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Marokko 2026

Nun wird endlich nachgeholt, was ich 2022 wegen Covid nicht machen konnte. Frei nach dem Motto „besser spät als nie“ 🤫💫 Läs mer
  • Unfall in Agadir und Freunde Revival

    16 mars, Marocko ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute wird ein guter Tag, oder so ähnlich! 🤣🤣🤣

    Der Tag fängt gut ausgeschlafen und mit frischen grünen Eiern und Banane vom Souk Hassan an.

    Ich mache den Chälli fertig und setzte mich in Bewegung Richtung Basketballplätze am „Parc urbain Al Inbiaat المنتزه الحضري الانبعات“. Als ich mich auf der Straße rechts daneben befinde, der Av. El Mouqwama, scheren vor mir, wegen eines liegengebliebenen Busses, zwei Autos vor mir ein. Ich lasse sie gewähren und wechsele selber auf die linke Spur. Als ich schon auf der Hälfte der Spur bin, fängt hinter mir ein Wagen lautstark an zu hupen. Der Mann in seinem Dacia möchte mich wohl nicht einfädeln lassen, und dass obwohl ich mit meinem vorderen Wagen schon vor seinem befinde. Ich schau aus dem Fenster und signalisiere ihm mit einem angespannt rechten Bizeps, dass er mich doch bitte reinlassen möchte, doch das sieht er überhaupt nicht ein! Er fährt einen linken Bogen um mein Auto, um mir dann vorne in den Spiegel zu fahren. Dabei zersplittert seine hinter Seitenscheibe. Noch während des Vorgangs des Unfalls ruft er schon „Polizei!Polizei!“, die auch gerade rechts mit einem Roller meinen Wagen passiert und ich dem Mann signalisiere, dass sie hier gebraucht werden. Ich und der Unfallverursacher fahren den Wagen rechts ran und es startet das übliche Procedere von Papieren und Diskussionen. Da sich keine Einigung finden lässt, sollen wir beide auf ein Polizeirevier fahren, dem ich dann nach dem circa 40 Minuten Geblubber widerwillig Folge leiste.

    15 Minuten später komme ich zeitgleich mit dem Unfallverursacher in der Bd 11 Janvier an und wir schreiten gemeinsam in das Revier. Man kann sich das ungefähr vorstellen, wie das abläuft! Man kommt da rein, ein marokkanisches Polizeirevier, die lachen und schreien da rum, als wäre es irgendein Junggesellenabschied! Du hast das Gefühl, du bist komplett im Irrenhaus! Aber irgendwie ist es auch lustig und ich kann mir nicht verkneifen, einfach von der guten Laune der „Beamten“ angesteckt zu werden und sitzte dann auch einfach völlig grinsend chillig inmitten der Polizisten. Viel unterhaltsamer, als auf dem Polizeirevier in Portugal oder Griechenland zum Beispiel. Erneut werden meine Personalien aufgenommen. Doch dann faselt der Oberpolizeihauptkommisar irgendetwas davon, dass er sowieso kein Dokument für meine Versicherung ausstellen kann und jetzt jemand von der Versicherung vom Unfallverursacher kommt, um den Sachverhalt zu klären. Sollte das nicht möglich sein, müssen wir am nächsten Tag zu Gericht, damit es dort entschieden wird! Mir wurde auf jeden Fall schon 2x erklärt, dass es in Marokko etwas anders anläuft und ich Schuld bin! 🤣🤣

    Wir verlassen also das Polizeirevier und warten draußen circa 25 Minuten auf den Versicherungsfred. Als dieser kommt, findet das gleiche Procedere wieder statt, Dokumente raus und Personalien aufnehmen! Er bemängelt gleich, dass meine internationale Versicherungskarte 2025 abgelaufen ist, und dass das damit so nicht gehen wird und wir ein Problem haben. Er sagt, dass wir uns irgendwie so einig werden und ich dem Marokkaner etwas bezahlen müsse oder mein Auto beschlagnahmt wird, da ich keine gültige Versicherungskarte habe. Das ist ja lustig! Ich mache den beiden klar, dass mein Spiegel kaputt ist und ein elektronischer Spiegel 600 € kostet und die bescheuerte Scheibe von dem Dacia höchstens 300 wert ist. Nichtsdestotrotz überlegt der Unfallverursacher und kommt mit einer Zahl um die Ecke, 100 € will er von mir haben! Ne, ist klar! Ich sage ihm , dass er das Knicken kann und das es jetzt über die Versicherung geht und wir hier den Nachmittag warten, bis meine neue internationale Versicherungskarte da ist. Daraufhin kommt er etwas zeitversetzt mit seinem letzten Angebot um die Ecke! 50 €! Ich überlege 5 Sekunden und nehme das Angebot an! Ich gehe zum Chälli und hole 540 Dirham aus dem Wagen, gehe zurück und noch bevor ich sie dem Unfallverursacher in die Hand drücken will, sagt der Versicherungsfred:“500 Dirham is okay!“.
    „Nun gut!“, denke ich mir, be it ich mich schlagen lass! Der Verursacher fällt mir um den Hals, als hätte ich seine Familie vor dem Tod bewahrt, nachdem ich ihm 500 DH fast frisch gedruck in die Hand gebe. Dann verabschiede ich mich winkend mit:“Salam alaikum!“ So läuft das hier! Kein Stress mit der Versicherung, dafür bist du eben auch Schuld, wenn du nicht schuld bist! Haha 😜 🤣

