• Von Island Park, ID nach Livingston, MT

    September 27 in the United States ☀️ 18 °C

    Der Tag startete ganz entspannt mit einem Selfmade-Frühstück.
    Nach nur 20 Minuten Fahrt legten wir bereits den ersten Stopp ein: Die Ortschaft West Yellowstone.
    Die lange Schlange vor dem Eingang zum Yellowstone National Park war von dort aus gut sichtbar und bedeutete für uns einen halbwegs leeren Ort vorzufinden. Hier besuchten wir das örtliche Yellowstone-Museum. Errichtet in dem ehemaligen Bahnhof der Stadt konnten wir uns über die Anfänge des Nationalparks und das große Feuer im Park von 1988, bei dem fast 40% des Parks brannten, sowie über das große Erdbeben von 1959 informieren.
    Interessante Exponate wie Schneeräumfahrzeuge aus den Anfängen der Motorisierung oder Kutschen rundeten den Besuch ab.
    Unsere nächste Station war dann der Earthquake Lake. Dieser See entstand innerhalb weniger Tage durch eben dieses Erdbeben von 1959, da ein (über eine halbe Meile) breiter Teil eines Bergs in die Tiefe stürzte und das Bett des Madison River fast komplett versperrte. Dabei kamen leider auch 26 Camper zu Tode. Noch heute, fast 70 Jahre später, schauen überflutete Bäume wir Gespenster aus dem Wasser des Sees hervor.
    Die Weiterfahrt durch das Madisonvalley zeigte uns eine deutlich sattere und grünere Landschaft als die der letzten Tage.
    Im im Westernstil geprägten Ennis legten wir einen Stopp ein und schlenderten durch die scheinbar vernachlässigte City.
    Am Airport von Bozeman angekommen mussten wir von unserem ersten Mietwagen Abschied nehmen. Wegen eines größeren Steinschlags auf der Windschutzscheibe, der uns am Tage zuvor ereilte, bekamen wir von Alamo einen neues Auto zugewiesen - ein nettes kostenloses Upgrade in Form eines riesigen Pickups.
    Das größte Highlight des Tages waren aber drei Grizzlybären (Bärin mit Jungem und ein einzelner Bär) am Wegesrand zwischen Bozeman und Livingston.
    Was für ein Tag ...
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