• Kapstadt, meine Perle

    Jul 30–31, 2024 in South Africa ⋅ ⛅ 14 °C

    Was macht man, wenn der Flug einen mehrstündigen Layover in Kapstadt hat? Genau, man macht 5 Tage daraus!
    Wir freuen uns darauf, die verschiedenen Viertel zu erkunden, zu wandern und Pinguine zu sehen. Dass hier tiefster Winter ist, haben wir bei der Buchung geflissentlich ignoriert, und hüpfen daher direkt wieder in unsere noch ungewaschenen warmen Kleider, mit denen wir den kalten Nächten in Namibia getrotzt haben. Als Unterkunft haben wir uns eine alte viktorianische Villa aus dem Jahr 1927 ausgesucht, die von einer Italienerin wie ein kleines Hostel betrieben wird. Das Haus hat große Fenster und ist liebevoll eingerichtet. Im Jahr 1927 wurde leider noch keine Heizung verbaut, daher bleibt meine Wärmflasche auch hier mein stetiger Begleiter (oh Brasilien, wir sehr ich mich auf deine warmen Temperaturen freue!).
    Als wir dann nach einem Tag des Versteckens das Haus verlassen, sind wir positiv überrascht: die Sonne scheint, die Luft ist mild, was für ein schöner Wintertag! Wir spazieren durch einen Park und finden einen Street Food Markt, der sehr leckeres preiswertes indisches/türkisches/chinesisches Essen anbietet. Vollgestopft laufen wir weiter, sind aber immer wieder bedrückt von den vielen Obdachlosen, denen es hier wirklich schlecht geht. Immer wieder werden wir von ihnen angesprochen und sind hilflos und ratlos, schließlich können wir ihnen ja nicht aus ihrer Situation helfen.
    Wir erkunden weiter die Innenstadt und bereiten abends unsere Wanderung auf den Tafelberg vor.
    Read more