    Im Chälli angekommen, trinke ich erst einmal die 670 ml Flasche Monchique Wasser auf Ex! 🤣🤣✊

    Wo ist der nächste Basketballplatz?! Im Googlemaps eingegeben und hingesteuert und das ganz ohne Beinaheunfall, astrein!

    Der Parkplatz am „Terrains de proximité + Jardin“ ist geräumig! Außer mir steht noch ein weiterer Camper neben den noch nicht eröffneten Toilettenhäuschen. Ich steige erst einmal aus, um die Lage zu checken, ob die Basketballplätze überhaupt zugänglich sind. Ich laufe rüber und ja, sie sind zugänglich. Ich gehe also zurück, ziehe mir meine Basketball Schuhe an, gebe etwas Luft auf den Ball und begebe mich samt Bluetoothbox zum Court. Es ist ein wirklich geiler Platz. 2 normale Plätze und 2 Heads up Plätze mit jeweils 3 Körben. Ich spiele ca. 30 Minuten, als eine kleine Marokkanerin dazu kommt und fragt, ob sie mitspielen darf. „Na klar!“, antworte ich. Sie ist irgendwie lustig, kann aber eigentlich gut werfen und lässt sich auch null von mir einschüchtern und dass, obwohl sie gefühlt 3 Köpfe kleiner ist als ich.🤣

    Es stellt sich heraus, dass ihr Name Miryam und sie 20 Jahre alt ist. Ich hatte sie auf 15 geschätzt, was ich ihr auch sage! 🤣🤣

    Ich lege ihr ein Punktespiel nahe und sie nimmt freudig an! 2:0, 4:0, 6:0! Na, dass könnte eine Blamage werden, vor allem, weil ich net absichtlich schlecht spiele! 🤣🤣

    Dann winkt mir eine Frau auf einer Bank sitzend zu, ihre Mutter! „Nette Leute!“, denke ich mir und mache das 2:6! Dann muss Miryam wohl schnell zum Bus, sie verabschiedet sich hektisch und kommt aber nochmals wieder, da es wohl der falsche Bus gewesen ist! 4:6! Dann kommt der richtige Bus, und sie will noch schnell meine Nummer haben, die ich zackzarack in ihr Handy hacke. Schon flitzt sie davon, um mit ihrer Mutter in den knallvollen Bus zu hüpfen! „Hat doch Spaß gemacht!“, denke ich mir!

    Ich spiele noch die gute Stunde voll, kralle mir die Pulle Wasser und setze mich auf eine Bank.

    Dann schreibt Susanne, Susanne von Andreas&Susanne aus Fuseta, die scheinbar in Agadir sind und sich nach ihren Erledigungen eventuell treffen wollen. Ich schicke ihr den Standort und sie bestätigt, dass sie die 6km hergefahren kommen. Top! Dat sind geile Nachrichten! Ich dusche und will eigentlich noch was essen, nachdem ich net mal Frühstück hatte und es bereits 15:30 Uhr auf der Applewatch zeigt. Doch zu spät, als ich kurz vor die Tür in die Sonne trete, sehe ich die 2 schon in ihrem Chälli angeritten kommen! Direkt ein Grinsen im Gesicht! Sie parken, steigen aus und es wird erst einmal geknuddelt und begrüßt. Wie immer wird direkt geschnackt was das Zeug hält und es gibt eigentlich eine Redefluss ohne Punkt und Komma. Da passt es dann einfach, wenn die Kommunikation so läuft! 😁
    Dann bekomme ich neben Datteln noch Oliven geschenkt und ich mache im Gegenzug einen ungesüßten Minztee! Die Zeit vergeht viel zu schnell und ich überlegt noch für einen Moment mit ihnen auf einen nahegelegenen Campingplatz zu fahren, bleibe dann aber dort und muss erst einmal dringend etwas essen!

