• Laurenz Meier
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Vietnam 2025

Ein 37-Tage Abenteuer von Laurenz Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    2. September 2025
  • Hanoi am Tag

    3. September 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 33 °C

    Meinen ersten Morgen in Vietnam habe ich mit einem Spaziergang um den Hoan-Kiem-See gestartet, bevor es ins Old Quarter ging für Frühstück und Kaffee. Danach hab ich die Altstadt erkundet und mir den Literaturtempel angeschaut, richtig schöne Architektur und ein ruhiger Kontrast zur trubeligen Stadt.

    Am Nachmittag kam dann meine Uni-Freundin Greta an. Wir sind was essen gegangen und ein bisschen durch die Straßen spaziert.

    Den Abend hab ich bei ein paar Hanoi-Bieren in der Train Street verbracht und ihn schließlich in der Beer Street ausklingen lassen, zusammen mit drei Backpackerinnen, die ich schon am Vortag kennengelernt hatte.
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  • Ninh Binh

    4. September 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 33 °C

    Am Donnerstag ging es für mich auf eine Tagestour nach Ninh Binh, wo ich unter anderem den netten Japaner Masato kennengelernt habe. Unser erster Stopp war Hoa Lu, die erste Hauptstadt Vietnams. Danach machten wir eine schöne Bootsfahrt in Trang An durch Flüsse und Höhlen.

    Masato konnte Vietnamesisch, was super praktisch war: dadurch konnte ich mich viel besser mit den Locals verständigen und sogar ein paar Wörter lernen.

    Zum Abschluss der Tour ging es noch hoch zum Mua Cave Viewpoint, von wo aus man eine traumhafte Aussicht auf die Landschaft hatte.

    Insgesamt eine kleine, entspannte Tagestour, und ein toller Einstieg in die Szenerie Vietnams.
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  • Cát Bà

    5.–9. Sept. 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 32 °C

    Die nächsten vier Tage verbrachte ich auf der Insel Cát Bà, die direkt neben der Küstenstadt Hạ Long liegt. Für meinen ersten vollen Tag organisierte ich mir eine Bootstour. Es ging durch die unglaublich schöne Felsenlandschaft von Hạ Long weit hinaus bis zu einem Kajak-Spot. Von dort paddelte unsere Gruppe auf einer Rundtour vorbei an Felslandschaften, durch Höhlen bis hin zur sogenannten Monkey Island, auf der aber leider keine Monkeys zu sehen waren. Nach der Kajakfahrt ging’s mit dem Boot weiter zu einer traumhaften Stelle, von der aus wir zu einem kleinen, abgelegenen Strand schwimmen konnten. Das war richtig toll! Als letzten Stopp besuchten wir noch ein kleines schwimmendes Fischerdorf, in dem wir die Fische arme Fische betrachten durften und ein bisschen über die lokale Fischerei erfuhren. Die Tour dauerte den ganzen Tag und war wunderschön.

    Am zweiten Tag mietete ich mir auf eigene Faust einen Roller, um die Insel zu erkunden. Es gibt nur eine Hauptstraße, was das Ganze überraschend einfach machte. Entlang der Strecke gab es verschiedene spannende Spots, wie die Hospital Cave aus dem Vietnamkrieg, Tropfsteinhöhlen sowie den Nationalpark, den ich mit etwas Anstrengung bestieg. Es lohnte sich aber sehr wegen der einzigartigen Aussicht. Während meiner Roller-Tour lernte ich ein junges Paar aus Potsdam kennen, mit denen ich mich sofort super verstand. Abends gingen wir gemeinsam essen, spielten auf ihrer Hotel-Dachterrasse ein paar Runden Billard und warteten auf die Mondfinsternis. Insgesamt war der Tag bisher mein absolutes Highlight der Reise, vor allem wegen des Rollerfahrens.

    Der dritte Tag war ein Pausentag. Danach geht’s zurück nach Hanoi und in wenigen Tagen weiter in die Berge nach Sapa.
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  • Sapa - Trekkingtour

    11.–14. Sept. 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 20 °C

    In Sapa bin ich leicht erkältet angekommen und habe die ersten zwei Tage ganz entspannt in Cafés verbracht oder bin mit dem Roller losgezogen, um Wasserfälle und Aussichtspunkte in der Umgebung zu erkunden. Die Stadt selbst wirkt ein bisschen wie eine Mischung aus Bergdorf und Touri-Hotspot: trubelig, bunt und gleichzeitig gemütlich, umgeben von den grünen Bergen.

    Am dritten Tag ging es dann endlich los mit meinem eigentlichen Vorhaben, einem zweitägigen Trekking durch die Reisfelder. Zu meinem Glück schloss ich mich einer Gruppe von neun netten Architekturstudenten aus Deutschland an.

    Der erste Wandertag dauerte ungefähr sechs Stunden bis zu unserer Homestay-Unterkunft, geführt von unserer Guide Dinh. Gerade der erste Tag war richtig abenteuerlich und beinhaltete matschige Wege, Abhänge, viele kleine Ausrutscher aber das ganze war mehr unterhaltend und lustig als schlimm. Dazu kamen wunderschöne ausblicke auf endlose Reisfeldern und Berge.

