• Luis Obrl
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Kapstadt 2025 🇿🇦

A 12-day adventure by Luis Read more
  • Trip start
    November 21, 2025
  • 1. Tag in Kapstadt

    November 21, 2025 in South Africa ⋅ 🌬 21 °C

    Am Vormittag haben wir erst einmal die Umgebung unseres Hotels erkundet. Ohne Stress, ohne Plan – einfach ein bisschen treiben lassen und schauen, was es rundherum so gibt. Danach ging es an den Strand, wo wir gemütlich gechillt haben. Sonne, Meeresrauschen und ein erfrischender Smoothie zusammen mit einem leichten Salat – mehr braucht man manchmal gar nicht.

    Später haben wir ein kleines Nickerchen im Hotel gemacht, um wieder Energie zu tanken. Und das hat sich gelohnt, denn am Abend sind wir zum Hafen gefahren. Dort haben wir richtig lecker gegessen – ein gutes Steak, ein frischer Cocktail, perfekte Stimmung. Danach sind wir noch ein wenig durch die Gegend geschlendert, haben die schöne Atmosphäre aufgesogen und sogar Live-Musik entdeckt. Einige Leute haben dazu getanzt, und die Stimmung war einfach ansteckend.

    Das Highlight zum Schluss: unser Taxifahrer. Wir hatten vermutlich eine der entspanntesten und besten Fahrten überhaupt. Der Fahrer war superfreundlich, die Musik angenehm und chillig, und das Auto hatte sogar stylische LED-Beleuchtung. Es war eine dieser Fahrten, bei der einfach alles gepasst hat – die Art des Fahrers, das Feeling, die Atmosphäre.

    Ein rundum perfekter Urlaubstag – genauso darf es weitergehen. 🌴✨
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  • Tag 3

    November 23, 2025 in South Africa ⋅ 🌬 21 °C

    Heute war einer dieser Tage, an denen man merkt, dass Reisen nicht nur aus Orten besteht, sondern aus Momenten, Begegnungen und den kleinen Überraschungen zwischendurch. Schon am Vormittag, als wir unseren Tag über die App FinePenguins geplant hatten, war uns nicht klar, wie verrückt und unvergesslich alles werden würde.

    Unsere erste Station waren Geschäfte wie Sarah und später H&M. Eigentlich hatten wir nur vor, ein bisschen zu stöbern. Doch kaum liefen die ersten Songs aus den Lautsprechern, passierte etwas völlig Unerwartetes: Wir fingen an mitzusingen – und die Mitarbeiter gleich mit. Plötzlich wurde aus dem Laden eine kleine Bühne, auf der jeder sein eigenes Mini-Konzert gab. Es war ein spontaner, völlig ungeplanter Moment voller Leichtigkeit und guter Laune. Genau die Art von Alltagsszene, von der man später grinsend erzählt.

    Von dort ging es weiter zu Maeckes, wo wir mit einem Schlag im nächsten Abenteuer landeten. Ich habe selten so viel Chaos bei einer Bestellausgabe erlebt. Menschen, Rufen, Hektik – alles gleichzeitig. Es war fast schon komisch, wie sehr dieser Stress zu dem ohnehin schon schrägen Tagesgefühl passte. Und irgendwie war es genau dadurch unterhaltsam.

    Am Abend wollten wir dann einen eleganten Ausklang und suchten uns über FinePenguins ein wirklich nobel wirkendes Restaurant aus. Das Lustige: Trotz der schicken Atmosphäre entschieden wir uns ganz simpel für Reis und Hähnchen. Auch den Wein haben wir probiert, aber ehrlich gesagt… er war einfach nicht unser Geschmack. Also blieben wir bei dem, was wir mochten, und das war vollkommen in Ordnung.

    Das schönste Erlebnis im Restaurant war allerdings nicht das Essen, sondern die Begegnung mit einem unglaublich herzlichen amerikanischen Ehepaar aus New York, das zusätzlich noch einen Wohnsitz in Florida hat. Sie arbeitet für ein Magazin, er ist selbstständig in der Modebranche – direkt in New York, mitten im kreativen Zentrum. Wir kamen sofort ins Gespräch und redeten über alles Mögliche: über Fußball, Tennis und sogar über die neue Trendsportart Pickleball, die momentan in den USA riesig wird. Es war eine Unterhaltung, die sich wie eine kleine Reise innerhalb der Reise angefühlt hat.

    Am Ende des Tages blieb dieses warme Gefühl, etwas wirklich Besonderes erlebt zu haben. Ein Tag voller spontaner Musik, Chaos, nobler Einfachheit und internationaler Begegnungen – perfekt festgehalten als Erinnerung in meinem Reiseblog auf FinePenguins.
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  • Tag 5

    November 25, 2025 in South Africa ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute habe ich den Tag mit einem 10-Kilometer-Lauf gestartet — quasi als Vorbereitungslauf für meinen Halbmarathon, und um mich an das Klima hier zu gewöhnen. Die ersten Kilometer waren ganz schön anstrengend, weil ich die Hitze nicht gewohnt war. Ich bin die ganze Zeit der Sonne ausgesetzt gelaufen, aber weißt du: Es hat riesigen Spaß gemacht. Endlich wieder kurze Kleidung, leichte Schuhe — und einfach draußen durch die Straßen joggen in dieser Jahreszeit. Das hat mir richtig Freude gemacht. Viele nette Menschen sind mir entgegengekommen und haben mich freundlich gegrüßt. Hier sieht man echt viele Jogger unterwegs. Ich bin durch ein ziemlich wohlhabendes Viertel gelaufen und konnte mir einige der beeindruckenden Villen anschauen — viele davon in die Berghänge hineingebaut. Das war auf jeden Fall sehr interessant.

