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Aserbaidschan 2026

En 35-dags äventyr från v d L Läs mer
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  • Ausflug nach Gori

    11 oktober, Georgien ⋅ 🌬 22 °C

    Heute nen Ausflug nach Gori - dem Geburtsort von Stalin. Daher gibt es hier natürlich einen Stalinplatz, eine Stalinstrasse und ein Stalinmuseum. Aber auch eine Festung und einige schöne Kirchen. Mit dem Zug geht's hin. 08:15 ab Tibilisi Hbf. Der Bahnhof in Tibilisi ist schon für sich ein Erlebnis. Man kommt unten in ein Gewusel von Geschäften, wobei um 08:00 auch noch viele geschlossen haben. Im 1. Stock genau das Gleiche. Dann die ersten Hinweisschilder wo es zum Ticketoffice geht, zweiter Stock. Da sieht es dann schon nach Bahnhof aus . Ich zum ersten freien Schalter, aber die Dame wollte natürlich meine Wartenummer sehen. Zurück, Nummer ziehen. Nummer 15. Nummer 15 wurde sofort aufgerufen, war ja halt keiner vor mir und ich landete wieder genau bei der netten Dame von eben 😉 Sie musste mir leider businessclas verkaufen, der Zug war voll. Somit kostete die Fahrt etwa 12€ - im Vergleich zu den 17Cent schon ne Menge. 😉 Zurück geht's dann später mit dem Minibus für gut zwei Euro. Die Züge fahren nur Morgens und später am Abend.
    In Gori habe ich dann zum Frühstück endlich Khachapuri mit Ei., nachdem ich tagelang vergeblich gesucht habe.
    Ich bin dann erst hoch zur Festung und im Anschluss zum Stalin Museum. Schon durchaus ein Besuch Wert. Seinen Eisenbahnwagen konnte man allerdings nur von außen anschauen. Sein Geburtshaus ebenso. Um das Haus zu schützen hat mein prunkvollen Gebäude drüber gebaut. Alles zu Ehren Stalins. Der Krieg gegen Georgien wurde im Museum übrigens auch thematisiert, in einem kleinen Nebenzimmer etwa 3 Meter mit Bildern.
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  • Asureti - Elisabethtal

    10 oktober, Georgien ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute Ausflug mit Giorgio und Giorgio. Schön das ich die beiden nach drei Jahren wiedertreffen konnte. Statt Tibilisi weiter zu erkunden schlagen die beiden vor eine Fahrt nach Asureti zu machen. Wie schon in Göygöl, ist das ein von Schwabendeutschen gegründeter Ort. Die Hauptstraße wurde auch wieder von Stalinstrasse in Schwabenstrasse umbenannt. Ich treffe die beiden in der Nähe meines Hostels. Dann geht es mit dem Bus zu Giorgio damit wir mit seinem Auto fahren können. Doch der gute Golf - Baujahr 1992 hat leider einen Platten. Also erstmal Reifenwechsel und kurz in die Werkstatt. Aber dann ging's auch schon los. Etwa eine Stunde ging die Fahrt. Einen Teil der Strecke kam mir bekannt vor, bin ich vor drei Jahren entlang geradelt. Der Ort besteht im Grunde nur aus der Schwabenstrasse mit alten Fachwerkhäusern, von denen die meisten sehr marode sind. Die Kirche ist allerdings gerade restauriert, sehr schlicht, aber schön. Wir waren dann noch auf dem Friedhof ehe wir dann abends noch zünftig im Biergarten 'Bahnhof Station' auch im Asureti deutsch und georgisch gegessen haben. Ich hatte eine georgische Bohnensuppe. Die beiden hatten Rippchen und Schnitzel. Der Biergarten war noch im Oktoberfest Style dekoriert und sehr gut besucht. Ich konnte da noch mit einer Deutschlehrerin aus Georgien sprechen, die mit ihrer Klasse als Projekt der Deutschen Auswanderer bearbeitet. Mit dabei eine Referandarin aus Essen, die ein dreimonatigen Praktikum im Götheinstitut macht. Toller Ausflug mit den beiden und tolle Lokation.Läs mer

