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Projektfahrt Tansania 2026

Besuch des Gymnasiums Helene-Lange-Schule Hannover an ihrer Partnerschule Msitu wa Tembo Secondary School Hannover Read more
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    15. Tag: Mit Freunden Natur erleben

    Yesterday in Tanzania ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach der später Rückkehr von der Safari am gestrigen Abend konnten wir heute Morgen erst einmal ausschlafen und die vielen aufregenden Erlebnisse der vergangenen Tage auf uns wirken lassen.
    Nach dem Mittagessen in Fukeni zog es uns erneut hinaus in die Natur. Gemeinsam mit unseren Freund:innen von der Msitu besuchten wir das „Rau Forest Reserve“, ein geschütztes Waldgebiet am Stadtrand von Moshi. Unter der Führung unseres Guides Cleophas erfuhren wir viel Wissenswertes über die besondere Tier- und Pflanzenwelt des Waldes. Besonders aufregend war die Begegnung mit Mantelaffen, die hoch oben in den Bäumen durch das Geäst turnten.
    Ein weiteres Highlight war ein beeindruckender Tekbaum der Art „Milicia excelsa“. Es handelt sich um das größte Exemplar in ganz Ostafrika. Mit einer Höhe von rund 51 Metern überragt dieses über 200 Jahre alte Gewächs die anderen Baumriesen seiner Umgebung. Der Legende nach darf sich jeder, der seinen Stamm umarmt und dabei die Augen schließt, etwas wünschen. Natürlich ließen auch wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen: Wer weiß, vielleicht steckt in diesem alten Glauben ja tatsächlich ein kleines Fünkchen Wahrheit…
    Begeistert von der uns umgebenden Natur durchquerten wir mit unseren tansanischen Freud:innen das Waldgebiet, an dessen Rand sich ausgedehnte Reisfelder erstrecken. Als sich die Strahlen der untergehenden Sonne in der Wasseroberfläche spiegelten, bot sich unseren Augen ein wunderschönes Naturschauspiel.
    Voller neuer Eindrücke traten wir schließlich den Heimweg an. So dürfen die letzten Tage unserer Reise gerne weitergehen!
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  • 14. Tag: Ein tierisches Abenteuer

    October 11 in Tanzania ⋅ ⛅ 24 °C

    Obwohl heute erneut frühes Aufstehen angesagt war, war die Vorfreude auf den zweiten Tag unseres Safari-Abenteuers riesig. Schon kurz nach Sonnenaufgang machten wir uns auf den Weg von Karatu aus in Richtung Ngorongoro-Krater, einem vor Millionen von Jahren entstandenen und später eingestürzten Vulkankegel. In diesem riesigen Naturparadies leben auf einer Fläche von rund 26.000 Hektar zahlreiche Säugetiere – von friedlichen Pflanzenfressern bis hin zu beeindruckenden Raubtieren.
    Bereits die morgendliche Einfahrt in den Krater, dessen Rand auf etwa 2.300 Metern Höhe liegt und dessen Boden sich auf rund 1.700 Metern befindet, war spektakulär. Ein uriger Bergwald bedeckt die äußeren Hänge des Kraterrandes, der wie häufig auch heute in der Frühe noch in dichtem Nebel gehüllt war. Unten im Kraterkessel eröffnete sich uns eine faszinierende Tierwelt: Große Herden von Gnus, Zebras und Wasserbüffeln grasten in der weiten Steppe. Auch Elefanten, Gazellen und Warzenschweine sowie zahlreiche Vogelarten konnten wir beobachten. Besonders aufregend waren die Begegnungen mit den äußerst seltenen Spitzmaulnashörnern, die wir aus relativ geringer Entfernung entdecken konnten. Spätestens da war klar: Das frühe Aufstehen hatte sich mehr als gelohnt!
    Damit gingen zwei unglaublich aufregende und erlebnisreiche Safari-Tage zu Ende. Die Begegnungen mit den wilden Tieren und die beeindruckenden Landschaften im Tarangire-Nationalpark sowie im Ngorongoro-Krater werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
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  • 13. Tag: Heia Safari!

