• أيت منصور Ait Mansour

    February 8 in Morocco ⋅ 🌬 12 °C

    Heute verlasse ich Tafraoute mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

    Ich verabschiede mich von meinen lieben Nachbarn aus Hamm, Josef aka Jupp und Ulla. Wir tauschen nochmals Nummern aus und weg bin ich, zumindest bis zur ollen Versorgungsstation, wo vor mir ein riesiger Phoenix mit Roland und Ulla steht. „Zum Glück“ kann ich da nur sagen, denn ich habe nur noch fünf Dirham klein und in den Wasserautomaten kommen wahlweise fünf oder zehn DH. Roland ist so lieb und wechselt mir 20 DH. Für 25 DH bekomme ich den Tank vom Chälli halb voll, sehr dürftig…am Automaten steht, dass das Wasser 1:30 oder 03:00 Minuten läuft, was beides nicht stimmt! Da nimmt man besser eine der umherfahrenden mobilen Tankwagen. Aber
    „besser Wasser als kein Wasser“, denke ich mir und fahre noch fix an der Tanke vorbei und lasse den Chälli für 297,33 DH volllaufen und gebe dem Zapffred 300 und sage:“Stimmt so!“

    So! Jetzt aber nichts wie weg! Am Ortsausgang sehe ich noch einen Camper an einer Wand stehen und denke mir:“Der holt bestimmt Wasser!“ Auf Park4Night sehe ich dann, dass es dort eine Trinkwasserstelle gibt, na super! Egal! Weiter geht’s auf der R107 raus aus der Stadt und links ab den Berg hinauf. Der Chälli klettert mit allem, was er zur Verfügung hat, vorbei an all den lustigen Baustellen. Je weiter ich nach oben komme, desto mehr Serpentinen gilt es zu nehmen. Das Wetter dreht innerhalb kürzester Zeit von schön sonnig zu komplett wolkenverhangen und grau. Es fallen sogar ein paar Tropfen.

    Als ich an am Ait Mansour Tal mit seine wunderschönen Dattelpalmen ankomme, stelle ich den Chälli rechts an einem handgemalten Verkehrsschild ab und gehe eine gute Stunde zu Fuß durch das Flußbett und die nächsten 2 Dörfer. Dabei esse ich das erste Mal in meinem Leben wilde Datteln, die ich überall auf dem Boden finde. Sie schmecken einsame Spitze! So kann man das Spazieren richtig genießen. Wo es im Flußbett aufgrund eines Wassersystems zu feucht wird im wechsele ich auf die Straße, die P1927. Ich spaziere weiter durch Douar Tiouri und gehe in Douar Tamalout rechts bergauf in die Häuserreihen. Dort treffe ich eine feine und verschmuste Hundedame. Nach einer kleinen Kuscheleinlage nehme ich mir noch einen Moment, um von der kleinen Aussichtsplattform einen Blick auf den Dorfteil auf der gegenüberliegenden Hangseite zu erhaschen. Das große rote Gebäude fällt ins Auge.

    Nun geht’s aber schnurstracks zurück zum Camper und mit diesem über die wunderschöne P1927 durch das Ait Mansour Tal. Einen kurzen Stop machen ich noch an einem Spot, wo ich kurz ins Wasser springe. Dann
    fährt es sich doch gleich viel erfrischter. 😁
    Ich passiere Douar Tamsaout und Fartimar mit Aguerd Imlalen ohne anzuhalten und mache mich dann auf den Weg zum Canyon, aber seht doch selbst!
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