    Um 17:57 Uhr liegt Gehacktes mit Kartoffeln auf meinem Teller. 🤤🤤 wie dat schmecken tut, wenn‘s sonst ja noch nichts gab heute! 🤣🤣

    Ich überlege noch, ob ich jetzt ernsthaft noch Richtung Tata fahre, stelle aber fest, dass der Unfall aller Wahrscheinlichkeit nach ein Zeichen des Universums gewesen ist heute noch nicht zu fahren und steuere den Chälli auf den mir bekannten Parkplatz vor dem „Dunes d'Or Ocean Club“. Auf dem Weg dorthin mache ich schon sensationelle Fotos von der Sonne auf der ewig langen „Barreau Est-Ouest“ und komme wirklich noch passend zum Sonnenuntergang an der Promenade und dem Strand an! Belohnung für den Stress heute ist 1x Mal mehr ein sensationeller Sonnenuntergang am „Plage d'Agadir شاطئ أكادير“.

    Zum Ende des Tages gibt es noch einen leckeren Shake, Stangensellerie mit Datteln auf Eis.

    Aber seht doch selbst!
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  • Die Höhlen von Tata

    26 mars, Marocko ⋅ ☀️ 13 °C

    So, endlich in Tata!

    Nach einer Nacht mit Gewitter und Hagel mache ich mich morgens auf, um die Höhlen von Tata zu besichtigen. Vorwiegend Treiber mich der Cache Nr. GCR69K hier an diesen Punkt!

    Na Gott sei Dank, sage ich nur! 😅😅

    Es ist sehr beeindruckend! Das Wetter ist heute Morgen ein Traum und das ganze Tal um die Höhlen ist eine ausgiebigen Spaziergang wert! 🫶❤️💫

    Aber seht doch selbst!
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  • Der unpassierbare Fluss (Tissint)

    26 mars, Marocko ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach meinem kurzen und völlig überflüssigen Stop in Tissint komme ich wenig später an eine Stelle, wo rechts und links der Straße ca. 15 Camper stehen. Ich als alter Anhänger des Rudelbrauches, biege sofort rechts auf den Parkplatz ab, steige aus und erkundige mich bei den Deutschen unter den Campern, was es denn hier umsonst gibt. Nach etwas Gelächter sagt einer dann:“Da! Dort! Das gibt es umsonst!“ und zeigt derweil mit seinem linken Finger auf die unter Wasser stehende Brücke. Ich schaue interessiert rüber und erkundigen mich, ob schon jemand rübergefahren ist und bekomme zu hören, dass nachdem einer steckengeblieben, die Polizei angerückt ist, um alles abzusperren.

    „Nun gut!“, denke ich mir und verkünde, dass ich einmal zum hinteren Teil der Brücke gehe, um mir das einmal genauer aus der Nähe anzusehen. Gesagt, getan, kommt aus der anderen Richtung gerade ein Motorradfahrer und das Wasser spritzt ziemlich hoch.
    Dann fahren auch 2 Autos aus meiner Richtung durch und ich gehe schon einmal langsam zurück, um mich auch fertig zu machen. Drüben wieder angekommen, berichte ich von meinen Erkenntnissen und höre das ja schon das nächste Unwetter unterwegs sei. Ich sage, dass eigentlich nichts dagegen spricht jetzt schon rüberzufahren und dass ich es jetzt versuchen werde.

    Daraufhin machen sich scheinbar alle fertig, um der fiesen Wetterfront zu entgehen, die sich nähernd und bedrohlich zeigt.
    Noch vor mir schafft es ein Franzose mit einer BMW auf einem kleinen Anhänger, sich durch das Wasser zu begeben. Nun bin ich an der Reihe es wird ziemlich tief, aber es klappt!

    15 km weiter treffe ich den Franzosen wieder, da er von einem Straßenarbeiter per Handzeichen links von der Straße geführt wird. Wir müssen einen Umweg nehmen, da eine andere Brücke komplett unpassierbar ist. Ich fahre mit dem Franzosen im Entenmarsch von der Hauptstraße ab, um circa 60 Minuten Offroad die unmögliche Strecke zu absolvieren. Dabei muss ich an einen steilen Schotterteil 2x Anlauf nehmen, habe ca. 6x Angst mir beim Chälli erneut die Stoßstange zu beschädigen oder gar abzureißen und der Franzose reißt sich noch ein Teil seiner AHK-Vorrichtung ab, die jedoch am Ende wieder eingesammelt werden kann.

    Dann ist sie Erleichterung doch spürbar groß, denn als ich aus dem Schotterteil rausbiege, gibt der Franzose mir schon per Handzeichen mit, wie sich den Schweiß von der Stirn wischt. Daraufhin parke ich natürlich und wir feiern erst einmal kurz, dass wir die ganze Sache überlebt haben. Anschließend geht es weiter.