  • Tibilisi

    9 oktober, Georgien ⋅ ⛅ 20 °C

    Am Freitag erreiche ich bereits Tibilisi. Noch fast eine Woche Zeit bis zum Rückflug. Zeit um Giorgio und Giorgio wiederzusehen aber auch Aurélien noch mal zu treffen. Außerdem muss der Transport zum Flughafen inkl. Fahrradbox organisiert werden. Tagesausflüge sind aber auch drin. Vieles kommt mir hier sehr bekannt vor. Es gibt aber auch noch viel Neues zu entdecken. Bei der Zugfahrt von Rustavi hilft mir Aleksander aus der Ukraine. Am "Bahnsteig" kamen wir ins Gespräch und auch während der Fahrt. Spannende Ansichten zum Krieg und seinem Leben. Die Fahrt hat unglaubliche 17Cent gekostet .Läs mer

  • Rustavi

    8 oktober, Georgien ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach langer steinreicher Piste ging esauf den letzten 10-15km bis Rustavi fast nur noch durch Industriegebiet. Wie schön war es doch noch in den Bergen.
    Rustavi ist ein alter sehr soviettisch geprägter Ort. Zu Stalins Zeiten war hier das größte Stahlwerk des Kaukasus. Die Stadt ist aber tatsächlich nicht so hässlich wie befürchtet. Viele Parks und Grünflächen und viele der alten Häuser im alten Teil der Stadt sind relativ gut in Schuss. Ich gerate hier auf dem zentralen Platz direkt in Filmaufnahmen hinein. Es waren viele Soldaten und Komparsen inkl. kaputter Fahrzeuge vorhanden. Wirkte alles sehr echt. Und zuerst dachte ich wirklich, hier wäre ne Demo im Gange und auf die Demonstranten wurde geschossen.Läs mer

  • Kloster Dawit Garedscha

    8 oktober, Georgien ⋅ ☀️ 21 °C

    Bis zum Kloster hat mir einiges an Höhenmeter abverlangt. Aber es hat sich gelohnt. Die Landschaft hier ist super schön. Das Kloster liegt im letzten Eck vor der Aserbaidschanischen Grenze. Völlig abgelegen. Es sind auch jetzt wieder Mönche hier im Kloster aktiv, Daher sind auch nicht alle Räume zugänglich. Es ist das älteste Kloster Georgiens, aus dem 6. Jahrhundert. Ich treffe hier auch drei Deutsche, die sich das Kloster anschauen. Von hier geht es dann weiter nach Rustavi, über ca 20km grobe Schotterpiste.Läs mer

  • Mein Chateau für eine Nacht

    7 oktober, Georgien ⋅ ☁️ 18 °C

    Mein Häuschen im Grünen.
    Nach zwei Nächten km Zelt und zwei Nächten zwar im Haus, aber ohne Dusche, wollte ich eigentlich gerne im Guesthouse oder in einem Hotel übernachten. Aber dieses nette Häuschen hat mich so angelacht, da musste ich einfach anhalten. Bis zum nächsten Ort wären es auch noch sehr anstrengende 20km gewesen. Die Hütte dient vermutlich Grenzwachen , später hab ich noch eine davon näher an der Grenze gesehen. Der Ausblick von hier war super, etwa auf 750m Höhe mit weitem Blick ins Tal. Erst mal etwas durchgefegt und dann hab ich es mir gemütlich gemacht. Essen hatte ich genug dabei. Nur Strom gab's keinen und meine Powerbank war auch restlos leer. Die Ruhe dort oben war toll , kein Hundegebell, ab und zu mal ein Fahrzeug auf der Strasse. Bis zum Dunkelwerden konnte ich viel lesen 😉Läs mer

