucho nach Lima über die Anden. Eine anspruchsvolle 2 Tages Strecke mit hohen Pässen, vielen Kurven und langen Anstiegen. Doch diesmal hat der Wagen den Test erfolgreich bestanden und die gesamte Strecke ohne Probleme gemeistert. Nach all den Werkstattbesuchen der letzten Wochen ist das eine riesige Erleichterung.

    Jetzt heißt es erst einmal kurz durchatmen. Morgen geht es zum Flughafen, denn ich hole Simone ab. Nach einiger Zeit getrennt freue ich mich riesig, dass wir unsere Reise endlich wieder gemeinsam fortsetzen können. ❤️

    Ich bin gespannt, welche Erlebnisse und Herausforderungen noch auf uns warten. 🌎✨

    P.s. In Lima macht es wirklich keinen Spaß Auto zu fahren...
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  • Ruqruqa

    July 17 in Peru ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute ging es nach Ruqruqa, einem noch eher unbekannten Naturparadies in der Region Ayacucho. 🇵🇪

    Die Landschaft hier ist geprägt von den Anden, klaren Gebirgsbächen und kalkhaltigem Wasser. Über viele Jahre hat die Natur kleine Becken und Terrassen aus Kalkstein geformt. Durch behutsame Gestaltung wurden einige dieser natürlichen Pools etwas vertieft und miteinander verbunden, ohne den ursprünglichen Charakter des Ortes zu verlieren.

    Oder anders gesagt: Man nehme einen wunderschönen Wasserfall mit kalkhaltigem Wasser, lasse die Natur über viele Jahre arbeiten, optimiere die natürlichen Becken ein wenig in Form und Tiefe – und heraus kommt Ruqruqa. 😊

    Das Ergebnis sind türkisfarbene Naturpools, die vom Wasserfall gespeist werden und in denen man sogar baden kann. Das glasklare Wasser und die intensiven Farben bilden einen tollen Kontrast zu den grünen Berghängen – ein wirklich beeindruckender Anblick.

    Eigentlich hatte ich auch vor, dort schwimmen zu gehen. Wegen meiner Erkältung habe ich darauf aber lieber verzichtet. Man muss ja nicht alles herausfordern. 😉

    Die Pools liegen am Fuße von Chuschi, ein kleines Andendorf, in dem die indigene Kultur bis heute den Alltag prägt. Hier leben fast ausschließlich Angehörige der Quechua-Bevölkerung, und das merkt man sofort – an der traditionellen Kleidung, der Sprache und dem Leben auf den Straßen. Der Ort wirkt noch sehr authentisch.

    Beim Mittagessen gab es dann noch eine typisch peruanische Besonderheit auf der Speisekarte: Cuy – also Meerschweinchen. In den Anden gilt es seit Jahrhunderten als traditionelle Delikatesse und wird zu besonderen Anlässen oder in Restaurants serviert. Probiert habe ich es diesmal allerdings nicht. 😄

    Auch ohne Bad in den Naturpools war es ein wunderschöner Ausflug und wieder einmal ein Ort, der zeigt, wie viele wenig bekannte Naturwunder und authentische Orte Peru abseits der klassischen Touristenrouten zu bieten hat.
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  • Millpu

    July 15 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Trotz meiner Erkältung wollte ich mir den Ausflug nach Millpu nicht entgehen lassen. Mit ein paar Medikamenten im Gepäck ging es dann doch irgendwie – und rückblickend hat sich die Anstrengung definitiv gelohnt. 😊

    Der Weg nach Millpu ist allerdings nichts für Eilige. Mit einem kleinen Minibus ging es rund 3,5 Stunden über kurvenreiche Andenpässe, durch abgelegene Dörfer und vorbei an spektakulären Berglandschaften – und später natürlich die gleiche Strecke wieder zurück. Ganz ehrlich: Diesen Ort muss man sich wirklich verdienen. 🚐⛰️

    Die Aguas Turquesas de Millpu gehören zu den schönsten Naturwundern der Region Ayacucho. Berühmt sind sie für ihre intensiv türkisfarbenen Naturbecken, die durch kalkhaltiges Gestein entstehen. Je nach Sonneneinstrahlung schimmert das Wasser in unterschiedlichen Blau- und Türkistönen – ein unglaublicher Anblick. Besonders in der Trockenzeit sind die Farben am intensivsten.

