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Welterbe

Weltkulturerbe und Weltnaturerbe
Besucht ab September 2019
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    September 22, 2014

    China/Xian Terrakotta-Armee

    September 23, 2014 in China ⋅ ☁️ 19 °C

    **Die Terrakotta-Armee in Xi'an (UNESCO-Weltkulturerbe)**

    * **Status:** Offizielles UNESCO-Weltkulturerbe seit 1987.

    * **Bedeutung:** Das Mausoleum des ersten Kaisers von China (Qin Shihuangdi) gilt als einer der größten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts.

    * **Fakten & Highlights:**
    - Die Anlage wurde im Jahr 1974 durch Zufall von Bauern beim Brunnenbohren entdeckt.
    - Sie besteht aus schätzungsweise 8.000 lebensgroßen Tonsoldaten, Pferden und Kriegswagen, die den Kaiser im Jenseits beschützen sollten.
    - Das Besondere: Jede einzelne Figur besitzt individuelle Gesichtszüge, Rüstungen und Waffen.

    * **Historischer Kontext:** Xi'an (damals Chang'an) war die antike Hauptstadt Chinas und der offizielle Ausgangspunkt der legendären Seidenstraße.
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  • Bali

    October 11, 2015 in Indonesia ⋅ ☀️ 27 °C

    Die Welterbestätte trägt den offiziellen Namen: Kulturlandschaft der Provinz Bali: Das Subak-System als Manifestation der Tri Hita Karana-Philosophie (aufgenommen im Jahr 2012).

    Was macht dieses Welterbe so besonders?

    Das Subak-System: Dies ist ein über 1.000 Jahre altes, genossenschaftliches System zur Wasserverteilung. Es sorgt dafür, dass die ikonischen, steilen Reisterrassen Balis perfekt mit Wasser aus den Vulkanseen versorgt werden.

    Die Philosophie (Tri Hita Karana): Das System basiert auf einer tiefen spirituellen Philosophie, die besagt, dass der Mensch in Harmonie mit drei Welten leben muss: mit Gott (Geisterwelt), mit seinen Mitmenschen und mit der Natur.
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  • Havanna - Altstadt

    November 25, 2016 in Cuba ⋅ ☁️ 27 °C

    Altstadt von Havanna (La Habana Vieja) und ihr Befestigungssystem: Seit 1982 geschützt. Sie fasziniert mit prachtvoller spanischer Kolonialarchitektur, historischen Festungen, barocken Kirchen und den berühmten lebendigen PlätzenRead more

  • Vietnam - Halong Bucht

    November 28, 2018 in Vietnam ⋅ 🌧 23 °C

    Bucht von Ha Long (Ha Long-Bucht) / Cat Ba-Archipel:
    Eine weltberühmte Naturerbestätte mit Tausenden von majestätischen Kalksteinfelsen und Inseln, die aus dem smaragdgrünen Wasser ragen.

  • Vietnam - Hoi An

    December 3, 2018 in Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    Altstadt von Hội An: Eine hervorragend erhaltene historische Handelsstadt aus dem 15. bis 19. Jahrhundert, die von asiatischen und europäischen Einflüssen geprägt ist.

  • Sri Lanka - Höhlentempel von Dambulla

    September 10, 2019 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 33 °C

    Wikipedia Eintrag:

    Geschichte

    Das Gebiet wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. besiedelt. Statuen und Malereien gehen auf das 1. Jahrhundert v. Chr. zurück. Die Kunstwerke wurden im 11., 12. und 18. Jahrhundert erneuert.

    Die Höhlen dienten einst König Valagamba (Vattagamini Abhaya) als Fluchtpunkt seines 14-jährigen Exils von Anuradhapura, als die Stadt von den Indern besetzt wurde. Dabei schützten ihn die Mönche von Dambulla vor seinen Widersachern. Als Valagamba auf seinen Thron zurückkehren konnte, baute er einen großen Tempel als Dank für die Hilfe.

