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Asien 2026

Nach drei turbulenten und kräftezehrenden Monaten in Deutschland (Pause auf Grund familiärer Gründe) geht unsere Reise als "WOrLdBEReiser" am 20.11.2025 weiter. Wir setzen unsere Route mit unseren Backpacks in (Südost-) Asien fort. Read more
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    🇨🇳 东城区, China

    Temple of Heaven und Olympia Park

    Yesterday in China ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute Vormittag ging es für uns in den 📍Temple of Heaven (Himmelspalast). Die eigentliche Tempelanlage ist von einem sehr großen Park 🌳 umgeben und ist flächentechnisch gesehen sogar größer als die Verbotene Stadt.

    Zuerst sind wir durch den Park spaziert. 👣 Wie so oft war dort reges Treiben. Es wurde getanzt 💃, auf die Beine geklopft 👏, Tennis gespielt 🎾, gesungen 🎤 und Kampfsport getrieben. Immer wieder faszinierend. 😮 Zumal der Altersdurchschnitt sicherlich bei 70+ liegt.

    Über den Rosengarten 🌹 ging es zu den Gebäuden des Tempels. Das Hauptgebäude ist ein großer runder Turm inmitten eines quadratischen Platzes. Die (chinesischen) Farben entzücken uns immer wieder. Wirklich schön. 🤗 Von dort ging es die „Zentralachse von Peking“ entlang zu einem weiteren kleineren Turm umgeben von einer runden Mauer, die Echo Wall genannt wird. Wenn man Klatscht und Ruft kommt das Echo tatsächlich zurück.

    Mittags ging es für uns ins Olympische Viertel. Im 📍Olympischen Museum haben wir viel über die weltweit erste „Dual-Olympic-City“ erfahren. Peking war nämlich schon zwei Mal Hauptaustragungsort der Olympischen Spiele: 1️⃣Olympische Sommerspiele 2008 und 2️⃣Olympische Winterspiele 2022. Die Ausstellung war sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet. Es gab u.a. zu sehen die Geschichte der Olympischen Spiele speziell die Historie von der Bewerbung bis zur Durchführung in Peking, viele Original-Exponate, Fotos und Videos, Original-Fackeln, Medaillen, Maskottchen und offizielle Dokumente. Am Ende der Ausstellung gab es noch einen interaktiven Teil. Es konnte u.a. Tischtennis, Basketball oder Curling gespielt werden. Im 📍Olympischen Park haben wir uns noch das große Nationalstadium (auch „Vogelnest“ genannt) von außen angeschaut. Dort hat jeweils die Eröffnungs- und Abschlussfeier stattgefunden.

    Zum Abschluss des Tages gab es Nudeln 🍝 und Dumplings 🥟. Einfach immer gut!
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  • Die Zentralachse von Peking

    September 19 in China ⋅ ⛅ 23 °C

    Willkommen in Chinas Hauptstadt! 👋🇨🇳 Willkommen in Peking! 👋

    Peking, ist eine faszinierende Metropole 😮, in der jahrtausendealte Geschichte 🏺 auf moderne Wolkenkratzer 🌇 trifft. Sie gilt als das politische und kulturelle Zentrum 🎯 des Landes. Hier werden wir nun vier Nächte verbringen und die Stadt erkunden. Bereits 2️⃣0️⃣1️⃣8️⃣ waren wir auf dem Weg nach Japan einen Tag in Peking. Viel zu kurz um etwas von der Stadt zu sehen. Das holen wir jetzt nach.

    Für heute standen die Sehenswürdigkeiten der Nord-Süd-Achse 🧭 auf dem Plan. Vor den Einlässen gaben es unzählige Sicherheits-Checks, Passkontrollen und Warteschlangen. Allem in allem lief es aber ganz organisiert und entspannt ab und so voll wie erwartet war es gar nicht.

    Wir haben heute folgende Sehenswürdigkeiten besucht:

    📍Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen Platz)
    Der Platz liegt im Zentrum der Stadt. Mit seiner Fläche von 40 Hektar ist er der größte öffentliche Platz der Welt. Früher war er ein offener Versammlungsplatz für bis zu eine Million Menschen. Heute ist er streng abgeriegelt und wird für Paraden und staatliche Feierlichkeiten genutzt.

    📍Mao Gedenkhalle
    Am südlichen Ende des Platzes befindet sich die Mao Gedenkhalle, ein großes Mausoleum für Mao Zedong, ehemaliger Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas sowie Präsident der Volksrepublik China. Er rief 1949 die Volksrepublik aus und verkündete 1954 die erste Verfassung. Im Eingangsbereich befindet sich eine große weiße Mamorstatue von Mao auf einem Stuhl sitzend. Davor haben viele ChinesenInnen weiße Chrysanthemen niedergelegt. Im Raum dahinter befindet sich der konservierte Leichnam Maos in einem Glassarg.

    📍Verbotene Stadt (Großer Palast)
    Die Verbotene Stadt war ursprünglich nicht für das einfache Volk zugänglich (daher der Name).
    Der Ort diente nämlich 24 chinesischen Kaisern und ihren Familien als Residenz. Der gesamte Baukomplex hat eine Grundfläche von 720.000 m² und galt als Machtsymbol des Kaisers. Zur Besichtigung stehen unzählige Gebäude und Höfe, Park sowie die The Gallery of Clocks (Uhrensammlung 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿🇫🇷🇨🇭🇨🇳) und die Treasure Gallery (kaiserliche Schatzkammer).

    📍Jingshan Park
    Der Jongshan Park befindet sich am nördlichen Ende der Verbotenen Stadt. Auf dem künstlich aufgeschütteten Aussichtshügel in der Mitte des Parks (aus dem Aushub des Palastgrabens der Verbotenen Stadt) befindet sich der Wanchun-Pavillon. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Verbotene Stadt von oben.

    Was ein Tag! 👣👀🤗😮‍💨

    📋 Peking Fakten:
    Höhe: 63 m
    Einwohnerzahl: 7.700.000 (2020)
    Fläche: 1.368 km² (1,5x größer als Berlin)

    Gut zu wissen:
    Das gesamte Verwaltungsgebiet von Peking ist fast so groß wie Thüringen.
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  • Die Pagoden von Xi’an

    September 18 in China ⋅ ☁️ 20 °C

    Die letzten beiden Tage in Xi’an haben wir es ein bisschen „ruhiger“ angehen lassen. 😮‍💨 Ruhe in Bezug auf „viele Sehenswürdigkeit zu besichtigen“. Das ist wirklich gar nicht so einfach, wenn jede Stadt/Gegend so viel zu bieten hat. Da müssen wir uns immer wieder selbst dran erinnern, dass wir nicht in jeder Stadt ALLES sehen müssen und können. 🫣 Schon das Alltägliche bringt so viele neue Eindrücke, die verarbeitet werden wollen.

    Vorgestern Morgen sind wir in ein kleines Einkaufszentrum 🛍️ gefahren. Dort sind wir ein bisschen gebummelt und waren anschließend noch etwas essen. Es gab super leckere Dumplings 🥟 und zum Nachtisch ein Eis 🍦 bei Mixue. Nach einem sehr wohltuenden Mittagsschlaf 😴 haben wir uns am Nachmittag auf den Weg zur 📍Großen Wildganspagode (Giant Wild Goose Pagoda) gemacht. Die 6️⃣4️⃣ m hohe Pagode entstand bereits im Jahr 6️⃣5️⃣2️⃣ im Hof eines Klosters. Umgeben von einem kleinen Park mit vielen Bäumen 🌳 hat sie sehr prächtig gewirkt. Umgeben wird die Pagode heutzutage von einer „Amüsiermeile“. Es gibt einen großen Brunnen ⛲️, in dem abends eine Wasser- und Lichtershow statt findet. Diese haben wir uns angeschaut. Aber auch ein großes Einkaufszentrum 🛍️ und viele Essensstände/Restaurants 🍽️. Geht man die Straße weiter kommt man zur 📍Grand Tang Dynasty Ever Bright City (Great Tang All Day Mall). Eine 1️⃣5️⃣0️⃣0️⃣ m lange und 5️⃣0️⃣0️⃣ m breite Fußgängerzone die phänomenal beleuchtet ist 💡 und viele weitere Highlights wie Musik 🎶, Historische Statuen 🗿 und Brunnen zu bieten hat. Eine perfekte Kulisse um sich in traditioneller Kleidung fotografieren 📸 zu lassen. Sehr beeindruckend. 😮