  • Besuch bei Gocha

    6 oktober, Georgien ⋅ ☁️ 21 °C

    Auf dem Weg gestern zu Gocha wurde ich noch aufgehalten. An der Strasse rannte ein Mann den ich dann mit dem Fahrrad überholt hatte. Dabei hatte ich ihn noch witzig gegrüßt. Kurz darauf hielt er mit einem Auto vor mir. Prompt war ich eingeladen. Er war auf dem Weg zum Kumpel - Ramazi - der heute Geburtstag feiert. Also wurde ich gleich zur Geburtstagsparty eingeladen. Dazu ein extra footprint.
    Bei Gocha bin ich dann mit immer noch etwas Brummschädel gegen 13:00 Uhr angekommen. Die Überraschung war total gelungen. Er drückte mich zur Begrüßung so fest, wäre ja fast erstickt. Die Fotos mit Erinnerungen aus 2023 waren auch ein super Geschenk. Daruf musste natürlich getrunken werden. Ich konnte mich aber bis in den Abend hinein einigermaßen zurückhalten. Ganz ohne Anstoßen ging es nicht, aber es war gerade noch erträglich. Wir sind dann noch Einkaufen gegangen und ein wenig durchs Dorf gegangen. Überall erzählte er die Geschichte, wie er mich 2023 kennengelernt hatte. Abends gab es dann noch Räucherfisch und Käse mit nem Bier was im Laden abgekauft wurde. Ich bin dann relativ früh, so gegen 21:00Uhr ins Bett. War auch vom Vortag noch ziemlich müde.
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  • Wasserfall Lagodechi

    4 oktober, Georgien ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach etwas unruhiger Nacht , viel Regen und dazu noch ein knurrender Hund mitten in der Nacht vorm Zelt steht heute eine Wanderung zum Wasserfall an. Zwei Stunden geht es rauf und auch zwei Stunden wieder runter. Meine Schuhe sind nicht ideal aber es ging. Das letzte Drittel des Weges war halt schon an einigen Stellen rutschig durch den Regen. Ist aber alles gutgegangen und der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt.Läs mer

  • Lagodechi

    3 oktober, Georgien ⋅ 🌧 16 °C

    Kurz noch gefrühstückt in Balakən und dann ab bis zur Grenze. Die Grenzkontrolle verlief recht entspannt. Es gab tatsächlich ein Gittertor and der Grenze welches jeweils geöffnet wurde, wenn Fahrzeuge durchfahren durften. Insgesamt war aber wenig los. Vielleicht etwa 10 wartende LKW. Aber eine Reisegruppe aus Korea, die als Fußgänger rübergingen und auf georgischen Seite wieder mit einem Bus abgeholt wurden. Da durfte ich mich dann leider mit anstellen. Das Fahrrad musste solange draußen warten. Bei der Einreisekontrolle wurden dann noch meine Satteltaschen durchleuchtet (wie am Flughafen) und dann ging es auch schon weiter. Insgesamt durfte ich min. 6 mal meinen Pass vorzeigen. 😉 Der nächste Ort ist dann Lagodechi. Hier habe ich nen schönen überdachten Platz zum Zelten gefunden und bleibe zwei Nächte. In der ersten Nacht regnet es auch noch sehr stark, am Sonntag wird es dann wieder schön. Gut für die Wanderung zum Wasserfall. Neben mir stehen zwei Russen mit einem riesigen Wohnmobil und am zweiten Abend gesellen sich noch Günther und seine Frau aus München dazu. Es gab lecker Rotwein am Abend. In der zweiten Nacht hab ich dann auch viel besser geschlafen 😉Läs mer

  • Balakən

    2 oktober, Azerbajdzjan ⋅ ☁️ 21 °C

    Kurz vor der Grenze. Morgen geht's nach Georgien. Heute war ein verregneter Tag. Bin dennoch größtenteils vom Regen verschont geblieben. Mit kurzem Zwischenstopp in Zagatala, Döner und Kuchen , ging es zum letzten Ort vor der Grenze. Balakən hat eine schöne Moschee und natürlich die üblichen Denkmäler von Əliyev inkl. Park und zweispurige Strasse - aber sonst auch nicht wirklich viel. Ich komme in einem alten Hotel unter. Direkt mit Blick auf die Moschee und direkter Beschallung, wenn zum Gebet gerufen wird 😉. Abends gehe ich in einen Pub und bekomme dort ne leckere Suppe. Ich sitze noch einige Zeit mit ein paar jungen Soldaten zusammen, die am Kartenspielen sind. Die Regeln erschließen sich mir aber nicht.Läs mer