    Ich bin bis hinauf zur Quelle gewandert. Es ist faszinierend zu sehen, wie das glasklare Wasser scheinbar direkt aus dem Berg entspringt und sich anschließend seinen Weg durch die Felsen bahnt. Dazu kommen die beeindruckenden Ausblicke auf die Anden und die unberührte Natur – einfach wunderschön.

    Auch wenn die Anreise lang war und ich gesundheitlich noch nicht ganz fit bin, hat sich dieser Ausflug absolut gelohnt. Manche Orte vergisst man einfach nicht. 💙🇵🇪
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  • Beide krank (Auto und ich)

    July 14 in Peru ⋅ ⛅ 22 °C

    Jetzt hat mich auch noch eine Erkältung erwischt. Und ich kann euch nun berichten, dass es nicht angenehm ist, auf 3000m Höhe keine Luft zu bekommen...

    Ansonsten war ich mit dem Auto nun in 3 Werkstätten.
    Positiv: alle elektronischen Sachen sind fertig
    Negativ: die Zylinderkopfdichtung muss nochmals getauscht werden. Hier hat wohl unsere schlechte Werkstatt in La Serena, wo wir 2 Monate festhingen, noch mehr schlechte Arbeit geleistet...

    Aber bis zum Wochenende soll es fertig sein... warten wir mal ab...

    Naja - das Essen und Eis ist billig und lecker. Die Menschen nett und in meiner Airbnb Wohnung kann man es auch gut aushalten. Es gibt Schlimmeres.
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  • Vilcashuamán

    July 12 in Peru ⋅ ☀️ 16 °C

    Manchmal läuft auf Reisen einfach nichts nach Plan – und genau das macht sie oft so spannend. 😊

    Eigentlich wollte ich heute eine geführte Tour zum Pachapupum-Vulkan unternehmen – einem beeindruckenden Naturphänomen in der Region Ayacucho. Leider kam die Tour wegen zu geringer Nachfrage nicht zustande.

    Also dachte ich mir: Kein Problem, dann nutze ich den Tag einfach zum Arbeiten. Doch kurz darauf die nächste Überraschung: Von 7 bis 17 Uhr war in der gesamten Stadt ein geplanter Stromausfall angekündigt – inklusive Internet. Damit war auch dieser Plan erledigt.

    Also hieß es erneut: Plan ändern und einfach mit den eigenen Auto losfahren!

    Mein erstes Zwischenziel war der Archäologische Komplex Intihuatana. Der Name bedeutet übersetzt etwa „Ort, an dem die Sonne festgebunden wird“ und geht auf eine besondere Steinstruktur zurück, die vermutlich als astronomischer Beobachtungspunkt und für religiöse Zeremonien der Inka genutzt wurde. Die Anlage liegt spektakulär auf einem Bergrücken und bietet einen beeindruckenden Blick über die umliegenden Anden.

    Danach ging es weiter nach Vilcashuamán, einer der bedeutendsten Provinzhauptstädte des Inkareiches. Der Ort war einst ein wichtiges Verwaltungs- und Zeremonialzentrum auf dem Inka-Straßennetz. Besonders beeindruckend sind die Überreste des Sonnentempels, die große Zeremonialplattform Ushnu und die mächtigen Steinmauern, die zeigen, welch enorme Baukunst die Inka beherrschten.

    Am Ende wurde aus einem Tag voller Planänderungen doch noch ein richtig schöner Ausflug. Oft entstehen die schönsten Erlebnisse dann, wenn man seine ursprünglichen Pläne einfach über Bord wirft. 🚐⛰️
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  • Organisation

    July 11 in Peru ⋅ ☀️ 24 °C

    Die letzten zwei Tage standen ganz im Zeichen der Organisation – Dinge, die auf einer langen Reise einfach dazugehören. 🚐

    Erst einmal hieß es: Wäsche waschen, die Schuhe reparieren lassen, das Auto in die Werkstatt bringen und anschließend in ein Airbnb umziehen. Dafür wurde ich mit einer traumhaften Terrasse belohnt, auf der man nach den vielen Erlebnissen der letzten Wochen wunderbar entspannen konnte.

    Zwischendurch blieb natürlich auch noch Zeit für einen kleinen Spaziergang durch Ayacucho und das Beobachten des ganz normalen Alltags in dieser lebendigen Stadt.