    Gestern Morgen haben wir Wäsche 🧺 gewaschen, Felix war beim Frisör 💈 und uns mit unseren nächsten Stopps beschäftigt 💻. Wir werden während der „Golden Week“ in China sein, der Hauptreisezeit der Chinesen. Überall wird davon abgeraten ❌ zu dieser Zeit nach China zu reisen 🇨🇳🚅, da das ganze Land auf den Beinen ist und die Sehenswürdigkeiten total überfüllt sind. Daher ist es besonders wichtig frühzeitig Tickets für die Sehenswürdigkeiten zu buchen. Dazu muss man natürlich wissen, was man an welchem Tag machen will, was man dort alles machen kann, wie man zu den Eingängen kommt um zu wissen für welches Eintrittsfenster man Tickets kaufen möchte,…. Das hört sich vielleicht nicht so kompliziert an ist es aber, weil es sehr schwer ist an Infos zu kommen und das alles unglaublich viel Zeit kostet. 🤯 Auch an die Info, wie man diese Tickets ohne eine chinesische Handynummer kaufen kann (benötigt man meist zur Registrierung), kommt man nicht so leicht. 🤯 Es wird von Mal zu Mal besser. Mittags ging es zur 📍Kleinen Wildganspagode (Small Wild Goose Pagoda). Die 4️⃣3️⃣ m hohe Pagode entstand bereits im Jahr 7️⃣0️⃣7️⃣ in einer buddhistischen Tempelanlage mit verschiedenen Gebäuden und einer Parkanlage 🌳. Der Park bietet eine friedliche Atmosphäre ☺️ abseits der großen Touristenmassen. Das haben wir sehr genossen und haben dort lange verweilt.

    Nach einem Teller Nudeln 🍝 (von den Damen dort selbstgemacht) in einem kleinen Restaurant ging es zurück ins Hotel 🏨 zum Packen 🎒. Heute ging es nämlich weiter. In nur knapp 6️⃣ Stunden ging es mit dem Zug 1️⃣.1️⃣4️⃣0️⃣ km mit bis zu 3️⃣0️⃣0️⃣ km/h von Xi’an in die Hauptstadt von China nach Peking.

    Tschüss Alte Seidenstraße! 🚂📦
    Hallo Zentralchina! 🎯🇨🇳
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  • Zu Besuch bei der Terrakotta-Armee

    September 15 in China ⋅ ⛅ 27 °C

    Gestern Nachmittag waren wir bei der berühmten Terrakotta-Armee, am Stadtrand von Xi’an.

    Zur Geschichte dieses gigantischen Bauwerks: Die Anlage ist bereits über 2️⃣.2️⃣0️⃣0️⃣ Jahre alt und entstand im 3️⃣. Jahrhundert v. Chr.. Chinas erster Kaiser 🇨🇳👑, Qin Shi Huang, ließ die tönerne Streitmacht 💂‍♂️ erbauen, um auch nach dem Tod beschützt zu werden. Die Krieger sollten sein unterirdisches Mausoleum bewachen und seine Macht über den Tod hinaus sichern.

    Heute blickt 👀 man in den drei Ausgrabungshallen direkt in die tiefen Gruben auf tausende aufmarschierte lebensgroße Soldaten 💂‍♂️, Pferde 🐴 und Streitwagen, bzw. auf Teile von diesen. Wir hatten den Eindruck, dass man erst, wenn man vor Ort ist, eine Vorstellung der Größe der Ausgrabungsstätten bekommt. Das Faszinierendste an den Figuren: Keine Figur gleicht der anderen – jede einzelne hat individuelle Gesichtszüge, Frisuren und Rüstungsdetails. Bei einigen sind noch Reste der damaligen Bemalungen 🖌️ zu erkennen.

    Was uns besonders beeindruckt hat 😮: die Ausgrabungen und Restaurierungen sind nach wie vor in Gange. Wir konnten sogar einige MitarbeiterInnen bei der Arbeit sehen. Unglaublich mit wie viel Sorgfalt und Geduld hier gearbeitet werden muss. So viel wurde schon entdeckt. So vieles ist sicherlich noch unter der Erde verborgen.

    Was uns besonders gefallen hat 👍: der Aufbau der einzelnen Hallen und des angeschlossenen Museums. Neben den Ausgrabungen an sich konnte man auch sehen, wie die Armee ursprünglich aufgestellt war und wie solch eine Terrakotta-Figur hergestellt wurde. Aber auch zur Historie von 1974 (als die ersten Figuren zufällig von Bauern beim Brunnenbohren entdeckt wurden) bis heute (Stand der „Forschung“) wurde dargestellt.

    Ein wirklich beeindruckender Ort 🤩, an dem man die gigantische Dimension der chinesischen Geschichte hautnah spüren kann!
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  • Free Walking Tour durch Xi’an

    September 15 in China ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute Vormittag haben wir eine Free Walking Tour 👣👀 durch Xi’an gemacht. Unsere Guidin war Yunyun. Sie wurde in Xi’an geboren 👶🏻, ist hier aufgewachsen 👧🏻 und lebt auch hier 👩🏻. Viele Jahre hat sie auf Kreuzfahrt - und Flusskreuzfahrt-Schiffen 🛳️🇪🇺 gearbeitet und dort chinesische Touristen betreut. Ihr Englisch war sehr gut, was sehr hilfreich für eine gute Atmosphäre war und man konnte dadurch ihren Erzählung entspannt folgen. 🗯️👍

    Die Tour ging zuerst entlang der Stadtmauer 🧱 von Xi’an, der „Basis“ der Stadt, bevor wir dann auch das Innere erkundet haben. Gestartet sind wir an einem der 1️⃣8️⃣ Tore um die Stadt, dem Yongning-Tor, mit einem imposanten Torturm. Durch den Stadtmauer-Park 🌳 ging es zum Wenchang-Tor und dem Beilin-Museum. Im Museum sind Chinas „Steinschätze“ 🪨 zu finden. Steine, auf die z.B Gesetzestexte geschrieben wurden um diese in der Öffentlichkeit aufzustellen.

    Vorbei am spirituellen Wahrzeichen des Taoismus, dem Xiang Zi-Tempel, ging es zur Shuyuanmen-Straße, eine Straße mit Geschäften für traditionelle Kunst. Dort wurden u.a. selbstgemachte Stempel 💮 (aus Stein), kleine Gemälde 🖼️, handbemalte Fächer 🪭 und Pinsel aus Tierhaar 🖌️ verkauft. Anschließend haben wir unsere Tour Richtung der kulinarischen Ecke an der Stadtmauer fortgesetzt. Die Shuncheng-Gasse und die Defu Lane sind bekannt für ihre vielen Cafés ☕️, Restaurants 🍜 aber auch Bier-Kneipen 🍺 und Bars 🍹. Das Ende der Free Walking Tour war am Glockenturm im Herzen der Stadt.

    Die Tour mit Yunyun hat uns sehr gut gefallen. 🤗 Neben viel Historischem haben wir auch viel über das aktuelle Leben in der Stadt erfahren. Sie hat auch private Geschichten erzählt und dadurch der Tour eine angenehme persönliche Note gegeben. Eine rundum gelungene Tour! 谢谢 (Xièxiè)! 👍

    Zur Stärkung gab es anschließend die für Xi’an ganz typischen breiten Biángbiáng-Nudeln 🍜. Sie werden traditionell von Hand gezogen und beim Bearbeiten auf die Arbeitsfläche geklatscht.
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  • Hallo vom Anfang der Alten Seidenstraße

    September 14 in China ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute an Tag 300 unserer Reise ging es in 3️⃣,5️⃣ Stunden mit dem Zug 🚅 von Lanzhou nach Xi’an, unsere letzte Station auf der Alten Seidenstraße 🚂📦. Wir sind wieder durch viel landwirtschaftliche Flächen 🌾🍏 gefahren, aber auch durch viele Städte 🌇. Da ist uns einmal mehr aufgefallen, dass sehr sehr viele Hochhäuser komplett oder zum größten Teil unbewohnt sind. 🤨 Die Immobilienkrise in China ist deutlich zu sehen.

    In Xi’an angekommen, sind wir mit einer der 12 U-Bahn-Linien 🚉 zu unserem Hotel 🏨 gefahren. Wir haben uns kurz eingerichtet und dann ging es auch schon auf Erkundungstour. 👀👣

    Wissenswertes zur Stadt:
    Xi’an (Bedeutung: „Westlicher Frieden“) hat eine über 3️⃣.0️⃣0️⃣0️⃣-jährige Geschichte und ist damit eine der ältesten kaiserlichen Hauptstädte Chinas. 13 Dynastien haben hier bereits ihre Hauptstadt erbaut. Die Stadt war der offizielle Ausgangspunkt bzw. östlicher Endpunkt der Seidenstraße.

