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  • Day31

    Trujillo, die Gangster-Stadt

    July 1, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Mit dem Nachtbus kommen wir in Trujillo an, gemäss Reiseführer einer der gefährlichsten Städte Perus. Auf den ersten Blick punktet die Stadt auch nicht gerade mit Sauberkeit, links und rechts der Strassen finden wir Abfallberge. Nachdem wir unser Gepäck abgeladen haben machen wir uns auf den Weg zu den Huacas del Sol y de la Luna, die Sonne- und Mondpyramiden. Besuchen können wir nur die Mondpyramide, die viel grössere Sonnenpyramide ist geschlossen. Die aus Lehm gebaute Pyramide war ein Zeremonialzentrum der Moche, eine hochentwickelte Kultur zwischen dem 1. & 8. Jahrhundert. Ein spannender Besuch, jedoch nicht so faszinierend wie Chan Chan. Dies war die Hauptstadt der Chimú, die Nachfolger der Moche, und entstand etwa 1300. Damals einer der grössten Städte der Welt mit 60‘000 Einwohnern. Nach erbitterten Schlachten besiegten schliesslich die Inka das Chimú-Reich.
    Da Trujillo nicht wirklich viel zu bieten, treibt es uns mit dem Bus weiter nach Cajamarca. Die Fahrt zieht sich sehr in die Länge, dafür bietet sie landschaftlich so einiges. Im dunkeln kommen wir endlich an und freuen uns auf unsere Betten. Wir wollten am folgenden Tag die Stadt besichtigen, doch wie so oft beim Reisen kommt alles anders. Der Plan ist, den Plan neu zu planen... Wir entscheiden uns auf mehr oder weniger direktem Weg mach Ecuador zu reisen, um dort mehr Zeit zu haben. Wir überlegen hin und her wie wir das anstellen wollen. Nachdem wir mehrere Busgesellschaften abgeklappert haben und keine passende Verbindungen finden, entscheiden wir uns für den Flug. Doch Tickets für den nächsten Tag zu bekommen klingt einfacher als gedacht, online gibts nichts mehr. Irgendwann finden wir dann doch noch eine Verkaufsstelle, nachdem wir die Stadt gefühlt drei Mal durchquert hatten. Nun freuen wir uns auf die kommende Zeit in Ecuador!
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