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Namibia - endlich wieder

Nach fast einem Jahr "Auszeit" dürfen wir endlich wieder in unsere zweite Heimat 🇳🇦🌍 Auf einer zentralen Runde werden wir Abenteuer mit unseren Schweizer Freunden erleben. 🐘 Read more
  • Trip start
    September 16, 2026

    Gefühlte Ewigkeiten...

    September 16 in Germany ☁️ 25 °C

    Für manche mag es merkwürdig klingen, aber es ist für uns wirklich krass, dass wir heute fast ein Jahr nicht in Namibia waren! Die Zeit war zwar mit anderen schönen Reisen befüllt, aber es ist eben doch ungewöhnlich, erst Mitte September das erste Mal im Jahr nach Windhoek zu fliegen... 🛫🌍 Umso größer ist die Freude heute und man ist viel weniger "genervt", dass man schon wieder packen und reisen muss. 💁🏻

    Was ganz neu ist: Chrigu hat eine App programmiert, die uns offline als Reiseunterlagen dient - wir testen, ob wir das künftig allgemein nutzen können und wollen. Das Tolle daran ist (unter anderem), dass man aus der App genau unsere Reise (Route) direkt hier nach FindPenguins übertragen kann und diese somit einmal vorgetragen ist. 🤩 Mal schauen, wie das alles läuft - ihr werdet es verfolgen können!

    Bis bald aus Namibia - Grüße vom Airport...
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  • Anflug und Ankunft Windhoek

    Sep 17–18 in Namibia ☀️ 30 °C

    Wir haben den Flug gut rumbekommen. Kurz ein bisschen schlafen, dann aufgehende Sonne genießen und schon ist man da. 😁

    Leider musste im Flugzeug aufgrund von Turbulenzen der Kaffee zum Frühstück ausfallen. Ich glaub, die hatten einfach den Kaffee vergessen, denn der Flug war ruhig und nicht ungewöhnlich. 🤔 Wir haben einfach das komplette Frühstück dann im Café des Flughafens nachgeholt. Da wir im Flugzeug (wie fast immer) in der allerletzten Reihe gesessen haben und hinten auch die Tour geöffnet wurde, waren wir so ziemlich die ersten in der Ankunftshalle und relativ schnell durch die Immigration durch. Es wäre sogar NOCH schneller gegangen, wenn die Beamten ihre Computer nicht erst hochfahren würden, wenn die Halle bereits bis zum Anschlag gefüllt ist...

    Die heutigen Aufgaben bestanden für uns lediglich darin, unseren "good old Troopie" aus der Garage zu holen, einen Rock Shandy zu trinken und ein Nickerchen zu machen - genau an dem Punkt sind wir jetzt angekommen. 😴
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  • Abend unter Freunden

    September 17 in Namibia 🌙 19 °C

    Wir haben das große Glück, in Windhoek ein paar gute "Geschäftspartner" - lockere Freunde - zu haben, die uns zum klassischen namibischen Braai eingeladen haben. So hatten wir unseren ersten Abend in entspannter Atmosphäre bei Gin Tonic, Wein und gutem Fleisch und in besonders sympathischer Gesellschaft auf der Terrasse in Ludwigsdorf. 😁

    In Windhoek gibt es mittlerweile so etwas ähnliches wie Uber - hier ist es Yango, alternativ Leefa - so dass wir nicht selber fahren mussten und für läppische 2,55 EUR hin UND zurück diese Taxifahrten genossen haben.

    Die Uhr vor unserem Hotel macht deutlich, dass wir also fünf Stunden weg waren! Leider hat uns niemand deutlich gemacht, wie man zu später Stunde wieder ins Hotel rein kommt - wir sind also kurzerhand über den Zaun geklettert.

    Wunderbarer Abend!!
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  • Busy business

    Sep 18–20 in Namibia 🌬 28 °C

    So ein Tag in Windhoek kann schon auch mal gut befüllt sein...