    Angeschaut haben wir uns heute das 📍Muslimische Viertel in Xi’an. Unsere „Erwartungen“ wurden definitiv übertroffen. 😮 Ja es wahr seeehhhrr touristisch (so viele westliche Touristen (-gruppen) haben wir hier in China bisher nicht gesehen) aber es war auch sehr muslimisch-chinesisch. Wir sind durch die lebendigen Straßen und die kleinen Gässchen mit Verkaufsständen gelaufen. An jeder Ecke gab es etwas Neues zu entdecken. Inmitten des muslimischen Viertels befindet sich die 1️⃣2️⃣5️⃣0️⃣ Jahre alte 📍Moschee zu Xi’an (Xi’an Da Qingzhensi Mosque) 🕌. Diese haben wir uns angeschaut. Die Moschee ist eine der größten Moscheen Chinas ⬆️🕌🇨🇳 und war wirklich sehr beeindruckend. Das Gebetshaus war komplett aus Holz und sehr prächtig erbaut. Wir sind kurz vor der 3. Gebetszeit 🙏 des Tages gekommen und hatten so das Glück miterleben zu können, wie sie noch aktiv genutzt wird.

    Anschließend sind wir noch ein bisschen umher gelaufen und noch an einer zweiten genau so schönen aber untouristischen Moschee, der 📍 Xi’an Daxuexi Alley Mosque 🕌, vorbei gekommen. Diese haben wir uns auch noch angeschaut bevor es zurück ins Hotel ging.

    📋 Xi’an Fakten:
    Höhe: 405 m
    Einwohnerzahl: 10.000.000 (2020)
    Fläche: 988 km² (etwas größer als Berlin)
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  • Sonntagsausflug auf den Beitashan

    September 13 in China ⋅ ⛅ 23 °C

    Bei traumhaftem Sonntagswetter ☀️ haben wir heute den Berg ⛰️ am Nordufer des Gelben Flusses 🟡🏞️ erwandert 🥾. Der 📍Beitashan (Běi = Norden, nördlich / Tǎ = Turm, Pagode / Shān = Berg / Gebirge) wird auch „Weißer-Pagoden-Berg“ genannt, da auf dem Gipfel eine 1️⃣7️⃣ Meter hohe, weiße Pagode steht. Sie ist das Wahrzeichen des Berges.

    Auch wenn unsere Waden von der Wanderung gestern gut weh getan haben 😣, haben wir die vielen Treppenstufen nach oben auf uns genommen. Vorbei an traditionellen chinesischen Tempelanlagen, Pavillons und Teehäuser. Viel im Schatten 🌳. Bereits auf dem Weg aber auch oben wurden wir mit einem herrlichen Panoramablick 🤩👀 auf die Stadt Lanzhou 🌇 und den Gelben Fluss 🟡🏞️ belohnt. Wie die Sonne den Fluss zum Strahlen gebracht hat. Toll! 🤗

    Oben angekommen haben wir uns die Weiße-Pagode und den umliegenden Tempel angeschaut. Immer wieder schön. Danach haben wir noch die Parkanlage 🌳 mit weiteren Treppen und Tempeln erkundet.

    Zurück auf Fluss-Ebene haben wir uns noch die 📍Xiguan Mosque 🕌 von außen angeschaut. Sie liegt ganz unscheinbar fast unauffällig inmitten der Hochhäuser. Anschließend waren wir in einer unterirdischen Einkaufsstraße etwas essen. 🍜🥟

    Wie könnte es anders sein, haben wir den Sonntag ganz traditionell mit einem Tatort 🕵️‍♂️ aus Köln abgeschlossen. Dazu gab es Popkorn. 🍿 Wie früher… ☺️

    Morgen geht es weiter nach Xi‘an. 🚅 Unsere letzte Station auf der Alten Seidenstraße.
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  • 33.683 Schritte durch Lanzhou

    September 12 in China ⋅ ☁️ 19 °C

    Seid gestern Nachmittag sind wir in Lanzhou. Wie schon so oft wohnen wir auch hier sehr zentral (strategisch günstig eben 😉). Dies haben wir genutzt um gestern Abend noch ein wenig die Gegend um unser Hotel 🏨 herum zu erkunden. 👣👀

    Lanzhou ist eine Großstadt mit über 4️⃣ Millionen Einwohnern (Stadtgebiet) und ein wichtiges 🎯 Verkehrs-, Industrie- und Logistikzentrum im Nordwesten des Landes. Bereits zur Zeiten der antiken Seidenstraße war Lanzhou eine bedeutende Station und ein wichtiger Handelsknotenpunkt 💴. Die Stadt liegt in einem Tal zwischen hohen Bergen ⛰️ und wird von dem „Gelben Fluss“ 🟡🏞️ (Name: wegen seiner gelblichen Farbe, die er durch große Mengen an feinem Sediment von gelblichem Staubsand im Wasser hat) durchflossen.
    Übrigens: Der Gelbe Fluss ist der 6️⃣längste Fluss der Welt.

    Erkundet haben wir gestern Abend die Uferpromenade am Gelben Fluss 🟡🏞️ und die dort befindliche 📍Zhongshan-Brücke. Das Licht der untergehenden Sonne war toll! 🌇 Die Atmosphäre sehr entspannt. Ein guter Einstand in die neue Stadt. 👍

    Heute Morgen sind wir schon zeitig aufgebrochen um den südlich gelegenen Gaolan-Berg ⛰️ (2.129 m) zu erwandern 🥾. Gestartet sind wir im 📍Wuquanshan Park. Ein Park mit viel Grün 🌳, Wasser 💦 und Tempeln. Wie in chinesischen Parks üblich war dort reges Treiben. Nach der Besichtigung einiger Tempel haben wir uns an den Aufstieg durch den 📍Lanshan Forest Park gemacht. Die gut 6️⃣0️⃣0️⃣ Höhenmeter waren sehr mühsam. 🥵 Der erste Teil ging über einen leicht befestigten Pfad bis auf die Höhe eines am Hang gebauten Stegs. Diesen sind wir ein Stück entlang gelaufen bis es dann an den zweiten Teil ging, der durchgängig aus Treppen bestanden hat. Das hat die Beine nochmal ganz schön beansprucht. Für den phänomenalen Ausblick 🤩 auf die Stadt und das Umland hat sich der Aufstieg definitiv gelohnt. 👍 Auch der dort befindliche Park, 📍Lanshan Park, und die Tempel waren es wert. 👍

    Nach unserem Abstieg haben wir in einem lokalen Restaurant die Spezialität der Stadt „Lanzhou Beef Noodles“ (Lanzhou Rindfleisch-Nudeln) 🍜 probiert. Die Nudeln wurden vor Ort frisch von Hand ✋ gezogen. Sie haben uns gut geschmeckt.

    Von dort aus sind wir mit dem Bus 🚌 zur 📍„Lanzhou Old Street“ gefahren. Wir sind davon ausgegangen, dass es sich hierbei um ein altes Viertel der Stadt handelt. Allerdings war es ein Einkaufs- und Restaurant-Viertel in neu gebauten auf alt gemachten Häusern. Schade. 😏 War trotzdem schön anzuschauen.

    Auf dem Rückweg zum Hotel sind wir noch am 📍Lanzhou Shuicheyuan, ein Park am Gelben Fluss🟡🏞️, vorbeispaziert. Wir wollten uns dort noch die traditionellen Wasserräder anschauen. Diese Wasserschöpfräder aus Holz (Shuiche) wurden früher zur Bewässerung der Felder 🌾 rund um den Gelben Fluss 🟡🏞️ genutzt. Sehr beeindruckend. 😯

    Zum Tagesabschluss haben wir uns ein Eis 🍦 bei Mixue gegönnt. Nach 1️⃣1️⃣ Stunden und 3️⃣3️⃣.6️⃣8️⃣3️⃣ Schritten waren wir dann endlich zurück in unserem Hotel. 🤗 Mal schauen wie es unseren Füßen/Beinen morgen geht. 🫣

    📋 Lanzhou Fakten:
    Höhe: 1518 m
    Einwohnerzahl: 1.319.100 (2018)
    Fläche: 222 km² (ca. 1/4 von Berlin)
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  • Natur pur in Zhangye

    September 11 in China ⋅ ☀️ 21 °C

    Von Zhangye aus kann man nicht nur Ausflüge in die Regenbogenberge 🌈⛰️ und zum Grand Canyon ⛰️ machen, sondern auch zu einem großen naturbelassenen Feuchtgebiet 🌾🪷🦆 am Stadtrand. In diesem, dem 📍Zhangye National Wetland Park, waren wir gestern Morgen.