  • Qax und Ilisu

    1 oktober, Azerbajdzjan ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute Morgen hab ich noch zusammen mit Philipe (aus Belgien) und Veronique gefrühstückt. Dann ging es auf die 'nur' ca 35km bis Qax. Unterwegs stoppte plötzlich ein Wagen vor mir. Es waren nochmal Philipe und Veronique. Nochmal nette Verabschiedung und bon voyage. In der Gegend hier scheint es viele Haselnüsse zu geben. Ich sehe einige Erntemaschienen. Qax erreiche ich schon gegen 11:00 Uhr. Zeit genug um nach Ilisu hochzuladen. Es geht von etwa 450m auf ca 1.100m hoch. Anstrengend, aber je höher man kommt, desto schöner wird die Landschaft. Erst hatte ich ja überlegt oben zu Zelten. Da aber heute Nacht und Morgen Gewitter angekündigt ist, fahre ich doch sicherheitshalber wieder runter nach Qax und bleibe in dem Hostel. Das Hostel ist nicht gerade toll und dafür auch eigentlich zu teuer - 25Manat. Aber was sollst.
    Wenigstens trocken und ne warme Dusche. Qax selber hat nicht so viel zu bieten. Einzig eine alte Strasse, bei der die Häuser restauriert wurden. Und die üblichen Parks und Plätze - gesponsert by Präsident.
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  • Şəki - zweiter Tag

    30 september, Azerbajdzjan ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute ein ganz entspannter Tag. Morgens lecker Frühstück mit einem großen Kaffee. Direkt unten im Hostel ist ein Café. Danach die Stadt erkunden. Es gibt hier die alte Festung mit dem Königspalast, die Karavanserei, mehrere Moscheen, den Winterpalast und den Rest der Altstadt zu entdecken. Alles gut zu Fuß erreichbar, so daß Popo heute Pause hat. Nachmittags genehmigen ich mir eine Pause im Hostel. Abends gehe ich auf Empfehlung von Badr gestern Abend ins Qafqaz, einem Restaurant um die Ecke. Dort gibt es Piti. So etwas ähnliches wie eine dicke Suppe im Tonbecher serviert. Mit Fleisch, Bohnen und Kiecherbsen. Danach treffe ich mich nochmal mit Aurélien und Badr. Ist noch schöner Abend zusammen. Wir reden viel über mögliche Reiseziele und was die beiden noch so vor haben. Vielleicht kommt Aurélien ja noch mal in Glückstadt vorbei oder ich besuche ihn in der Bretagne. Im Hostel später sind noch die beiden Zimmergenossen zum Schwatzen aufgelegt. So das es denn doch noch später wird, ehe Schlafenszeit ist 😉Läs mer

  • Şəki

    29 september, Azerbajdzjan ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach dem Gewitter heute morgen wurde es dann gegen 11:00 wieder richtig schön. So kam mein Regenzeug wenigstens zum Einsatz. Auf dem Weg hat mich dann einmal ein Laster so richtig nass gemacht, das Wasser spritze bis ins Gesicht - volle Dusche.
    Unterwegs bin ich dann einmal rechts ab nach Oğuz rein, was aber auch gleich mal wieder 200 Höhenmeter bedeutete. Da wusste ich noch nicht, daß ich hinter Oğuz auch noch mal auf etwa 700m hoch musste. Alles in allem sehr anstrengende Abschnitte aber auch schöne Abfahrten. In Şəki selber ging es auch am Ende noch auf fast 700m hoch. Im Hostel angekommen, gab's ne kräftige Überraschung: Aurélien, den ich in Xinaliq kennengelernt hatte, saß hier. Er hatte ein bischen spekuliert, das ich vermutlich hier landen würde, war aber dennoch ein riesiger Zufall. Abends sind wir dann zusammen mit noch zwei anderen Freunden Essen gegangen. Tolle Ankunft in Şəki. Morgen bleibe ich noch nen Tag hier.
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  • Qəbələ

