• Von Nord nach Süd

    Sep 20–26, 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach meiner tollen Zeit in Sapa wollte ich weiter Richtung Süden reisen. Dafür nahm ich zwei Nachtbusse mit einer Zwischenübernachtung in Ninh Binh. Dort habe ich es leider etwas mit dem Alkohol übertrieben und mir dadurch Magenprobleme zugezogen.

    Mein erster besonderer Stopp war Phong Nha. Der Ort ist vor allem für seine spektakulären Höhlen bekannt, darunter die größte Höhle der Welt, die über 5 Kilometer lang ist und ihren eigenen Dschungel und Fluss beherbergt. Da ich die ersten drei Tage noch mit Magenproblemen kämpfte und zudem in einem Party-Hostel gelandet war, konnte ich erst später eine Höhle besuchen. Diese war zwar beeindruckend, aber ich hatte schnell das Gefühl: „Hat man eine Höhle gesehen, kennt man sie alle.“ Die wirklich großen Höhlen kosteten leider auch um so größeres Geld. Nach vier eher ruhigeren Tagen ging es für mich weiter.

    Mein nächstes Ziel war Huế, die ehemalige kaiserliche Hauptstadt Vietnams, besonders bekannt für die Kaiserliche Zitadelle (UNESCO-Weltkulturerbe), die mit ihren Palästen, Tempeln und Toranlagen sehr eindrucksvoll ist. An meinem ersten Tag dort besuchte ich die große Zitadelle, bestaunte die Architektur und die historischen Überreste, und sah mir außerdem einige Tempel an. Zufällig traf ich unterwegs wieder die Gruppe Architekten, die ich schon zuvor kennengelernt hatte, und verbrachte mit ihnen den Abend auf dem großen Markt.

    Am nächsten Tag kam dann auch Greta in Huế an, mit der ich die weitere Reise verbringe. Gemeinsam besuchten wir noch weitere schöne Tempelanlagen, schlenderten durch Vintageläden und probierten leckeres vietnamesisches Essen.
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