    Aber seht doch selbst!
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  • Die Dünen von Merzouga

    28 mars, Marocko ⋅ ☀️ 14 °C

    In Erg Chebbi angekommen irre ich zuerst ein wenig mit dem Chälli umher, da ich nicht so genau weiß, was ich zuerst ansteuern soll.

    In der Zeit, wo ich auf meine Handy schaue kommen gleich 3 Marokkaner und wollen mir irgendwas ins Bein schrauben, sehr nett! NICHT! 😅😅

    Dann finde ich irgendwie den Weg direkt nach Merzouga und auf den Parking lot Merzouga, der direkt vor den Dünen liegt und schon 3 Camper beherbergt. Hier fühle ich mich direkt wohl, packe mich in angemessene Kleidung und starte los zur großen Düne. Die ersten Eindrücke sind schon wild, soviel Sand habe ich ja noch nie gesehen und der Wind lässt mich vermuten, warum es Sinn macht in der Wüste verschleiert zu sein. 😁😜
    Der Sand peitscht einem schon zeitweise hard ins Gesicht!

    Auf dem Weg zum Cache Nr. GCBJW11 treffe ich noch ein holländisches Pärchen, aus Portugal 🇵🇹! Witzig. Wir unterhalten uns prächtigen und tauschen ihren Standort im Centro von Portugal aus, dort haben sie nämlich ein paar Stellplätze für Camper. Klein ist die Welt!

    Am Miniwald direkt in der Wüste an Cache Nr. GCBJW11 angekommen, lässt sich dieser gar nicht so leicht finden, doch es wird schon. Siegerfoto und ich entscheide den direkten Weg von dort, seitlich die Düne hoch zu nehmen.
    Das habe ich echt unterschätzt! Die Applewatch zeigt eigentlich permanent 170-180er Puls an und ich muss immer wieder anhalten, um zu verschnaufen. Ich bin ja auch noch nicht ganz wieder fit…🙄

    Oben angekommen entschädigt der Ausblick für alles! Es ist einfach herrlich und ich weiß, dass ich hier auch noch den Earthcache Nr. GC1B0Y3 erledigen kann. Eine kleine Gruppe von deutschen vergnügt sich mit Fotos und Gelächter, sehr sympathisch 🙂
    Ich nutze die Gelegenheit und frage, ob jemand von ihnen ein Foto von mir machen kann und wir plaudern noch etwas.

    Dann geht es wieder runter, aber seht doch selbst!
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  • Stop bei den Affen vor Azrou

    3 april, Marocko ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Affen sind los (oder so ähnlich)!

    Ich komme mit dem Chälli über eine Bergkuppe gefahren und sehe gleich die typischen Touristenanimationen. Dieses Mal kommen sie in Adorno von Pferden daher, auf denen man in den wunderschönen Wald reiten kann, ZWISCHEN ALL DEN AFFEN! 😅😅😅🤫

    Da der Wald und das einstrahlende Sonnenlicht wirklich sehr schön sind, überlege ich noch kurz anzuhalten, fahre dann aber schon den Berg hinunter. Nach einer langezogenen Rechstkurve, sehe ich 2-3 Affen am Straßenrand sitzen. Ich halte an der nächste Möglichkeit, direkt vor dem Chalet Nina rechts an. Ich schneide 1x Orange, 2x Bananen und packe eine Handvoll Mandel in eine Schale und gehe zurück Richtung der Affen. 🐒

    Diese sehe ich dann schon nachdem ich die Straßenseite gewechselt habe auf der Straße selbst und am Straßenrand im Wald rumhüpfen. Ich komme näher und näher und sie machen keinerlei Anstalten die Flucht zu ergreifen. Lediglich, wenn ich versuche sie zu streicheln weichen sie aus.

    Ich setze mich gemütlich an einer schönen Stelle in dem grün dichten Wald ab und öffne die „Futterbox“. Dann urplötzliches starkes Interesse! Sie wissen ganz genau was los ist! 😅😅

    Jetzt verbringe ich eine der intensivsten, interessantesten und schönen Stunde meines Lebens. Es ist einfach unbeschreiblich, wie nah die einzelnen Tier an mich herankommen. Ich gebe ihnen Nüsse, Orangenstückchen, Bananenstückchen. Um mir die Nahrung aus der Hand zu nehmen, kommen sie immer wieder ganz nah zu mir hin und ich kann ganz genau ihre Mimik und ihre Bewegungen studieren. Es gibt ein klares und großes Alphamännchen, dass immer und immer wieder den anderen kleineren Männchen mit bestimmten Bewegungen zu verstehen gibt, hier bin ich am Zuge. Es gestaltet sich durchaus schwierig auch den kleineren überhaupt etwas zukommen zu lassen. Auch die Umgangsformen miteinander kann ich so genau nach und nach erkennen und studieren, aber seht doch selbst!
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  • Cachestop in Imouzzer du Kandar

    4 april, Marocko ⋅ ☀️ 11 °C

    Bei der Durchreise war schon vorab geplant hier einen stop wegen einer der wenigen Caches in diesen Gebiet zu machen.

