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An open-ended adventure by Eva Read more
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    🇳🇿 Taupō, New Zealand

    Wairakei Thermalbad

    Today in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Ein Thermalbad so, wie es sein sollte. Davon gibt es einige hier auf der Nordinsel. Heute bin ich in einem, in dem ich noch nicht war.

    Ein Geysir spuckt 110 Grad heißes, mineralhaltiges Wasser aus und über ein paar Stufen gelangt es in die Pools des Thermalbads. Die Pools weiter weg vom Geysir sind "kälter" als der direkt am Ende des Wasserfalls (alle drei zu heiß für mich, wenn du mich fragst; 30-45 Grad). Für mich ist es immer wieder beeindruckend, so etwas so naturnah zu erleben - ohne großen künstlichen Einfluss von außen.

    Heute ist ein zwigespaltener Tag. Morgen hätte ich zu einer Eco-Community fahren sollen, um dort eine Woche auszuhelfen. Die haben mir heute kurzfristig abgesagt und nun muss ich mir kurzfristig eine Alternative suchen, was nicht so leicht ist aktuell. Das hat meine Stimmung etwas getrübt.
    Auf der anderen Seite bin ich gerade in diesem wunderbaren Thermalbad und lasse es mir im mineralreichen Wasser gut gehen. Es ist eine kleine Herausforderung für mich, da das Wasser milchig ist und die Pools steinig sind. Da muss ich hin und wieder über meine nicht mehr vorhandene Wasserangst nachdenken, ob sie nicht doch noch da ist. 😂
    Ich schwebe trotzdem so für mich hin und genieße später noch eine Massage. Dank der Massage habe ich einen kostenlosen Spint bekommen inklusive flauschigstem Bademantel aller Zeiten und Handtuch. Für die nächsten drei Stunden fokussiere ich mich nur auf dieses wunderbare, wohltuende, entspannende Gefühl - bevor es dann an die Suche nach einer Alternative zum Aushelfen geht.
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  • Tongariro Alpine Crossing (1.968m)

    Yesterday in New Zealand ⋅ ☁️ 11 °C

    3.00 Uhr: Der erste Wecker geht und ich möchte mich nochmal umdrehen. Bin zu spät eingeschlafen für einen so frühen Wecker.

    3.15 Uhr: Der zweite Wecker geht und jetzt muss ich aber raus aus dem Bett. Bircher Muesli und Orangensaft zum Frühstück, erste Schicht Sonnencreme. Laut Bergwettervorhersage hab ich heute den einzigen wolkenfreien und regenfreien Tag seit einer Woche und für den Rest der Woche erwischt. Das frühe Aufstehen muss sich also bitte lohnen. 😊

    3.30 Uhr: Der Notfallwecker geht, falls ich die ersten zwei verpasst habe. Packliste: Essen und Trinken für zwei - wäre nicht das erste Mal, dass ich jemandem aushelfe, weil er/sie den Weg unterschätzt.

    3.45 Uhr: Abfahrt zum Shuttle Bus, der mich zum Startpunkt der Wanderung bringt. Doch erst einmal liegen 90km Fahrt vor mir. Die ersten 50km am Taupo See entlang. Vor mir dunkel, hinter mir dunkel, rechts und links noch mehr dunkel. Kaum ein anderes Auto ist auf der Straße, die Welt schläft noch.

    4.30 Uhr: Kurze Pause am Straßenrand. Nur die Vögel zwitschern schon. Die Nacht ist sternenklar.

    5.30 Uhr: Warten auf den Shuttle. Es wird langsam hell und Mt. Ngauruhoe (oder für viele eher bekannt als Mt. Doom, der Schicksalsberg) wird schon ein wenig angestrahlt. Es ist das erste Mal, dass ich den frühesten Shuttle nehme, um den Sonnenaufgang auf der Überquerung zu erleben. Etwa 30 andere Leute warten mit mir auf den Shuttle. Immer noch weniger als die restlichen (gefühlten) 20.000 Leute, die heute die Überquerung machen werden.