    October 10 in Tanzania ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute Morgen klingelten die Wecker in Fukeni bereits gegen 5 Uhr in der Frühe, denn endlich startete unser großes zweitägiges Safari-Abenteuer! Unser erstes Ziel war der Tarangire-Nationalpark, der für seine uralten, majestätischen Baobabbäume und seine große Population afrikanischer Elefanten bekannt ist. Durch den Park fließt der Tarangire-Fluss, der das ganze Jahr über Wasser führt und damit einen wichtigen Lebensraum für die beeindruckenden Dickhäuter bietet.
    Neben Elefanten konnten wir auch zahlreiche andere Tiere der Savanne beobachten: riesige Herden von Gnus, Zebras und Wasserbüffeln, Strauße sowie verschiedene Antilopenarten. Ein ganz besonderes Erlebnis war die Begegnung mit einem Rudel Löwinnen, das gerade ein Gnu erlegt hatte. Die Löwinnen stritten sich lautstark um ihre Beute – ein beeindruckendes Naturschauspiel, das selbst auf einer Safari alles andere als alltäglich ist!
    Morgen geht unser Abenteuer weiter: Von Karatu, wo unser Hotel liegt, fahren wir zum Ngorongoro-Krater. Wir sind gespannt, welche Tiere und unvergesslichen Eindrücke uns dort erwarten!
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  • 13. Tag: Kochen hält Leib und Freunde zusammen

    October 9 in Tanzania ⋅ ☁️ 27 °C

    In diesem Jahr sind die Abschlussprüfungen in Tansania kurzfristig um einige Wochen vorverlegt worden. Hintergrund sind die erwarteten Auswirkungen des Wetterphänomens El Niño, das ab Ende November heftige Unwetter mit starken Regenfällen und Überschwemmungen mit sich bringen soll. Dadurch sind auch unsere Reisepläne durcheinander gewirbelt worden, sodass wir heute nicht an die Msitu fahren konnten.
    Dafür bekamen wir in Fukeni besonderen Besuch: Gloria, die Schulleiterin der Msitu, und Neema, die den German Club betreut, kamen zu uns, um gemeinsam mit unserer Gruppe eine typisch tansanische Mahlzeit zuzubereiten. Auch unsere Köchin Carolin war mit dabei, uns in die Geheimnisse der Küche Tansanias einzuführen. Auf dem Speiseplan standen eine traditionelle Suppe sowie Gemüse aus Kochbananen, geschmortes Fleisch und leckere Reiskuchen. Gemeinsam wurde geschnippelt, gerührt und abgeschmeckt bis sich das Ergebnis nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen konnte!
    Neben diesem Kochereignis blieb auch ausreichend Zeit, uns auf ein besonderes Highlight unserer Reise vorzubereiten: Morgen beginnt unsere zweitägige Safari durch den Tarangire- und den Ngorongoro-Nationalpark. Wir freuen uns schon riesig auf wilde Tiere, beeindruckende Landschaften und viele neue Eindrücke!
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  • 12. Tag: Auf den Spuren der Chagga