    Gestern konnte ich mein Auto schließlich wieder aus der Werkstatt abholen. Ganz fertig sind die Reparaturen zwar noch nicht – ein paar Dinge müssen noch gemacht werden. Deshalb geht es am Montag noch einmal zurück. Aber immerhin fährt der Wagen jetzt wieder ordentlich, und das ist nach den letzten Wochen schon eine echte Erleichterung.

    So spektakulär wie hohe Andenpässe oder Wüstenlandschaften waren diese beiden Tage nicht. Man kümmert sich um alles, was liegen geblieben ist, bevor das nächste Abenteuer beginnt. 😊
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  • Ayacucho

    July 9 in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

    Ayacucho - eine der geschichtsträchtigsten Städte Perus. Die auf rund 2.760 Metern Höhe gelegene Stadt ist vor allem für ihre koloniale Architektur, mehr als 30 Kirchen und ihre lebendige indigene Kultur bekannt. Anders als viele andere Reiseziele in Peru verirren sich hier nur vergleichsweise wenige internationale Touristen hin.

    Mein Eindruck: chaotisch, laut und voller Leben. Die Straßen sind oft eng, steil und voller Verkehr - Autofahren macht hier wirklich keinen Spaß. Man muss ständig aufpassen und jederzeit mit allem rechnen. Busfahren mit den öffentlichen Bus ist aber auch ein Abenteur 😉.

    Auffällig ist auch, dass hier überwiegend die indigene Bevölkerung lebt. Selbst in den Touristenbüros und bei den Anbietern von Ausflügen spricht wirklich niemand Englisch (und ich habe in mehr als 10 gefragt). Ohne ein paar Worte Spanisch oder den Übersetzer auf dem Handy wäre ich hier oft ziemlich aufgeschmissen.

    Mein Campingplatz auf dem Hügel - die Anfahrt war zwar ziemlich abenteuerlich, aber die Aussicht entschädigt für alles. Sowohl der Sonnenaufgang als auch der Sonnenuntergang von hier oben sind einfach traumhaft. 🌄

    Der weniger schöne Teil des Tages: Ich musste mich schon wieder um eine Werkstatt kümmern. Mein Auto gebe ich morgen ab und ziehe für ein paar Tage in ein Airbnb (mal wieder).

    Mal sehen, was diesmal dabei herauskommt. Langsam kenne ich dieses Spiel leider schon ziemlich gut. 🚐🔧
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  • Cañones de Qorihuilca

    July 8 in Peru ⋅ ☀️ 21 °C

    Campingplatz El Rancho de Bruno & Cañones de Qorihuilca

    Heute ging es zu den beeindruckenden Cañones de Qorihuilca – einer faszinierenden Schlucht, die durch jahrtausendelange Erosion entstanden ist. Meterhohe (bis zu 50m), geschwungene Felswände mit ihren unglaublichen Farben und Formen machen den Canyon zu einem echten Naturwunder. An manchen Stellen wird der Durchgang so schmal, dass man sich seitlich hindurchzwängen muss. Und teilweise geht man auch durch Tunnel (zum Glück hatte ich eine Taschenlampe dabei).

    Das Beste daran: Ich hatte den gesamten Canyon komplett für mich allein. Absolute Ruhe, keine anderen Besucher – einfach nur Natur. Solche Momente sind auf Reisen unbezahlbar.

    Auch der Campingplatz El Rancho de Bruno hat mich begeistert. Der Stellplatz liegt oberhalb von Ayacucho und bietet einen fantastischen Blick über die Stadt – bin auf den Sonnenuntergang gespannt.

    Leider war der Tag trotzdem nicht nur positiv. Mein Auto verliert inzwischen sowohl Öl als auch Kühlwasser. Bevor ich noch einmal über die hohen Andenpässe fahre, muss ich dringend eine Werkstatt finden – mal wieder. Ohne Spanisch ist das zwar eine kleine Herausforderung, aber irgendwie wird sich auch dieses Problem lösen lassen.
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  • Vía de los Libertadores

    July 7 in Peru ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach der Überquerung der Vía de los Libertadores ging es weiter Richtung Ayacucho. Die Strecke hatte es in sich: Immer wieder wechselten sich gut ausgebaute Abschnitte mit holprigen Straßen und Baustellen ab. Dazu kamen enge Kurven, steile Abhänge und jede Menge Lkw, die das Vorankommen nicht gerade einfacher machten.

