• Elvira Ruhnke-Hauptvogel
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Gambia und Senegal

Et 28-dags eventyr af Elvira Læs mere
  • Start på rejsen
    1. februar 2026

    Es geht los

    2. februar, Gambia ⋅ ⛅ 22 °C

    Es gibt nur wenige Flüge von Deutschland nach Gambia, und dann meist mit sehr ungünstigen Ankunftszeiten. Daher habe ich trotz des Umweges nach Istanbul dann doch Flüge mit Turkish Airlines gebucht, und sogar ab Stuttgart
    Die Abholung vom Flughafen habe ich im Vorfeld schon organisiert, mit Zwischenstops bei diversen ATMs
    Die gebuchte Strandunterkunft ist wie erwartet recht einfach, aber halt direkt am Strand. Allerdings laden die Luft-und Wassertemperaturen noch nicht so recht zum Schwimmen ein
    Am späteren Nachmittag tummeln sich dann zahlreiche locals am Strand um zu kicken oder sonstigen Aktivitäten zu widman
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  • Kunta Kinteh Island

    3. februar, Gambia ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute bin ich gleich ins erste Abenteuer gestartet. Schon alleine die Überfahrt mit der Fähre von Banjul nach Barra ist ein Erlebnis. Unglaubliche Massen an Menschen werden da täglich hin und her gebracht. Die nächste Brücke ist mind. 100 km flussaufwärts.
    Das eigentliche Ziel war aber die Kunta Kinteh Insel, mittlerweile UNESCO Weltkulturerbe. Die Geschichte des Sklavenhandels und der Insel wird durch die dortigen guides und das Museum anschaulich erklärt
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  • Birdwatching

    4. februar, Gambia ⋅ ☀️ 33 °C

    Wir sind am frühen Morgen gestartet und zum größten Markt der Umgebung gefahren. Dort habe ich dann auch gleich meinen ersten gambischen Kaffee probiert. Wohl mit Kardamon und Pfeffer o.ä. gewürzt und stark gesüsst. Ist etwas gewöhnungsbedürftig....
    Danach sind wir in den Farasuto Wald, einem Vogelschutzgebiet, gefahren.
    Bei der Weiterfahrt noch einen kurzen Stop bei einer Comunity mit Austernfischerinnen gemacht. In den Mangrovenwäldern am Gambiafluss werden täglich beachtliche Mengen an Austern gefischt und direkt an Ort und Stelle gekocht und gepult, am Flussufer türmen sich entsprechende Berge an Austernschalen.
    Auf dem Rückweg haben wir bei der Familie des Tourguides einen Essensstop gemacht
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  • Monkeypark

    5. februar, Gambia ⋅ ☁️ 27 °C

    Auf dem Weg zum Flughafen haben wir noch den Kachikally Crocodile Pool und den Affenwald bei Banjul besucht.
    Im Krokodilpark leben ca 100 Krokodile in und um einen Teich. Das Wasser gilt als heilig und und ein Bad darin soll die weibliche Fruchtbarkeit stärken. Die dortigen guides begleiten einem beim Rundgang und weisen auch darauf hin, welches der Krokodile berühren darf und auch an welchen Stellen.
    Im Affenwald leben grüne Meerkatzen und die recht seltenen roten Stummelaffen. Es ist faszinierend, was für eine ausgeprägte Mimik die kleinen Burschen haben.
    Da sie regelmäßig gefüttert werden, sind sie recht zutraulich., aber keineswegs so aufdringlich wie in Asien.
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  • Pink Lake

    6.–11. feb., Senegal ⋅ 🌙 20 °C

    Beim Frühstück hat sich der Hotelguide vorgestellt und Touren vorgestellt. Wir wurden uns recht schnell einig und eine halbe Stunde später sind wir bereits mit der Bahn zum Pink Lake gestartet.
    Der See hat je nach Sonnenstand durch den extremen Salzgehalt und entsprechende Algen eine recht pinke Färbung.
    Früher war dieser Ort das Ziel der Paris - Dakar Rallye.
    Heute ist es eine beliebtes Ziel, man kann Quadbike fahren, Kamele reiten und in einem der zahlreichen Restaurants essen.
    Wir sind dann noch mit einem uralten Fahrzeug über die Dünen zum nahegelegenen Strand gefahren
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  • Ile de Gorèe

