• 14. Tag: Ein tierisches Abenteuer

    October 11 in Tanzania ⛅ 24 °C

    Obwohl heute erneut frühes Aufstehen angesagt war, war die Vorfreude auf den zweiten Tag unseres Safari-Abenteuers riesig. Schon kurz nach Sonnenaufgang machten wir uns auf den Weg von Karatu aus in Richtung Ngorongoro-Krater, einem vor Millionen von Jahren entstandenen und später eingestürzten Vulkankegel. In diesem riesigen Naturparadies leben auf einer Fläche von rund 26.000 Hektar zahlreiche Säugetiere – von friedlichen Pflanzenfressern bis hin zu beeindruckenden Raubtieren.
    Bereits die morgendliche Einfahrt in den Krater, dessen Rand auf etwa 2.300 Metern Höhe liegt und dessen Boden sich auf rund 1.700 Metern befindet, war spektakulär. Ein uriger Bergwald bedeckt die äußeren Hänge des Kraterrandes, der wie häufig auch heute in der Frühe noch in dichtem Nebel gehüllt war. Unten im Kraterkessel eröffnete sich uns eine faszinierende Tierwelt: Große Herden von Gnus, Zebras und Wasserbüffeln grasten in der weiten Steppe. Auch Elefanten, Gazellen und Warzenschweine sowie zahlreiche Vogelarten konnten wir beobachten. Besonders aufregend waren die Begegnungen mit den äußerst seltenen Spitzmaulnashörnern, die wir aus relativ geringer Entfernung entdecken konnten. Spätestens da war klar: Das frühe Aufstehen hatte sich mehr als gelohnt!
    Damit gingen zwei unglaublich aufregende und erlebnisreiche Safari-Tage zu Ende. Die Begegnungen mit den wilden Tieren und die beeindruckenden Landschaften im Tarangire-Nationalpark sowie im Ngorongoro-Krater werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
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