    Höhlentempel

    Es gibt ca. 80 Höhlentempel in Dambulla, davon fünf große. Mit einer Fläche von 2100 m² ist dies die größte Tempelanlage des Landes. In vielen Tempeln befinden sich historische Malereien und Statuen. Insgesamt gibt es 153 Buddha-Statuen, drei Statuen von Königen und vier Statuen von Göttern. Letztere sind zwei Hindu-Götter (Vishnu und Ganesh), die im 12. Jahrhundert entstanden. Die Malereien beschreiben das Leben Buddhas, unter anderem Buddhas Versuchung durch den Dämon Mara sowie Buddhas erste Predigt.

    Die Tempelanlagen sind unter dem Namen "Goldener Tempel von Dambulla" seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO.
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  • Sri Lanka - Sigiriya Rock

    September 11, 2019 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 31 °C

    Wikipedia Eintrag:

    Sigiriya (auch Sigirija, Sinhala සීගිරිය ˈsiːgirijə) ist ein Monolith in Sri Lanka, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Der Name leitet sich von „Singha Giri“ ab, was „Löwenfelsen“ bedeutet. 1982 wurde Sigiriya von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

    Geschichte

    473 n. Chr. wurde König Dhatusena (reg. 455–473) von Anuradhapura von seinem Sohn Kassapa umgebracht, der von einer seiner Nebenfrauen geboren war und sich so die Thronfolge sicherte. Kassapa I. (reg. 473–491) ließ aus Angst vor seinem Halbbruder Moggallana, der der rechtmäßige Thronfolger war, die Festung errichten. 491 kehrte Moggallana mit einer Armee aus dem südindischen Exil zurück und besiegte Kassapa, woraufhin er König wurde (reg. 491–508) und Anuradhapura wieder zur Hauptstadt machte.

    Die Anlage

    Die Festung lag auf der Erosionsruine einer Stoßkuppe, die etwa 200 m aus der Ebene aufragt und einen perfekten Rundblick bietet. Auf dem Felsen befanden sich die Palastgebäude, von denen heute nur noch die Grundmauern zu sehen sind, da sie aus Holz gebaut waren. Es bestanden mehrere Zisternen, in denen aufgefangenes Regenwasser gesammelt wurde, um auch für den Fall einer längeren Belagerung ausreichende Trinkwasservorräte zur Verfügung zu haben.

    Auf einem Plateau an der nördlichen Schmalseite des Felses befinden sich die Überreste des Löwentors, nach dem der Felsen vermutlich benannt wurde: Von dem riesigen Löwenkopf, durch dessen Maul man früher den letzten, steilsten Teil des Aufstiegs begann, sind nur die zwei mächtigen Tatzen übrig.

    Um den Felsen herum befand sich die von einem Wassergraben umgebene Stadt; die mittlerweile restaurierten Lustgärten beherbergen Überreste von Springbrunnen, Pavillons und einer Klosteranlage.

    Heute befindet sich am Eingang der Anlage auch ein Museum, welches die Geschichte, den Aufbau und die Funde von Sigiriya darstellt.

    Etwa auf halber Höhe wurden unter einem Felsüberhang Fresken von meistens barbusigen Frauen (Wolkenmädchen) angefertigt, die heute über eine stählerne Wendeltreppe zugänglich sind. Ursprünglich soll es laut einer Inschrift 500 dieser Zeichnungen gegeben haben, die auffällig den Fresken von Ajanta ähneln. Heute sind noch 22 von ihnen zu sehen, die in den 1970er Jahren teilweise restauriert wurden; bei einigen von ihnen wurden die Brüste „geliftet“: Die Brustwarzen sind in einigen Fällen höher gezeichnet als bei den Originalen, was deutlich zu sehen ist. Für Touristen gilt ein strenges Fotografierverbot.