    Anfangen haben wir - natürlich! - mit einem Frühstück bei Mugg&Bean. Egg Benedict ist einfach schon was Leckeres! 😋
    Dann haben wir den ersten Teil des Einkaufs für die anstehende Tour erledigt - das gehört ja nicht so zu meinen liebsten Dingen, aber wir waren recht effizient.

    Bei Namibia Car Rental haben wir deren neues Büro besucht und uns die Fahrzeug-Flotte wieder mal genauer angeguckt. Mit den Expedition Hilux gehen wir im Oktober auf die Skelettküsten-Tour - und wir sind sehr guter Dinge, dass die Auswahl eine super Entscheidung ist. Außerdem haben wir den neuen Offroad-Quantum inspiziert und waren sehr überrascht, wie das Fahrwerk echt ausgestattet ist. Ich habe ein neues Lieblingsauto gefunden... 🥰

    Weiter ging's zu Ultimate Safaris, bei denen wir sehr viel das Galton House in Windhoek buchen und die uns auch Ihre weiteren Produkte näherbringen wollen. Das war ein sehr sympathisches und inspirierendes Treffen!

    Wir haben uns noch zur Stärkung mit einer kleinen, aber unfassbar leckeren Sushi-Platte belohnt und haben dann die City verlassen. Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte ist am Rand der Stadt in den Bergen - mit direktem Blick auf die neu fertig gestellte Autobahn... 🫣 Das ist schon hart, wenn dir als Lodge so was plötzlich vor die Nase gesetzt wird. Aber ich möchte auch sagen, dass es der Rivercrossing Lodge keinen allzu großen Abbruch tut - es ist immer noch eine gute Anlage außerhalb des städtischen Trubel!

    Bevor unsere Mitreisenden ankommen, haben wir schnell noch ein paar "Willkommens-Taschen" gepackt - darin sind immer ein paar erste Getränke, Snacks, Mückenspray und so was. Das stand dann also im Zimmer parat, als unsere Schweizer Truppe ankam.

    Jetzt sind wir vollzählig. Das Abenteuer kann beginnen! ⛺ 🍻
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  • Akklimatisieren

    September 19 in Namibia ☀️ 11 °C

    Heute war ein Faulenzertag, der vor allem unseren Teilnehmern dazu dienen sollte, erst mal in Ruhe im Land anzukommen und ein bisschen zu akklimatisieren. Man muss sich ja erstmal langsam an die afrikanische Hitze gewöhnen... was heute sehr leicht gefallen ist: wir hatten beim Aufstehen sieben Grad. 😬

    Ein kurzer Ausflug in die Grove Mall gab noch Gelegenheit, ein bisschen zu Shoppen - und unser Troopie hat seinem Namen alle Ehre gemacht: Schließlich leitet sich sein Name von "Troop carrier" ab, und dieser Aufgabe ist er heute nachgekommen. 👨‍👨‍👧‍👧 Ansonsten ist heute nicht viel passiert. Nicht mal den Sundowner haben wir zelebriert, weil es so kalt war und wir daher alle lieber schon drinnen gesessen haben...

    Dafür haben wir aber von zweien unserer Schweizer ganz liebe und tolle Gastgeber-Geschenke bekommen 😍 Hoffentlich wollen sie die am Ende der Reise nicht zurückhaben... 🫣
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  • Reifen satteln und los geht's

    Sep 20–23 in Namibia ☀️ 26 °C

    Der größte Schreck der Tour ereilt uns am Morgen vom ersten echten Reisetag: es regnet. Und zwar richtig norddeutsch - alles ist komplett grau, der Regen fällt und fällt und fällt, dazu Wind und Temperaturen um die zehn Grad. Ein Traum, es ist genau das, was man sich wünscht... 😕

    Die Fahrzeugübernahme findet zwar unter einem Dach statt, trotzdem ist die Nässe einfach präsent. Der Zustand und die Ausstattung der Autos von Safari Car Rental lässt die Stimmung bei unserer Truppe aber sofort steigen - sie sind mega begeistert. Und ich freue mich, dass ich aus dem Team auch Vicky mal persönlich kennenlernen darf.