    5.45 Uhr: Ich bin enttäuscht. Weit und breit kein Shuttle zu sehen. Habe extra mehr bezahlt, um den ersten Shuttle, den es online zu buchen gab, zu bekommen. Zur gleichen Uhrzeit wie jetzt fahren auch andere, günstigere Shuttles.

    6.05 Uhr: Endlich kam der Shuttle und ich bin am Startpunkt der Wanderung. Frust abschütteln, Genuss einschalten - so oder so wird es schön!

    8.00 Uhr: Den ganzen Tag wolkenfrei? Da hat sich die Bergwettervorhersage ganz schön geirrt... Es gibt fast nichts zu sehen. 🌬️ ☁️ Die Kartoffel hat sich nur ein Mal kurz raus getraut aus dem Rucksack. Ihr war es zu kalt und windig.

    9.30 Uhr: Nach einem Festmahl als Frühstück (warmer Tee, Avocado-Zitronen-Pampe, Pizza-Schnecke und Obstsalat) bin ich gestärkt und die Aussicht hat sich ganz kurz verbessert. Und dann war sie wieder weg. Der rote Krater wollte sich mir heute einfach nicht zeigen. Ein paar andere Glückspilze, die in den richtigen Sekunden dort standen, wenn sich ein Loch in der Wolkendecke aufgetan hat, die konnten ihn heute sehen. Dafür hab ich die Emerald Lakes sehen können und ein paar Panorama-Sichten. 🏔️

    12.32 Uhr: Ich hab's geschafft! Die zweite Hälfte, runter von der Vulkankette, zieht sich immer sehr. In Serpentinen das Tal hinab, bis man im Busch und letztendlich am Parkplatz ist, wo mich der Shuttle wieder abholt (um 13 Uhr). Netto-Laufzeit unter 5 Stunden (die Wanderung ist für 6-8 Stunden angesetzt). So schnell/fit war ich noch nie auf der Überquerung. 💪 KO bin ich jetzt trotzdem. 🙃

    Trotz eingeschränkten Sichtverhältnissen bin ich froh, dass ich die Wanderung wieder gemacht habe. Es ist einfach jedes Mal anders und am Ende macht das Wetter eh, was es will - Vorhersage hin oder her.
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  • Mt. Tauhara (1.088m)

    January 12 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Meine Rechnung mit dem Wetter ist aufgegangen. Bei herrlichstem Sonnenschein bin ich den Vulkan Tauhara hoch spaziert. Wobei spazieren zu einfach klingt. Es ging 3km nur steil bergauf durch schmale Feldwege. Häufig konnte ich meine Wanderstöcke gar nicht einsetzen, wo eng und undurchsichtig war der Weg. Und die Kartoffel hat mich das alles alleine machen lassen, hing einfach nur im Rucksack rum. 😂

    Der Aufstieg lohnt sich. Von hier oben hat man eine grandiose Aussicht weit über Taupo hinaus. Der Vulkankrater-See ist der größte See Neuseelands.

    In der Ferne ist auch die Vulkankette zu sehen, die ich morgen früh überqueren werde. Darauf freue ich mich schon sehr. Das ist meine Srandard-Wanderung, wenn ich in Neuseeland bin. Die mache ich jedes Mal, sofern es die Vulkane und das Wetter zulassen. Manchmal darf man nicht hoch aufgrund von Aktivitäten oder zu windigen Verhältnissen und damit die Gefahr, in den Krater zu stürzen.

    Auf dem heutigen Vulkan war alles sicher. Eine ganze Stunde habe ich dort oben verbracht, weil ich aus dem Genießen gar nicht mehr raus kam. 😊 Es ist total schön, in einem Land, in dem ich schon so häufig war, doch immer wieder Neues zu entdecken.
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  • "Fly me to the moon" 🌝

    January 12 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Noch ein Abstecher zu den "Crators of the Moon", einem geothermalischen Park. Ich hab schon ein paar gesehen in Neuseeland, dieser hier war mir neu. Und es war ein schöner Spaziergang durch nach Schwefel riechender Luft und brodelnder und zischender Vulkanaktivitäten. 🌋

    Lied/Stimmung des Tages: "Fly me to the moon" von Frank Sinatra.
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  • Huka Wasserfall

    January 12 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Wenn ich schon Mal in der Nähe bin, bin ich auch zum Huka Wasserfall gelaufen. Immer wieder beeindruckend. So ein klares, türkis blaues Wasser, das so kraftvoll den kleinen Hang hinunter stürzt.