    October 8 in Tanzania ⋅ ☁️ 24 °C

    Die Region rund um den Kilimandscharo ist die traditionelle Heimat der Volksgruppe der Chagga. Für uns war das ein guter Grund, uns einmal näher mit ihrer reichen Geschichte und Kultur auseinanderzusetzen.
    Die erste Station unseres heutigen Tagesausflugs führte uns zum Kinukamori-Wasserfall am Südosthang des Kilimandscharo. Der Wasserfall liegt idyllisch inmitten des Regenwaldes und spielt zugleich in der Kultur und Mythologie der Chagga eine besondere Rolle. Wie unser Guide Edward berichtete, hatten Wasserfälle in früheren Zeiten eine wichtige Bedeutung bei Opfer- und Bestattungsritualen.
    Ein weiterer bedeutender Ort der Chagga-Geschichte lag nicht weit vom Kinukamori-Wasserfall entfernt: die alten Chagga-Höhlen. Im 18. Jahrhundert wurden diese von Menschenhand als weitverzweigtes unterirdisches Höhlensystem in das Vulkangestein gegraben. Sie boten den Familien der Chagga Schutz bei kriegerischen Auseinandersetzungen mit verfeindeten Volksgruppen wie den Massai und dienten später auch als Zufluchtsort vor den deutschen Kolonialtruppen.
    Ausgerüstet mit Taschenlampen wagten wir uns in das dunkle Höhlensystem. Je tiefer wir in die engen labyrinthischen Gänge vordrangen, desto eindrucksvoller konnten wir uns vorstellen, wie Menschen hier einst gelebt und Schutz gesucht hatten. Als dann auch noch eine Fledermaus im Schnellflug an uns vorbeihuschte, war das Abenteuer am heutigen Tag perfekt.
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  • Heute war Daumendrücken angesagt: Die Schüler:innen der Msitu aus Form 2 und Form 4 (vergleichbar mit der 8. und 10. Klasse in Deutschland) traten zu ihren landesweiten Abschlussprüfungen an. Deshalb konnten wir nicht an unsere Partnerschule fahren, um die Projektarbeit fortzusetzen. Als am Morgen zudem Regen einsetzte, mussten wir unsere Pläne spontan ändern: Statt zum Materuni-Wasserfall ging es nach Moshi, wo wir den Tag gemeinsam verbrachten.
    Unser erster Halt war das Union Café, ein traditionelles Kaffeehaus mit eigener Rösterei, die bereits seit 1938 besteht und als Genossenschaft organisiert ist. Hier werden ausschließlich Kaffeebohnen aus der Kilimandscharo-Region verarbeitet, die von Kleinbauern aus der Umgebung angebaut werden.
    Nachdem wir uns ausreichend gestärkt hatten, stürzten wir uns ins geschäftige Treiben der Innenstadt. Durch die wuseligen Einkaufsstraßen und die kleinen Gassen schlenderten wir von Geschäft zu Geschäft. Wie wir schnell lernten, gehört in Tansania beim Einkaufen das Handeln einfach dazu – ganz anders, als wir es aus Deutschland gewohnt sind. Mit etwas Verhandlungsgeschick konnten wir das eine oder andere Souvenir ergattern. Und natürlich können sich auch unsere Familien und Freunde zuhause über das eine oder andere kleine Geschenk freuen.
    So wurde aus einer spontanen Planänderung ein abwechslungsreicher Ausflug. Hoffentlich haben wir unseren Freund:innen an der Msitu heute unsere Daumen kräftig genug gedrückt!
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  • 10. Tag: Mit Teamarbeit zum Erfolg

    October 6 in Tanzania ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute stand an der Msitu die Herstellung fester Seifen in Kleingruppen auf dem Programm. Am Morgen wurden wir an der Msitu bereis freudig von Godfrey von SIDO und den Schüler:innen des German Clubs erwartet.
    Die theoretischen Grundlagen der Seifenherstellung waren in den vergangenen Tagen gelegt; nun ging es an die praktische Umsetzung. In Kleingruppen waren zunächst unsere Rechenkünste gefragt: Je nach verwendeter Ölmenge mussten die Mengen der einzelnen Zutaten genau berechnet und angepasst werden. Dann konnte es endlich losgehen: abwiegen, mischen, rühren – und natürlich durften auch Farbe und Duft nicht fehlen. So entstanden ganz unterschiedliche Seifen, jede einzelne mit ihrer eigenen Farbe und ihrem eigenen Duft.
    Mit besonderem Stolz erfüllten uns auch die pinken Seifen vom vergangenen Workshoptag, die nun ausgehärtet waren und richtig gut aussahen. Damit rückte eine neue Frage in den Mittelpunkt: Wie soll unser fertiges Produkt eigentlich verpackt werden? Schließlich soll die Seife nicht nur gut funktionieren und angenehm duften, sondern später auch beim Verkauf durch die Schüler:innenfirma ansprechend präsentiert werden.
    Unser Projekt geht also in die nächste Runde: Von der Herstellung Schritt für Schritt zum eigenen Produkt. Wir sind gespannt, welche Ideen unsere gemeinsame Arbeit noch hervorbringen wird!
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  • 9. Tag: Der Geschmack des Kaffees