    Wir brauchen nur noch ein paar kleine Einkäufe zu erledigen, dann geht's endlich ab "auf pad" und wir fahren über den Spreetshoogte Pass gen Westen. Die Aussicht ist jedes Mal grandios - wenn nicht zu viel Staub oder Regenwolken rumhängen. Wir sind nach dem Anfang des heutigen Tages schon sehr happy, dass es mittlerweile überhaupt trocken ist. Ein paar Fotos sind schnell gemacht, dann sind wir auch fix angekommen an einem unserer Lieblingsplätze schlechthin: Ababis 🫶🏼 Und hier stellen wir einmal mehr fest, wie positiv so ein ausgiebiger Regen eben doch ist - den der Tsondab direkt vor der Haustür fließt heute! 🌊
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  • Fahrtraining Ababis

    September 21 in Namibia ⛅ 22 °C

    Wir empfehlen jedem immer wieder gerne und voller Überzeugung das Sicherheits- und/oder Offroad-Fahrtraining bei Ababis. 🛻 🛑
    Du lernst dein Mietfahrzeug kennen, machst mal eine kontrollierte Vollbremsung mit voll beladenem Auto auf der Schotterpiste, begibst dich in Schräglagen und, und, und. Das alles passiert unter Anleitung und dazu noch in schönster Landschaft. Diese Zeit darf man gerne in die eigene Sicherheit und das Wohlbefinden mit den Auto investieren?!

    Unsere Truppe jedenfalls hat das sehr zu schätzen gewusst und hatte noch eine Menge Spass dabei. Der Sundowner zum Schluss belohnt dann alle!
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  • Ababis Teil II - das Berghaus

    September 22 in Namibia 🌙 20 °C

    Wie oft wir schon auf Ababis waren, kann ich gar nicht mehr sagen. Wir fühlen uns auf jeden Fall schon sehr heimisch dort. Es hat uns ganz arg gefreut, dass wir auf dieser Tour aber ganze drei Nächte Zeit hatten - dadurch konnten wir endlich die "neue" Berghütte kennenlernen. Und was soll ich sagen?! 🔝 "Mist, schon wieder ein neuer Lieblingsplatz!"

    Normalerweise sollte man für's Berghaus allein wenigstens zwei Nächte einplanen, um den Ort wirklich zu genießen und die ausgearbeiteten Wanderungen zu unternehmen. Wir machen nur ein Kurzprogramm davon - sind aber schonmal schlichtweg begeistert.

    Deon, der Wander-Guide, nimmt uns mit in seine Welt. Er ist MEGA ausgebildet und super-unterhaltsam. Auf der Hütte sind zusätzlich David und Petrina vor Ort und kümmern sich um unser leibliches Wohlergehen. Wir haben einen nahezu perfekten Abend (der Wind hätte weniger frisch sein können...) mit dem ersten Gin Tonic der Reise und dann auch der ersten Nacht im Dachzelt. ✨
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  • Wüstenei - Sossusvlei

    September 23 in Namibia ⛅ 30 °C

    Wenn man mit Namibia-Neulingen unterwegs ist, kann man natürlich das Sossusvlei nicht auslassen. Also geht's für uns tiefer in die Sandwüste.

    Auf dem Weg dorthin darf auch der Stopp bei Solitaire nicht fehlen, wo wir heute allerdings keinen Apfelkuchen sondern Burger essen... 🫢

    Dann fahren wir noch am Nachmittag hinten rein in die Sanddünen und erleben wieder mal eine Überraschung: da steht im Sossusvlei tatsächlich noch immer Wasser! Das macht deutlich, wie lang und ausgiebig die letzte Regenzeit ausgefallen ist.