    Dafür wurde ich unterwegs immer wieder mit beeindruckenden Ausblicken auf die Anden belohnt. Tiefe Schluchten, schneebedeckte Gipfel, kleine Bergdörfer und endlose Hochebenen machten die Fahrt zu einem echten Erlebnis. Hinter jeder Kurve wartete ein neues Panorama. Trotz der langen und teilweise anstrengenden Fahrt war diese Strecke landschaftlich ein absolutes Highlight und der Weg nach Ayacucho mindestens genauso beeindruckend wie das Ziel selbst.
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  • Pinguine - Isla Blanca (Ballestas)

    July 6 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Eigentlich hatte ich für heute einen Ausflug zu den Islas Ballestas geplant. Leider machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Der Wind war so stark, dass die Tour zu den Inseln abgesagt werden musste.

    Zum Glück gab es eine Alternative, und so ging es zu einer nahegelegenen Isla Blanca. Auch dort gab es jede Menge zu entdecken: Seelöwen, unzählige Seevögel und sogar Humboldt-Pinguine in ihrer natürlichen Umgebung. 🦭🐧 Ein wirklich schöner Ausflug, auch wenn es nicht ganz der ursprünglich geplante war.

    Der Ort selbst hatte – abgesehen von seinen hervorragenden Fischrestaurants (war sehr lecker) – für mich nicht allzu viel zu bieten. Deshalb machte ich mich schon am Nachmittag wieder auf den Weg Richtung Anden.

    Mein heutiger Stellplatz liegt auf etwa 3.000 Metern Höhe, damit sich mein Körper langsam an die Höhe gewöhnen kann. Der Platz ist zwar nicht der schönste meiner Reise, aber für die Akklimatisierung genau richtig. Höher wollte ich heute noch nicht übernachten.

    Morgen wartet mit der Vía de los Libertadores die nächste Etappe. Diese spektakuläre Andenstraße gilt als eine der schönsten Routen der Region und führt über hohe Pässe mit beeindruckenden Ausblicken bis nach Ayacucho. Ich bin schon sehr gespannt, was mich dort erwartet! ⛰️🚐
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  • Cañón de los Perdidos

    July 4 in Peru ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute ging es zum Cañón de los Perdidos – dem „Canyon der Verlorenen“. 🏜️

    Dieser beeindruckende Canyon wurde erst vor wenigen Jahrzehnten einer größeren Öffentlichkeit bekannt und zählt noch immer zu den Geheimtipps in der Region Ica. Über Millionen von Jahren hat der Río Seco das Gestein erodiert und eine spektakuläre Schlucht mit steilen Felswänden, bizarren Gesteinsformationen und verschiedenen Erdschichten geschaffen. Die Landschaft wirkt fast wie von einem anderen Planeten.

    Der Weg dorthin hat es allerdings in sich. Die Anfahrt führt viele Kilometer über einsame Schotter- und Wüstenpisten und zieht sich ganz schön in die Länge. Spätestens nach den letzten Kilometern versteht man, warum dieser Ort nicht von Touristen überlaufen ist.

    Aber genau deshalb fühlt sich der Canyon auch so besonders an. Die Ruhe, die Weite und die beeindruckenden Felsformationen machen den Ausflug absolut lohnenswert.

    Mein Fazit: Diesen Canyon muss man sich wirklich verdienen – aber genau das macht ihn am Ende zu einem unvergesslichen Erlebnis. 😊
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  • Ica

    July 3 in Peru ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute habe ich mir auch Ica selbst angeschaut. Ehrlich gesagt gehört die Stadt für mich bisher nicht zu den schönsten Orten Perus.

    Der Verkehr ist laut und hektisch, überall herrscht geschäftiges Treiben und an vielen Ecken fällt leider auch der viele Müll auf. Dazu ist die Armut in einigen Stadtteilen deutlich sichtbar. Es ist eine Seite des Landes, die ebenso zur Realität gehört wie die spektakulären Landschaften und Sehenswürdigkeiten.

    Trotzdem wollte ich den Stadtspaziergang machen, denn genau das gehört für mich zum Reisen dazu: nicht nur die Postkartenmotive zu sehen, sondern auch den Alltag der Menschen kennenzulernen.

