Unser Tag begann in Bar, wo wir die serbisch-orthodoxe Kirche St. Jovan Vladimir besuchten. Ein faszinierender Ort, ruhig und eindrucksvoll zugleich. Eigentlich wollten wir danach die Bergstrasse P16 entlang des Skadarsko jezero nehmen – die Route gilt als besonders schön und aussichtsreich. Doch wie so oft auf Reisen kam es anders, die Strasse war wegen Bauarbeiten gesperrt. Also blieb uns nichts anderes übrig, als den Plan über Bord zu werfen und zurück nach Bar zu fahren. Von dort ging es direkt weiter nach Podgorica, Montenegros Hauptstadt.
Das Parken dort – ein kleines Abenteuer für sich. Bei 30 Grad im Schatten schmolzen wir fast dahin, und ehrlich gesagt hat uns die Stadt beim Durchfahren nicht wirklich gefesselt. Kurzerhand beschlossen wir, keinen Halt einzulegen und die Hitze lieber hinter uns zu lassen und in Richtung der Berge zu fahren. Kurz vor Kolašin legten wir eine Pause fürs Mittagessen ein – genau das Richtige, um neue Energie zu tanken.
Frisch gestärkt zog es uns in den Nationalpark Biogradska Gora. Dort wartete ein kleiner, grünerblauer Bergsee mitten im Wald auf uns. Wir spazierten gemütlich rundherum, liessen die schöne Landschaft auf uns wirken und fühlten uns ein wenig wie in einer anderen Welt – ruhig, grün, friedlich.
Zum Abschluss des Tages ging es zurück nach Kolašin, wo wir unser Quartier für die Nacht bezogen.Leer más