    October 5 in Tanzania ⋅ ⛅ 27 °C

    Bei unserem gestrigen Besuch in seiner Kirchengemeinde hatte uns Pastor Emmanuel eingeladen, ihn und seine Familie zu Hause zu besuchen, um mehr über die traditionelle Verarbeitung von Kaffeebohnen zu erfahren. Dieser Einladung sind wir heute sehr gerne gefolgt.
    Emmanuel lebt mit seiner Frau Elisabeth, ihrem gemeinsamen Sohn und der Großmutter auf einem kleinen Bauernhof, nur etwa 15 Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt. Nach einer herzlichen Begrüßung führte er uns über den Hof und zeigte uns die verschiedenen Nutztiere. Neben Kühen, Hühnern und Schweinen werden dort auch Ziegen und Kaninchen gehalten. Ihren Lebensunterhalt verdient die Familie außerdem mit dem Anbau und Verkauf von Früchten wie Bananen, Papayas und Mangos. Besonders spannend war für uns, dass auf der Plantage auch lecker duftende Vanille wächst.
    Anschließend durften wir selbst aktiv werden: Gemeinsam mit Emmanuel rösteten wir den am Vortag geernteten Kaffee auf traditionelle Weise über offenem Feuer. Im letzten Schritt der Verarbeitung wurden die gerösteten Bohnen in Mörsern von Hand gemahlen.
    Nach getaner Arbeit genossen wir den frisch aufgebrühten Kaffee sowie duftenden Tee aus Zitronengras und Vanille. Für eine besondere Überraschung sorgten wir mit selbst vorbereitetem Waffelteig, den wir gemeinsam mit unseren tansanischen Gastgeber:innen backten und anschließend genießen konnten.
    Ein herzlicher und genussvoller Tag, der uns nicht nur den Geschmack, sondern auch die Bedeutung des Kaffees für das Leben der Menschen in dieser Region näherbrachte.
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  • 8. Tag: Ein Sonntag am Kilimandscharo

    October 4 in Tanzania ⋅ ☀️ 25 °C

    Religion spielt in Tansania eine wichtige Rolle. Für viele Christinnen und Christen gehört der Gottesdienst am Sonntag selbstverständlich zum Leben dazu. Auch wir wollten diese Erfahrung nicht missen und waren heute mit unserem langjährigen Freund Pastor Emmanuel verabredet, um gemeinsam den Gottesdienst in seiner Kirchengemeinde in Mboreny zu besuchen.
    Schon beim Betreten des Kirchengeländes, etwa eine Stunde von Fukeni entfernt, wurden wir von den fröhlichen und festlichen Gesängen des Chores empfangen. Auch die offizielle Begrüßung durch Emmanuel und seine Gemeinde fiel ausgesprochen herzlich aus. Als kleines Dankeschön trugen Enana, Jette und Simon das Lied „Mary Did You Know“ vor und wurden dafür mit begeistertem Applaus belohnt.
    Eine besondere Tradition im Anschluss an einen Gottesdienst in Tansania ist die Versteigerung von landwirtschaftlichen Produkten. Die Einnahmen tragen - anstelle von Kirchensteuern - zur Finanzierung der Gemeindearbeit bei. Auch wir beteiligten uns und ersteigerten leckere Bananen, Zuckerrohr und eine typisch tansanische Salatvariante.
    Anschließend führte uns Pastor Emmanuel zu einem Kaffeebauern in seiner Gemeinde. Die Gegend rund um Machame ist für ihre Kaffeeplantagen bekannt. Auf dem Feld erfuhren wir, wie die Kaffeepflanzen angebaut und die Bohnen geerntet werden. Danach bekamen wir einen Einblick in die weitere Verarbeitung der Kaffeefrüchte – von der Trocknung bis zur Röstung.
    Besonders freuen wir uns darauf, morgen bei Emmanuel und seiner Familie zu Gast zu sein und dabei noch mehr über die traditionelle Verarbeitung des Kaffees zu erfahren.
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  • 7. Tag: Auszeit in der Oase