    Ich finde einen guten Parkplatz in einer wenig befahrenen Seitenstraße und habe eine sehr ruhige Nacht.

    Morgens um 07:00 Uhr mache ich mich direkt auf, um durch den schönen Wald auf diesen Hügel zu steigen. Der Ausblick von hier oben ist sensationell, auch wenn es bitterkalt ist.

    Ich suche ewiglich den Cache, gebe schon fast auf, als ich dann noch die Überreste der Dose finde und so wenigstens loggen kann, aber seht doch selbst!
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  • Fés

    4 april, Marocko ⋅ ☀️ 16 °C

    Ich hatte bereits ein gutes Gefühl was Fés angeht, was ja der Grund war, warum ich mich gegen die Runde über Marrakesch entschieden habe und für Fés und Meknés, wobei mich Fés primär interessiert.

    Schon bei der Einfahrt nach Fés halte ich kurz an, um mir schon vorab einen Parkplatz rauszusuchen. Auf park4night werde ich trotz durchwachsener Bewertungen fündig. Es ist viel davon zu lesen, dass sie Campern Gebühren für 2 oder gar 3 Parkplätze abknöpfen, was aus meiner Sicht ja auch okay ist, wenn du auf 2 oder gar 3 Parkplätzen stehst! Ich bin mir sicher, dass mir das nicht passieren wird und fahre erfolgreich hin. Dort angekommen ist es etwas eng, aber es geht alles seinen Gang. Es stehen bereits ca. 10 Wohnmobile dort, die allerdings auch alle sinnvollen Plätze bereits belegen. Nach 2 Runden kommt ein Parkplatzwächter und sagt mir, ich solle auf Ebene 3 fahren, woraufhin ich ihm gegen die Fahrtrichtung folge. Das Auto wartet ja brav, denn so kennen sie das hier. Auf dem Parkplatz bestimmt der Guard wie es läuft! 😇😅😅
    Auf Ebene 3 angekommen, schauen wir hin und her und ich parke ein, rage allerdings mit der Schnauze ca. 1 1/2 Meter aus dem Parkplatz. Aussteigen rumschauen, diskutieren. Er will mich da, ich möchte aber dorthin. Er kennt halt das Auto nicht, aber er ist nett und lässt mich am Ende den Chälli dort parken, wo es auch am meisten Sinn macht. Ich gehe raus, frage ihm nach seinem Namen, lache und zeige auf den Reifen, der jetzt 20cm hinter der Parkmarkierung zum stehen gekommen ist, was vorher 20 cm davor war, weil die Wand hinterm Auto jetzt ein kleines Stück weiter weg ist. Alles freuen sich und ich mache mich fertig für einen Besuch der Medina bzw. eine Cache- und Adventure Lab - Tour.
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  • Fressstop in Jorf El Melha

    5 april, Marocko ⋅ ☀️ 30 °C

    Ich fahre 2x an dieser qualmenden Leckerbude (مجزرة ومشواة الزيتونة )vorbei. Eines dieser typischen marokkanischen Restaurants, wo Metzger und Restaurant irgendwie miteinander verheiratet sind, aber im Zweifel das Eine auch ohne das Andere kann. So finde ich an der Hauptstraße meinen Parkplatz und gehe in die Metzgerei. Dort stelle ich mich in der Schlange oder was das Menschenknäul ist, an. Es gibt leichte Verständigungsschwierigkeiten, doch I ch mache dem Metzger klar, dass ich 500 g Kefta direkt hier essen möchte. Als ich dann warte und die Menge bezahlen möchte, fällt mir noch das leckere Rindersteak auf, von dem ich auch noch ein Kilo bestelle, zum mitnehmen versteht sich . Ich setze mich an einen Tisch und warte. Es vergehen 51 Minuten, 15 Minuten, 20 Minuten und ich vertreibe mir mit umherschauen die Zeit. Auf einmal werden 1 Teller mit 500 g Kefta und ein Teller mit einem Kilo Rindersteaks fertig gebraten auf mein Tisch gestellt, dazu eine unglaubliche Menge Brot und der Tee.