    Der Zhangye National Wetland Park ist ein Wüsten-Oasen-Feuchtgebiet mit Sumpf und Auenwiese. Die Kernfläche beträgt rund 1️⃣.3️⃣4️⃣7️⃣ Hektar. Für Hunderttausende Zugvögel ist es ein wichtiger Rastplatz.

    Durch den ganzen Park hinweg (über Wiesen, am Rand des Wassers, auf dem Wasser) sind Wege und Stege angelegt, auf denen man herrlich spazieren 👣 kann. Immer wieder ein Hütchen 🛖 oder ein Turm zum Beobachten der Vögel 🦆👀. Wir haben uns viel Zeit gelassen um alles zu erkunden und die Natur zu genießen. Es war total entspannt, zumal kaum andere Besucher unterwegs waren. Das hat sehr gut getan. 😊

    Anschließend waren wir bei einer chinesischen Fastfood-Kette namens „Dicos“ essen. 🍔🍟 Nach 2,5 Wochen in China mit viel Lamm und lokalem Essen haben wir uns das gegönnt.

    Gestern Mittag waren wir noch im (kostenlosen) 📍Zhangye Museum. Es gab wieder viel alte Kunst 🏺 zu bestaunen, die uns oft ganz gut gefallen hat. Zumindest mehr als im letzten Museum.

    Heute Vormittag ging es mit dem Zug 🚅 weiter nach Lanzhou, die Stadt am „Gelben Fluss“ 🟡🏞️. Die 3️⃣,5️⃣ stündige Fahrt ging mit bis zu 2️⃣4️⃣5️⃣ km/h durch wunderschöne grüne Landschaften, die uns vielerorts an Europa 🇪🇺 erinnert hat. Die Fahrt war wieder sehr entspannt. Wir nutzen die Zugfahrt gerne um Podcasts zu hören 🎧. Eine wirklich gute Erfindung. 👍
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  • Ausflug zu den Regenbogenbergen von Zhangye Danxia

    September 9 in China ⋅ ☁️ 15 °C

    Die Regenbogenberge 🌈⛰️ von Zhangye Danxia (Teil des Zhangye UNESCO Global Geopark) sind in über 2️⃣4️⃣ Millionen Jahren aus roten Sandsteinschichten und Mineralablagerungen entstanden. Durch Verschiebungen der Erdplatten wurden die flachen Gesteinsschichten zusammengedrückt, gefaltet und steil aufgerichtet. Die unzähligen Hügel, deren Farben in Rot- 🔴, Orange- 🟠, Gelb- 🟡 und Cremetönen 🟤 schimmern ✨ erzeugen eine einmalige Szenerie.

    Eine weitere Sehenswürdigkeit entlang der Alten Seidenstraße, die wir uns unbedingt anschauen wollten. Zumal die Regenbogenberge zu einer der surrealsten Landschaften Chinas zählen und sie eines der berühmtesten Naturattraktionen des Lande 🏅 sind.

    Über einen lokalen Veranstalter hatten wir gestern die Hin- und Rückfahrt mit dem Bus 🚐 gebucht. Das Eintrittsticket gab es vor Ort. Mit einem Shuttle-Bus 🚌 ging es auf dem sehr großen Gelände von Aussichtspunkt 👀 zu Aussichtspunkt 👀.

    Wir hatten vorab schon viele Bilder von den Zhangye Danxia Regenbogenbergen gesehen. So unglaublich farbintensiv 🌈 und spektakulär 🤩 wie es dann vor Ort war, hatten wir es uns definitiv nicht vorgestellt. 😮🤗 Unglaublich toll und beeindruckend. Was die Natur alles so kann ist immer wieder faszinierend.

    An den einzelnen Aussichtspunkten war es ganz schön voll. Typisch chinesisch wird viel gedrängelt und jeder will DAS Foto 📸 machen. Manchmal etwas anstrengend... Davon versuchen wir uns nicht beirren zu lassen.

    Nach 2,5 Stunden vor Ort ging es mit dem Bus zurück nach Zhangye. Was ein tolles Erlebnis. 😌
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  • Mit dem Wetterumschwung geht’s weiter

    September 8 in China ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute ging es für uns zu unserem nächsten Stopp auf der Alten Seidenstraße. Von Dunhuang sind wir gute 4️⃣ Stunden mit dem Zug 🚅 nach Zhangye gefahren.

    Der Wecker ⏰ hat schon früh geklingelt, da wir den ersten Zug um 7:30 Uhr genommen haben. Es war noch dunkel als wir am Bahnhof angekommen sind. Zudem war es ganz schön frisch 🥶 (1️⃣5️⃣ Grad). Bereits gestern hat der gemeldete Wetterumschwung begonnen. 🥵➡️🥶 Während der Fahrt hat sich das Wetter sogar noch verschlechtert. Es war sehr nebelig 🌫️ und hat geregnet 🌧️. Die Anzeige im Zug hat 1️⃣1️⃣ Grad für draußen angezeigt. Viele Passagiere hatten schon ihre Winterjacken an. Brrrrr.

    In Zhangye angekommen sind wir mit einem Taxi 🚕 zu unsrem Hotel 🏨 gefahren. Wir haben hier ein kleines aber feines Zimmer in einer sehr zentralen Lage. Perfekt um die Stadt zu erkunden. 👍👀👣 Das haben wir auch allzugleich gemacht.

    Da uns bei unsere Ankunft echt frisch war hatten wir unsere Regenjacken 💦🧥 drüber gezogen und uns etwas Warmes zum Trinken ☕️ gekauft. Das hat gut getan. 🤗

    Felix hatte bereits vorab auf Amap (chinesisches Google Maps) einige Orte markiert 📍, die wir anlaufen wollten. Dies haben wir gemacht. So waren wir u.a. im Ganquan Park, am Zhenyuan-Turm (westliches Stadttor) und am buddhistischen Mutasi-Tempel (mit Holzpagoda).

    Wir haben auch noch einen Ausflug für morgen gebucht. Hoffentlich spielt das Wetter mit. 🙏

    📋 Zhangye Fakten:
    Höhe: 1400 m
    Einwohnerzahl: 353.000 (2018)
    Fläche: 85 km² (ca. 1/10 von Berlin)
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  • Unterwegs in Dunhuang

    September 7 in China ⋅ 🌧 15 °C

    Die letzten beiden Tage haben wir genutzt um die Innenstadt von Dunhuang zu erkunden. 👣👀 Wir sind umher spaziert und waren u.a. an einer buddhistischen Pagode, in einer Buchhandlung und in einem Museum. Abends haben wir den toll beleuchteten Nachtmarkt besucht.

    📍White Horse Pagoda
    Dunhuang war eines der bedeutendsten Zentren für die Ausbreitung des Buddhismus in China. Die Pagode erinnert an das weiße Pferd Tianliu des berühmten buddhistischen Mönchs Kumārajīva. Das Tier trug buddhistische Schriften aus Indien und Kucha (ehemaliger buddhistischer Stadtstaat in China) entlang der Alten Seidenstraße bis nach Dunhuang, wo es einst verstarb. Die Anlage hat uns gut gefallen. Für einen kurzen Moment haben wir uns gefühlt wie in Thailand…

    📍Dunhuang Bookstore
    Bei der Buchhandlung handelt es sich nicht um ein normales Geschäft. Sie ist eher ein als Ausstellungsraum gestalteter Leseort, der ganz im Zeichen von Dunhuang steht. Dort gibt es unzählige Bücher über Dunhuang, die Kunst Dunhuangs und die Seidenstraße. Neben verschiedenen Lesezonen, designorientierten Buchregalen und -räumen gibt es auch einen Souvenierladen und ein Café. Ein ganz besonderer Ort zum Verweilen.

    📍Dunhuang Museum
    Das Museum wurde bereits 1979 gegründet. Es widmet sich der Geschichte der Seidenstraße mit über 4000 historischen Relikten und der Geschichte der berühmten, nahegelegenen Mogao-Grotten (System von Hunderten von handgeschlagenen Höhlentempeln).
    Da wir keine Geschichte-Fan sind war das Museum nicht so interessant für uns. Das Abbild der Grotte war dennoch sehr beeindruckend.

    Heute werden wir uns einen „Erkundungs-Ruhetag“ gönnen. ❌👀👣 Wir wollen das gemütliche Hotelzimmer nutzen um unsere nächsten Stationen in China vorzubereiten. 💻 Auch Wäsche waschen 🧺 steht an, da wir unglaublich viel Gobi-Sand unfreiwillig mitgenommen haben. Wie passend, dass es heute regnet. 🌧️😉
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  • Mingsha Mountain & Crescent Spring

    September 5 in China ⋅ ☁️ 25 °C

    Von der Steinwüste ging es gestern für uns in die Sandwüste. 🚅 Von Turpan in die Oasenstadt 🏜️🌳 Dunhuang.

