• Damara living museum

    July 25, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 33 °C

    In den Living Museums Afrikas können die Völker ihre Traditionen lebendig halten, aber gleichzeitig einen Lebensunterhalt verdienen. Natürlich ist auch einiges an Show dabei, aber das scheint uns ein faires Konzept, um einen Einblick in ihre Kulturen zu erhalten.

    Wenn man das Damara living museum betritt, fällt direkt die Lederkleidung der Stammesangehörigen auf: Ockerfarben und mit Perlen aus Holz, Straußeneierschale und Stachelschweinborsten verziert. Die Menschen scherzen laut in ihrer Sprache, die mit verschiedenen Klicks durchzogen ist. Wir werden zu verschiedenen Stationen geführt und erfahren einiges über:
    - die Nutzung von Pflanzen und Mineralien (mir werden mit Ocker Kreise auf Wangen und das Kinn gemalt und Andi findet "du siehst echt albern aus, Tanja". Ich bin kurz empört, bis ich ein Bild von mir sehe...)
    - ihre Sprache (es gibt vier verschiedene Klicklaute, von denen wir nur zwei nachmachen können)
    - die Waffenschmiede
    - Feuer machen (das funktioniert hier besser als bei den Maasai)
    - die Schmuckherstellung (jede einzelne "Perle" aus Straußeneierschale wird von Hand mit einem keilförmigen Hammer zurechtgeklopft)
    - ein traditionelles Spiel (durch dessen Ausgang schon ganze Dörfer den Besitzer gewechselt haben sollen).

    Zum Abschied wird noch ein Lied gesungen und getanzt, und schon werden wir in den Shop geschoben. Wir gönnen uns ein Fußkettchen und finden es toll, dass die Einnahmen direkt an die Person gehen, die das entsprechende Schmuckstück angefertigt hat.
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