• Durch die kroatische Provinz

    September 15, 2025 in Croatia ⋅ ☀️ 27 °C

    Gestern befanden wir uns einen Großteil des Tages auf dem ca. 400 km langen Weg von Zagreb zu unserem nächsten Ziel: Novi Sad (Нови Сад) in Serbien. Eigentlich war die Fahrt komplett unspektakulär, ist doch der Nordosten Kroatiens vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Wer etwas für Maisfelder übrig hat, dem sei eine Reise in diese Region aber wärmstens empfohlen.
    Wo wir doch sowieso gerade mal in der Gegend waren, haben wir noch einen Abstecher in das Dörflein Šidski Banovci (heute nur noch Banovci) unternommen, aus dem Philipps Oma stammte. Vor Ort gab es erwartungsgemäß nicht viel zu sehen, spannend war es aber allemal. Neben sehr vielen verfallenen Häusern gibt es noch zwei (den Daten auf den neueren Grabsteinen nach zu urteilen) intakte Friedhöfe. Die Grabsteine sind aber allesamt kyrillisch beschriftet und demnach vermutlich serbisch. Spuren der hier bis nach dem zweiten Weltkrieg lebenden Donauschwaben sucht man vergebens.
    Im Anschluss sind wir dann auf der Landstraße Dorf für Dorf und Maisfeld für Maisfeld zur serbischen Grenze bei Plankenburg (Бачка Паланка) getuckert. Danach weiter auf der jetzt etwas buckeligeren Landstraße ins nun wieder sehr urbane Novi Sad. Darüber dann im nächsten Beitrag mehr!
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