    Und ja, man kann sich auch ein Boot mieten, um dorthin zu kommen... 😨 Nein, danke! 😂
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  • Huka Honey Hive

    January 12 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Eigentlich wollte ich zuerst hinauf auf eine aussichtsreiche Morgenwanderung gehen. Doch dann kam die Katze in mein Zimmer und hat sich auf mein Bett gelegt zum Entspannen und sich Putzen. Nun war ich in der Zwickmühle. "Zum Glück" hat das Wetter entschieden, erst Mal zu regnen. Das hat mir die Entscheidung erleichtert, noch nicht raus zu gehen. 😊

    Nach einer Weile hab ich mich dann aufgerafft und die Katze höflich gebeten auch aufzustehen. Und so lebe ich meinen geplanten Tag rückwärts, bis sich das Wetter für die Aussichts-Wanderung gebessert hat:

    Erster Stopp, der Huka Honey Hive. Ein Gebäude voll mit Honigsachen und Wissenswertes über Bienen und Honig. 🍯 🐝
    Hier habe ich mir den Manuka Honig gekauft (kaufe diesen aus Gründen immer nur in Neuseeland). Der beste Honig aller... Immerhin ein kleines Glas konnte ich mir leisten - allerdings nur mit dem niedrigsten antibakteriellen Gehalt (5+). Seit dem Hype und der weltweiten Vermarktung sind die Preise noch höher gestiegen. Ein gleich großes Glas 20+ hätte heute ca. 500 Euro gekostet. 😂
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  • Taupo

    January 11 in New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Die Fahrt nach Taupo hat sich etwas gezogen. In der Hitze habe ich auch zwei Pausen gemacht und mich abgekühlt - trotz Klimaanlage im Auto.

    Auf der letzten Stunde hab ich einen Anhalter mitgenommen. Ein lustiger Zeitgenosse. Maori, bekifft und nur am Quasseln. 😂 So ging die letzte Stunde ganz gut rum. Hab nur die Hälfte von dem verstanden, was er so erzählt hat (Maoris haben einen eher südpazifischen Akzent).

    Bin jetzt in meiner kleinen Bude angekommen und habe schon einen haarigen, verkuschelten Mitbewohner. 🐈
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  • Tarot Reading

    January 11 in New Zealand ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Karten sagen, dass ich auf einer, vor allem inneren, Reise bin und sie bestärken mich, diesen Weg zu verfolgen und dabei darauf zu achten, mit welchen Menschen ich mich umgebe, um mich nicht selbst zu verlieren. Ich trage außerdem eine gewaltige Energie in mir, die ich nutzen soll, um etwas Besonderes in die Welt raus zu tragen. Wenn ich das alles schaffe, vermehrt sich mein Reichtum (und das nicht unbedingt auf Geld bezogen).

    Dies als grober Umriss. Die liebe Bee hat noch so viel mehr Wertvolles für mich empfangen, das ich für mich reflektieren werde.

    Als ich auf mein Reading gewartet habe, habe ich aus einem anderen Karten Set eine intuitive Karte gezogen. Da werde ich Mal schauen, was diese Karte bedeuten kann... 🪄

    ...

    Habe geschaut: die Karte steht für die Geburt einer reichhaltigen Zukunft. Spannend, dass ich diese Karte intuitiv vor meinem Reading gezogen habe.
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  • Extravaganza Fair

    January 10 in New Zealand ⋅ ☀️ 26 °C

    Eine Hippie Messe, wie man es sich vorstellt: Stände voller handgemachter Sachen, Kinderprogramm, Gesicht-/Körperbemalungen, Essen, Trinken, Musik und gute Laune.

