Ab an den Ballaton... Und dann weiter
July 13 in Hungary ⋅ 🌙 22 °C
Die Zeit scheint still zu stehen, aber die Erlebnisse kommen in unglaublicher Geschwindigkeit.... Nach dem Schrauben und der Action im Wald geht es Richtung Ballaton km schaffen wir kaum... Aber Eindrücke... Der Ballaton ist einfach nur schlammig... dreckig und schlammig... Aber egal, wir genießen die Abkühlung.
Teilweise hast du hier die moderne Zeit wir bei uns und dann wieder stehst du vor einer Bimmelbahn aus den 70 ern die auf Schienen daher rüttelt, wie sie schiefer nicht sein könnten und das Gleisbett vermittelt den Eindruck, dass da seit 100 Jahren nichts mehr fährt.... Aber wir ballern weiter und kommen zu den Hamasq Kasernen am nostöstlichen Ende des Ballatons. Ein Highlight sondergleichen. Der Verfall macht eine Rettung unmöglich aber überall ist er noch .... Der Prunk der alten Zeit. Parkett, was überall noch liegt, Stuck im Konzertsaal der Kaserne, die endlos langen Gänge mit Malereien und allem. Selbst zugewachsen wirkt der Innenhof noch mit Gigantismus und Schönheit... Der alte Turm wird bis zum Ende bestiegen und der Ausblick ist grenzenlos und ebenso schön.... Bis man Tillman wieder an unserer Klimaanlage basteln sieht und weiß... Jetzt stehen wir wieder für Stunden :D 😀 .
Egal. Wat mut dat mut. Also klimaanlage ... Kindern versuchen ein Fahrrad zu reparieren... Und dann wieder ab in die Nacht... Ruhe gibt es hier keine, weil selbst in der Nacht... findest du plötzlich am Wegesrand Andere Potholer , die gerade über einen Bahnübergang geballert sind, ihre Achse hinten zerrissen haben...5m entfernt zum gucken parken... Und echt direkt dort einen alten Opa finden in dessen Garage sie stundenlang ihre Achse wieder mit Baustahl zusammen brutzeln... Mit Baustahl verdammt nochmal . .. Wie geil.
Wir helfen wo wir können und dann geht's noch weiter bis Mitternacht bis wir am Ziel ankommen. Der Feuerturm in der Sandgrube.
Wie intelligent ist es nachts in eine Sandgrube zu fahren.... egal. Fragt man nicht... Macht man einfach.... Also rein da und dann vorlaufen und scouten schaffen wir es fast Bis zum Turm... zum Glück haben wir es nicht noch weiter versucht.
Aber es ist eh noch viel zu früh, schließlich hat der neue Tag noch nicht ganz begonnen, also Surron abbauen und muss zum Turm. Durch feinsten Quarzsand läuft es sich super .. Und die Surron kämpft auch um jeden Meter. Dann steht man vor dieser riesigen Zinne im Nirgendwo und.... natürlich... krabbelt man hoch...
Die Leiter ist.... gewöhnungsbedürftig.... Aber hält.... Die Taube im Dachstuhl ist nervig.... Aber juckt nicht... Dann steht man oben... komplette Stille.... kein Licht weit und breit.... Und es für eine Stimmung. 3 Typen, die sich teils kaum kennen... Auf einem Trip durch den Balkan in einem alten Mercedes... Hier realisiert man, was man gerade tut.... Und dann macht man weiter, weil Geile Scheiße will erlebt werden und Ruhe kommt später dran. Also ab zurück zum Auto in die Hängematte und die täglichen 4-5h schlaf abholen. Es heißt gute Nacht.... Denn der morgen wird wildRead more
