    Unsere Truppe schicken wir dann natürlich auch noch ins Deadvlei mit den toten Bäumen - wovon ich diesmal aber keine Bilder liefern kann, da wir selbst zurückbleiben und unter den noch lebenden Bäumen das Abendessen vorbereiten. 🌮
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  • Mirabib - Fels in der Wüste

    September 24 in Namibia ☁️ 30 °C

    Bevor wir das Sossusvlei endgültig verlassen, kehren wir noch im ganz aktuell gerade niegelnagelneuen Shop auf der anderen Straßenseite ein - Sossus Oasis. Sehr ansprechend gestaltet, ist es zugleich Supermarkt, Souvenirshop und Café. Hätten wir da geahnt, dass uns ein paar Stunden später die Nachricht erreicht, dass die Maul - und Klauenseuche in Namibia ausgebrochen ist und der Fleischnachschub unsicher ist, hätten wir noch besser eingekauft... 🙆🏻‍♂️

    Aber unsere Kühlschränke sind eh gut befüllt und wir kommen klar!

    Ich stelle immer wieder fest, wie viele wunderschöne Orte wir in Namibia haben, an denen wir uns einfach superwohl fühlen. Der heutige Übernachtungs-Platz ist so überzeugend mit seiner Einsamkeit, Stille und Weite! Fast mystisch.

    Mirabib ist der Ort, an dem ich mir gerne den Wecker vor Sonnenaufgang stelle und dann mit einer Tasse Kaffee dem Tag entgegensehe. 🌅
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  • Swakop - Küstenluft

    Sep 25–27 in Namibia ☁️ 17 °C

    Nach der Einsamkeit kommen wir ins Städtchen an der Küste. Mehr Menschen, aber auch mehr Restaurants, durch die wir uns gerne durchfuttern. 😋

    Zwei unserer Namibia-Neulinge gehen auf die Living Desert Tour, während wir die Zeit nutzen, um etwas Büro Arbeit zu erledigen, Einkäufe zu machen und unsere Mädels aus unserer Partner-Agentur Click&Travel zu besuchen. Zwei Tage sind schnell rum - und es reicht uns dann auch an frische Meeresluft. Wir wollen wieder Wärme!!Read more

  • Kaffee bei den Robben

    September 27 in Namibia ⛅ 17 °C

    Auf dem Weg raus aus Swakop Richtung Norden können wir uns doch immer nicht so ganz leicht wieder von der Küste trennen - und halten daher sehr oft noch wieder an der Cape Cross Lodge für einen Kaffee. Zur dortigen Robbenkolonie fahren wir selten, die haben wir oft genug besucht und finden auf unserer "echten" Skelettküsten-Tour auch immer welche. Aber der Mittagsstopp bei der Lodge passt uns sehr gut.

    Diesmal sind wir irgendwie "besonders begeistert". Erstmal finden wir allesamt ganz tolle Hüte, mit denen wir uns eindecken - außerdem hat sich das Plätzchen irgendwie gemausert. Die Leute sind alle wahnsinnig nett, die ganze Atmosphäre stimmt. Ich lasse mir ein Zimmer zeigen und wir beschließen, dass wir demnächst irgendwann mal zum Übernachten herkommen wollen! 🌊 😴
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  • Steine und Welwitschien 😳

    Sep 27–28 in Namibia ☀️ 18 °C

    Wir verlassen endgültig die Küste und biegen ab zum Messum Krater. Der Krater ist riesig und als solches mit bloßem Auge eigentlich nicht erkennbar. Am Rand fahren wir über steinige Berge, kommen in die Fläche und das Messum-Flussbett. Es ist eine karge, rauhe Gegend, dazu steht man hier immer noch im Einfluß vom kalten Küstenklima/dem Wind. Man muss sich da schon irgendwie drauf einlassen können und ich verstehe gewisse Leute aus meinem Umfeld, die eher lachend abwinken ("nee, danke, nur Steine...!?").

    Wir finden aber, es ist halt ein Stück "richtiges, echtes Namibia" und sind gerne dort. Immer wieder faszinierend sind die ganzen Welwitschia, die dort zu Hauf vorkommen. Diesmal sind sogar noch diverse andere Pflanzen grün bzw. am Blühen. Und der Sonnenuntergang vom erklommenen Hügel aus ist natürlich fantastisch.
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  • Miners & Rhinos

    Sep 29–30 in Namibia ☀️ 23 °C

    In der steinigen Landschaft rund um den Messum wird viel nach Kristallen gesucht. Es gibt Leute mit dem ganz großen Werkzeug und die sogenannten "small miners", die mit ihren eingeschränkten Möglichkeiten ihr Glück versuchen. Beides ist für unseren mitreisenden Schweizer Kristallsucher natürlich spannend und führt zu regem Austausch.