    7. februar, Senegal ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Besuch der ehemaligen Sklaveninsel gehört fast zum Pflichtprogramm für Dakar. Und dies wohl nicht nur bei mir. Schon die Fähre war entsprechend voll.
    Im Sklavenmuseum wird die Geschichte des Sklavenhands ausführlich beschrieben. Und auch da war ordentlich was los.
    Die ganze Insel ist recht touristisch, es gibt unzählige Verkaufsstände und Restaurants.
    Die kleine katholische Kirche und die ehemalige Festung lohnen auch einen Besuch
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  • Mit dem Minibus nach Saint Louis

    8. februar, Senegal ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute morgen bin ich erstmal mit dem Taxi zum Busbahnhof gefahren. Dort ist wie erwartet ein ziemliches Gewusel. Aber wie an solchen Orten üblich, gibt es zahlreiche "Helfer", die einen zügig zum gewünschten Bus bringen. Und dann heisst es erstmal warten. Nach guten 2 Stunden war der Minivan dann endlich voll und konnte losfahren. Die Busse sind größtenteils uralte Vehikel, da klappert und scheppert es überall, vor allem die Schiebefenster....
    Nach 6 Stunden haben wir es dann endlich geschafft, total verschwitzt und eingestaubt kann ich mein neues Domizil beziehen
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  • Saint Louis

    9. februar, Senegal ⋅ 🌙 20 °C

    Die Altstadt liegt auf einer Insel in der Mündung des Senegalflusses, direkt an der Grenze zu Mauretanien.
    Die Stadt weist noch viele Reste aus der französischen Kolonialzeit aus und wird als UNESCO Weltkulturerbe gelistet.
    Jedes Jahr im Mai findet hier ein Jazzfestival statt, das wohl Künstler aus aller Welt anzieht.
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  • Djoudi Nationalpark

    10. februar, Senegal ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Djoudi Nationalpark ist einer der ältesten NP Senegal und befindet sich an der Grenze zu Mauretanien, unweit von Saint Louis.
    Dort leben tausende Vögel in den Seitenarmen des Senegalflusses. Und im Winter gesellen sich noch unzählige europäische Zugvögel dazu.
    Die mauretanische Grenzregion ist von Halbwüste geprägt, daher ziehen viele der Halbnomaden mit ihren Kamelen während die Früchte der hiesigen Akazien reifen, auf senegalesische Seite umher.
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  • Guembeul NP und Langue de Barbarie

    11. februar, Senegal ⋅ ☀️ 23 °C

    Da die gestrigen Tour mit dem guide sehr interessant war, habe ich bei ihm gleich für heute eine weitere Tour gebucht.
    Zuerst haben wir den Guemboul Nationalpark besucht. Die ist ein relativ kleines Gebiet, in dem früher dort lebenden Tierarten wie z. B. Orixantilopen, diverse Gazellen und Landschildkröten gehalten werden. Die Schildkröten werden teilweise später wieder ausgewildert.
    Nicht weit vom Guemboel NP befindet sich die Langue de Barberie. Diese liegt auch an der Mündung des Senegalflusses und ist in erster Linie Vogelschutzgebiet. Auch hier leben wieder unter anderem viele Pelikane, Reiher, und Zugvögel wie die Lachmöwen.
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  • Wüstencamp in der Lampoulwüste

    12. februar, Senegal ⋅ ☀️ 25 °C

    Ich habe ganz spontan eine Zwischenübernachtung auf dem Weg zurück nach Dakar gebucht.
    Im Camp gibt es verschiedene Unterkunftskategorien, ich hatte ein einfaches Zelt, aber ausgestattet mit allem, was man braucht und einem nach oben offenen Bad
    Das Camp wird wohl hauptsächlich von Reisegruppen gebucht.
    Auf dem Wg dorthin sind wir an grossen Feldern mit Zwiebeln und Karotten vorbeigefahren. Auf einem größeren Markt werden die Feldfrüchte in großen Säcken weiter verladen
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  • Dakar