    „Na Prost Mahlzeit?!“, denke ich mir noch und kränkele die Ärmel hi cu Bund fange an, Entschuldigung, zu fressen! So ein bisschen fühle ich mich wie in einem dieser Italowestern mit Terence Hill und Bud Spencer, nein! Eigentlich fühle ich mich genau wie Terence Hill. Ich streue Meersalz und ein Cumingemisch vor jedem Beißvorgang auf das Steak und reiße es ab, anschließend ein Stück Brot. Das Kefta muss nicht extra gewürzt werden, es ist einfach perfekt und auch hier folgt nach jedem Bissen ein Stück abgerissenes Brot, lecker! Der Tisch gegenüber leert sich und 2 Marokkanerinnen gehen und eine kommt. Sie wünscht mir guten Appetit. Ich fresse eigentlich wie eine Sau, also gefühlt. Aber das scheint sie zu mögen, so oft wie sie rüberglotzt!

    Ich habe meinen Spaß, so zu fressen hat doch was und ich denke zeitweise, dass ich diese Portion hier echt gemeistert bekomme. Wäre ja nicht das erste Mal, dass ich zwischen 1 und 2 Kilo Fleisch esse. Am Ende muss ich jedoch etwas einpacken lassen. Mit Mistir tausche ich noch Instagram aus und beim Chef Mohammed nehme ich noch ein halbes Kilo von diesen sensationellen Keftagewürz mit! Das brauche ich unbedingt für den Camper! Mohammed knöpft mir dafür 230 Dirham ab, was wahrscheinlich viel zu viel ist, aber die 500g Kefta und die 1 Kg Rindersteaks waren so mit das geilste an Geschmack und Qualität, was ich in meinen 2 1/2 Monaten Marokko erleben durfte!

    Aber seht doch selbst!
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  • Tag 1: Chefchaouen شفشاون‎

    5 april, Marocko ⋅ ☀️ 20 °C

    In Chefchaouen angekommen halte ich erst einmal oben direkt auf dem Berg bei dem „Chefchaouen Gate“, um dort festzustellen, dass hier nur die Einheimischen wohnen. Ich gehe eine Runde, steige wieder in den Challenger und begebe mich runter zum Kreisverkehr, wo das „I love Chefchaouen-Schild“ steht, welches ich noch aus dem Wagen fotografiere. Es geht in die Stadt, einmal quer durch die engen Gassen, vorbei an einem überfüllten Parkplatz, rechts und wieder rechts durch einen Kreisverkehr, bis ich neben dem „Vancii Hotel“ nicht mehr weiterkomme und umdrehe. Während ich von einem Marokkaner durch das offene Fenster nonstop vollgetextet werde, versuche ich den 6,99 Meter langen Wagen zwischen dem Hotel und einem Straßenschild zu wenden. Gut, dass Männer ja mehrere Sachen gleichzeitig machen können *zwinker, zwinker*.

    Ich beschließe den Berg wieder herunter zu fahren und es direkt an dem Parkplatz zu versuchen, den ich 5 Minuten vorher passiert habe. Vor dem „Parking Yoma-Parkplatz“ stehend diskutieren 2 Herrschaften darüber, ob es überhaupt Platz für mich und meinen Wagen gibt, winken mich dann aber erst einmal auf eben diesen. Ich sitze noch im Wagen, während der sympathische Abdul an mein Fahrerfenster kommt, um mir mitzuteilen, dass ich in wohl 10 Minuten einen Parkplatz freigeräumt bekomme. Ich steige aus und es zieht mich zu diesen zwei Schweizer Offroad Pärchen, die vor ihrem dicken Nissan Patrol aus den 90ern und dem fetten modernen Tuareg mit den geilen Offroadreifen stehen. Wir halten ein sehr cooles und angeregtes Schwätzchen für rund 10 Minuten und dann müssen sie los und wir verabschieden uns noch mit Handshakes. Ich steige in den Challenger und fahre unter Begleitung von Abdul auf den Parkplatz und bis auf den letzten Millimeter an die Wand, um dann um 50 DH plus die 10 DH Kleingeld, die da noch dazwischen waren erleichtert zu werden.

    Ich freue mir einen Wolf, dass ich den Reisekübel abgestellt habe und gehe nun noch los, um den Cache Nr. GC5T2ZP aufzusuchen.
    Schon bei den ersten Metern bekomme ich einen ersten Eindruck von der blauen Stadt. An diesem Sonntag Abend scheint wieder jeglicher marokkanische Mitbürger auf den Straßen zu sein.
    Nachdem ich zwischen den ersten blauen Häusern durchschlendere, treffe ich vor dem „Plaza Uta el Hamman“ Thorsten und Katrin. Wir fallen in einen gefühlten 2 Stunden Schwatz, der allen viel Spaß macht. Wir tauschen uns über Marokko und dies und das aus und um 22:30 Uhr kommen sie drauf, dass sie ins Bett müssen und wir verabschieden uns.