    Was mich dafür umso mehr begeistert, sind die Menschen. Egal, wo ich bisher unterwegs war – ich wurde überall freundlich empfangen. Obwohl ich kaum Spanisch spreche, sind die Peruaner unglaublich hilfsbereit, geduldig und herzlich. Oft reichen ein Lächeln, ein paar Gesten und ein bisschen Improvisation aus, um sich gegenseitig zu verstehen.
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  • Oase Huacachina

    July 2 in Peru ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute stand zuerst intensiv eines der größten Highlights Perus auf dem Programm - die berühmten Nazca-Linien. ✈️🏜️

    Die riesigen Geoglyphen wurden vor rund 2.000 Jahren von der Nazca-Kultur geschaffen. Insgesamt gibt es Hunderte von Linien, geometrischen Formen sowie Tier- und Menschenfiguren. Sie entstanden, indem die dunklen Steine der Wüstenoberfläche entfernt wurden und der hellere Untergrund zum Vorschein kam. Durch das extrem trockene und nahezu windstille Klima sind die Linien bis heute erstaunlich gut erhalten.

    Das Faszinierende daran: Die meisten Figuren sind vom Boden aus kaum oder gar nicht zu erkennen. Erst aus der Luft offenbaren sich die riesigen Motive – darunter Kolibris, Affen, Spinnen, Wale und viele weitere Figuren, die teilweise mehrere hundert Meter groß sind. Bis heute ist nicht endgültig geklärt, warum die Nazca diese gewaltigen Zeichnungen angelegt haben. Es gibt Theorien, dass sie religiösen Zeremonien dienten, mit Astronomie zusammenhingen oder Teil von Ritualwegen waren.

    Da ich meine Drohne dabeihatte, konnte ich viele der riesigen Formen aus einer ganz besonderen Perspektive erleben. Aus der Luft wird einem erst bewusst, welche Meisterleistung diese Geoglyphen vor so langer Zeit waren.

    Anschließend ging es weiter nach Ica, genauer gesagt zur berühmten Oase Huacachina. Mitten in der Wüste liegt diese kleine Palmenoase, umgeben von riesigen Sanddünen – ein beeindruckender Anblick.

    Natürlich durfte eine Buggy-Tour nicht fehlen. Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung, wie schnell diese Fahrzeuge nahezu senkrecht Dünen hinauf- und wieder hinunterfahren können. Mehr als einmal fühlte es sich an wie in einer Achterbahn – inklusive ordentlich Kribbeln im Bauch. 😄

    Zum Abschluss wurden wir mit einem traumhaften Sonnenuntergang über den goldenen Dünen belohnt – ein perfekter Abschluss für einen erlebnisreichen Tag.

    Und als wäre das noch nicht genug Abenteuer gewesen, war auch die Rückfahrt mit dem Mototaxi durch den Verkehr von Ica wieder ein Erlebnis für sich. 🚖😅
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  • Rund um Nazca

    Jul 1–9 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute war ein unglaublich spannender Tag rund um Nazca - mit einer Menge faszinierender Geschichte und beeindruckender Bauwerke. 🇵🇪

    Der erste Stopp war die Nekropole von Chauchilla. Die über 1.000 Jahre alten Gräber mit ihren außergewöhnlich gut erhaltenen Mumien und Grabkammern geben einen faszinierenden Einblick in die Bestattungskultur der Nazca-Zivilisation. Ein Ort, der gleichzeitig beeindruckend und nachdenklich stimmt.

    Weiter ging es zur archäologischen Stätte Cahuachi - dem einstigen religiösen und zeremoniellen Zentrum der Nazca-Kultur. Die riesigen Pyramiden und Tempelanlagen mitten in der Wüste sind einfach unglaublich. Noch heute ist ein Großteil der Anlage gar nicht ausgegraben. Schade nur, dass man einen Großteil des Geländes nicht betreten darf. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich meine Drohne dabeihatte und einen Eindruck von den gewaltigen Ausmaßen aus der Luft gewinnen konnte.

    Danach standen noch die Los Paredones, die beeindruckenden Acueductos de Cantalloc und ein Blick auf die markanten Agujas de Cantalloc auf dem Programm. Besonders die über 1.500 Jahre alten spiralförmigen Wasserkanäle zeigen, wie genial die Nazca das knappe Wasser in dieser extrem trockenen Region nutzten – ein beeindruckendes Ingenieurswerk.

    Natürlich durfte auch ein erster Blick auf einige der berühmten Nazca-Linien nicht fehlen. Vom Mirador El Telar konnte ich mehrere riesige Geoglyphen erkennen, darunter den berühmten Baum und die Hände. Außerdem habe ich den Gato de Nazca, die riesige Katzenfigur am Hang, besucht.

