• Günther B
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Mein Weg zum Ende der Welt

En 47-dags äventyr från Günther Läs mer
  • Kloster Zenarruza

    23 juli 2018, Spanien ⋅ ☀️ 25 °C

    Kloster aus dem 10. Jahrhundert.
    Habe mir meinen Sello abgeholt und mit dem Mönch etwas geplaudert. War wie immer eine spaßige Unterhaltung auf despanglisch.
    Nachdem ich nach einer Wasserstelle gefragt habe, hat er mir sogar eine kalte Cerveza geschenkt. Möglicherweise lag es daran, dass ich vorher höflich gefragt habe, ob ich mich im Kloster umschauen darf, oder weil ich fertiger aussah als er und die Cerveza nötiger habe. :-) . Der junge Kerl der nach mir ankam hat zumindest keine bekommen.
    Die brauen die Cerveza im Kloster, angeblich. Wurscht, hat gut getan.
    Thomas aus Frankreich u Kim aus Australien getroffen. Beide laufen auch den Camino .
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  • Herberge in Olape

    23 juli 2018, Spanien ⋅ ☀️ 26 °C

    Kein Vergleich mit Gestern, aber gut. Das Menü war etwas einfach für 10.-, aber ok. Die Engländerin vom 1. Tag und der Koreaner mit seiner Tochter sind auch hier. Plus 6 Spanierinnen (2 Mütter? mit Töchtern? ). Noch ein Pärchen, noch keine Ahnung woher.
    Zum ersten Mal das gesetzte Tagespensum nicht geschafft. Klar wenn man erst Mittags los läuft.
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  • Tag 7: Markina - Olape 17km

    23 juli 2018, Spanien ⋅ ☀️ 25 °C

    Da ich vormittags über 1 Stunde in der Post zugebracht habe, bin ich die heutige Etappe alleine gelaufen. Hat Vor- und, Nachteile. Man läuft seinen Stiefel zu, macht Pausen wie man will, schaut sich Sachen an wie man will. Zu zweit treibt man sich allerdings mehr an.
    Aber ich will hier keine Rekorde brechen, sondern abhängen und Land und Leute sehen. Außerdem strengt das Despanglisch tierisch an.
    Motto des Tages: Weniger Wein, allein sein ist auch schön und die scheiss Flipflops regen mich auf.
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  • Tag 8: Olape - Eskerika 18km

    24 juli 2018, Spanien ⋅ ⛅ 22 °C

    Ging heute schön los. Nach einem kleinem Anstieg ging es bergab nach Gernika. Unterwegs den Koreaner mit seiner Tochter und eine Österreicherin getroffen. Bergab heißt hier allerdings nicht nur bergab. Immer wieder kleine Anstiege.
    Da ich seit 4-5 km ein dringendes Geschäft zu verrichten hatte, habe ich erstmal ein WC gesucht. Hat etwas gedauert.
    In Gernika vergeblich Flipflops oder ähnliches in meiner Größe gesucht. Nach dem 4. Geschäft habe ich aufgegeben und mir einen Kaffee und ein Pincho gegönnt.
    Weiter ging es nach Esterika um dort zu übernachten. Die Strecke zog sich wieder. Wenn hier auf einem Schild 3km steht, läufst du bestimmt 4km.
    Ca. 4km vor Esterika habe ich Kim, den jungen Australier, getroffen, den ich bereits in Zenaruzza kennen lernte.
    Bei einer privaten Verpflegungsstation (Anwohner bieten Obst und Getränke für wenig Geld an), traf ich Lucia aus Madrid. Wir gönnten uns je ein großes Stück kalte Wassermelone (1.-) und liefen dann die restlichen km zusammen bis zur Herberge. Da sie eine deutsche Mutter hat, konnte sie ganz gut deutsch. Was die Unterhaltung wesentlich leichter machte.
    Es fällt auf, dass viele junge Leute hier unterwegs sind. Ganz wenige in meinem Alter. Ist den "Best-Agern" der Camino del Northe zu anstrengend?