    Die Spiegelwand

    Auf dem Weg kurz vor dem nördlichen Plateau befindet sich die Spiegelwand, deren Putz zu Lebzeiten des Königs auf Hochglanz poliert wurde. Vom 7. bis zum 11. Jahrhundert wurden hier Graffiti hinterlassen, die die ältesten Zeugnisse singhalesischer Dichtkunst darstellen und für die Erforschung der Geschichte der singhalesischen Sprache große Bedeutung haben.
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  • Sri Lanka - Zahntempel

    September 13, 2019 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 21 °C

    Wikipedia Eintrag

    Im sogenannten Zahntempel (Sri Dalada Maligawa, sinhala dalaˌdaː ˈmaːligaːvə) soll ein oberer linker Eckzahn des Buddha aufbewahrt werden. Diese Reliquie war eine wichtige Quelle der Legitimität des singhalesischen Königtums und wurde daher immer in der jeweiligen Residenzstadt aufbewahrt. Sie macht die Stadt zu einer der wichtigsten Pilgerstätten des Buddhismus, was ein wesentlicher Grund für den Wohlstand der Stadt ist. Zu den jährlichen Prozessionen (Esala Perahera, sinhala ˈæsələ ˌperəˈhærə) Mitte August wird Kandy von Pilgern besucht, da dann die Reliquie auf einem Elefanten durch die Stadt getragen wird.

    1988 wurde der Tempelbezirk der Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt
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  • Sri Lanka - Fort Galle

    September 18, 2019 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

    Wikipedia Eintrag:

    Die 1663 von den Niederländern errichtete Festung Galle ist wie die Altstadt Weltkulturerbe. Sie ist die größte erhaltene europäische Festung in Südasien und zeigt eine Verbindung von europäischen Architekturelementen und asiatischen Traditionen. Auf knapp 3 km Länge umschließt eine Wallanlage mit insgesamt 14 Bastionen die Festung. Für den Bau wurden vor allem Granitsteine und Korallen verwendet.Read more

  • Usbekistan - Sonnen Institut

    September 14 in Uzbekistan ⋅ ☀️ 25 °C

    Was ist es?
    Eines von weltweit nur zwei riesigen Solarforschungsinstituten mit einem gigantischen Solarofen aus der Sowjetzeit (erbaut 1981–1987).

    Wo liegt es?
    Im Dorf Kujosch (Bezirk Parkent), etwa 45 Kilometer östlich von der Hauptstadt Taschkent im Tienschan-Gebirge.

    Wie funktioniert es?
    62 bewegliche Spiegel (Heliostaten) werfen das Sonnenlicht auf einen 54 Meter hohen Parabolspiegel. Dieser bündelt die Strahlen auf einen einzigen Punkt.

    Was leistet es?
    Der Ofen erzeugt extreme Temperaturen von bis zu 3.000 °C für die Materialforschung (z. B. für die Raumfahrt).

    Warum lohnt sich der Besuch?
    Die futuristische Architektur ist ein spektakuläres Fotomotiv, und Wissenschaftler führen Besucher oft persönlich durch die Anlage.

    Kosten & Dauer: Der Eintritt liegt bei ca. 5–7 USD. Für die Anreise von Taschkent und den Aufenthalt vor Ort sollten Sie einen halben Tag einplanen.
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  • Usbekistan - Khiva Usbekistan Festung

    September 15 in Uzbekistan ⋅ ☁️ 26 °C

    Khiva: Festung Ichan Qalʼа (Usbekistan)

    Status: UNESCO-Welterbe (seit 1990) und bewohntes Freilichtmuseum.

    Stadtmauer: 2,2 km lange Lehmziegelmauer (7–10 m hoch) mit 4 Toren.

    Konya Ark: Ehemalige Herrscherresidenz („Festung in der Festung“) aus dem 17. Jh.

    Kalta Minor: Das weltbekannte, unvollendete Minarett mit türkisblauen Kacheln.

    Dschuma-Moschee: Berühmt für ihr Flachdach auf 218 geschnitzten Holzsäulen.

    Islam-Khodja: Das mit 57 Metern höchste Minarett der Stadt.
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  • Usbekistan - Buchara historisches Zentrum

    September 18 in Uzbekistan ⋅ ☀️ 31 °C

    **Historisches Zentrum von Buchara (UNESCO-Weltkulturerbe)**

    * **Status:** Offizielles UNESCO-Weltkulturerbe seit 1993.