    13. februar, Senegal ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach der recht rumpeligen Fahrt habe ich die Umgebung meiner Unterkunft erkundet.
    Der Stadtteil Yoff liegt an einem Strand, der während der Surfsaison recht beliebt ist. Nicht weit davon ist ein Strandbereich, wo die Fischer ihren Fang direkt verkaufen. Da geht es recht trubelig zu. Dazwischendrin noch ein paar Ziegen und Schafe und die obligatorischen PferdekarrenLæs mere

  • Monument de la Renaissance Africaine

    14. februar, Senegal ⋅ 🌬 22 °C

    Diese über 50 m hohen Monumentalststue aus Kupfer und Bronze wurde 2010 zum 50 Jahrestag der Unabhängigkeit eingeweiht. Auf einem der Hügel in Dakar thront die Statue quasi über der Stadt und ist ein beliebtes Besucherziel. Heute waren zahlreiche Schulklassen vor Ort
    Später war ich dann noch am Point des Almadies, dem westlichen Punkt Afrikas
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  • Wassu Steinkreise

    17. februar, Gambia ⋅ ☀️ 38 °C

    Die Steinkreise von Wassu, mittlerweile UNESCO Weltkulturerbe, gehören zu den senegambischen Steinkreisstätten.
    Vermutlich wurden die Steinkreise im 7. / 8. Jahrhundert von einer Megalithkultur errichtet, über die leider nichts bekannt ist. Anhand der Knochenfunde, zum Teil mit Waffenbeigaben, ist davon auszugehen, dass hier bedeutende Persönlichkeiten bestattet wurden.
    Im angrenzenden Museum wird die Geschichte, auch im Zusammenhang anderer Steinkreise veranschaulicht
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  • Baboon Island

    17. februar, Gambia ⋅ ☀️ 36 °C

    Der Hauptgrund, die weite Reise nach Janjanbureh anzutreten, war ganz klar die Hoffnung, Schimpansen erleben zu dürfen.
    Auf einigen Inseln im Gambiafluss wurden vor vielen Jahren Schimpansen aus nicht artgerechter Haltung dort angesiedelt. Die Tiere lassen sich nur vom Boot aus beobachten, betreten darf die Inseln ausser den Rangern niemand. In der Gegend leben auch einige Flupferde, die haben sich aber nicht blicken lassen.....Læs mere

  • Janjanbureh

    18. februar, Gambia ⋅ ☀️ 38 °C

    Die kleine Stadt ( früher Georgetown) befindet sich auf der gleichnamigen Insel ( früher MacCarthy Island) und hat ca 4.500 Einwohner.
    Ausser dem Sklavenhaus und dem Friedensbaum durften wir das dortige Internat besuchen. Dieses wird wohl nicht nur von Jugendlichen aus Gambia sondern auch aus Mali und dem Senegal besucht. Die jungen Leute werden unter anderem auch durch Holz- und Metallworkshops ausgebildet.
    Ich durfte auch einen Blick in die eigene Bäckerei und die Küche werfen. Unglaublich, auf welch beschwerliche Art die rund 800 Schüler verpflegt werden
    Überall am Flussufer kann man auch beobachten, wie mühselig auch heute noch Wäsche gewaschen wird
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  • Makasuto Cultural Forest

    27. februar, Gambia ⋅ ☁️ 28 °C

    Ich habe ganz kurzfristig noch eine Tour gebucht. Das Wetter ist sowieso nicht wirklich strand- und badetauglich, dann doch lieber Paviane beobachten....
    Dieses Gebiet wurde vor vielen Jahren von einem englischen Paar gekauft und systematisch zu einem Naturschutzgebiet umgestaltet, mit Ecolodge. Leider gibt es viel zu wenige Besucher, sodass sie dort echt zu kämpfen haben.
    Im Eintrittspreis ist eine geführte kleine Wanderung dabei sowie eine Bootstour und ein Mittagessen. Letzteres hat mir dann prompt ein Pavian geklaut - mitsamt dem Teller....
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    Slut på rejsen
    28. februar 2026