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Thailand

Eigentlich wollte ich 6 Wochen in Bangladesch arbeiten, aber da dort die Regierung gestürzt wurde (zu Recht) und das Land noch im Wandel ist, wurde das leider abgesagt. So habe ich den Flug nach Thailand mit einigem Hin und Her nach vorne verschoben. Read more
  • Trip start
    September 28, 2024

    Die ersten Tage Bangkok

    Sep 28–Oct 2, 2024 in Thailand ⋅ ☁️ 32 °C

    Es war, durch den verschachtelten Flug ein wenig sehr stressig und anstrengend. Denn ich hatte ja meinen Flug nach Dhaka schon, dort angekommen hab ich einen ganz tollen Service erhalten. Meine nächste Fluglinie hat mein Gepäck von der anderen Fluglinie geholt und für Bangkok eingecheckt, ich schon über vier Stunden vorher meine Boardingkarte bekommen und somit war alles erledigt, kein erneuter Securitygang. Der Flughafen von Dhaka, trotz Millionenstadt, wirkt eher wie ein herunter gekommener Provinzflughafen. Aber sehr höflich alle Mitarbeiter.
    Dann angekommen in Bangkok, ich war erledigt. 5h Zeitdifferenz hat mich aber viele Tage Jetlag gekostet.

    In den ersten Tagen schaffte ich nicht so viel, außer den verqueren Schlafrythmus zu managen, genervt zu sein von lauten Mittouristen in der Nacht (meist Familien, keine Betrunkenen) und der schwülen Affenhitze. 34 Grad war normal, das in einer Metropole.
    Insofern einer meiner ersten Touristenbesuche aus Zufall: Wat Bowonniwet. Ein Tempel, der nicht ganz so von Touristen überlaufen wird.
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  • Schwül, schwüler, einfach platt

    October 2, 2024 in Thailand ⋅ ☁️ 33 °C

    Ich hatte verdammt gut meinen "kleinen" Backpackerrucksack gepackt. Aber was vergesse ich, ich Idiot? Meinen nationalen und internationalen Führerschein. Jaaaa, an meinen Ärzteausweis hatte ich gedacht, man könnte ja Medis gebrauchen. Und im Flug nach Dhaka hatte ich den auch gebraucht (Durchsage: Ist da ein Arzt an Bord, ich gucke, keiner sonst meldet sich: Mist! Na, dann muss ich wohl! Und ich musste nachweisen, dass ich wirklich Ärztin bin. Jaja. :D ) Aber back to driver licence. Eigentlich ist er nötig für die Mobilität. Und von Barbara, einer ganz, ganz tollen Weltfrau, die ich auf Langeoog kennen lernen durfte und die nun auch gerade in Bangkok war - zum Arbeiten- erfuhr ich, die Polizei kontrolliert hier sehr gründlich, wenn auch nur Touristen. Die Thais ohne Helm oder zu dritt mit Kind auf dem Moped werden ignoriert.
    Also machte ich mich an dem Tag auf zum Fluss, ignorierte eine TukTuk Werbetour, die mich zu einer Longtailbootsfahrt für an die 40 Euro für 1h überreden sollte. Ich ging stattdessen zum Pier, hatte mir auch Barbara empfohlen, und nahm die dortige Touristenfähre, mit der man on and off hoppen kann. 7,5 Euro für den ganzen Tag fahren.

    Ich fuhr hoch den ganzen Weg, guckte alles vom Boot aus an und stieg dann beim Tempel Wat Pho in der Nähe aus. Zu Fuß bis zum Tempel und dort verbrachte ich die nächsten Stunden. Das Highlight dort für viele: der riesige liegende Buddha. Aber der Tempel ist eigentlich ein Gesundsheitsmekka, es gibt dort eine Massageschule und lauter Steinfiguren, die "Yoga"-übungen zeigen, womit man verschiedenste Beschwerden los werden kann. So wie Erschöpfung bis Bauchschmerzen.
    Ach ja, solche historischen Orte werden hier gerne für Selfies im Kostüm genutzt.
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  • Golden Mount Bangkok

    October 3, 2024 in Thailand ⋅ ☁️ 32 °C

    Fahrradverleih? Sehr schwer. Was in Vietnam oft ganz leicht war, stellte sich hier als sehr schwer heraus. Ich fand keinen guten Verleih ad hoc, stieß aber auf einen E-Scooter-Verleih bei Chinatown. Da ich eh meine Unterkunft wechseln musste, hatte ich mir ein kleines Zimmer am Rande von Chinatown gesucht. Ups, kein Fenster im Zimmer? Na, egal. Auch, dass beim Checkin erstmal niemand da war, war etwas erschwerend, aber es klappte nach einigem Hin und Her. Und ich lieh mir also einen kleinen E-Scooter aus, für den man hier keinen Führerschein brauchte. So ausgerüstet (max. 20km schafft er mit einer Ladung) habe ich mir ein "nahes" Ziel ausgesucht. Den golden Mount. Ein Tempel inmitten von Bangkok, der auf einem Hügel liegt und von Touristen auch nicht sooo viel besucht wird. Ganz anders als Wat (Thai für Tempel) Pho zum Beispiel.
    Man läuft an kleinen Schreinen hoch, kann unterwegs Glocken läuten lassen und den Ausblick auf die Stadt genießen. Von hier oben sieht man alles, arme und kleine Häuser, prächtige Tempelanlagen bis hin zu der witzigen Hochhausskyline, wo jedes Hochhaus ganz anders aussieht.
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  • Ayutthaya - eine alte Königsstadt

