• Die weiße Stadt Arequipa

    October 26, 2024 in Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    ¡Hola Peru! Nachdem direkt nach der Einreise Tanjas Handy geklaut wurde, hat das Land einiges wieder gut zu machen!

    Unsere Zeit hier beginnen wir in der zweitgrößten Stadt Perus, Arequipa, auch bekannt als die Weiße Stadt. Den Namen hat sie wegen den hellen Gebäuden, die aus weißem Vulkangestein hergestellt sind. Viele der Häuser sind mit aufwändigen Steinschnitzereien verziert und haben wunderschöne Innenhöfe.

    Eine andere Theorie ist, dass Arequipa seinen Namen aufgrund der hellhäutigen Spanier hat, die es den Einheimischen verboten hatten, in der Innenstadt zu leben. Über die koloniale Geschichte hören wir einiges bei der Free Walking Tour, die uns durch die Innenstadt und zu vielen kleinen Verkostungen führt.

    Außerdem besuchen wir die Kathedrale, deren Turm erst 2001 bei einem heftigen Erdbeben eingestürzt war. Das sind die Arequipenaer aber gewohnt: Im Durchschnitt gibt es hier 12 spürbare Erdbeben pro Jahr.

    Tanja besucht außerdem das Kloster Santa Catalina, das aufgrund selbst Ausdehnung auch als "Stadt in der Stadt" bezeichnet wird. Es ist leicht, sich in den bunt angestrichenen Gängen zu verirren. An den verwinkelten Gassen liegen verlassen die großzügigen Mehrzimmer-Apartments der Frauen, die so gar nicht der Vorstellung eines entbehrungsreichen Lebens einer Nonne entsprechen. Heutzutage leben nur noch wenige Frauen in einem für Touristen nicht zugänglichen Teil des Klosters, die ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung von Seifen und Süßigkeiten bestreiten.

    Am Horizont sind immer drei Vulkane zu sehen, die mit ihren ca. 6.000m auf die auf 2.300m Höhe liegende Stadt hinabblicken. Insgesamt gefällt uns die Stadt mit ihren schönen Gebäuden und modernen Geschäften sehr gut.
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