Tafraoute تافراوت
Feb 7–8 in Morocco ⋅ ☀️ 16 °C
Schon früh morgens öffne ich 1-2 Äuglein und erblicke den noch stockfinsteren Tag. Die Uhr zeigt 05:20 Uhr an, doch nach etwas Klicki Klacki auf dem Handy schlafe ich im muckelwarmen Chälli, dank Dieselheizung, um 06:40 Uhr nochmals ein und schlafe bis um 08:30 Uhr.
Mein Gott, habe ich einen Müll zusammengeträumt. Irgendein großzügiges Hotel am See, meine Eltern, die Ex Freundin, alles dabei! Nachdem ich die Augen richtig auf habe, sehe ich, wie in genau diesem Moment die Sonne zum Fenster herein scheint. Im Bett mache ich eine 180-Grad-Wendung, um mit dem Kopf zum großen Seitenfenster auf der Fahrerseite zu liegen und öffne dieses behutsam. Die Wärme im Wagen und die schon kräftige Sonne im Gesicht starten den perfekten Tag im 2. Anlauf.
Normalerweise würde jetzt eine gut gemeinte Runde Duolingo auf dem Programm stehen (3x XP und so) oder noch einen vergessenen Footprint erstellen oder einen abschließen, so lange die dazugehörigen Emotionen noch frisch greifbar sind. Doch heute liege ich einfach so da und genieße die herrlichen Umstände.
Der Schweizer Nachbar rumpelt aus seinem alten Hymer Camper, geht zur Front seines Fahrzeugs und steckt sich eine Zigarette in den Mund. In der prallen Sonne schieben sich, für eine kleine Zigarette, riesige Rauchschwaden um seinen Kopf, herrlich anzusehen!
Ich packe es an und bereite alles für ein Omelette vor, welches ich in Ruhe vor dem Chälli mit der Sonne im Rücken verspeise.
Dann heißte es Sachen packen und den Aussichtspunkt auf Tafraoute ansteuern, den ich auf googlemaps entdeckt habe. Und es liegt genau auf der gegenüberliegenden Seite, wo ich zuvor die 16km abgerissen habe, perfekt also! Mit meinem Vater am Ohr spaziere ich viel zu weit raus und klettere einfach irgendwo den mit riesigen Felsplatten bestückten Berg rauf. Nun gut, denn auch von hat man eine grandiose Aussicht auf den Anti Atlas etc.. Es geht ein bisschen wild auf undankbar, wo ich teilweise jeden Schritt überlegen muss, da ja Felsen und Berge das eine sind, aber sandiger Kies gemischt auf Fels liegend und das direkt am Abgrund ist nicht so meins! Oben angekommen entschädigt der Blick für alles, vor allem weil absolut niemand zu sehen istvukd ich mich schön nackt von allen Seiten bei 20 Grad und Sonne braun backen lassen kann. Es tut so gut! Ich notiere mir in meinem imaginären Notizzettel dies wieder des Öfteren zu machen. Check ☑️
Nach gut einer Stunde ziehe ich mich an und gehe auf Tafraoute blickend rechts den Fels hinunter. Alles easy beasy. Unten sehenixh auch 2 Camper und einer guckt gespannt, wenn ich also abstürze, der ruft Hilfe 😆
Unten noch den entspannten Sand- und Kiesweg bis zum Chälli und dann erst mal im Stuhl sitzend den Pfannkuchen von der afrikanischen Mama mit dem Kräuteröl vom Mercadona, was ich noch hatte. Lecker lecker! 🤤
Zum Ende des Tages gehe ich noch auf den hinteren Markt und bezahle mit 143DH mal wieder viel zu viel für etwas Gemüse und Obst. Ein halbes Hähnchen gibt es für 30DH. Anschließen Chille ich mein Leben mit Footprints und Reiseplanung etc. im Chälli, aber sehr doch selbst!Read more






























