• Hrebienok & Vodopády Studeného potoka

    June 14 in Slovakia ⋅ ⛅ 11 °C

    Der Morgen startet leicht bewölkt und ich wähle heute zum ersten Mal die halblangen Hosen.

    Der Plan sieht heute zwei zusammengelegte Touren aus dem Wanderführer vor - einzeln wären sie das Losfahren nicht wert gewesen und sie sind auch charakterlich sehr verschieden.

    Der erste Abschnitt führt direkt an den Wasserfällen/Kaskaden des Studeny potok (Kohlbach) entlang.

    Wir sehen viele Menschen. Das liegt wahrscheinlich am tollen Wetter und daran, dass Sonntag ist. Weiter oben werden es immer mehr Leute, was sicher daran liegt, dass man auch mit einer Bergbahn herauf fahren kann. So sieht man doch deutlich mehr internationales Publikum und ich treffe zum ersten Mal zwei deutsche Paare - denen gehören wahrscheinlich die beiden Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen, die ich bisher gesehen habe. Gefällt mir sehr gut, dass die Deutschen die Tatra aktuell offenbar nicht auf dem Schirm haben.
    Toll, dass man dann am Aussichtspunkt auch die obligatorischen Touris mit den weißen Schuhen (im Hochsommer wahlweise Flip Flops) zu sehen bekommt, die sehr bemüht sind, sich nicht schmutzig zu machen. Klappt so nicht 😏

    Wir gehen weiter nach oben und dann werden die Leute auch wieder weniger und es auch für Heidi entspannter. Die Slowaken (insbesondere die Frauen) reagieren auf Heidi bisher eher vorsichtig bis ängstlich (außer Kinder, die eher neugierig sind) - das hat ihr bisher ungefragtes Anfassen erspart.
    Mit dem heutigen internationalen Publikum sah das schon wieder anders aus, aber Heidi versucht, das alles einfach zu ignorieren.

    Heute erlebe ich auch etwas Neues: zum ersten Mal werde ich gefragt, ob Piff von jemandem fotografiert werden darf. Wahrscheinlich landet er jetzt irgendwo auf TikTok oder Insta.

    Am Wendepunkt der Tour kommt plötzlich Wind und Regen auf und so kommen unsere Regenjacken doch noch zum Einsatz.

    Der 2. Teil der Tour führt durch Wald in großem Bogen zurück ins Tal. Das tun sich nur wenige Leute an (der Rest nimmt sicher die Bergbahn). Was eigentlich schade ist, denn die Umgebung sieht auch hier sehr schön aus. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass hier tatsächlich der ein oder andere Braunbär wohnt. Wir bekommen keinen zu Gesicht.

    Was das Geocaching angeht, ist es ein erfolgreicher Tag: 13 Logs und zwei, die sich entweder gut versteckt haben oder schlicht und einfach nicht mehr da sind.

    Zum Abendessen gibt es Nudeln mit Gorgonzola-Soße.
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