• Im Schatten des Mont Blanc

    July 20 in France ⋅ ☀️ 27 °C

    Wie schon angeteasert frühstücken wir hoch oben im Berg über Sallanches mit Blick auf das Mont-Blanc-Massiv. Dies tun wir nun, nach dem der Hausangestellte die nötigen Zutaten im Ort besorgt hat. Ja, und diese Rolle übernehme ich im Urlaub gern. Ich erledige dies zur Zufriedenheit meiner Mit-Insassen. Heute war es richtig Urlaub. Die Hauptattraktion dicht vorm Fenster, sehen wir uns zu nichts gezwungen. Zum frühen Nachmittag kommt aber Geschäftigkeit auf. Verschiedenste Optionen werden erwogen. Am Ende sind es die beiden Mädels, die entscheiden, die unverschämt teuren Gondelausflüge in das Bergmassiv nicht zu machen und das Geld für kommende Aktivitäten zu sparen. Wir belassen es bei einem Spaziergang zur Cascade d'Arpenaz und um einen der Illettes-Seen herum. Schließlich schlendern wir noch durch Sallanches und finden ein nettes Bistro für ein frühes Abendbrot. Dann fahren wir wieder auf unseren Berg und gucken anderen Berg. Katrin testet die Kamera mal aus und sie knipst eifrig das Alpenglühen des Mont Blanc. Mit Sina stand ich grad draußen in der Nacht. Wir sahen auf den Ort und auf das im Dunkeln liegende Bergmassiv. Sie guckt zu mir hoch und sagt: "Eines Tages wird das alles Dir gehören". Wir lachen. Dann gucken wir wieder und sehen auf einem der Berggrate ein Leuchtfeuer oder vielleicht ist es auch einfach eine Lampe. Wir informieren unsere Heerführerin Katrin, dass Gondor wohl um Hilfe ruft. Diese nickt wissend. Sina greift entschlossen zur der im Kühlschrank befindlichen Wasserflasche, nimmt einen tiefen Zug, verzerrt Gesicht, Schnute, Hals (keine Ahnung wie sie diese Verrenkungen zu Wege bringt) und bringt nur noch gepresst hervor: "Kaaaalt - Hirnfrost!". Ich glaube, alle kennen das Gefühl. Wir sind gespannt auf morgen und verbleiben mit freundlichen Grüßen. Die Gefährten.Read more