    Nun kann ich mich noch auf zu dem Cache machen und schlendere über den beleuchteten Plaza. Menschen vergnügen sich in Restaurants und auf dem Platz, es ist ein Gemisch aus überwiegend Einheimischen und Touristen. Ich komme fußläufig genau wieder an das Vancii Hotel, an dem ich den Chälli gewendet habe und geh in die „Rue Sidi Ahmed El Ouafi“, um vor dem „Maison d'hôte Bousaid“ zum Stehen zu kommen. Nach ca. einer Minute schauen kommt ein junger Marokkaner heraus, um mich zu fragen, ob er mir helfen kann. „I‘m seeking a geocache.“, sage ich ihm. Direkt auf die Frage zeigt er mir die Katzenfigur in der Ecke im Eingangsbereich, die ein Logbuch beinhaltet, dass ich mit seinem Stift signiere.

    Das Foto in den bekannten Siegerpose entsteht.

    Erst möchte ich noch irgendwo etwas essen, finde jedoch nicht das richtige und lande schlussendlich wieder am Chälli und verdrücke dort die Reste des Mittagessens (1,5 Kg Fleisch).

    Aber sehr doch selbst!
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  • Tag 2: Chefchaouen

    6 april, Marocko ⋅ ☁️ 17 °C

    Tag 2 geht früh los und ich finde mich im „Restaurant Bab Kasba“ am „Plaza Uta el Hamman“ zu einem Espresso und einer Bissara zum Frühstück ein. Die Bissara ist zwar nicht mit der in der Medina von Fés zu vergleichen und dennoch lässt es sich hier bei dem traumhaften Wetter und dem touristischen Treiben, sehr gut aushalten. So verbringe ich hier rund 1 Stunde, die wie im Föuge vergeht. Touristen schmücken in Begleitung von marokkanischen Guides den Platz. Es ist einfach ein Traum, dann bezahle ich die Rechnung, welche 50 Dirham, also umgerechnet 4,70 € beträgt. Ich schlendere durch die blauen Gassen und erfreue mich an dieser blauen Pracht. Dann lande ich in einer Kunstgalerie, in der ich mich etwas länger aufhalte. Es ist ein Traum, diese Gemälde, wie alles hergerichtet ist. Hier scheint das blau besonders blau. Ich genieße es in vollen Zügen. Dann geh ich raus und schlendere weiter. Per Zufall lande ich im Casa_Meftah_Chefchaouen, in dem ich sicher 1 1/2 Stunden bei einem erstklassigen Tee von Lubna, der Bedienung, hängen bleibe. Selten habe ich ein so liebevoll ausgestattetes und durchdachtes Gästehaus gesehen. Die Dachterrasse bietet einfach einen perfekten Rundumblick über die Dächer von Chefchaouen.

    Anschließend erklimme ich noch den „Panoramic Tower“ und gehe seitwärts an der Stadtmauer entlang bis zum „Last End of the Fort Wall“ und runter bis zum „Lavadero de la ciudad Ras El Ma“ und dann zurück zum Chälli, da der Handyakku nicht dem Ende neigt, ich pissen muss und Hibger habe. Dort werde ich schon sehnsüchtig vom Parkwächter erwartet, der mich jetzt gerne schon nach 12 Stunden loswerden will, da ich ja auch extra 50 DH + die Nacht bezahlt habe, haha!

    Ich sage ihm, dass ich jetzt erst einmal noch in Ruhe etwas essen gehe und dann eh fahre und so finde ich im „Restaurant Al Ashiri“ einen Salat und Bohnen und Reis und 1/2 Hähnchen für 43 DH, mache Handshake mit dem Besitzer Mohammed, der auch mal wieder eine deutsche Frau namens Franzi hat, von der er mir noch ein Bild auf WhatsApp zeigt und presse mich und den Chälli mit etwas Feindkontakt am Spiegel von dem Parkplatz aus dem wunderschönen Chefchaouen.

    Aber seht doch selbst!
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  • God‘s bridge Canyon - Akchour

    6 april, Marocko ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach Chefchaouen und einem kurzen Stop an einem Kiosk, um ein weiteres Mal meine Maroc Telecom Karte für 50 DH aufzuladen, fahre ich eine schöne Strecke durch das Rif Gebirge, um den Earthcache GCA9R1R zu machen.