    Im Altertum und Mittelalter war Dunhuang ein wichtiger Handelsknotenpunkt 🎯 an der Alten Seidenstraße. 🚂📦 Ein „Treffpunkt der Kulturen“, denn hier trafen Waren 📦, Religionen ✝️ und Reisende 🧳 aus dem Westen und dem Osten aufeinander. Die Oasenstadt liegt inmitten von Wüstengebieten (Wüste Gobi und Taklamakan).

    Der perfekte Ausgangspunkt 🎯 für einen Ausflug in die Wüste 🏜️. Dies haben wir heute gemacht. Nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt liegt der Mingsha Mountain und die Crescent Spring.

    Die Naturlandschaft von Mingsha Mountain und Crescent Spring (Mondsichel-Quelle) ist ein Meisterwerk der Natur 🎨, das gemeinsam von Wind 🌬️, Sand ⏳ und Wasser 💧 gebildet wird.

    📍Crescent Spring
    „Der Brunnen des Lebens in der Wüste.“
    Geformt wie ein schlanker Mond, liegt die berühmte, mondsichelförmige Oase eingebettet in einem riesigen goldenen Meer von Sand. Die Koexistenz von Sand und Wasser wird an diesem Ort zur Realität.

    Der an der Crescent Spring gelegene Tempel 📍Yuequan Pavillon (erstmals erbaut vor über 2000 Jahren) ist das architektonische Herzstück des Ortes. Die Anlage verbindet buddhistische und daoistische Einflüsse der Seidenstraße.

    📍Mingsha Mountain
    „Ein singendes goldenes Meer von Sand.“
    Der Sandberg bestehen aus Quarzsandstein. Seine Sandkörner sind kristallklar und schimmern in fünf verschiedenen Farben – rot, gelb, grün, weiß und schwarz.

    Wir haben uns viel Zeit gelassen um zuerst die Crescent Spring und den Pavillon zu erkunden bevor wir den Mingsha Mountain über eine „Leiter“ erklommen haben. Oben haben wir es uns gemütlich gemacht, die Aussicht genossen und den Sonnenuntergang bestaunt. 👀☺️ Als es dunkel war, gab es eine Lichtershow 💡 begleitet von Musik 🎶, bei der die (vermutlich) mehrere Tausend Chinesen (wir haben keine westlichen Touristen gesehen) mitgesungen haben. Nach dem Singen gab es noch eine spektakuläre Drohnen-Show 🎭.

    Wir waren wirklich sprachlos 😯 und werden diesen Ausflug sicherlich nicht so schnell vergessen. Es war absolut magisch. 🤩 Kein Wunder, dass der Ort als eines der faszinierendsten Landschaftsbilder Chinas 🏅 bezeichnet wird.

    📋 Dunhuang Fakten:
    Höhe: 1139 m
    Einwohnerzahl: 191.100
    Fläche:
    - Gesamtfläche: ca. 30.984 km² (dies schließt ein großes Wüsten- und Berggebiet ein
    - Oasenfläche: ca. 1.400 km² (das entspricht nur etwa 4,5 % der Gesamtfläche, auf der sich das Leben und die Landwirtschaft konzentrieren) (1,6x größer als Berlin)
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  • Das Karez-System in Turpan

    September 3 in China ⋅ ☀️ 32 °C

    Gestern haben wir uns die historischen Karez-Bewässerungssysteme 💦, die unterirdischen Kanäle, die Schmelzwasser aus den Bergen 🏔️ in das Tal führen, etwas genauer angeschaut. Hierfür waren wir im 📍Karez Paradies (Kanerjing Paradies).

    Dort wurde in Miniatur- und Normalmaßstab die Funktionsweise des Karez-Systems gezeigt. ⚙️💦 Wir konnten sogar in die Tiefe steigen und diese in echt sehen. Das war ein absolutes Highlight. 🤩

    Eine kurze Erklärung:
    Das System verbindet das Schmelzwasser aus den Bergen 🏔️ und das Grundwasser 💦. Das Schmelzwasser sickert in den kiesigen Boden am Fuß der Berge und speist unterirdische Aquifere (Grundwasserspeicher).
    Um an dieses Wasser zu gelangen und es kilometerweit durch die extrem heiße Wüste der Turpan-Senke 🏜️ zu leiten, gruben die Menschen von Hand 🚹🪏 ein ausgeklügeltes System:
    * Vertikalschächte ↕️ (1️⃣1️⃣0️⃣ Stück, höchste Höhe: 6️⃣3️⃣ m): Reihen von senkrechten Brunnenbohrungen, die der Belüftung, dem Abtransport von Aushub und dem Zugang für Wartungsarbeiten dienen.
    * Unterirdische Kanäle ↔️ (über 3️⃣0️⃣0️⃣0️⃣ m): Horizontale Stollen, die die Brunnen miteinander verbinden. Sie transportieren das Wasser rein durch Schwerkraft leicht bergab. Der entscheidende Vorteil: Unter der Erde verdunstet das kostbare Wasser trotz der extremen Sommerhitze nicht.
    Am Ende der unterirdischen Strecke tritt das Wasser an die Oberfläche. Von dort aus wird es über offene Kanäle und kleine Rückhaltebecken in die Oasen 🌳, Felder 🌾 und Weinberge 🍇 geleitet.

    Wirklich sehr beeindruckend, dieser „Brunnen des Lebens“, wie die Karez-Systeme auch genannt werden. Spektakulär, dass die Systeme heute noch genutzt werden. 😯
    Wir konnten dort auch ein traditionelles Haus 🛖 und ein Gebäude zum Trocknen von Trauben 🍇 besichtigen. 👍

    ❗️Übrigens: Das Karez-System gilt zusammen mit der Chinesischen Mauer und dem Kaiserkanal als eines der drei großen antiken Bauwerke Chinas. 🏅

    Heute ging es für uns weiter, wieder mit dem Zug 🚅. 4️⃣ Stunden ging es durch die Wüste 🏜️ von Turpan nach Yumen. Von der steinigen Wüste 🪨 ging es ins Sandige ⏳ über. Dazwischen immer wieder landwirtschaftlich genutzte Flächen. Von Yumen ging es weitere 1️⃣,5️⃣ Stunden bis nach Dunhuang, mitten in der Wüste.
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  • Ausflug ins Grape Valley

    September 2 in China ⋅ ☀️ 32 °C

    Wie gestern bereits geschrieben liegt Trupan in der Turpan-Senke, einer tiefen Wüstenbeckenlandschaft. 🏜️ Nur 10 bis 13 Kilometer nordöstlich der Stadt gibt es eine grüne, fruchtbare Oase. 🌳 Diese liegt in einem Tal, das dank des historischen Karez-Bewässerungssystems (unterirdische Kanäle, die Schmelzwasser aus den Bergen herbeiführen) üppig grün und weitaus kühler ist als die Umgebung.

    Nachdem es gestern für uns so unerträglich heiß war 🥵 dachten wir, das ist ein super Ausflugsziel für heute. 👍

    Das Tal wird 📍„Grape Valley“ oder auch „Das Weintal“ genannt. Es ist nämlich ein Paradies für Trauben. 🍇 Auf hunderten Hektar wachsen dort über 5️⃣0️⃣0️⃣ verschiedene Sorten. Wegen der extremen Sonneneinstrahlung und der großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind die Früchte extrem süß.

    Der Eintritt war frei. Es wurde aber empfohlen ein Ticket für den Shuttle-Bus 🚐 zu kaufen, der einen an verschiedene Stationen fährt, da das Tal sehr weitläufig ist (8 km lang und 600-2000 m breit). Das Ticket haben wir uns gegönnt.

    Jede Station hatte etwas anderes zu bieten. Wir konnten inmitten der Weinreben spazieren 🍇👣 und die traditionellen Trockenhäuser für Rosinen 🛖👀 sehen. Auf den Märkten gab es Trauben und Rosinen zu kaufen. Es war auch möglich ein typisch „uigurischs“ Haus zu besichtigen. Wirklich toll gemacht. 🤗

    Was wir nicht wussten:
    Die Trauben- und Rosinenproduktion in Turpan macht über achtzig Prozent der chinesischen Gesamtproduktion aus, was China zum drittgrößten Rosinenproduzenten der Welt und zum größten Produzenten von grünen Rosinen macht.

    Und wir waren heute mittendrin. Wahnsinn! 🤩
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  • Erste Zugfahrt in China

    September 1 in China ⋅ ☀️ 40 °C

    Heute stand unsere erste Zugfahrt in China an. 🚅🇨🇳 Von Urumqi ging es 1h1m nach Turpan.

