• Boom-chaka-Schlapstick!

    July 10 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Laut Sina darf ich den Eintrag so nennen. Warum, weiß ich nicht. Aber vielleicht hinterlässt Sina uns ja einen Kommentar, der wo uns erleuchtet. Man kann den Tag als unseren "Day off" bezeichnen. Die vier Probanden sind der Stadt schon etwas überdrüssig. Zum einen sind wir für unsere Verhältnisse etwas immobil, da wir auf den ÖPNV angewiesen sind. Nicht, dass das Autofahren hier so wild wäre - es ist wild, aber nicht sooo wild - nein, uns steckt noch die Anfahrt zum Parkplatz und das sichere Wissen, dass wir das zurückmüssen in den Knochen. Spoiler: Morgen trainineren wir das.
    Unabhängig davon hat Katrin heute Morgen demokratisch entschieden, dass wir die Drohne refreshen müssen. Erste Versuche deuten an, dass das Bad wohl doch übler war, als gehofft. So haben wir einen Elektronik-Fachmarkt ausgemacht. Sina begleitet mich am späten Vormittag auf Exkursion. Vor Ort kümmert man sich rührend um uns, hat aber keine Ahnung von Drohnen. So schickt man uns in die nächstgrößere Filiale. Dort ist man vor allem unfreundlich. Ich werfe mich einem dortigen Mitspieler in die Arme - buchstäblich - und werde doch ignoriert. Geht einfach an mir vorbei, der Knilch. Wir finden dann zwar das Objekt der Begierde, aber verkaufen will oder kann man es uns nicht. Liebe Italiener, das geht so nicht. So macht man keine Geschäfte. Derweil stehen 3 (!!!) Angestellte um eine alte Lady rum um ihr zu erklären, dass IOS auf nem Samsung nicht läuft. Kollegen, da seid ihr derb falsch abgebogen. Aber da es nun nur eine einseitige Willenserklärung gibt, kommt kein Vertrag zustande und der Erfolg bleibt auch für uns aus.
    Kompliment im Übrigen an Sina. Wir hätten mit dem Bus fahren können, sind die halbe Stunde in der Mittagshitze aber gelaufen. War ihre Entscheidung. Rückweg geht per Bus.
    Am späten Nachmittag sammelt sich das Team zum Angriff auf den Badestrand von Bocadasse, einem dörflichen Vorort von Genua. Wir fahren mit dem Bus hin und sind nass vom reinen Existieren. Deshalb nervt Stadt gerade auch. Wir finden Strand und Dorf, was laut Finya ganz nett ist. Aber die vielen Leute schrecken wiederum die jungen Damen vom Bade ab. Nicht jedoch Katrin und mich. Wir lassen uns eine gute halbe Stunde durch das Meerwasser treiben. Dann krauchen wir trotzdem schweißgebadet, gestärkt mit Foccacia zurück zum Bus in die Stadt. Dort sind wir jedoch zu inkompetent (also heißt ich) bei der Wahl des Busses nach dem Umsteigen. Also noch ein letzter ausgedehnter Fußmarsch....
    Freue mich morgen auf das "Ausparken".
    PS: Es gab wieder Nacht-Nudeln!
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