    October 5, 2024 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Ayutthaya liegt ca. 70km nördlich von Bangkok. Die Stadt war vierhundert Jahre lang eine imposante Königsstadt (14.-18. Jahrhundert) und hier lebten 1 Million Menschen im siamesischen Königreich. Krieg hat die Stadt, wie so oft in der Geshchichte, leider zerstört. Heute ist sie ein Magnet für viele Touristen aus aller Welt, die zu gerne hier Selfies machen.
    Eigentlich hatte ich den Besuch für November geplant gehabt, aber dank Bangladesch sind ja alle Pläne, nun, fast alle, hinfällig geworden. Was ganz gut war, ich hab den Besuch also vorgezogen. Und mit einem kleinen, zusammen klappbaren E-Scooter machte ich mich auf dem Weg. Zuerst mit dem Bus zum großen Hauptbahnhof, dort dann ein Ticket gelöst (20 Baht = 60 Cent für 70km, nicht schlecht, ne?) und dann erstmal im Food Market des Bahnhofs gefrühstückt, deftig um 08 Uhr morgens ist mal was anderes.
    Mit dem Zug in Thailand zu fahren ist schon ein Erlebnis. Es gibt einen Check-In, man wartet in Schlange, geht durch ein kleines Törchen, was mit dem Ticket aufgeht und dann geordnet zum Gleis. Gut, dass ich einen Sitzplatz hatte. Und schon ging es los. Pünktlich! Da kann die DB noch von der Thaibahn lernen ^^

    Und am Bahnhof von Ayutthaya ging es noch mal erst ca. 4km bis zu der ersten Ruine, dank E-Scooter kein Problem, ich rollte mit bis zu 30km da locker flockig hin, immer wieder von richtigen Scootern überholt. Hat man kein Gefährt, kann man mit Taxi oder TukTuk dahin gelangen. Der Ayutthaya Historical Park hat mehrere alte Anlagen, wofür man für jeden 50 (1,50 Euro) Baht zahlt oder für 5 in Kombi 220 Baht (6,60 Euro). Euphimistisch wie ich war, nahm ich gleich das große Ticket. Meinen kleinen Stehroller musste ich am Eingang zurück lassen. Erste Anlage besichtigt und einen Eindruck erhalten, wie großartig die Palastanlagen mal gewesen waren. Im 18. Jhd. haben die europäischen Kaufleute das noch bestaunen können. Und unterwegs wieder viele, viele Selfiemacher, aber auch Eichhörnchen (die abends gefüttert werden - mit Hühnchenfleisch u.a. oder aber auch Reis) So sehr ich Eichhörnchen mag, dort hatten sie dadurch ein bisschen die Eigenschaft wie Ratten. Schade und nicht gut für die Tiere.
    Dann zur nächsten Ruine und zu übernächsten und zur letzten. Im Grunde bis heute ahnungslos, was was war, zu meiner Schande, ich hab es mir nur angeguckt. Zwischen den Ruinenanlagen konnte ich meinen Roller wieder nutzen, sehr praktisch. Und neben der vorletzten Ruine war noch ein fleissig genutzter Tempel, den ich mir auch noch anguckte. Das Elefantenreiten vor den Toren der ersten Anlage war einfach ein schreckliches Bild. Es waren auch hauptsächlich Chinesen auf den Sätteln zu sehen - so mein Eindruck.

    Ehrlich gesagt: ich schaffte gerade mal 4 Tempel. Insofern war meine Ticketwahl nicht schlau gewesen, aber die paar Cent lohnen sich sicherlich für die Anlagen ein winziges bisschen. Sie sollen ja erhalten bleiben, so es noch geht.

    Am Abend bin ich noch an einem Nachtmarkt vorbei, die Sonne neigte sich dem Horizont entgegen und den Sonnenuntergang verbrachte ich bei einigen Moped-KFZlern, denn ich hatte einen Platten. Sie reparierten den Reifen sofort, bezahlt habe ich 1,5 Euro plus etwas Trinkgeld für eine gute halbe Stunde Arbeit. So verpasste ich zwar den Zug, aber ich konnte meine Beute vom Nachtmarkt essen und den Nächsten nehmen. Zurück nach Bangkok. Und den ganzen Tag hatte ich Glück, es war sonnig und nicht schwül. Toll.
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    Trip end
    November 29, 2024