    Ein kurzer Einblick in China’s Bahnhöfe:
    Die Bahnhöfe sind riesig und ähneln deutschen Flughäfen. Am Eingang befindet sich eine „Ticketkontrolle“ 🎟️, wobei man hier kein Ticket benötigt, da alle relevanten Daten mit dem Ausweis (bei uns Reisepass) verknüpft sind und man diesen nur auflegen muss, und ein Security-Check 👮🏼‍♀️. Im Bahnhof selbst gibt es unzähligen Geschäfte 🥢🥤, Sitzbänke und Wasserspender 💦 (warmes Wasser zum Trinken und heißes Wasser für die Instant-Nudeln). Man kann hier recht komfortabel und klimatisiert warten. 👍

    Die Fahrt mit dem Zug war sehr entspannt. Wir sind pünktlich los gefahren und sogar eine Minute früher als geplant angekommen. 🕖✅ Der größte Teil der Strecke ging durch eine Steinwüste 🪨. Immer mal wieder haben wir große Windparks 💨 gesehen.

    In Turpan angekommen hatten wir das Gefühl gegen eine Hitzewand zu laufen. 🥵 Es ist hier unglaublich heiß und trocken. Kein Wunder, denn die Stadt liegt in der Turpan-Senke, einer tiefen Wüstenbeckenlandschaft am Rande der Taklamakan-Wüste. Der Aiding-See in der Region liegt rund 1️⃣5️⃣5️⃣ Meter unter dem Meeresspiegel ⬇️🌊🪞 und ist damit der am tiefsten gelegene Punkt Chinas ⬇️.🇨🇳.

    Wegen der Beckenlage zählt Turpan im Sommer zu den heißesten und trockensten Orten Chinas, weshalb die Region oft als „Brutkasten“ bezeichnet wird. Das können wir bestätigen. 🫠 Heute liegt die Höchsttemperatur bei 4️⃣0️⃣ Grad.

    Davon haben wir uns natürlich nicht abhalten lassen und haben gut ausgestattet mit Sonnenschutz 🌂 noch ein bisschen die Stadt erkundet. 👣👀 Wir sind die Straßen entlang spaziert vorbei an „orientalischen“ Märkten 🛍️ und grünen Parks 🌳. Ein kühler Bubble-Tea 🪨🧋 von Mixue durfte natürlich nicht fehlen.

    Unser erster Eindruck: Die Stadt ist wesentlich kleiner und ländlicher als Kashgar und Urumqi. Hier fallen wir auf jeden Fall noch mehr auf als bisher schon. 🫣

    📋 Turpan Fakten:
    Höhe: bis zu 154 Meter unter dem Meeresspiegel
    Einwohnerzahl: 250.000 (2020)
    Fläche: 67 km² (ca. 1/10 von Berlin)
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  • Unterwegs im alten Teil der Stadt

    August 31 in China ⋅ ☀️ 33 °C

    Den Vormittag haben wir genutzt um Wäsche zu waschen 🧺 (im Hotel gibt es kostenlose Waschmaschinen und Trockner) und einige organisatorische Dinge zu erledigen 💻.

    Den Mittag haben wir genutzt um uns den alten Teil der Stadt anzuschauen. 👣👀 Zuerst sind wir zu der 📍Xinjiang Minjie Street gelaufen. Das Viertel in der Shanxi-Gasse besticht durch eine islamisch geprägte Architektur mit Palastbauten, Torbögen und kunstvollen Säulengängen. Immer wieder imposant. 🤩

    Von dort sind wir weiter zum 📍Xinjiang International Grand Bazaar gelaufen. Dieser besteht aus mehreren Gebäuden und ist der weltgrößte Basar 🌏⬆️🛍️ nach Fläche 📏. Angeboten werden dort uigurische und zentralasiatische Waren, darunter Teppiche, Musikinstrumente, traditionelle Kleidung, Kunsthandwerk, Nüsse und Trockenfrüchte. In der Mitte des Geländes befindet sich die 📍Erdaoqiao Moschee 🕌 (ursprünglich aus dem Jahr 1887). Wir hatten Glück und konnten sie besichtigen. Die Moschee war nicht groß hat uns aber sehr gut gefallen auf Grund der schönen farbigen Gestaltung. 😍

    Vieles auf dem Basar hat uns an Kashgar erinnert. Nur war es in Kashgar „echt(er)“. Hier war es eher für Touristen „aufgebaut“. So zumindest unser Gefühl. 🤔

    Auf dem Heimweg waren wir noch in einem lokalen Restaurant essen 🍽️. Es ist immer wieder eine Überwindung in ein neues Restaurant zu gehen, da man nie genau weis, was man bestellt (die Übersetzungen sind nicht immer exakt). Bisher hat immer alles gut geschmeckt. Wir versuchen weiter mutig zu sein. 😉

    Das war heute schon unser letzter Tag in Urumqi. 👋 Morgen geht es weiter entlang der Alten Seidenatraße 🚂📦. Nächstes Halt: Turpan
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  • Ein Tag im Park und Museum

    August 30 in China ⋅ ☀️ 36 °C

    Heute haben wir mit Bahn 🚈 und Bus 🚌 (es gibt hier eine U-Bahn- und unzählige Bus-Linien) einen Ausflug in den Norden der Stadt gemacht. Dort waren wir im Hongguangshan Park und im Urumqi Museum.

    📍Hongguangshan Park
    Im Park 🌳 sind wir ein bisschen umher spaziert und haben uns dann den Urumqi Red Guangshan Dafo Tempel 🛐 angeschaut. Dies ist der einzige hanbuddhistische Tempel in der Region und daher etwas ganz Besonderes. Die riesige Buddha-Statue vor dem Tempel ist spektakulär. 😯 Vom Eingangstor konnte man die Buddha-Statue mit den in der Ferne liegenden Schneebergen 🏔️ sehen. Ein phänomenaler Anblick! 🤩

    📍Urumqi Museum
    Das Urumqi Museum ist Teil des „Urumqi Cultural Center“, das noch eine Bibliothek 📚, Konzerthalle 🎶 und ein Theater 🎭 beinhaltet. Im Museum haben wir einiges über die Geschichte der Alten Seidenstraße 🚂📦, die Gegend Xinjiang 🌴 und Urumqi als Stadt 🌇 erfahren. Das Museum war toll und vielfältig gestaltet. Tatsächlich waren sogar die Haupttexte auf Englisch übersetzt. 👍 Wie aus China gewohnt, war das Museum kostenlos.

    Abends waren wir in einem kleinen Imbiss einen „chinesischen Döner“ essen. 🇨🇳🥙 Er heißt hier „Roujiamo“ und besteht aus einem knusprigen, flockigen Fladenbrot mit vielen dünnen Teigschichten (einer Art Blätterteig) gefüllt mit gut gewürztem fein gehacktem, saftigem Schweinefleisch.

    Zu dem Lilien Spiel sagen wir jetzt mal nichts… Trotzdem: ⚜️💙
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  • Die Perle auf der Seidenstraße

    August 29 in China ⋅ 🌙 27 °C

    Gestern sind wir von Kashgar nach Urumqi geflogen. ✈️ Statt der 16 Stunden im Zug waren es nur 2️⃣ Stunden im Flugzeug. Das war definitiv angenehmer und auch schneller.

    Urumqi (auch Ürümqi genannt) gilt als „Perle auf der Seidenstraße“ und ist die Hauptstadt 🎯 der autonomen Region von Xinjiang (zu der auch Kashgar gehört). Den Namen „Perle“ hat die Stadt bekommen, da sie wie ein smaragdgrüner Fleck 🟢, in den Fuß des Tianshan Mountain eingebettet ist. Zudem ist Urumqi mit über 2️⃣0️⃣0️⃣0️⃣ km die am weitesten vom Meer entfernte Großstadt der Welt. 🏅

    Heute Morgen waren wir schon „früh“ wach. 🕖 Also „früh“ für die Zeit wie sie hier tickt. Wie auch in Kashgar gilt hier die „Pekinger Zeit“. Wie auch in Kashgar passt das nicht zu den reellen Uhrzeiten des Sonnenaufgangs und -untergangs. Wir haben mittlerweile herausgefunden, dass alles etwa 2️⃣ Stunden „später dran“ ist. Daher waren die Straßen noch leer als wir los sind.