    Im Homestay angekommen, trafen wir noch auf andere Gruppen mit denen wir uns gut verstanden. Am Abend gab’s dann ein großes gemeinsames Essen. Danach erzählte Dinh eine sehr bewegende Geschichte aus ihrer Vergangenheit und der Abend wurde überraschend mit Karaoke, Tanzen und guter Laune beendet.

    Am zweiten Tag ging es dann auf die Rücktour, diesmal etwa vier Stunden mit Pausen und Essen zwischendurch. Insgesamt war es ein weiteres riesen Highlight und eine tolle Erfahrung für mich.
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  • Von Nord nach Süd

    20.–26. Sept. 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach meiner tollen Zeit in Sapa wollte ich weiter Richtung Süden reisen. Dafür nahm ich zwei Nachtbusse mit einer Zwischenübernachtung in Ninh Binh. Dort habe ich es leider etwas mit dem Alkohol übertrieben und mir dadurch Magenprobleme zugezogen.

    Mein erster besonderer Stopp war Phong Nha. Der Ort ist vor allem für seine spektakulären Höhlen bekannt, darunter die größte Höhle der Welt, die über 5 Kilometer lang ist und ihren eigenen Dschungel und Fluss beherbergt. Da ich die ersten drei Tage noch mit Magenproblemen kämpfte und zudem in einem Party-Hostel gelandet war, konnte ich erst später eine Höhle besuchen. Diese war zwar beeindruckend, aber ich hatte schnell das Gefühl: „Hat man eine Höhle gesehen, kennt man sie alle.“ Die wirklich großen Höhlen kosteten leider auch um so größeres Geld. Nach vier eher ruhigeren Tagen ging es für mich weiter.

    Mein nächstes Ziel war Huế, die ehemalige kaiserliche Hauptstadt Vietnams, besonders bekannt für die Kaiserliche Zitadelle (UNESCO-Weltkulturerbe), die mit ihren Palästen, Tempeln und Toranlagen sehr eindrucksvoll ist. An meinem ersten Tag dort besuchte ich die große Zitadelle, bestaunte die Architektur und die historischen Überreste, und sah mir außerdem einige Tempel an. Zufällig traf ich unterwegs wieder die Gruppe Architekten, die ich schon zuvor kennengelernt hatte, und verbrachte mit ihnen den Abend auf dem großen Markt.

    Am nächsten Tag kam dann auch Greta in Huế an, mit der ich die weitere Reise verbringe. Gemeinsam besuchten wir noch weitere schöne Tempelanlagen, schlenderten durch Vintageläden und probierten leckeres vietnamesisches Essen.
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  • Hoi an und Paradise Beach

    23.–28. Sept. 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 31 °C

    Unser nächster großer Stopp war Hội An. Die Stadt ist berühmt für ihre Schneidereien, unzählige bunte Laternen und ihre historische Altstadt. Natürlich ist Hội An inzwischen auch sehr touristisch, aber trotzdem hat die Stadt einen besonderen flair.

    Wir kamen abends an, spazierten direkt durch die Altstadt und über den Nachtmarkt, bevor wir schließlich in der Barstraße landeten. Dort tranken wir ein paar Biere, hörten Musik und genossen die Stimmung. Am nächsten Tag nahmen wir an einem meditativen Laternenworkshop teil. Den restlichen Tag verbrachten wir entspannt am Strand, der nur wenige Kilometer von der Altstadt entfernt liegt.

    An unserem letzten Tag in Hội An machten wir mit einigen Hostel-Mitbewohnern einen Ausflug zu den Marble Mountains, einer Tempelanlage auf mehreren Kalksteinfelsen ganz in der Nähe von Da Nang. Den Abend ließen wir dann noch einmal gemütlich in der Altstadt ausklingen.

    Um nach Đà Lạt zu kommen, planten wir einen Zwischenstopp am Paradise Beach bei Quy Nhơn. Eigentlich war nur eine Nacht gedacht, weil der Ort aber wirklich wunderschön war, blieben wir gleich drei Tage. Hier lernten wir nette Leute kennen, spielten unzählige Runden Billard und schwammen im mal angenehm und mal super welligem Meer.

    Morgen geht es dann weiter nach in die Stadt Đà Lạt.
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  • Weiter nach Ho-Chi-Minh-Stadt

    1.–3. Okt. 2025 in Vietnam ⋅ 🌩️ 28 °C

    Nach vielen Stunden Busfahrt und ein paar Tagen, an denen wir leider etwas erkältet waren, erreichten wir schließlich unser Ziel im Süden: Ho-Chi-Minh-Stadt (früher Saigon genannt). Die größte Stadt Vietnams liegt am Saigon-Fluss und ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes.

    Da wir nur zwei Nächte dort verbrachten, blieb uns nur ein voller Tag, um die Stadt zu erkunden. Wir schlenderten durch die schönen Straßen unseres Distrikts, stöberten in kleinen Läden und genossen das lebendige Treiben. Am Abend war ich dann allein unterwegs und konnte noch einmal die beeindruckenden Anblicke der leuchtenden Stadt und des Kanals genießen. Jetzt sollte es mit dem Flugzeug zurück Richtung Hanoi und rein in die bestehende Taifun Season im Norden.
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    Ende der Reise
    8. Oktober 2025