    Zum Abschluss ging es noch zum Essen in die Stadt Nazca. Der Verkehr dort ist allerdings ein echtes Abenteuer - laut, chaotisch und mit Fahrern, die oft sehr rücksichtslos unterwegs sind. Da muss man wirklich ständig aufmerksam sein.

    Und das Beste: Das war erst der Anfang. Morgen stehen noch viele weitere Nazca-Linien auf dem Programm. Ich bin gespannt, was mich noch erwartet! ✈️🏜️
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  • Richtung Nazca

    June 30 in Peru ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute ging es immer weiter Richtung Nazca - kilometerlang entlang der peruanischen Pazifikküste. 🚐🌊

    Die Strecke ist unglaublich abwechslungsreich: endlose Küstenabschnitte, weite Wüstenlandschaften, beeindruckende Täler, riesige Sanddünen und immer wieder kleine, ursprüngliche peruanische Ortschaften. DIese sind aber teilweise in sehr ärmlichen Zuständen. Aber - hinter jeder Kurve wartet eine neue Kulisse.

    Auch wenn die Straßen oft gut sind, kommt man hier trotzdem nicht besonders schnell voran. Die Entfernungen sind riesig, und immer wieder schleichen die unzähligen LKW die vielen Berge hinauf...

    Morgen sollte ich aber schließlich Nazca erreichen. Ich bin schon gespannt, die weltberühmten Nazca-Linien endlich mit eigenen Augen zu sehen.
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  • Von 4000 auf 0

    June 29 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Nacht auf 4.000 Metern Höhe hatte es in sich. 🥶❄️

    Mit Temperaturen von deutlich unter -10 °C war am Morgen sogar mein Auto eingefroren. Als ich losfahren wollte, sprang der Motor bei -8 °C einfach nicht mehr an. Also blieb mir nichts anderes übrig, als geduldig zu warten, bis die Sonne die Landschaft – und hoffentlich auch den Motor – langsam wieder aufgewärmt hatte. Zum Glück hat es schließlich funktioniert.

    Danach ging es auf einer spektakulären Strecke hinunter bis an die Pazifikküste. Unterwegs wechselte die Landschaft ständig: beeindruckende Ausblicke auf die Anden, endlose Wüsten und bizarre Felsformationen. Und natürlich durfte auch ein kleines Abenteuer nicht fehlen – Google Maps schickte mich kurzerhand durch einen Steinbruch auf einer Piste, bei der ich mehrfach dachte: Hier komme ich weder runter noch wieder hoch. 😅 Am Ende hat aber alles geklappt.

    Als Belohnung wartete am Abend ein absoluter Traumstellplatz: direkt am Meer, direkt am Strand und weit und breit kein Mensch. 🌊🏖️ Nur das Rauschen der Wellen und die untergehende Sonne – besser kann ein Reisetag kaum enden.

    Jetzt geht es weiter Richtung Norden. Mein nächstes großes Ziel sind die berühmten Nazca-Linien. Bis dorthin werden es vermutlich noch etwa zwei Tage Fahrt .
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  • Catarata und Bosque de Piedras de Pillones

    June 28 in Peru ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute ging es mit dem Auto hinauf auf über 4.400 Meter zum Bosque de Piedras de Pillones. ⛰️

    Diese außergewöhnliche Felslandschaft ist über Millionen von Jahren durch Wind und Wasser entstanden. Die bizarren, teilweise riesigen Felsformationen sehen aus wie Skulpturen und verleihen der Hochebene eine fast surreale Atmosphäre. Trotz der kargen Landschaft gibt es immer wieder Vicuñas und andere Tiere zu entdecken.

    Anschließend ging es weiter zur Catarata de Pillones. Besonders faszinierend fand ich, wie gewaltig der Wasserfall auf dieser Höhe ist. Mitten im Andenhochland stürzt hier eine beeindruckende Wassermenge über mehrere Felsstufen in die Tiefe – ein Anblick, den man in dieser trockenen Landschaft kaum erwarten würde. Der Fluss wird von Niederschlägen und Schmelzwasser aus den umliegenden Anden gespeist und sorgt das ganze Jahr über für dieses beeindruckende Naturschauspiel.

    Die Landschaft heute war einfach spektakulär – weite Hochebenen, bizarre Felsen, klare Flüsse und eine unglaubliche Ruhe.

    Mein Schlafplatz für die Nacht liegt direkt an einem Fluss auf 4.000 Metern Höhe. Ein traumhafter Ort mitten in der Natur. Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie kalt die Nacht hier oben wird. 🏕️❄️
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