Phillip Island🏝️🦘
January 16 in Australia ⋅ 🌬 20 °C
Am nächsten Tag haben wir uns ein Auto gemietet und sind schon früh morgens von Melbourne aus losgefahren – Ziel: Phillip Island. Die Insel liegt etwa zwei Stunden südöstlich von Melbourne und ist vor allem für ihre beeindruckende Natur, die Küstenlandschaften und die Tierwelt bekannt.
Wir sind einmal über die Insel gefahren, haben verschiedene Strände und Aussichtspunkte angeschaut und einfach die Landschaft genossen. Das Wetter war traumhaft: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel – leider aber auch extrem, wirklich extrem windig. Den ganzen Tag über hatten wir unsere Windbreaker an und ins Wasser zu gehen war dadurch leider keine Option. Trotzdem war es naturtechnisch einfach unglaublich schön.
Unterwegs haben wir auch einige der kleineren Kängurus gesehen – sogenannte Wallabys, die vor allem auf Phillip Island sehr verbreitet sind. Die frei in der Natur zu sehen, war ein echtes Highlight. Auf unserer kleinen „Koala-Jagd“ hatten wir leider weniger Glück. Wir haben in freier Wildbahn keinen Koala entdeckt. Uns war es wichtig, nicht extra in ein Reservat zu gehen und dafür Eintritt zu zahlen, auch wenn die Chancen dort natürlich deutlich höher gewesen wären.
Ursprünglich hatten wir für diesen Tag geplant, die Great Ocean Road bis zu den Zwölf Aposteln zu fahren. Leider gab es am Tag zuvor massive Unwetter und Überschwemmungen, sodass Teile der Straße gesperrt waren und unser Plan kurzfristig geändert werden musste. Im Nachhinein war Phillip Island aber eine wirklich tolle Alternative – absolut einen Besuch wert und landschaftlich sehr beeindruckend.
Für uns war es außerdem das erste Mal, selbst im Linksverkehr zu fahren. Am Anfang waren wir ziemlich nervös und ich habe mich kurz gefühlt wie in der Fahrschule. Aber schon nach ein paar Minuten war man drin – fast so, als hätte man nie etwas anderes gemacht. Eine perfekte Übung für zukünftige Reisen in Länder mit Linksverkehr.
Am Abend ging es zurück nach Melbourne, wo wir noch ein Fußballspiel von Melbourne City gegen Auckland besucht haben. Es war super interessant, Fußball einmal in einem anderen Land zu erleben – die Atmosphäre, das Publikum und auch die Organisation sind doch ein bisschen anders als zu Hause. Das Spiel selbst war gut. Das Stadion war nicht komplett voll, dafür konnten wir sehr gut sitzen und waren extrem nah an den Spielern dran.
Im Stadion haben wir uns noch etwas zu essen geholt und sind anschließend entspannt durch die Royal Botanic Gardens zurück nach Hause gelaufen – ein schöner, ruhiger Abschluss für einen rundum gelungenen Tag.Read more
























