• Mangatoa Track (Niemands-Busch-Land)

    1月17日, ニュージーランド ⋅ ☁️ 20 °C

    Etwa 45 Minuten bin ich in Richtung Busch gefahren. Entlang einer verlassen erscheinenden Straße. Kein Verkehr heute.

    Wo eigentlich ein Schild für den Anfang der Buschwanderung steht, sind nur noch die orangenen Dreiecke zu sehen, die den offiziellen Weg markieren.

    Ich spaziere trotzdem los. Es ist wunderschön im Busch wandern zu gehen. Es gibt so viel Grün zu sehen und so viel Ruhe und gleichzeitig so viel Kraft zu spüren. Der Weg ist unwegsam und ich muss jede orangene Markierung fest im Blick behalten, um nicht vom Weg abzukommen.

    Hier hört man nur die Naturgeräusche, den leichten Wind und die Tiere im Wald.
    In Kanada oder Australien würde ich nicht so sorglos durch einen Wald spazieren gehen. Hier in Neuseeland ist es kein Problem. Es gibt nichts Giftiges oder gefährlicheres als den Menschen selbst. Und Menschen sind hier keine. Nur ich - und ich würde mich als friedlich bezeichnen. 😊

    Bemerkenswert auch, wie unterschiedlich der Busch auf dem Rückweg aussieht im Gegensatz zum Hinweg. -> Perspektivwechsel
    Ich laufe sonst gerne Runden. Hier war es nur möglich über den Hügel zu laufen und da ich alleine unterwegs bin und das Auto am Anfang der Strecke steht, musste ich die gleiche Strecke zurück laufen.

    Überraschung des Tages: Wilde Ziegen laufen mir über den Weg.

    Glücksfund des Tages: Eine weggeworfene Tüte voll mit Paua Muscheln. Diese gibt's nur in Neuseeland und in Souvenir-Läden werden diese je nach Muster für 10-30 Euro das Stück verkauft. Habe etwa die Hälfte der Muscheln mitgenommen und dann schaue ich Mal, was ich damit mache...

    Notiz an mich: Nicht mehr in kurzer Hose im Busch wandern gehen. Hier gibt es kleine, fiese Kletten, die sich schmerzhaft in meine Haut einhaken und beim Abziehen nochmal genau so weh tun.
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