    Und ich bin sehr beeindruckt, was meine Freundin und ihre Familie alles in ihren Truck "Gypsy Blue" kriegen. Es ist ein zweistöckiges Tiny House, inklusive Mini-Badezimmer und Mini-Terrasse, ein getrennter Schlafbereich fürs Kind und neben der Küche ein Klavier! Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus.Read more

  • Tokatu Aussichtspunkt

    January 10 in New Zealand ⋅ ⛅ 24 °C

    Mir ist eingefallen, dass ich zum ersten Mal in über 10 Jahren wieder alleine in Neuseeland bin. Da hab ich mich gefragt, was könnte ich auf meinem Roadtrip alles erleben und sehen, wo würde ich hin wollen?

    Und so habe ich heute Morgen eine Stecknadel auf die Karte gesetzt und bin ein bisschen in Richtung Norden gefahren. Eine Stunde hätte es dauern sollen. Dank Stau ging die Fahrt zwei Stunden.
    Notiz an mich: Samstags in den Sommerferien fährt es sich nicht so flüssig. 😆

    Ich hatte ein paar Mal überlegt, ob ich umdrehen soll, bin aber doch weiter gefahren. Und ich habe es keine Sekunde bereut!

    Meine Stecknadel hat mich in ein Naturschutzgebiet geführt. Auf der Karte sah es nach einem Geheimtipp aus. Der Parkplatz hat mich das Gegenteil gelehrt: nix mit Geheimtipp, musste sogar nach einem Platz fürs Auto suchen. Es ist ein beliebter und belebter Strand.

    Die Neuseeländer fangen auch nicht an, mit Sonnenschirmen an den Strand zu gehen. Sie karren Sonnenzelte, Stehtische und BBQ-Equipment auf Bollerwägen dahin. 👍

    Meine Wanderroute führt weg von der Masse, hinein ins "seltene Vögel"-Gebiet. Hier bin ich alleine und lausche den Naturgeräuschen.

    Entdeckte Vogelarten:
    - Pukeko
    - Paradise Shelduck
    - Fantail
    - Tui (der ist so nah an mir vorbeigeflogen, ich habe den Windstoß von seinem Flügelschlag gespürt)
    - Australian bittern
    - New Zealand Pigeon
    - Ich meine einen Kiwi-Laut gehört zu haben
    - und wer kennt sie nicht: die Schaf- und Kuh-Vögel 😉
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  • Northridge Country Lodge

    January 9 in New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Ich gehöre jetzt zu den Schönen, den Reichen und den ganz schön Reichen. 😉 Mir war nicht bewusst, dass die günstigste Unterkunft mit eigenem Zimmer und eigenem Badezimmer hier in Orewa zu einem Golfplatz gehört. Zumindest das Günstigste, das noch übers Wochenende zu haben war.

    Soll mir recht sein, ich fühle mich wohl. 😊 Hier bleibe ich zwei Nächte und besuche eine Freundin und ihre Familie auf Tour. Sie sind mit ihren Schausteller-Wägen unterwegs.
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  • Aqua-Woman

    January 9 in New Zealand ⋅ 🌬 22 °C

    Heute geht's schon wieder weiter. Heather und ich, wir haben uns noch ein "kleines" Eis zum Abschied gegönnt. Zwei Kugeln nennen die das hier... In Deutschland wären das eher 4-5 Kugeln. Ich hatte noch nie so viel Eis auf einer so kleinen Waffel. Da müssen wir jetzt also durch! 😂

    Für die nächsten zwei Wochen hab ich mir ein Auto gemietet. Ein Toyota Aqua ist es geworden. Ich nenne sie liebevoll "Aqua-Woman" (passend zu meiner neu entdeckten Zuneigung zum Wasser) und das Passwort zum Öffnen lautet: Panda 5! 😉
    So kann ich mir ganz gut merken, welches der silbernen Autos meines ist, wenn ich es Mal wo abgestellt habe.