    Unterwegs die üblich bettelnden Kinder und einige Frauen, die versuchen, ihre Ofenwaren zu verkaufen.

    Am Parkplatz angekommen, bewaffne ich mich mit Wasser und Handy, also nur das Nötigste.

    Es geht vorbei an den Bar‘s der Marokkaner, ähnlich wie im Paradise Valley, nur dass hier nicht so voll Müll rumliegt.

    Der Aufstieg ist schon etwas anstrengend, aber gut machbar. Da das Wetter heute ja leider sehr zugezogen ist, ist auch die Sicht nicht allzu spektakulär.

    An der God‘s Bridge angekommen, mache ich ein paar Fotos und gucke mir das Listing des Caches genauer an. Dabei fällt mir auf, dass das Felsentor unter der Brücke von der Größe her geschätzt werden soll, was von unten natürlich viel besser geht, da man es von der Brücke aus eigentlich gar nicht sehen kann.

    Ich gehe nach der Brücke links in das Gelände, was nachdem „Vorsicht Gefährlich - Schild, so bergab geht und dann auch noch eine Gap aufweist, dass ich kehrt mache und wieder nach oben gehe.

    Anschließend versuche ich den rechten Weg, der direkt vis-à-vis liegt, sich zwar zuerst vertrauenswürdig zeigt und sich dann jedoch ebenfalls in ein steiles Schotterungetüm verwandelt. Als nach einer begehbaren selbstgebauten Holztreppe auch noch eine weitere, ziemlich lange Treppe, die an 2 Drahtseilen an Bäumen hängt, die jeweils nur mit etwas Erde am Fels haften, kommt, entscheide ich mich nach einem Belastungstest umzudrehen. Ich kraxele wieder nach oben und treffe dort einen der zweit Männer, die ich auf dem Hinweg noch überholt hatte. Nach einem kurzen und sehr netten Austausch, gehe ich zu Mustafa und Mohammed, die am Anfang der Brücke Getränke verkaufen. Mohammed erzählt mir, dass die Treppen ausschließlich im Sommer benutzt werden, wenn hier mehr Menschen sind, die allesamt zum Wasser runter möchten, weil sie dann, in dem zu der Jahreszeit dann, viel flacheren Fluß baden. Ich erzähle ihnen, dass ich schon draufgestanden bin, um einen Belastungstest zu machen und sie lachen beide nur. Nun ja, am Ende habe ich ja die richtige Entscheidung getroffen, gehe den gleichen Weg zurück, den ich gekommen bin und löse an einem Vorsprung noch die Aufgaben des Earthcaches. Der Weg lässt sich zügig zurücklegen und ich passiere sämtliche Stationen, an denen Marokkaner arbeiten, um ihr Sommercamp fertigzustellen.
    Kurz vor dem Parkplatz komme ich an eine Stelle mit dem Stausee mit einem kleinen Haus, an dem ein Vater seinen Sohn immer wieder in Gesicht schlägt und der Junge bereits ein vor Tränen übersätes Gesicht hat. Ich schaue da 10 Sekunden zu und fuchtel dann 1x mit meinem Wanderstock in die Richtung des Vater, währenddessen ich ihn frage:“Is that you way of education?“. Ich unterstreiche das noch mit einem bösen Blick.
    Er lässt von dem Jungen ab und wir stehen uns regungslos gegenüber. Ich schiebe nochmals ein:“You really need to be a big man to hit this boy like this!“ und frage ihn weiter:“Is that your son?“. Es kommt keine Antwort. Bevor ich mich vergesse, drehe ich mich mit einem „scheiß Motherfucker“ um und gehe. Ich brauche ein paar Minuten, um mich von dem Erlebten wieder abzuregen, komme im Chälli an und beschließe direkt noch weiterzufahren.

    Aber seht doch selbst!
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  • Cachestop in Tétouan تطوان

    7 april, Marocko ⋅ ☁️ 15 °C

    Passend zu meinen Plänen Marokko zu verlassen, schlägt das Wetter heute um. Naja, eigentlich hat es sich gestern schon ein bisschen zugezogen, was meinen Ausflug in den Canyon auch etwas getrübt hat aber heute habe ich in der Tat auf dem Weg hierher schon ein paar Tropfen auf der Windschutzscheibe gehabt. Nichts desto trotz, gehe ich meinem Hobby dem Geocaching nach und möchte hier ein virtuell Cache Nr. GCAJFEC loggen. Die Stadt scheint bisher ziemlich hässlich und komplett überlaufen, was sicherlich auch am grauen, regnerischen Wetter liegt.

    Aber seh doch selbst!
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    Resans slut
    8 april 2026