    Wir fahren außerdem noch auf einen weiteren Aussichtspunkt mit Weitsicht - und werden schlussendlich standesgemäß in dieser Gegend mit einem ersten, ordentlichen platten Reifen belohnt. 🛞 😈

    Unser Tagesendziel erreichen wir trotzdem rechtzeitig - wir campen beim Save the Rhino Trust beim Brandberg. Die Station (es waren mal Nashorn-Schützer bzw Forscher dort aktiv) und die Campsite sind leider nicht mehr das, was es mal war - aber die Leute sind super nett und wir haben eine angenehme Nacht. Leider ohne eine Spur von Rhinos, Elefant oder Löwe...
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  • "Reifen" - Panne mal anders

    September 29 in Namibia

    Die Ausfahrt aus dem Ugab / Save the Rhino Camp ist durchaus eine kleine, aber sehr idyllische Herausforderung. Wir meistern sie alle mit Bravur und befinden uns also auf dem Weg Richtung Twyfelfontein.

    Der steinige Weg durch die Schlucht ist eigentlich nicht schwer - aber mir passiert tatsächlich nach fast 30 Jahren und zig-tausend Kilometern in solchem Gelände so etwas ähnliches wie ein Fahrfehler - ich übersehe beim Anfahren (nach einer kurzen Pause) einen Stein vor dem linken Vorderrad, taste mich dann vorsichtig und nichtsahnend hinauf, merke aber nicht, dass das Rad quasi verhakt drauf steht. Lange Rede, gar kein Sinn (Gruß an André): ich schaffe es, das Kugelgelenk "rauszulösen". Das ist ein nicht unerhebliches Problem so "mitten in der Pampa" in einem steinigen Offroad Terrain.

    Cool ist, wenn man feststellt, was für pfiffige Kerle wir glücklicherweise mit uns führen. Mithilfe von zwei Wagenhebern schaffen die Jungs es, die Achse bzw. Radaufhängung so zu wuppen, dass das Gelenk wieder seinen Platz findet - fixiert wird alles mit zwei Spanngurten (immerhin mehr als Kabelbinder&Ducktape!) und weiter geht die Reise...

    Puh-ha, das ist schön ganz schön krass. Ich bin froh, dass wir nicht auf Teerstraße unterwegs sind und ich mich langsam fortbewege mit diesem Rad. Wenn man sich allerdings überlegt, durch was für Gelände wir damit dann noch gefahren sind, ist das grandios, was unsere Männer da geschafft haben. 💪🏼

    Zu meiner Verteidigung darf ich übrigens sagen, dass so ein "Bruch" eigentlich nicht passieren darf, sondern wohl auch ein bisschen dem Alter des Autos geschuldet war (130 Tkm gelaufen). 🤷🏻‍♂️

    Die weitere Fahrt verläuft wirklich problemlos und wir genießen die Landschaft. Beim Mowani Camp kommen wir natürlich etwas später an, als ursprünglich vorgesehen - und freuen uns, dass der neue Pool- und Barbereich der Anlage uns eine wirklich leckere Pizza serviert.
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  • Füße - hochleg - Tag

    September 30 in Namibia ☀️ 31 °C

    Bedingt durch unsere Panne am Rad stellen wir kurzerhand unseren Plan etwas um und bitten bei Mowani um Asyl für eine zweite Nacht. Wir müssen halt auf den Mechaniker mit dem Ersatzteil aus Windhoek warten... 😬

    Die Campsite (und auch die Lodge) sind natürlich um diese Jahreszeit "fully booked" - aber man sagt uns, wir können die Nacht auf dem Parkplatz an der Camp-Rezeption verbringen und sind herzlich eingeladen, den Tag so lang am Pool zu verbringen. Dort gibt es gemütliche Schattenplätze in schönster Landschaft, eine Bar mit reichlich und herrlich kaltem Rock Shandy sowie eine saubere Toilette - was will man mehr?! 🤷🏻‍♂️