    Der Kofferraum ist wie gemacht für mein Gepäck. Dann Mal auf zur Entdeckerinnen-Tour!
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  • Brautschleier-Wasserfall (Waireinga)

    January 5 in New Zealand ⋅ ⛅ 22 °C

    So wie den "Haus-Vulkan" gibt es auch den "Haus-Wasserfall", den Brautschleier-Wasserfall. Ehrlicherweise finde ich diesen beeindruckender als den gestrigen Wasserfall und er ist sogar ganz in der Nähe von Raglan.
    Wir sind dieses Mal nicht bis ganz runter gelaufen. Wir wollten uns einfach nochmal die Füße vertreten. 👟
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  • Strandspielereien

    January 4 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Was für ein klarer, sonniger Tag! Endlich ein Tag voller Sonnenschein. Kein Regen, keine dicke Wolken, kein starker Wind.

    Nach dem Wasserfall sind wir noch an einen Strand gefahren mit den typischen schwarzen Sandkörnern der Nordinsel-Westküste.

    Hab meine Kartoffel auf ein bisschen Wellensurfen mitgenommen. Armes Ding, ist dabei schmutzig geworden. Ist wohl das, was passiert, wenn man am Strand spielt.

    Entlang der Küste gab es viele Höhlen zu entdecken. Zwei waren besonders toll: unter einer sind Wassertropfen am Hang auf den Sand runter getropft. Wenn man in der Höhle stand und hoch geschaut hat, sahen die Regentropfen aus wie glitzernde Perlen, die langsam ihren Weg zum Sand machten. In einer anderen Höhle sind Wassertropfen auf Treibholz getropft, was sich wie Trommeln angehört hat.

    Absolutes Highlight für heute: Zum ersten Mal seit ich mich erinnern kann bin ich mit Freude und ohne Angst in den Wellen baden gegangen (oder überhaupt weiter draußen im Meer gewesen). Ich kann gar nicht beschreiben, wie groß meine Freude war und immer noch ist. Ich wollte gar nicht mehr raus aus dem Meer, habe mich von jeder Welle fangen und treiben lassen. Ich fühle mich sehr befreit.
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  • Mt. Damper Wasserfall

    January 4 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute waren wir zu Dritt unterwegs zu einem Wasserfall. Das war eine der "Attraktionen", an die wir hohe Erwartungen hatten. Und dann ist war es ein "ok"-Wasserfall. Immernoch beeindruckend, immerhin 74m hoch. Und die Umgebung wie immer wunderschön. Wir hatten nur gedacht, es würde noch mehr Wasser runter prasseln bzw. breiter.Read more

  • Awakino

    January 3 in New Zealand ⋅ 🌧 20 °C

    Unser Stopp für zwei Nächte. Mini-Zimmer mit Mini-Waschbecken zu einem Mini-Preis. Wir sind glücklich! Und werden es uns mit eunem Pub-Burger gut gehen lassen heute Abend.

  • Ruakuri Bushwalk

    January 3 in New Zealand ⋅ 🌧 20 °C

    Regen sind wir ja mittlerweile gewöhnt. Trotzdem wollten wir es versuchen, den Ruakuri Bushwalk zu laufen. Was zieht man dafür am besten an? Richtig, ein Sommerkleid, eine Jeansjacke, Turnschuhe und eine Handtasche.

    Am Ende bin ich die Runde alleine gelaufen - also gerannt. Anstatt in vorgesehenen 30 Minuten hab ich es in 15 Minuten geschafft und bin - sagen wir - nass zurück gekommen. Die kleine Runde hat sich trotzdem gelohnt!

    Im Dunkeln hätte man in den natürlichen Tunneln sogar Glühwürmchen hängen sehen können.
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  • Otorohanga

    January 3 in New Zealand ⋅ 🌧 20 °C

    Heather und ich, wir haben uns auf den Weg gemacht, ein bisschen die Landschaft zu erkunden.

    Erster Stopp: Otorohanga - ein selbst ernannter "Kiwiana"-Ort. Heute war nicht all zu viel Kiwiana. Wir wissen nicht, ob es am Wetter, an der Tageszeit oder an etwas anderem lag. Es war wenig los und die meisten Shops waren geschlossen.

    Heather hat ihr bestes gegeben und mich und "Mr. Potatoe" (so nennt sie meine reisende Kartoffel liebevoll) in Szene zu setzen. Für die Kartoffel wirkte der Kiwi-Vogel noch größer als für mich - hab sie daher gut festgehalten und uns gerettet, bevor uns der Kiwi-Vogel gejagt hätte.