    Zuerst ging es für uns in den 📍People's Park. Wie wir schon bei unserem letzen Besuch in China festgestellt haben, ist morgens in Parks immer viel los. Es ist herrlich die vielen alten und jungen Menschen beim Bewegen zu sehen. 🤗 Egal ob alleine oder in der Gruppe. Egal ob zu Musik oder in der Stille. Gefühlt macht jeder das, was ihm Spaß macht und was er (noch) kann. Hauptsache es wird sich bewegt. Toll! 👍 Felix wurde gleich auf eine Runde Diabolo eingeladen. 😆

    Von dort ging es weiter zum 📍Hongshan Park. Zuerst waren wir auf dem 📍Aussichtsturm und haben uns dann noch die 📍Hongshan Pagoda angeschaut. Von beiden Orten hatte man einen herrlichen Blick auf die Stadt. 👀☺️ Im Hintergrund konnte man die Berge ⛰️ erkennen.

    Mittags haben wir noch eine kleine Runde rund um unser Hotel gedreht, um ein bisschen Kultur der Stadt zu erleben. Vorbei am 📍People’s Square mit seinem 32 Meter hohen Denkmal für die Volksbefreiungsarmee ging es zu unserem erstes Ziel, der 📍Catholic Church (Katholischen Kirche). Wir waren sehr beeindruckt wie die christlichen ⛪️ und chinesischen ㊗️ Symbole vereint wurden. Ein Stück weiter befindet sich die 📍Shaanxi Moschee, unser nächstes Ziel. Wenn wir einfach so daran vorbei gelaufen wären hätten wir nicht bemerkt, dass es sich dabei um eine Moschee handelt. Lediglich der Alem (Halbmond-Aufsatz/Mondsichel) 🌙 auf dem Dach hat es erahnen lassen. So verschmelzen hier die Kulturen. Ganz typisch für diese Region. Zum Abschluss unserer Runde sind wir noch an einer deutlich erkennbaren sehr imposanten Moschee vorbei gekommen, der 📍Han Tengri Moschee. Sehr surreal so etwas in China zu sehen. 🤔

    Wir waren abends in einem lokalen Restaurant essen 🍽️ und lassen nun die ersten Eindrücke von Urumqi Revue passieren.

    📋 Urumqi Fakten:
    Höhe: 800 m
    Einwohnerzahl: 4.054.369 (2020)
    Fläche: 13.788 km² (leicht größer als Berlin)
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  • Ein Tag im westlichen Teil der Altstadt von Kashi

    August 27 in China ⋅ ☀️ 29 °C

    An unserem ersten Tag in Kashgar haben wir uns den östlichen Teil der Altstadt angeschaut. Heute an unserem letzten Tag haben wir uns den westlichen Teil 🧭 angeschaut.

    Begonnen hat unsere Erkundungstour bei der 📍Id Kah Moschee (Heytgah-Moschee). Sie ist die größte Moschee ⬆️🕌 in China 🇨🇳 und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Der Garten drumherum hat uns gut gefallen. 👍 Er war herrlich grün 🌳 und angenehm kühl.
    Die vielen Granatapfel-Bäumchen haben es Svenja angetan. Wäre sicherlich eine gute Alternative zu den bei uns bekannten Zitronen-Bäumchen. Oder? 🤔 Die Moschee konnten wir leider nur von außen besichtigen. 😕

    Anschließend sind wir durch die vielen kleinen schmalen Gassen der Altstadt gelaufen. 👣👀 Auch hier, wie im westlichen Teil, hatten wir oft das Gefühl, als seien wir in einer Filmkulisse gelandet. 😮 Diese toll gestalteten Straßen, Häuser und Eingangstüren. 🤗 Einfach Toll! 😍

    Morgen geht es weiter nach Urumqi. Eigentlich hatten wir geplant die ca. 1️⃣4️⃣0️⃣0️⃣ km mit dem Zug zu fahren. Die Fahrt hätte 1️⃣6️⃣ Stunden gedauert. Wir haben uns dann kurzfristig doch für einen Flug ✈️ entschieden.
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  • Ein Tag im Xinjiang-Pamir-Plateau

    August 26 in China ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach zwei Tagen in Kashgar haben wir heute einen organisierten Tagesausflug in das 📍Xinjiang-Pamir-Plateau unternommen. Dieses ist der hochalpine Teil des „Pamir-Hochlandes“, das oft auch als das „Dach der Welt“ 🌏 bezeichnet wird.

    Um 9 Uhr wurden wir abgeholt. Die Fahrt ging durch landwirtschaftlich genutzte Flächen 🌾 und immer wieder kleinere Städte bis wir den Karakorum Highway 🛣️ erreicht hatten. Nach ca. zwei Stunden Fahrt waren wir an unserem ersten Zeil, den 📍Oytagh Red Mountains (Höhe: ca. 2.500 m). Die intensiv feurig Rot leuchtenden Sandstein-Canyons 🔴⛰️ haben uns sehr beeindruckt und gut gefallen.

    Die Fahrt ging weiter durch das tiefe Tal der Berge. Rechts und links gingen die steilen Berge nach oben. Ein richtiges Farbenspiel. Wow! 🤩 Nach einer weiteren Stunde Fahrt waren wir auf dem Plateau angekommen. Unser zweites Ziel war der 📍Baisha Lake (Höhe: ca. 3.300 m), auch „Weißer Sandsee“ ⚪️⏳💦 genannt. Er hat seinen Namen auf Grund der angrenzenden weißen Sandberge / Dünen. Was ein Anblick. Dieses türkisblaue Wasser vor den Bergen. Phänomenal! 🤩

    Auf einem Rastplatz des Highways, auch „G314 Route Pamir“ genannt, konnten wir uns ein Zertifikat für „Pamir Plateau Warrior“ quasi „Gipfelbezwinger des Pamir Plateau“ 📃🏅 vom kirgisischen Postamt (da die Region eine kirgisisch autonome Region innerhalb von China ist) ausstellen lassen. Diese Chance haben wir genutzt.

    Nur ein Stück weiter bis zu unserem dritten Ziel, dem 📍Karakul Lake (Höhe: ca. 3.600 m bis 3.700 m). Nicht weniger beeindruckend als der Baisha Lake. Das Besondere hier: die schneebedeckten Berge 🏔️ im Hintergrund. Wir hatten totales Glück, dass sich während wir vor Ort waren die Wolken verzogen haben und wir Blick auf den 7.546 m hohen 📍Berg Muztagh Ata (auch „Vater der Eisberge“ genannt) hatten. Der höchste Berg an dem wir so nah dran waren. Spektakulär! 🤩

    Dieser Ausflug wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. 🤩😍😊
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  • Ausflug in den Xiangfei Park

    August 25 in China ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute haben wir einen Ausflug in den 📍Xiangfei Park gemacht. Dieser liegt eine gute Stunde zu Fuß 👣 von der Altstadt von Kashi entfernt.

    Da wir heute Morgen schon früh dran waren, sind wir dort hin gelaufen 👣. Morgens ist das noch gut machbar. So haben wir einiges vom lokalen Leben außerhalb der touristischen Altstadt gesehen, was wir immer sehr interessant finden. Eines unserer liebsten Dinge auf Reisen 🌏🤗: durch die Straßen laufen und fremde Kulturen erleben.

    Am Xiangfei Park (auch Xiangfei Garden genannt) angekommen, haben wir uns ein Ticket gekauft 🎟️ und dann auf Erkundungstour der ca. 2️⃣0️⃣ Hektar großen Anlage gemacht. Benannt wurde der Park übrigens nach „Xiangfei“ (der duftenden Konkubine), der legendären uigurischen Gemahlin des Qianlong-Kaiser aus der Qing-Dynastie.

    Im Park gab es einerseits viele toll angelegte Gärten. 🌳 Überall haben die Blumen geblüht. Oft Rosen 🌹 und Sonnenblumen 🌻 Seite an Seite. Vielerorts wurde auch Obst wie Trauben 🍇 und Äpfel 🍏 angebaut. Immer wieder gab es schattige Sitzgelegenheiten, an denen man verweilen konnte. Vielerorts gab es Statuen, die Alltagsszenen des Lebens in Kashgar, wie wir sie hier auch schon erlebt haben, dargestellt haben, zu sehen.

    Andererseits gab es aber auch die faszinierenden alten traditionellen Gebäude uigurischer Architektur. 🕌 Vieles hat uns an „1001 Nacht“ und „Aladin und die Wunderlampe“ erinnert. Wie wir herausgefunden haben, hat das originale Märchen und die Geschichte von Aladin tatsächlich in China gespielt (die Disney-Version spielt allerdings in der fiktiven arabischen Wüstenstadt Agrabah).

    Das absolute Highlight 🤩 war das berühmte Grabmal 🪦 der Familie Apak Hoja (oft auch als „Grab der Xiangfei“ bezeichnet). Ein atemberaubendes Gebäude, das uns sehr an das Taj Mahal erinnert hat.

