• Bijagos Archipel

    December 31, 2021 in Guinea-Bissau ⋅ ⛅ 29 °C

    Türkises Wasser, traumhafte Strände, Meeresschildkröten und nicht zuletzt die seltenen Salzwasserhippos - all das wollten wir auf der Insel Bubaque im Bijagós-Archipel genießen.
    Doch da haben wir im wahrsten Sinne des Wortes die Rechnung ohne unsere Gastgeberin Mimi gemacht. Schon im Vorfeld hatten wir von unserer vorherigen Gastgeberin aus Ziguinchor erfahren, dass Mimi eine toughe Geschäftsfrau sei (Zitat "She likes money."). Doch zu was das ausarten würde, hätten wir beim besten Willen nicht erahnt.
    Nach der vierstündigen Fährüberfahrt, die wirklich sehr angenehm war, stand uns das groß angekündigte Silvesterbuffet bevor. Zunächst konnte uns niemand wirklich sagen, wann es denn überhaupt losgehen würde. Rappelvoll sollte es werden, eine Show sollte es geben und die Kosten beliefen sich auf '18'. 18€ dachten wir - ein stolzer Preis. Aber mit inkludierter Show kann man das ja mal machen. Ich spule vor: Das Essen war ok, eine Show gab es nicht und '18' beudeutete am Ende 18000 CFA - umgerechnet also 27€. Ohne Getränke, kein Sektchen zu Mitternacht.
    Touren wollten wir auch machen. Andere Inseln besuchen, Tiere sehen. Wir haben das mehrfach gesagt und wurden immer wieder mit "Ja ich schau mal, wann die anderen Gäste das machen wollen" hingehalten. Das machte insofern Sinn als dass sich der meist horrende Preis (300 bis 500 Euro) dann auf mehrere Schultern verteilen würde.
    Erst als wir bekanntgaben, frühzeitig abzureisen hieß es 'zufälligerweise', dass es nur zwei Tage später eine Tour geben würde. Darauf wollten wir uns jedoch nicht verlassen. Also hieß es nach nur zwei Nächten: Zurück nach Bissau!
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