• Plage Tafedna

    25 gennaio, Marocco ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einem kurzen „Ich muss mich umziehen und etwas essen - Stop“ am Camper, gehe ich mit Rucksack, Handtuch, Badehose und Decke bewaffnet an den Strand und den kompletten Plage Tafedna entlang, vorbei an den Dünen, die man schon vom Dorf aus der Ferne sehen konnte und die der Grund für meinen Spaziergang sind, bis hin zu den Cliffs, wo es dann zumindest am Strand auch nicht mehr weitergeht.
    Dort gehe ich das erste Mal ins afrikanische Wasser! Das hat Zeit gebraucht, denn hier heißt es Obacht! Das Wasser ist unberechenbar. Es plätschert so dahin, mal drückt es eine Welle rein, dass das Wasser sehr weit nach vorne kommt und dann, wie aus dem Nichts, ballert eine Wassermenge rein, dass man sich nur noch mit rennen und springen in Sicherheit bringen kann. Das war sehr aufregend! Vom Erfolg gekrönt, stolziere ich nackt über die Cliffs, um einen Blick des Nachbarstrandes zu erhaschen und die starke Sonne auf meiner Haut zu genießen, die mich schnell trocknen lässt. Teilweise stehe ich einfach nur da und fühle und genieße diese natürliche Wärme. Die See ist eine
    zugleich wunderschöne und respekteinflößende Naturgewalt, das Element, was ich auf meinen Reisen so lieben gelernt habe. Die Zeit vergeht wie im Fluge und nach einer Zeit erwache ich aus diesem Zustand, nehme meine Sachen und gehe den Weg zurück Richtung Sanddünen. Ein letzter Blick zurück auf den Standort des Geschehens und ich kann endlich in die Dünen um nackt der Sonne zu frönen, bis eine kleine Bande von 4 Kindern sich in der Ferne zeigt. Ich trete den Rückweg durch die Dünen an, aber sehr doch selbst!
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