    Tjaaaach, was will man mehr - da fällt uns natürlich noch was ein! Zufälligerweise kennen wir ja das Manager-Paar der Lodge ein bisschen. Also schicke ich Gerda eine whatsApp - und, zack! dürfen wir zum Sundowner und Abendessen hochkommen zur Lodge! 😍

    Somit haben wir einen speziellen Tag gewonnen, den man echt nur genießen konnte! Und als für mich krönenden Abschluss darf ich noch eine Runde auf dem Elektro-Tuk-Tuk des Camp-Gärtners drehen! 🛺
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  • Signal Hill bzw Leopard Rock

    October 1 in Namibia ☀️ 29 °C

    *off-topic*: Wie ihr vielleicht schon gemerkt habe, bin ich in der Berichterstattung nicht aktuell. Wir hatten oft kein Netz oder manchmal einfach keine Zeit - mittlerweile sind wir in Windhoek zurück und ich werde jetzt die Tage nachholen, damit ich bis zum Abflug aktuell bin... oder so... 😆
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    Nach unserem Relax-Tag wird es langsam wieder "ernst" und wir gehen wieder op pad. Diese führt uns weiter nördlich und soll uns in den Hoanib bringen. Bevor wir aber endgültig im Flussbett ankommen, haben wir einen eher langweiligen Fahrtag, der in der Tierwelt hauptsächlich aus Ziegen an Straßenrand besteht. 🐐

    Der heutige Übernachtungs-Platz ist ein wunderschöner Zwischenstopp im Nirgendwo bzw zwischen vielen Feenkreisen, deren Entstehung bis heute ungeklärt ist. Die einzige Theorie, die bisher NICHT widerlegt werden konnte, ist: Außerirdische! 👽 Wir fragen uns, ob dafür das Telefon gedacht ist, das da auf einem Hügel "bereitseht" - damit die Aliens anrufen und bescheid geben können, dass sie da sind...?! ☎️
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  • Hoanib - nie eine Enttäuschung 🐘

    October 2 in Namibia ☀️ 30 °C

    Der Hoanib ist Chrigus Lieblingsplatz No 1 in Namibia - und es ist wirklich superschön in dem Trockenflussbett! Auch diesmal müssen wir nicht lange warten, bis wir auf die ersten Wüstenelefanten treffen. Es ist so toll zu sehen, wie entspannt diese Tiere mittlerweile sind - das war vor 20 Jahren noch ganz anders. 😬

    Auch der Blick von einem Aussichtshügel in die Täler des Flusses lohnt sich - und eine Übernachtung in dieser Wildnis sowieso!
    [⚠️ Achtung - Bitte mit den Regeln vertraut machen und diese immer respektieren!!⚠️ ]
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  • The forgotten Valley

    Oct 3–5 in Namibia ☀️ 18 °C

    Ich weiß, wir sagen oft "Lieblingsplatz" - und das wirkt dann unverhältnismäßig oder unglaubwürdig. Aber es ist wirklich so: Auf unserer Tour Highlights & Abseitshttps://zebra.reisen/reisen/highlights-abseits/ vereinen wir tatsächlich viele unserer Lieblingsorte. 💁🏻‍♂️ Und ganz bestimmt gehört dazu die Ekoto Lodge, die jetzt seit einem guten Jahr in Betrieb ist.

    Gelegen auf einer Anhöhe mit Blick über das Valley und das Dorf der Community, ist dies ein sehr abgelegener und authentischer Ort. Wir verbringen zwei Faulenzertage in toller Gesellschaft: unsere Gruppe plus ("Geschäfts"-) Freunde aus Windhoek, die extra angefahren kommen. Es ist eine Selbstversorger-Lodge, die aber eine Hammer-Küche und - Ausstattung bietet - man kann einfach das Dasein genießen!

    Wenn man eine kleine, halbstündige Wanderung macht, kommt man zu einer der größten Rosenpapapageien-Kolonien dieser Welt - ich habe das aber diesmal nicht gemacht, daher gibt es keine Fotos.