    Unterwegs ca 25 Pilger getroffen. In der Herberge 13. Das belgische Pärchen aus der letzten Herberge ist auch wieder da.
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  • 7km bis Bilbao

    25 juli 2018, Spanien ⋅ ⛅ 24 °C

    Sitz gerade vor einer Kirche, da gibt es meistens Wasserstellen, und mach Pause. Esse was von meinem Brot und Curado Käse, hält ein LKW-Fahrer an und ruft was auf spanisch, was ich schon rein akustisch nicht verstanden habe. Auf Grund seiner Mimik und Gestik war es wohl sowas wie "auf gehts, weiter". Ich habe gegrinst und mit meinem neuen Lieblingswort geantwortet. "Manana". Er grinst zurück und winkt.
    Seit 8 uhr unterwegs, 13km in knapp 4 Stunden, inkl. Kaffeepause. Guter Schnitt.
    Jetzt noch 250 Höhenmeter, dann gehts hinab nach Bilbao. Hoffe bis 15 uhr an der Herberge zu sein um heute noch das Guggenheim Museum anschauen zu können. Neue Flipflops brauche ich auch noch. Die alten fallen nun endgültig auseinander.
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  • Tag 9 Eskerika - Bilbao 23km

    25 juli 2018, Spanien ⋅ ⛅ 22 °C

    Eigentlich sollte es erstmal bergab bis Lezama gehen. Doch bergab heißt hier allerdings nicht nur bergab. Aber das hatten wir ja schon.
    Kam heute gut voran und hatte bald das belgische Pärchen eingeholt. Kurz darauf holte uns Kim ein, der allerdings 5km vor Eskerika übernachtet hat. Zu viert liefen wir bis Larrabetzu. Kim lief weiter, wir anderen machten eine Kaffeepause. Nach einem Kaffee lief auch ich weiter, da ich heute unbedingt bis Bilbao kommen wollte.
    Kam gut voran ( 6km entlang der Bundesstraße) , traf 2-3 andere Pilger und war mittags bereits 7km vor Bilbao.
    Zuerst musste aber der Gipfel des Monte Avril erklommen werden. 250 Höhenmeter.
    Ich hasse die Typen die früher die Wege angelegt haben. Mit Sicherheit hätte man den Berg auch unten umrunden können oder auf halber Höhe. Aber nein, man muss immer oben drüber. Nach dem Motto: Pilger, bevor du dich in der Herberge / Stadt ausruhen kannst oder dem Vergnügen hingibst, musst du erst noch leiden.
    Auf dem Gipfel noch zwei deutsche getroffen, die nicht mal grüßen konnten.
    Hab dann noch 1 Stunde gebraucht bis ich in Bilbao unten am Fluss war.
    Glücklicherweise befindet sich der Decathlon Shop direkt am Weg den die Pilger nehmen (welch Zufall). Wollte eigentlich Flipflops, habe mich aber für Sandalen entschieden, da die für 12. - im Angebot waren.
    Dann weiter am Fluss bis zum Guggenheim Museum und zum BK.
    Vom Guggenheim bis zur Herberge waren es dann nochmal 3km und gefühlte 1000 Stufen. Als ich ankam war ich wieder klatschnass.
    Und wer war schon da? Die Belgier, Kim und Brian aus Tennessee.
    Pilger am Weg: ca. 10
    in der Pilger Herberge: 15
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  • Guggenheim Museum...

    26 juli 2018, Spanien ⋅ ⛅ 25 °C

    ... naja, wer's braucht.
    Is nich mein Fall.
    Ich kann dem Quatsch, der angeblich Kunst sein soll, nichts abgewinnen. Verrostete Blechwände die zu einer Spirale aufgestellt sind. Du läufst tmin bist du innen bist und dann ist da... nichts. Leerer Raum.
    Oder das gekritzel von Chagall. Keine Ahnung was die alle den Bildern abgwinnen können. Der kann ja nicht mal einen Tisch perspektivisch malen.
    Ergo: Die 16.- Eintritt sparen und lieber schön Essen gehen.
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  • Tag 10: Bilbao - Pobena 22km

    26 juli 2018, Spanien ⋅ ⛅ 22 °C

    Durch den scheiß mit dem Guggenheim habe ich den halben Tag verloren.
    Auch deshalb habe ich heute geschummelt und bin mit dem Bus von Bilbao nach Getxo gefahren um von dort mit der Hängefähre nach Portogalete über zu setzen. Ich hatte keinen Bock 10km durch Industrievororte zu laufen. Das hatte ich auf dem Weg nach Bilbao rein.
    In Portogalete gibt es mehrere outdoor Rolltreppen um die über 100 Höhenmeter vom Hafen aus zu überwinden.
    Der Weg entlang der Küste war wunderschön und gut zu laufen.
    Kurz vor Pobena kommt El Arena, ein künstlicher Touri-Ort am Strand.
    Noch etwas mehr als 1km am Strand entlang nach Pobena.
    Da die Herberge voll war, bin ich zurück nach El Arena um dort ein Zimmer zu nehmen. Leider auch alles voll.
    Ich musste mit dem Bus 3km ins Landesinnere nach Muskiz. Dort hatte der Typ von der Touri-Info von El Arena ein Zimmer für mich klar gemacht. Für 50.- m. Frühstück.
    Daa Zimmer war schön, bin trotzdem angepisst.
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