• Matterhorn Gipfelstürmer

    5. april, Schweiz ⋅ ⛅ 3 °C

    Eins vorweg, soviel Pech wir letztes Jahr mit dem Wetter hatten, soviel Glück haben wir dieses Jahr. Auch heute durften wir wieder den ganzen Tag bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen unterwegs sein. Gleich nach dem Aufstehen ging es mit dem Taxi nach Zermatt, wo wir ein nettes Kaffee, zum frühstücken suchten und das Café Fuchs fanden, es ist ganz zentral gelegen, sehr gemütlich eingerichtet und mit freundlichen Personal. Wir suchten uns Cholera (eine Art Kartoffelauflauf in Blätterteig) und Spinatkuchen aus und es war einfach köstlich. Gut gestärkt, machten wir uns dann auf zur Seilbahnstation Matterhorn Glacier Paradise, um aufs Kleine Matterhorn zu fahren. Das war eine kostengünstige und Zeit sparende Alternative zur Fahrt aufs Große Matterhorn. Oben angekommen, hatte man einen genialen Blick aufs Matterhorn und konnte durch einen Gletscher spazieren, sowie eine kleine Ausstellung, zur Geschichte der Matterhorn- Besteigungen anschauen. Nach ca. 1,5 Stunden war alles bestaunt und es ging wieder hinunter. Zermatt selbst, ist ein süßer Ort. Die Hauptstraße einmal komplett hinauf und wieder herunter zu laufen, dauert knapp 9500 Schritte. Trotz vieler Menschen ist alles entspannt und irgendwas zwischen urig und modern. Den Ortskern kennzeichnet der gastronomische Außenbereich des Luxushotels Zermatter Hof und die Pfarrkirche St. Mauritius. An jeder Ecke gibt es Cafés, Bistros und Restaurants, die alle bis auf den letzten Platz belegt waren und der Aperol Spritz in Strömen floss, auch schon morgens um 11 Uhr 😅. Zermatt ist Schicki, ohne Micki. Designer- Boutiquen und vornehme Damen in Pelz, gehören genauso zum Stadtbild, wie ,,normale" Läden, Familien mit Kindern, Scharen an asiatischen Touristen und noch mehr Scharen an Skifahrern, in voller Montur. Am späten Nachmittag ging es für uns zurück zum Hotel, nach Täsch, wo wir zunächst eine kleine Pause auf, unserem sonnenverwöhnten, Balkon einlegten. Da heute Ostersonntag ist und sich der Urlaub schon wieder dem Ende neigt, haben wir beschlossen noch einmal richtig schön Essen zu gehen. Urig , rustikal und regional sollte es sein. Da die Auswahl an Lokalen in Täsch überschaubar ist, viel unsere Wahl auf den Täscher Hof, der schien alle Kriterien zu erfüllen, und wir wurden nicht enttäuscht. Den Rest des Abends haben wir dann entspannt ausklingen. Morgen geht es früh raus.Læs mere