    October 3 in Tanzania ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach den intensiven Tagen der Projektarbeit an der Msitu stand heute eine willkommene Abwechslung auf unserem Programm: Gemeinsam mit unseren tansanischen Freund:innen machten wir uns auf den Weg zu den Kikulewa Hotsprings. Diese zählen zweifelsohne zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen im Norden Tansanias. Mitten in einer ansonsten eher trockenen und kargen Landschaft eröffnet sich plötzlich eine grüne Oase: Aus einer natürlichen Quelle sprudelt kristallklares, angenehm warmes Wasser, das zum Schwimmen und Tauchen einlädt.
    Gemeinsam mit unseren Partnerschüler:innen der Msitu genossen wir die Zeit in dieser besonderen Umgebung in vollen Zügen. Ein besonderer Zeitvertreib waren dabei die kunstvollen Sprünge ins erfrischende Nass. Einige unserer tansanischen Freund:innen erhielten zudem einen Schwimmkurs. Für viele von Ihnen gibt es im Alltag keine Gelegenheiten, schwimmen zu erlernen. Umso größer war die Freude, mit Schwimmreifen erste Erfahrungen im Wasser zu sammeln und gemeinsam zu lachen.
    Mit vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen und neuen Eindrücken kehrten wir am Abend zurück nach Fukeni.
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  • 6. Tag: Von der Theorie zur Praxis

    October 2 in Tanzania ⋅ ☁️ 22 °C

    Nachdem wir gestern die theoretischen Grundlagen der Seifenherstellung erarbeitet haben, wurde es heute praktisch: Gemeinsam mit unseren tansanischen Freund:innen und unter der fachkundigen Anleitung von Mr. Goodwill von der Organisation SIDO aus Moshi stellten wir unsere ersten eigenen Seifenprodukte her.
    Zu Beginn unseres Workshoptages erfuhren wir zunächst mehr über Heilpflanzen und Kräuter aus Tansania und darüber, wie ihre natürlichen Wirkstoffe für die Herstellung medizinischer Seifen eingesetzt werden können. So helfen die ätherischen Öle des Niembaumes, der auch auf dem Schulgelände der Msitu wächst, gegen Entzündungen der Haut und Juckreiz. Anschließend ging es an die praktische Arbeit: Insgesamt stellten wir drei verschiedene Seifen her: eine feste Seife mit Kräuterzusatz, eine feste Seife ohne Kräuter sowie eine Flüssigseife. Dazu wurde zunächst die vorbereitete Natronlauge mit verschiedenen Ölen und weiteren Zutaten wie Glycerin und Natriumsilikat vermischt. Nach und nach entstand dabei ein zähflüssiger Seifenleim, den wir anschließend in Formen gossen. Nun heißt es allerdings erst einmal Geduld haben: Die Seifen müssen einige Wochen aushärten und reifen. Erst danach werden wir unsere ersten selbst hergestellten Seifen tatsächlich in den Händen halten können. Umso größer ist schon jetzt die Vorfreude auf das Ergebnis!
    Nach der Arbeit im Workshop blieb noch ausreichend Zeit, das Schulleben an der Msitu besser kennenzulernen. Besonders eindrucksvoll waren für uns die rhythmischen Gesänge der Schüler:innen während einer selbstorganisierten christlichen Andacht. Jeden Freitag treffen sich Schüler:innen dafür an der Schule. Es war ein besonderer Einblick in den Schulalltag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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  • 5. Tag: Clean & Green - Start des Seifenprojekts