    28 september, Azerbajdzjan ⋅ 🌙 14 °C

    Zelten in Qabələ,
    Nachdem es den ganzen Tag bergauf ging, finde ich einen geeigneten Platz zum Zelten am Flussufer oberhalb von Qabələ, mittlerweile auf 1.075m Höhe. Vorher gab's noch ne Stärkung in einem m.E. überteuerten Restaurant. Endlich schaffe ich es auch mal wieder ein Lagerfeuer zu machen. Im Zelt höre ich das Rauschen des Flusses und die das Zirpen der Grillen. Morgens werde ich dann wach vom Donnergrollen. Ein Gewitter zieht auf. Also keinen Kaffee mehr kochen sondern lieber einpacken und im Ort noch Tee trinken. Das war auch die richtige Entscheidung, denn als ich eingepackt hatte wurde der Regen auch schon stärker. Also erstmal Pause in einer kleinen Çayxana. Eine Kanne Tee für einen Manat. Vor der Tür gab es noch frittierte Peraşki für ganze 40 Qəpik - mit roter Sausse , total lecker.Läs mer

  • Qabələ

    28 september, Azerbajdzjan ⋅ ☀️ 17 °C

    1.000m hoch 😉
    Mit leichter Steigung ging es den ganzen Tag gut voran. Die Orte auf der Strecke sind rar. Es gibt überall reichlich Supermärkte. Verdursten wird man hier nicht. Am Straßenrand sieht man so einiges, auch manchmal nicht so Schönes. Qabələ zieht sich dann sehr in die Länge das Tal rauf. Richtig sehenswert ist es aber nicht. Es gibt eine Seilbahn zu einem Aussichtspunkt auf dem Berg. Da es aber bereits spät ist und ich noch nen Schlafplatz brauchte, verzichte ich auf die Fahrt.Läs mer

  • Fisch essen

    27 september, Azerbajdzjan ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute ging es zum Stausee etwa 30km nördlich von Ganja. Dort ist ein Fischrestaurant und ich wollte den Ausflug mit Fisch essen kombinieren. Aber irgendwie entwickelte sich das Fisch essen etwas anders als gedacht. Auf dem Weg zunächst noch ein Stopp am Bahnhof und Ticket für morgen kaufen. Das ging relativ problemlos. Eine Beamtin konnte recht gut Englisch und unterstützte sehr. Heute wäre auch ein Zug gefahren, also nicht auf Google vertrauen. Vom Stadtrand Ganja bis zum Stausee ging es gut bergab, die Strassen waren ok - große Löcher sind immer da, muss man halt umfahren. Am See angekommen, war es noch recht früh - ca. 10:30. Nicht so die Zeit jetzt kräftig zu Mittag zu Essen. Es war auch noch nichts los. Alle waren dabei die Tische und das Essen vorzubereiten. Natürlich wurde ich zum Tee eingeladen. Zu dem Tee gab's dann noch frischen Granatapfel. Der Neffe vom Wirt konnte etwas Englisch und half beim übersetzen. Als nun der Wirt und seine Familie und seine Angestellten noch zusammen was essen wollten, bevor es voller wird, war ich wie selbstverständlich auch eingeladen. So bekam ich dort noch Wurst, Käse, Salat und wir saßen alle gemeinsam am Tisch. Fisch war jetzt erstmal kein Thema, war so schon gut gesättigt. Vor der Rückfahrt natürlich erst noch nen Tee, dann aber ging's zurück. Auf der Rückfahrt dann, winken mich zwei Hirten zu sich auf nen Tee. Sie lagen gemütlich unter Bäumen im Schatten, da konnte ich nicht nein sagen. Die beiden waren mit Thermoskanne Tee und Gebäck versorgt und teilten mit mir. Über Handy Übersetzung klappte auch die Verständigung. Bayran hieß der eine, und er erklärte mir das gleich noch das Essen kommt. Kurz darauf kamen drei weitere Männer und brachten frisch gegrillten Fisch - mit ganz viel Zwiebel. Dazu Brot und eine leckere rote Sauße, vermutlich aus einer säuerlichen Kirsche . So lässt es sich gut gehen und ich bekam doch noch den frischen Fisch 😉Läs mer

