Puente de la Reina
6.–7. maj, Spanien ⋅ ☀️ 16 °C
Heute war ein stressiger Tag. Trotz vier Bettzimmer habe ich beschissen geschlafen. Irgendwann in der Nacht bin ich aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Keine Ahnung warum, es lief nicht mal Kopfkino. Das Highlight des Tages war das leckere Frühstück und die herzliche Verabschiedung aus der Casa Paderborn.
Nach Pamplona geht der Weg durch Vororte und Felder, dann geht es wieder steil nach oben auf den El Perdón mit der Pilgerskulptur und eine atemberaubenden Aussicht. Zu erwarten, ging es auf der anderen Seite umso steiler wieder hinunter.
Eigentlich wollte ich ja nur bis Obanos laufen, aber es kam anders, schon morgens beim loslaufen. Im Pamplona bemerkte ich beim Blick auf das Handy, dass mein Akku nur 1 % hatte. Ich war etwas erstaunt, da ich es die halbe Nacht am Ladegerät hängen hatte. Ich dachte an nichts schlimmes, Stecker nicht richtig eingesteckt oder so und hänge es an meine zum Glück vollständig geladene Power Bank. Alles funktioniert soweit. Zur Abwechslung regnet es heute nur ab und zu ganz leicht komme ich trocken an leider ohne Akku. Das Telefon ist leer und lässt sich auch nicht mehr laden. Nach einigen Versuchen habe ich mein Kabel Verdacht. Dann eben ohne.
Nachdem ich fast 1 Stunde lang ohne Erfolg versucht habe, ein Hostel/Alberge (von den ungefähr fünf an der Kirche angeschlagenen) zu finden die auch aufmacht, kämpfte der Schwabe kurz mit meinem Schweinehund, ob ich vielleicht doch die 60 € für ein Zimmer investieren sollte. Was soll ich sagen? Der Schwabe hat gewonnen. 🙈
Es waren ja nur noch 1,5 km bis Puente de la Reina. Dort angekommen waren die ersten beiden Herbergen voll. Der Weg führte zufälligerweise an der Turiinfo vorbei. Die nette Dame dort, drückte mir dann ein Stadtplan in die Hand und erklärte mir den Weg zum Hostel mit freien Betten.
Dort angekommen, gab es den obligatorischen Stempel in den Pilger. Pass die Anmeldung und die Frage, ob ich Abendessen und Frühstück mit buchen will. Dies tat ich dann auch gleich. Ich bekam ein Bett im hintersten Zimmer. Dieses Mal war es ein, acht Bettzimmer. Ich entschieden mich wieder für das obere Bett, ging duschen und danach gleich zum Abendessen. Mir wurde der letzte Blatt seiner einer langen Tafel zugewiesen. Als der Typ neben mir hello sagte, war mir fast augenblicklich klar, dass dies schon wieder ein Deutscher ist. So war es dann auch Günther aus dem Münsterland. Er läuft schon seit Frankreich. Eigentlich hat er letztes Jahr angefangen, ist dann leider umgeknickt und musste nach Hause fahren. Dieses Jahr ist er wieder dort gestartet, wo er letztes Jahr aufhören musste und will den Weg zu Ende laufen.
Viel ist an diesem Abend nicht mehr passiert. Ich konnte mir zum Glück ein Ladekabel leihen um auf Vordermann zu bringen. Somit wusste ich jetzt sicher, es liegt an meinem Kabel Probleme, die die Welt nicht braucht.Læs mere



