    Nach einer Pipi- und Picknick-Pause sind wir weitergefahren.
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  • Mt. Kariori (756m) - Neujahrswanderung

    January 1 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem es die letzten Tage nur geregnet hat, ist doch heute der perfekte Tag den "Hausvulkan" zu besteigen.

    Ich hatte eine 50/50 Chance im Trockenen oder im Regen auf dem Gipfel anzukommen und eine geringere Chance auch etwas zu sehen oben.

    Der Weg führt durch Busch, Busch, Busch, über schlammige Trampelpfade, Wurzelgewächs und steile, hohe Stufen, manchmal mit Ketten, an denen man sich hoch ziehen muss.

    Zwischendrin hatte ich spektakuläre Aussichten. Auf dem Gipfel konnte ich nur erahnen, wie spektakulär es an einem sonnigen Tag wäre. Ab und zu gab es ein kleines Loch in der Wolkendecke.

    Nass geworden bin ich nur am Anfang.

    In den drei Stunden nach oben habe ich keine Seele getroffen. Auf dem Gipfel ist dann eine Gruppe von Amerikaner:innen von der anderen Seite hoch gekommen. Sie reden und reden und reden. Sie sind ko, meinen, dass die Wanderung hart war (dabei kommen sie von der kürzeren, weniger steilen und nicht schlammigen Seite) und cremen sich mit Desinfektionsgel ein, weil sie Natur angefasst haben. 🙈

    Den Gipfelschnaps verkneife ich mir heute. Ich brauche 100% Fokus auf dem Weg nach unten (es wird trotz allem rutschig sein). Dafür gibt's Gipfelschokolade. 😋

    Ich geb der Gruppe 15 Minuten Vorlauf und schaue Mal, ob ich sie alle eingeholt bekomme. So langsam, wie sie Stufen hinter steigen, bin ich zuversichtlich.

    Soundtrack des Tages: "Into the Wild" von Eddie Vedder.

    ...

    Update: am Ende der Wanderung habe ich noch auf Heather gewartet, um mich abzuholen. Da habe ich mich mit dem Fahrer der Gruppe unterhalten, der auf die Gruppe wartet (und ich hab sie natürlich alle im Weiten überholt 😉). Die Amerikaner:innen sind also Inder:innen, die in Kanada leben und für 10 Tage auf einer spirituellen Reise durch die Nordinsel sind. Ich fand es Mal wieder interessant, was man so über eine Gruppe von Leuten denken kann, wenn man wenig über sie weiß und wie sich die Ansicht ändert, wenn man etwas mehr weiß...
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  • Happy New Year!

    January 1 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Hab meine Kartoffel auf nen Drink zum Feuerwerk entführt.

    Hab's leider nicht rechtzeitig bis ganz ans Ufer geschafft. Dachte, man könnte von einer Brücke aus was sehen und musste dann doch noch weiter fahren.

    So oder so: Happy New Year vom anderen Ende der Welt! Mögen all unsere Wünsche in Erfüllung gehen und sich unsere Sorgen und Ängste in Luft auflösen. Mögen wir alle nett zueinander sein und Hass, Eifersucht und Neid hinter uns lassen. Mögen wir uns einander unterstützen, wo es möglich ist, und keine Erwartungen daran stellen. 🎇 🎆
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  • Silvester Parade

    December 31, 2025 in New Zealand ⋅ 🌧 19 °C

    Seit über 50 Jahren gibt es die Tradition der Silvesterparade in Raglan. Organisationen und Vereine schmücken Wägen und fahren zwei Mal die Hauptstraße rauf und runter. Vor der Parade gibt es auch eine Preisverleihung für die schönsten/kreativsten Wägen.

    Das ganze Dorf kommt zusammen, um sich die Parade anzuschauen. Nach einer halben Stunde ist das Spektakel vorbei.

