• Stop bei den Affen vor Azrou

    April 3 in Morocco ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Affen sind los (oder so ähnlich)!

    Ich komme mit dem Chälli über eine Bergkuppe gefahren und sehe gleich die typischen Touristenanimationen. Dieses Mal kommen sie in Adorno von Pferden daher, auf denen man in den wunderschönen Wald reiten kann, ZWISCHEN ALL DEN AFFEN! 😅😅😅🤫

    Da der Wald und das einstrahlende Sonnenlicht wirklich sehr schön sind, überlege ich noch kurz anzuhalten, fahre dann aber schon den Berg hinunter. Nach einer langezogenen Rechstkurve, sehe ich 2-3 Affen am Straßenrand sitzen. Ich halte an der nächste Möglichkeit, direkt vor dem Chalet Nina rechts an. Ich schneide 1x Orange, 2x Bananen und packe eine Handvoll Mandel in eine Schale und gehe zurück Richtung der Affen. 🐒

    Diese sehe ich dann schon nachdem ich die Straßenseite gewechselt habe auf der Straße selbst und am Straßenrand im Wald rumhüpfen. Ich komme näher und näher und sie machen keinerlei Anstalten die Flucht zu ergreifen. Lediglich, wenn ich versuche sie zu streicheln weichen sie aus.

    Ich setze mich gemütlich an einer schönen Stelle in dem grün dichten Wald ab und öffne die „Futterbox“. Dann urplötzliches starkes Interesse! Sie wissen ganz genau was los ist! 😅😅

    Jetzt verbringe ich eine der intensivsten, interessantesten und schönen Stunde meines Lebens. Es ist einfach unbeschreiblich, wie nah die einzelnen Tier an mich herankommen. Ich gebe ihnen Nüsse, Orangenstückchen, Bananenstückchen. Um mir die Nahrung aus der Hand zu nehmen, kommen sie immer wieder ganz nah zu mir hin und ich kann ganz genau ihre Mimik und ihre Bewegungen studieren. Es gibt ein klares und großes Alphamännchen, dass immer und immer wieder den anderen kleineren Männchen mit bestimmten Bewegungen zu verstehen gibt, hier bin ich am Zuge. Es gestaltet sich durchaus schwierig auch den kleineren überhaupt etwas zukommen zu lassen. Auch die Umgangsformen miteinander kann ich so genau nach und nach erkennen und studieren, aber seht doch selbst!
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