    Motto dieser zwei Nächte: stilvoll genießen und Gesellschaft zelebrieren!
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  • Heia Safari 🙄

    Oct 5–6 in Namibia ☀️ 33 °C

    Jetzt geht's also dann "endlich" los - wir kommen zum Etosha und gehen auf Pirschfahrten. Wir fahren von Westen her rein und verbringen die erste Nacht im Olifantsrus Camp.

    Das Wasserloch dort kann man von einem "Stelzenhaus" aus besonderer Sicht beobachten. Es gibt heute nicht allzuviel her, aber doch dürfen wir uns über Fuchsmanguste, Schildkröte, Oryx und Gnu freuen.Read more

  • Zeit vertrödeln mit Elefanten 🐘

    October 6 in Namibia ☀️ 33 °C

    Im Restcamp von Okaukuejo haben wir zwei Nächte verbracht - und ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal dort so "faul" rumgehangen habe. In dieser Jahreszeit kommt ja am Wasserloch quasi einfach alles vorbei, was es so gibt im Etosha. Wir haben also viel direkt am Wasserloch des Camps gesessen, sind auch mal eine kleine Runde gefahren bis Gemsbokvlakte und Olifantsbad, haben die neu gemachten Picknicksites inspiziert und sind mal zwischendurch in den Pool gesprungen.

    Der Nationalpark hat sich uns sehr tierreich präsentiert. Unsere Löwensichtungen (dreimal) wurden fotografisch nur mit der großen Kamera festgehalten - da hab ich gerad noch keine Fotos parat. 🦁 🙄
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  • Und dann noch diese Aussicht...!

    October 8 in Namibia ☀️ 32 °C

    Nach den "Safari-Tagen" im Etosha bleibt nur noch unser gemeinsamer Abschluss auf der Munsterland Gästefarm. Alle freuen sich auf ein sauberes Bett und eine ausgiebige Dusche. 🚿 😁

    Schön ist, wenn zum Abschluss einer Reise nicht mehr viel Aktivitäten auf dem Programm stehen - und der letzte Sundowner ausgiebig zelebriert werden kann. 🍸
    Das ist hier am Aussichtspunkt fantastisch möglich - eine der besten Spots mal wieder! 😎

    Nach dem Dinner machen wir noch einen kleinen Walk rund ums Haus und finden zig Skorpione... 🦂 Gut, dass wir das nicht zu Beginn der Reise gemacht haben - von uns hätte sich niemand mehr im Bush bewegt! 😯

    Und dann steht auch schon die Heimreise an. 😢 Die Schweizer Truppe fährt von Munsterland aus sozusagen direkt zum Flughafen. Ich bin mittlerweile auch schon wieder in Deutschland, werde euch aber die Tage noch von meinem entspannten Abschlussaufenthalt in einen mega Selbstversorger-Haus erzählen...
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  • Das beste zum Schluss?!

    October 10 in Namibia ☁️ 28 °C

    Zum Abschluss und zur Überbrückung bis zur nächsten Tour (für Chrigu und Marc) gehen wir nochmal raus aus Windhoek und verbringen zu dritt zwei Nächte in einem Selbstversorgerhaus auf einer Farm. Wir nutzen solche Tage ja immer, um auch mal etwas (für uns) Neues kennenzulernen und zu erkundschaften. Und einmal mehr haben wir einen Glücksgriff gemacht. Vielleicht sogar den Jackpot gewonnen?! 🎰

    Das Haus ist sehr schön gelegen, fantastisch gebaut, großartig ausgestattet, sehr geschmackvoll gestaltet. Und das Beste: das angepriesene eingeschlossene WLAN ist so schlecht, dass wir einfach nicht arbeiten können! 🤷🏻‍♂️

    Das Hot Tub wird also ausgiebig genutzt, wir trinken zu jeder Tageszeit Kaffee und genießen leckere gemütliche Mahlzeiten, quatschen, lesen und lassen einfach die Seele baumeln.

    Was für ein gelungener Abschluss!
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