• Tag 5

    November 25, 2025 in South Africa ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute habe ich den Tag mit einem 10-Kilometer-Lauf gestartet — quasi als Vorbereitungslauf für meinen Halbmarathon, und um mich an das Klima hier zu gewöhnen. Die ersten Kilometer waren ganz schön anstrengend, weil ich die Hitze nicht gewohnt war. Ich bin die ganze Zeit der Sonne ausgesetzt gelaufen, aber weißt du: Es hat riesigen Spaß gemacht. Endlich wieder kurze Kleidung, leichte Schuhe — und einfach draußen durch die Straßen joggen in dieser Jahreszeit. Das hat mir richtig Freude gemacht. Viele nette Menschen sind mir entgegengekommen und haben mich freundlich gegrüßt. Hier sieht man echt viele Jogger unterwegs. Ich bin durch ein ziemlich wohlhabendes Viertel gelaufen und konnte mir einige der beeindruckenden Villen anschauen — viele davon in die Berghänge hineingebaut. Das war auf jeden Fall sehr interessant.

    Am Mittag haben wir dann nochmal die Gegend erkundet: Wir liefen ein bisschen am Strand entlang, sahen uns Strände und Küstenabschnitte an, machten einige schöne Bilder und fanden eine wunderschöne Bucht. Es fühlte sich gut an, Meer, Sonne und diese entspannte Stimmung. Danach gingen wir in ein schickes Restaurant — dort trafen wir zwei Deutsche, beide um die 80, die im Winter hier leben. Die beiden waren unglaublich sympathisch. Sie erzählten uns von ihrem Leben, dass sie in Deutschland auch einen Oldtimer besitzen, und schwärmten von der Schönheit von Ländern wie Namibia — insbesondere für Safari-Besuche. Sie meinten, wir sollten uns das unbedingt anschauen, wenn wir die Gelegenheit hätten. Besonders beeindruckt hat mich, wie lebensfroh und fit sie trotz ihres Alters sind — herzensgute Menschen.

    Am Nachmittag fuhren wir mit der Gondel auf den Table Mountain National Park (oft nur Tafelberg genannt). Die Fahrt mit der Seilbahn ‒ der Table Mountain Aerial Cableway — dauerte nur wenige Minuten und brachte uns bequem auf das Plateau hoch. 

    Oben angekommen, genossen wir den Ausblick: Von dort aus kann man die ganze Stadt sehen, die Küste, das Meer und das Bergmassiv rund um Kapstadt.  Wir spazierten ein bisschen herum, machten Fotos, schlenderten über das Plateau und ließen den Tag langsam ausklingen. Der Sonnenuntergang war atemberaubend — ein perfekter Moment, um all die Eindrücke wirken zu lassen. Danach nahmen wir die letzte Gondel zurück und gingen zurück nach Hause.

    Insgesamt war das ein wunderbarer Tag: Lauf, Meer, nette Begegnungen, Natur — alles kombiniert. Es fühlte sich an wie ein kleiner Alltag in einem Traum: neue Eindrücke, neue Menschen, Sonne und das Meer. Ich glaube, solche Tage sind genau das, was Reisen so besonders macht.
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