• Weggepustet in Paje

    Jul 10–14, 2024 in Tanzania ⋅ ⛅ 27 °C

    Mit dem Daladala (wie auch sonst) fahren wir Richtung Paje. Diesmal wird mein Koffer als hervorragende Einstiegshilfe erkannt und genutzt. Nach nur 30 Minuten sind wir aber schon am Ziel angekommen.

    Paje an der Ostküste ist bekannt als hervorragender Spot zum Kitesurfen. Nichtsdestotrotz sind wir ziemlich überrascht, als wir am Strand ankommen und fast weggepustet werden. Der Himmel ist voll von Kites, und die Surfer lassen sich immer wieder bis zu 10 Meter in den Himmel reißen, wo sie verrückte Tricks zeigen und dann wieder ganz entspannt auf dem Wasser dahinrasen. Wir sind uns einig, dass wir diesen Sport auf dieser Reise nicht ausprobieren müssen.

    Wir genießen mit Ausblick auf das türkisblaue Meer unsere erste Pizza seit langem. Als wir den Strand entlanglaufen, sind die Maasai beach boys nicht mehr zu übersehen. Wir wurden schon in Arusha vor ihnen gewarnt: Die jungen, in traditionelle Maasai-Tücher gekleidete Männer verbringen ihre Tage damit, am Strand Touristinnen anzusprechen. Die darauffolgenden Interaktionen können den ganzen Urlaub andauern und sind eine Mischung aus körperlichem und finanziellem Austausch. Wir finden: wenn beide Spaß daran haben, ist daran nichts auszusetzen. Die traditionellen Maasai sind von dem Ausleihen ihrer Kleidung für diese Zwecke aber nicht unbedingt begeistert.

    Wir fühlen uns so langsam etwas sicherer in den Straßen Sansibars und trauen uns, das Essen der Locals auszuprobieren. Vom Gebäck über exotische Früchte bis zu gezuckerten, pink gefärbten Baobab-Samen snacken wir uns durch das Angebot der Essensstände. Unsere Mägen sind noch einigermaßen stabil, hoffentlich bleibt das so!
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