    * **Bedeutung:** Das historische Zentrum in Usbekistan ist eines der am besten erhaltenen Beispiele für eine islamische Mittelalterstadt in Zentralasien (10. bis 17. Jahrhundert).

    * **Wichtige Denkmäler:**
    - Ark-Zitadelle (die alte Festungsstadt)
    - Kalyan-Minarett und Kalyan-Moschee
    - Zahlreiche historische Medressen (islamische Hochschulen) und Basare
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  • Usbekistan/Samarkand - Mausoleen

    September 20 in Uzbekistan ⋅ ☁️ 30 °C

    Die berühmten Mausoleen in Samarkand (UNESCO-Weltkulturerbe)

    Samarkand ist weltbekannt für seine monumentalen Grabstätten. Die wichtigsten Komplexe sind eng mit der Geschichte des Herrschers Timur (Tamerlan) und der alten Seidenstraße verbunden.

    1. Shah-i-Zinda (Die Nekropole am Lehmhügel)
    • Was es ist: Eine prachtvolle „Gräberstraße“ mit über 20 Mausoleen und Moscheen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Sie schmiegt sich direkt an den Hang des antiken Lehmhügels von Afrasiab.

    • Besonderheit: Gilt als einer der schönsten Orte Zentralasiens. Die Fassaden zeigen die gesamte Bandbreite orientalischer Kachelkunst in tiefen Blau- und Türkistönen.

    • Religiöse Bedeutung: Im Zentrum liegt das vermutete Grab von Kusam ibn Abbas (einem Cousin des Propheten Mohammed), weshalb der Ort bis heute ein wichtiges Pilgerziel ist.

    2. Gur-Emir-Mausoleum (Das Grab des Herrschers)
    • Was es ist: Die monumentale Grabstätte des berühmten Eroberers Timur (Tamerlan), seiner Söhne und seines Enkels Ulugbek.

    • Architektur: Weltberühmt für seine riesige, geriffelte hellblaue Kuppel und den prunkvollen Innenraum, der über und über mit Blattgold und Onyx verziert ist.

    • Der Grabstein: Timurs Grab wird von einem der weltweit größten, massiven Blöcke aus dunkelgrüner Jade bedeckt.

    3. Chodscha-Doniyor-Mausoleum (Das Grab des Propheten Daniel)
    • Was es ist: Die Ruhestätte des Propheten Daniel am Fuße des Afrasiab-Hügels.

    • Besonderheit: Eine friedliche Pilgerstätte für Juden, Christen und Muslime gleichermaßen. Bekannt für den ungewöhnlich langen, rund 18 Meter messenden Sarkophag.

    4. Bibi-Khanum-Mausoleum
    • Was es ist: Das Familiengrab der Frauen aus Timurs Dynastie, direkt gegenüber der gigantischen Bibi-Khanum-Moschee gelegen.

    • Architektur: Ein elegant restaurierter Kuppelbau, der im Inneren mit feinen Stalaktitendekorationen (Muqarnas) verziert ist.
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  • Usbekistan/Samarkand - Registan Platz

    September 20 in Uzbekistan ⋅ ⛅ 21 °C

    Der Registan-Platz in Samarkand ist seit dem Jahr 2001 ein offizielles UNESCO-Welterbe. Er gehört zur geschützten Stätte „Samarkand – Schnittpunkt der Kulturen“ und gilt weltweit als eines der bedeutendsten Meisterwerke der islamischen Architektur.

    Das macht den Registan so berühmt:

    • Architektur-Ensemble: Der monumentale Platz wird von drei riesigen, prachtvollen Koranschulen (Medresen) eingerahmt. Sie sind bekannt für ihre leuchtend blauen Kuppeln, riesigen Prachtportale und kunstvollen Mosaike.