    Der Park hat uns sehr gut gefallen 🤗 und war eine tolle Abwechslung zum Leben in der Altstadt.

    Wir haben den Ausflug mit einer organisatorischen Erledigung verbunden. Morgen machen wir nämlich einen Ausflug 🚐 ins Xinjiang-Pamir-Plateau, nahe der Grenze zu Tadschikistan 🇹🇯. Als Tourist benötigt man eine besondere Genehmigung 📝 um diese Grenzregion bereisen zu dürfen. Diese haben wir bei einer Polizei-Station in der Nähe des Xiangfei Parks ausstellen lassen. Hat zum Glück ganz einfach funktioniert. 👍
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  • Ein Tag im östlichen Teil der Altstadt von Kashgar

    August 24 in China ⋅ ☀️ 24 °C

    Was wir nach unserem ersten Tag in Kashgar auf jeden Fall sagen können: Hier ticken die Uhren anders als im „uns bekannten“ China. 🧐 Das trifft nicht nur auf die Uhrzeit 🕰️ sondern auch auf die Lebensweise/Kultur🥻zu.
    🕰️Uhrzeit: In gesamt China gibt es eine Zeitzone. Das ist bei einem solch großen Land eher ungewöhnlich. In Kashgar geht dadurch um 8 Uhr die Sonne auf und um 22 Uhr unter. Die Tageshöchsttemperaturen werden um 19 Uhr erreicht. Der Tag hier startet erst gegen 9 Uhr.
    🥻Lebensweise/Kultur: Wie wir letztes Jahr auch schon im Yunnan erleben durften, ist die Lebensweise/Kultur in Kashgar, Region Xinjiang, komplett anderes. Die Menschen sehen anders aus. Sie tragen andere Kleidung. Die Häuser sehen anders aus (in der Altstadt hauptsächlich Lehmhäuser). Vieles erinnert uns an Marrakech.

    Wir haben den Tag genutzt um den östlichen 🧭 Teil der Altstadt zu erkunden und sind aus dem Staunen 😮 nicht mehr raus gekommen. Hinter jeder Ecke gab es etwas Neues zu entdecken. Oft hatten wir das Gefühl in einer Filmkulisse zu sein. Doch es ist hier alles echt und historisch.

    Kashgar (auch Kashi genannt) ist nämlich eine historische Oasenstadt 🏝️ am Rande der Taklamakan-Wüste. Früher galt sie als zentraler Knotenpunkt 🎯 der Alten Seidenstraße 🚂📦. Die Altstadt besteht aus unzähligen kleinen Gassen mit traditionellen Lehmhäusern. Zudem gilt Kashi als kulturhistorisch bedeutendste islamische Stadt Zentralasiens. Die Bevölkerung ist stark uigurisch und islamisch geprägt. Das Leben und die Kultur in Kashgar ähneln oft mehr Zentralasien.

    Unglaublich viele tolle neue Eindrücke durften wir heute sammeln. 🤗 Wir haben uns ein wenig verzaubern lassen 🪄 und hatten einen wunderbaren Tag.

    📋 Kashgar Fakten:
    Höhe: 1270 m
    Einwohnerzahl: 782.662 (2020)
    Fläche: 1007 km² (etwas größer als Berlin)
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  • Von Incheon über Qingdao nach Kashgar

    August 23 in China ⋅ 🌙 22 °C

    Für unsere zweite Reise durch China 🇨🇳 haben wir uns eine ganz besondere Route zusammengestellt. Zuerst werden wir entlang der "Alten Seidenstraße" 🚂📦 (ein ca. 6.400 km langes, verzweigtes Netz aus Handelsrouten, das China über Zentralasien mit dem Mittelmeerraum verband) reisen bevor es dann über Peking 🗼, die Küste 🌊 nach unten und dann wieder ins Landesinnere Richtung Chengdu 🐼 geht.

    Geplant sind über 1️⃣0️⃣.0️⃣0️⃣0️⃣ km quer durch China. Primär mit dem Zug 🚅. 6️⃣0️⃣ Tage haben wir dafür Zeit. Zum Ende unserer Zeit dort erwartet Felix einen ganz besonderen Besuch. 🤗 Seine sechs besten Freunde werden ihn besuchen kommen.

    Starten werden wir unsere China-Reise in Kashgar. Kashgar liegt ganz im Westen 🧭 von China nahe der Grenze zu Kirgistan 🇰🇬. Hierhin ging es für uns über die letzen beiden Tage in zwei Etappen.

    Unser erster Flug an Tag 1 ging von Incheon 🇰🇷 nach Qingdao 🇨🇳 (Stadt mit deutschen „Wurzeln“, Bierbrauerei und Architektur, da sie von 1898 bis 1914 unter deutscher Pacht und Kolonialverwaltung stand, damals hieß die Stadt „Tsingtau“). Eine Nacht 😴 haben wir dort im Flughafen-Hotel ✈️🏨 mit Blick auf die Landebahn verbracht. Unser zweiter Flug an Tag 2 ging von Qingdao 🇨🇳 nach Kashgar 🇨🇳. In Kashgar angekommen sind wir mit dem Bus 🚌 zu unserem Hotel in der Altstadt gefahren.

    In der Altstadt angekommen haben wir uns direkt wie in Arabien gefühlt. 😯 So wuselig. Die vielen Essensgerüche. Die Marktschreier. Überall wird Granatapfelsaft verkauft, wie in Istanbul.

    Wir sind abends noch ein bisschen durch die Straßen gelaufen 👣👀, wollen es aber langsam angehen lassen, um die vielen neuen Eindrücke gut verarbeiten zu können. 🐌

    Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Babble Tea 🧋 von Mixue.

    🕰️ Neue Zeitverschiebung: +6 Stunden
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  • Unsere letzten Tage in Südkorea

    August 22 in South Korea ⋅ ⛅ 29 °C

    Gestern Morgen stand unsere zweite Erkundungstour 👣👀 durch Jeonju an. Zuerst ging es viele Treppenstufen nach oben zum 📍Omokdae, einem historischen Aussichtshügel mit alten Pavillons. 👍

    Von dort aus ging es zum 📍„Jaman Mutal Village“. Das Viertel ist gut vergleichbar mit dem Gamcheon Cultural Village in Busan. Es ist ein buntes an den Hang gebautes Viertel und bekannt für seine lebendigen Wandmalereien 🎨 und engen Gassen. Die Malereien haben uns gut gefallen. 👍 Die Gegend an für sich leider nicht. Viele Häuser und ehemalige Restaurants/Cafés waren heruntergekommen. Man konnte nur erahnen, wie es hier früher gewesen sein könnte.

    Weiter ging es anschließend in Richtung Innenstadt. Vorbei an den unzähligen „Kostüm-Verleih-Geschäften“ (dort wird traditionelle Kleidung verliehen um damit Fotos 📸 machen zu können - ist hier 🇰🇷 und in China 🇨🇳 sehr beliebt). Wir haben tatsächlich auch eine Touristen-Gruppe in Kostümen gesehen. 🤗

    Aus dem Alltag in Südkorea:
    (1) Im Video ein Beispiel dafür, was hier gemacht wird um die extreme Schwüle und Hitze, die hier ganz normal ist und dazu gehört, besser aushaltbar zu machen. Zwei Tipps für Deutschland. 😉

    (2) Im Layout ein Beispiel dafür, dass wenn zwei Personen unabhängig voneinander den gleichen Text mit der gleichen Übersetzungs-App übersetzen lassen, nicht beide verstehen was das zu bedeuten hat.
    Nach einigen Stunden am Laptop 💻 ging es abends nochmal zum „Italy Dong“ essen 🇮🇹🍽️. Wir haben nämlich eine Tradition etabliert: Wenn das Restaurant vom ersten Abend gut war, gehen wir dort auch nochmal an unserem letzten Abend hin. 🤭 Ein absoluter Erfolg! 👍

    Heute Morgen hat für uns der Wecker ⏰ schon früh geklingelt. Ein letztes Mal Frühstück auf der Dachterrasse mit Blick auf das Hanok-Village und dann ab zum Bus-Bahnhof von Jeonju. Von dort sind wir dann mit dem Bus 🚐 3️⃣ Stunden zum Flughafen ✈️ in Incheon gefahren. Dort haben wir noch unsere restlichen Südkoreanischen Won investiert 💰 und sitzen nun am Garte und warten auf unseren Flieger nach China. 🇰🇷🛫🛬🇨🇳 Wir fliegen heute nach Qingdao und morgen dann weiter zu unserem Startpunkt der China-Reise. Nach Kashgar, nahe der Grenze zu Kirgistan 🇰🇬. Nach Kashgar, am Anfang der „Alten Seidenstraße“. 🚂📦
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