    October 1 in Tanzania ⋅ ☁️ 31 °C

    Unser zweiter Tag an der Msitu stand ganz im Zeichen unseres diesjährigen Projekts zur Entwicklung und Herstellung umweltschonender Seifenprodukte. Dafür bekamen wir fachkundige Unterstützung: Zu Gast an der Msitu war ein Spezialist für Seifenproduktion der tansanischen Organisation SIDO, die Menschen in Tansania bei der Gründung eigener kleiner Unternehmen unterstützt. Unter seiner fachkundigen Anleitung tauchten wir gemeinsam mit unseren tansanischen Freund:innen in die Welt der Seifenherstellung ein.
    In einem ersten Schritt lernten wir die theoretischen Grundlagen der Seifenherstellung kennen. So erfuhren wir zum Beispiel, welchen Einfluss verschiedene Öle auf die Konsistenz und Qualität der Seifen haben. Anschließend wurde es praktisch: Aus Natriumhydroxid und destilliertem Wasser stellten wir die für die Seifenherstellung speziell benötigte Natronlauge her. Dabei ist wichtig, sorgfältig zu arbeiten, denn beim Mischen der beiden Stoffe entsteht eine alkalische Lösung, die ätzend ist.
    Mit diesen ersten Grundkenntnissen wird es morgen richtig spannend: Wir werden die vorbereitete Lauge nutzen, um unsere ersten eigenen Seifen herzustellen. Wir sind neugierig auf das Ergebnis und berichten, wie es weitergeht!
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  • 4. Tag: Wiedersehen in Msitu wa Tembo

    September 30 in Tanzania ⋅ ☀️ 32 °C

    Endlich war es heute soweit: Ein erstes Mal besuchten wir im Rahmen unserer diesjährigen Projektfahrt unsere Partnerschule, die Msitu wa Tembo Secondary School. Herzlich wurden wir vor Ort von unseren Partnerschüler:innen und Kolleg:innen Willkommen geheißen.
    Besonders freundschaftlich fiel das Wiedersehen mit den tansanischen Schüler:innen aus, die erst vor wenigen Wochen bei uns zu Besuch in Hannover waren: Whitness, Fatuma, Elia, Abdul und Elia. Die Wiedersehensfreude sorgte gleich zu Beginn für eine vertraute Atmosphäre, die durch gemeinsame Spiele zusätzlich aufgelockert wurde.
    Anschließend machten wir uns auf zu einem Besuch des traditionellen Massai Markts in Msitu wa Tembo. Die nomadisch lebenden Massai aus der Umgebung treffen sich hier einmal wöchentlich, um einzukaufen, zu handeln oder einfach nur miteinander ins Gespräch zu kommen. Hier erwartete uns eine ganz besondere Überraschung: Wir durften die Eltern unserer tansanischen Gastschüler:innen kennenlernen. Es war der passende Zeitpunkt diesen persönlichen Moment in gemeinsamen Gruppenfotos festzuhalten.
    Zum Abschluss unseres ersten Tages an der Msitu wurden wir noch zu einem festlichen Mittagessen eingeladen. Ein weiteres Zeichen der Herzlichkeit und Gastfreundschaft unserer tansanischen Freund:innen.
    Ein großes Dankeschön an die Schulgemeinschaft der Msitu für diesen großartigen Empfang. Wir freuen uns schon sehr auf den morgigen Tag, wenn wir mit unserer gemeinsamen Projektarbeit zur Herstellung nachhaltiger Seifenprodukte beginnen werden.
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  • 3. Tag: Kein Tag wie der andere