    • Die drei Medresen:

    1. Ulugbek-Medrese (15. Jahrhundert): Errichtet vom Astronomen-König Ulugbek, dem Enkel Timurs.

    2. Sher-Dor-Medrese (17. Jahrhundert): Berühmt für die ungewöhnlichen Mosaike von Raubkatzen (Tigern/Löwen) am Eingangsportal.

    3. Tilya-Kori-Medrese (17. Jahrhundert): „Die Vergoldete“, die im Inneren eine atemberaubend reich mit Blattgold verzierte Moschee beherbergt.

    • Historische Bedeutung:
    Zur Zeit des Timuridenreiches war der Registan das pulsierende Herz der Stadt, ein zentraler Handelsknotenpunkt an der Seidenstraße sowie der Ort für öffentliche Verkündungen und Paraden.
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  • Usbekistan/Samarkand - das Observatorium

    September 21 in Uzbekistan ⋅ ☀️ 29 °C

    Das Observatorium von Ulugbek (UNESCO-Weltkulturerbe seit 2001)

    Der Herrscher Mirzo Ulugbek (ein Enkel des Eroberers Timur) war im 15. Jahrhundert weniger als Politiker, sondern vielmehr als einer der genialsten Astronomen und Mathematiker seiner Zeit weltweit berühmt.

    Das macht das Observatorium so bedeutend:

    • Wissenschaftliches Weltwunder: Erbaut in den 1420er Jahren, galt das dreistöckige, runde Observatorium im Mittelalter als das modernste Forschungszentrum der islamischen Welt.

    • Der gigantische Sextant: Das wichtigste Instrument war ein kolossaler Meridian-Sextant mit einem Radius von 40 Metern. Um maximale Stabilität zu garantieren, wurde er tief in einen Lehmhügel (Kuhak-Hügel) hineingegraben.

    • Was man heute sieht: Nach Ulugbeks Tod zerstörten religiöse Extremisten das Gebäude. Erst 1908 wurden die Überreste wiederentdeckt. Heute kann man den erhaltenen, beeindruckenden unterirdischen Graben des riesigen Marmor-Sextanten besichtigen.

    • Sensationelle Präzision: Ulugbek berechnete hier das tropische Jahr mit einer Abweichung von nur knapp einer Minute zur heutigen modernen Wissenschaft und katalogisierte die Positionen von 1.018 Sternen.

    • Das Museum: Direkt neben der Ausgrabungsstätte zeigt ein Museum astronomische Karten, Modelle der alten Instrumente und die bewegende Geschichte des Gelehrten-Königs.
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  • Usbekistan/Taschkent - Kosmonavtlar Metro Station

    September 23 in Uzbekistan ⋅ ☁️ 29 °C

    ★ UNESCO-WELTERBE IN TASCHKENT: METRO-STATION KOSMONAVTLAR ★

    Seit Juli 2026 gehört die Metro-Station „Kosmonavtlar“ in Taschkent offiziell zum UNESCO-Welterbe. Sie wurde zusammen mit neun weiteren Gebäuden des sowjetischen Modernismus unter dem Titel

    „Tashkent Modernist Architecture: Modernity and Tradition in Central Asia“

    in die Welterbeliste aufgenommen. Es ist das erste Mal, dass Bauwerke dieser Epoche in Zentralasien diesen Status erhalten.

    HINTERGRUND & ARCHITEKTUR:

    • Eröffnung: Die Station wurde im Jahr 1984 in Betrieb genommen.

    • Thema: Die Gestaltung ist komplett der sowjetischen Raumfahrt (Kosmonauten) gewidmet.

    • Design: Die Wände sind mit blauen und schwarzen Keramikfliesen verkleidet, die den Übergang von der Erdatmosphäre in den Weltraum symbolisieren.

    • Dekoration: An den Säulen befinden sich kunstvolle Keramikmedaillons. Sie zeigen Pioniere der Raumfahrt wie Juri Gagarin, Walentina Tereschkowa und Alexei Leonow sowie historische Astronomen wie Ulugh Beg.

    • Beleuchtung: Runde, futuristische Deckenleuchten erinnern an Planeten und Sterne.
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