    Der eine Wagen mit den "Deutschlandfahnen" sind die Waikato Rugby Juniors. Zuerst dachte ich, es sind deutsche Touristen, die sich einen Wagen gebaut haben. Dabei sind es einfach die lokalen Vereinsfarben. 😆

    Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter. Die einzige Stunde, in der es heute nicht geregnet hat, war während der Parade. Zum Abschluss gibt's "Silvester-Abendessen": Apfelstreusel mit Sekt. Wer braucht an Silvester schon ein "ordentliches" Abendessen, wenn man Apfelstreusel haben kann. 😜

    Und ein paar Minuten später wurden wir mit einem riesen Regenbogen beschenkt. 🌈
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  • Raglan

    December 30, 2025 in New Zealand ⋅ 🌬 24 °C

    Was früher "Black Sand" war, heißt heute "Wyld" (mein Standard-Café). Immerhin hab ich einen Platz an meiner Standard Theke bekommen. Es gab früher kein blinkendes "La La Land" und schon gar nicht die neuen kleinen Läden. In Raglan hat sich vieles verändert. Und doch ist es sich vom Style her treu geblieben.

    Hab heute eine kleine Tour durch den Ort gemacht, ein bisschen geshoppt und am Strand entlang gelaufen. Ich liebe den schwarzen Sandstrand, der so fein ist, dass er zwischen den dünnsten Finger-Rillen hängen bleibt.

    Und dann hab ich noch meine Töpfereien bemalt und zum Brennen gegeben. In etwa 2-3 Wochen werde ich sehen, was daraus geworden ist.
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  • Wobbly Pottery

    December 29, 2025 in New Zealand ⋅ 🌬 20 °C

    So würde ich mein Geschäft nennen, nachdem ich mich heute beim Töpfern ausprobiert habe.

    Ich hatte gestern erwähnt, dass ich gerne versuchen würde eine Schüssel zu töpfern. Und wir haben keine Zeit verschwendet. Gleich heute sind wir in den Ort gefahren, haben eine Töpferei besucht, mir etwas Ton besorgt und der Rest ist Geschichte... Sagen wir es Mal so: Ich hab nicht immer auf das gehört, was Heather mir versucht hat beizubringen und wir hatten sehr viel Spaß dabei. Aus einer Schüssel wurden zwei und es gab sogar noch Rest für zwei Tassen. Es ist alles etwas krumm und wackelig geworden. Ich nenne es einfach Kunst und das gehört so! 😂

    Jetzt dürfen die Töpfe trocknen, gehen dann zurück zur Töpferei zum Glasieren und Brennen. Dann wird sich zeigen, wie akkurat ich trotz krummen Teilen gearbeitet habe.

    Zur Belohnung hat uns das stürmische, verregnete Wetter einen Dreier-Regenbogen geschenkt und ich hab mir noch ein Lieblingseis gegönnt.
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  • Mein spirituelles Zuhause

    December 28, 2025 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Vor ein paar Stunden bin ich in Raglan angekommen und ich habe mich sofort wieder Zuhause gefühlt. Raglan ist ein magischer Ort, den man erlebt haben muss, um es zu verstehen. Die Leute, die Landschaft, der Lifestyle. Hier passt einfach alles - zumindest für mich.

    Heather hat mich an der Bushaltestelle in Hamilton abgeholt und den Rest sind wir gemeinsam im Auto gefahren. Von der Abholung bis ins Bett gehen haben wir uns ununterbrochen unterhalten, an alten Geschichten angeknüpft und Neue begonnen.

    Unser Gin & Tonic darf bei unseren Terrassen-Gesprächen natürlich nicht fehlen. Heather war es, die mich 2009 zum G'n'T-Trinken gebracht und eine Leidenschaft entfacht hat.

    Vor zwei Jahren ist sie vom Hügel in ein Neubaugebiet von Raglan gezogen. Es ist ungewohnt, hier mit ihr zu sein und nicht auf dem Hügel. Aber das neue Haus passt zu ihr und von ihrer Terrasse aus können wir nun auf den alten Hügel schauen. 😆
    Und wie passend: in ihren steinernden Fußboden hat sie überall verstreut zerbrochene Bombay Safire Ginflaschen eingearbeitet. 💕
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