    Am Mittag haben wir dann nochmal die Gegend erkundet: Wir liefen ein bisschen am Strand entlang, sahen uns Strände und Küstenabschnitte an, machten einige schöne Bilder und fanden eine wunderschöne Bucht. Es fühlte sich gut an, Meer, Sonne und diese entspannte Stimmung. Danach gingen wir in ein schickes Restaurant — dort trafen wir zwei Deutsche, beide um die 80, die im Winter hier leben. Die beiden waren unglaublich sympathisch. Sie erzählten uns von ihrem Leben, dass sie in Deutschland auch einen Oldtimer besitzen, und schwärmten von der Schönheit von Ländern wie Namibia — insbesondere für Safari-Besuche. Sie meinten, wir sollten uns das unbedingt anschauen, wenn wir die Gelegenheit hätten. Besonders beeindruckt hat mich, wie lebensfroh und fit sie trotz ihres Alters sind — herzensgute Menschen.

    Am Nachmittag fuhren wir mit der Gondel auf den Table Mountain National Park (oft nur Tafelberg genannt). Die Fahrt mit der Seilbahn ‒ der Table Mountain Aerial Cableway — dauerte nur wenige Minuten und brachte uns bequem auf das Plateau hoch. 

    Oben angekommen, genossen wir den Ausblick: Von dort aus kann man die ganze Stadt sehen, die Küste, das Meer und das Bergmassiv rund um Kapstadt.  Wir spazierten ein bisschen herum, machten Fotos, schlenderten über das Plateau und ließen den Tag langsam ausklingen. Der Sonnenuntergang war atemberaubend — ein perfekter Moment, um all die Eindrücke wirken zu lassen. Danach nahmen wir die letzte Gondel zurück und gingen zurück nach Hause.

    Insgesamt war das ein wunderbarer Tag: Lauf, Meer, nette Begegnungen, Natur — alles kombiniert. Es fühlte sich an wie ein kleiner Alltag in einem Traum: neue Eindrücke, neue Menschen, Sonne und das Meer. Ich glaube, solche Tage sind genau das, was Reisen so besonders macht.
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  • Tag 6

    November 26, 2025 in South Africa ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute standen wir früh auf und machten uns auf den Weg zum Lion’s Head — einem der Berge rund um Kapstadt, der mit etwa 669 Metern Höhe immerhin schon ganz schön imposant über der Stadt thront. 

    Der Aufstieg war deutlich anspruchsvoller, als ich erwartet hatte. Der Weg schlängelt sich nach oben und verlangt vor allem gegen Ende ein bisschen Einsatz — man läuft über schmale Pfade, teilweise felsig, und muss hier und da sogar ein kleines bisschen klettern: mit Leitern oder Ketten an Felswänden, um steilere Abschnitte zu überwinden. 

    Wir waren ungefähr eine Stunde unterwegs bis zum Gipfel — und ich hatte vor Beginn wirklich Respekt davor. Doch je höher wir kamen, umso spannender wurde es. Dieses „Hinaufklettern“, das Spüren der Anstrengung, das erklimmende Tempo — und dazu die Energie der Umgebung: Menschen, die mit uns stiegen, der Geruch von Felsen und Meeresluft, das stetige Knistern der Spannung. Es war anstrengend, auf jeden Fall. Aber gleichzeitig war es ein unglaubliches Erlebnis. Das eigene Herzklopfen, der Schweiß, die Herausforderung — und die Aussicht am Ende, die alles wettmachte.

    Oben angekommen — wow. Der Ausblick war spektakulär: Über die Stadt, über das Meer, über Berge und Küste. Das Panorama fühlte sich fast noch beeindruckender an als das, was wir zuvor vom Tafelberg kannten. Ich konnte gar nicht ganz begreifen, wie weit man sehen kann — Kapstadt, Atlantik, Küste, ganz viel Natur und Stadt zugleich. Es war überwältigend.

    Die Wanderung auf den Lion’s Head war für mich nicht einfach ein „Ausflug mit Aussicht“. Es war eine Herausforderung — körperlich und mental — und ich war stolz, es geschafft zu haben. Der Aufstieg, das kleine Klettern, der Schweiß, dann dieser Augenblick oben … Es war ein richtig starkes Gefühl. Ich habe gelernt: Es lohnt sich, auch mal etwas Respekt vor einer Wanderung zu haben — weil gerade diese ehrlichen, fordernden Momente oft mit den schönsten Belohnungen enden.
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  • Trip end
    December 2, 2025