    September 29 in Tanzania ⋅ ⛅ 25 °C

    Bereits der heutige Morgen begann mit einem besonderen Highlight: Hatte sich der Kilimandscharo gestern noch hinter einer Wolkendecke versteckt, zeigte der Berg heute erstmals seinen schneebedeckten Gipfel.
    Nach dem gemeinsamen Frühstück stand dann ein Ausflug ins nahegelegene Moshi auf dem Programm. Die Stadt, am Fuße des Kilimandscharo gelegen, ist das pulsierende Zentrum der Region. Lebhaft und bunt ging es auf dem Alten Markt, der ersten Station unseres Ausflugs, zu. Die Einheimischen erhalten hier alles für den täglichen Bedarf: duftende Gewürze, frisches Gemüse und allerhand Nützliches. Wir selbst deckten uns mit leckeren Früchten wie Papaya und Ananas sowie mit Avocados ein. Anschließend ging es weiter durch das belebte Zentrum Moshis mit seinen unzähligen Geschäften und Straßenhändlern, die ihre Waren zum Verkauf anboten.
    Ein Kontrastprogramm zum städtischen Trubel bot anschließend das „Jackfruit Restaurant“. Im ruhigen Garten der Lokalität konnten wir die Seele baumeln lassen und uns bei Speisen und Getränken stärken.
    Zurück in Fukeni wurden wir zu unser aller Überraschung von einer Schar Kinder herzlich in Empfang genommen. Mit gemeinsamen Tanz, Musik und Lachen klang der Nachmittag aus.
    Morgen beginnt dann endlich unsere Projektarbeit an der Msitu. Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit unseren tansanischen Freund:innen.
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  • 2. Tag: Entdeckungstour in Fukeni

    September 28 in Tanzania ⋅ ☁️ 25 °C

    Trotz der späten Anreise am gestrigen Abend, war heute Morgen von Müdigkeit kaum etwas zu spüren: Das geschäftige Treiben in Fukeni weckte unsere Neugier und so entstand die Idee, die nähere Umgebung unserer Unterkunft auf einer Wanderung genauer zu erkunden. Es war der Beginn einer aufregenden Entdeckungstour.
    Begleitet wurde unsere Wandergruppe von Kindern der benachbarten Grundschule, deren Fröhlichkeit und Lachen uns alle ansteckte. Auch die Natur löste Begeisterung aus: Am Rande des Kilimandscharo-Regenwaldes erstreckte sich eine atemberaubende Landschaft. Wohin die Augen schauten, gab es sattes Grün, eine üppige Vegetation und eine faszinierende Tierwelt zu entdecken. Selbst eine Straße riesiger Waldameisen sorgte für beeindruckendes Staunen.
    Nachmittags machten wir noch einen kurzen Abstecher ins Union Café nach Moshi. Eine ausführlichere Erkundung der Stadt steht morgen auf unserem Programm. In Anbetracht der heutigen Begegnungen und Erlebnisse blicken wir voller Vorfreude auf den morgigen Tag!
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  • 1. Tag: Unser Abenteuer beginnt

    September 27 in Tanzania ⋅ ⛅ 30 °C

    Endlich war es heute soweit: Mit großer Vorfreude brachen wir am Morgen zu unserer Projektfahrt nach Tansania auf. Vom Flughafen Hannover starteten wir mit dem Flugzeug zunächst in Richtung Istanbul, von wo es nach kurzem Aufenthalt weiter zum Kilimandscharo Airport ging. Herzlich nahmen uns dort unsere Freunde aus Msitu wa Tembo in Empfang. Auch Hasani, der uns in den kommenden Wochen als Busfahrer begleiten wird, freute sich riesig über unsere Ankunft.
    Auf der Busfahrt zu unserer Unterkunft in Fukeni schnupperten wir erstmals tansanische Luft und bestaunten den hellstrahlenden Sternenhimmel im südlichen Afrika. Wir sind sehr gespannt und freuen uns, was die nächsten Tage bereit halten werden. Wir halten euch auf dem Laufenden!
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    Trip start
    September 27, 2026