• Irgendwo im Nirgendwo

    4–6 apr., Schweiz ⋅ ☀️ 9 °C

    Heute Morgen haben wir, nach einer erholsamen Nacht, gemütlich gefrühstückt und dann in Ruhe gepackt, bevor es auf ging, zum nächsten Ziel. Von Grindelwald aus machten wir uns auf den Weg nach Täsch. Bahn fahren in der Schweiz ist einfach nur chillig, deshalb haben uns die knapp drei Stunden Fahrzeit auch überhaupt nicht gejuckt. Die Strecke von Grindelwald nach Interlaken Ost kannten wir ja nun schon und haben die Aussicht deshalb ein bisschen vernachlässigt und uns der Arbeit bzw. der elektronischen Unterhaltungen gewidmet. Von Interlaken nach Spiez war es nur ein Katzensprung, aber (mal wieder) einer mit einer gigantischen Aussicht. Auf der nächsten Etappe von Spiez nach Visp war es nicht anders. Wir können uns an diesem Ausblick und Panorama nicht satt sehen. Riesige Berge, zum Teil noch mit Schnee bedeckt, sind umsäumt von Almen und Chalets, echtes Heidi Feeling überall. Ab Visp wurde es dann richtig spannend, denn die Bergbahn hier, hat ihren Namen echt verdient. Es gab nicht nur steile Aufstiege zu erklimmen, sondern auch Streckenführungen entlang des Abgrunds. Wir sind natürlich trotzdem gut an unserem Ziel Täsch angekommen und waren hocherfreut, dass unser Hotel, das MatterhornInn, sich direkt gegenüber des Bahnhofs befand. Da es zum einchecken noch etwas zu früh war, haben wir erstmal das Gepäck deponiert und das Örtchen erkundet. Täsch ist ein Dorf, wir haben uns für die Erkundung viel Zeit gelassen und waren trotzdem in einer halben Stunde durch. Die Dorfkapelle ist recht modern gestaltet worden aber weite Teile des Dorfes fühlten sich an als würde man durch ein Museum streifen. Es war, auf jeden Fall interessant und der Wettergott ist weiterhin auf unserer Seite. Nachdem wir den halben Supermarkt leer gekauft haben, weil die Restaurants hier ( 5 gefühlt an der Zahl) maßlos überteuert waren, und wir trotzdem Hunger hatten. Den Rest des Nachmittags/ Abends haben wir dann, schwitzend, weil volle Sonne, auf dem Balkon unseres Hotelzimmers verbracht und einfach, mal wieder, das Panorama genossen. Family Time, mit quatschen, Karten spielen und Co.Läs mer