  • Göygöl - Helenendorf

    26 september, Azerbajdzjan ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute mal nen kleinen Ausflug, ohne Gepäck. Schönes Fahren, auch wenn es eine Stunde bergan geht. Ziel ist Göygöl, ehemals Helenendorf. Hierhin zog es 1819 schwäbische Familien, die hier neben anderen Orten im Kaukasusgebiet eine deutsche Kolonie bildeten. 1941 wurden dann alle Deutschen Kolonisten nach Tukmenistan oder tiefer in den Osten deportiert. Der Ort ist ganz schön. Viele Hinweise auf die deutsche Vergangenheit. In der Muskschule durfte ich kurz auch drinnen mal schauen. Man zeigte mir dann stolz einen alten deutschen Kachelofen. Die Kirche war leider geschlossen. Ein Museum konnte ich trotz Nachfrage nicht entdecken. Dennoch, der kleine Ausflug hat sich gelohnt.Läs mer

  • Wochenende in Ganja

    25 september, Azerbajdzjan ⋅ ☀️ 30 °C

    Hier bleibe ich ein paar Tage - mal etwas ausruhen und kein Fahrradfahren tut auch gut. Die erste Nacht hab ich etwas außerhalb vom Stadtzentrum in einem Hostel verbracht. Da das nicht so toll war, hab ich noch mal für die weiteren Nächte in ein zentralers Hostel gewechselt. Hier hab ich ein riesiges 5 Bett Zimmer für mich alleine und die Lage ist super. Ganja ist lange nicht so schön wie Baku hat aber durchaus viel zu bieten. Der alte Park Xan Baği, das Mausoleum, Ali und Nino sind auch zu finden, eine kleine Fußgängerzone, unheimlich viele Geschäfte, viel Leben in den Straßen. Wobei arm und reich hier sehr nah beieinander ist. Kaum 100m von der feinsten Lage verfallen die Häuser und Straßen. Ich bleibe bis Montag früh, da dann ein Zug fahren soll, der mich hoffentlich wieder ein Stück raus bringt und ich die Schnellstraße nicht wieder fahren muss 😉Läs mer

  • Ganja

    24 september, Azerbajdzjan ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute nach einem gemeinsamen Frühstück mit einem Aserbaidschaner und einem Kolumbianer im Hotel - die beide arbeite in Tərtər ging es auf die letzte Etappe bis Ganja. Mit Zwischenstopp in Naftalan, wo man in Öl baden kann. Naftalan ist voll mit Hotels und Kureinrichtungen. Aber um in Öl baden zu können müsste ich dort einchecken. Leider ging es auch nicht ein bißchen, Fuß rein, oder so. Auch das 'Krückenmuseum' entpuppte sich nur als Schaukasten in der Touriinfo. Die Krücken bzw. die Handstöcke wurden von Geheilten da gelassen, die nach dem Bad in Öl wieder besser gehen konnten. Weiter ging es dann über Göranboy. Dort saß ich in der Mittagssonne im Schatten und aß nen Jogurt. Ich muss da wohl bemitleidenswert ausgesehen haben. Eine Frau schenkte mir erst ein Brot und kurze Zeit später noch ne ganze Tüte voll mit Brot, Ayram und ner Coke.
    Wohl gestärkt ging es dann weiter. Leider bald auf einer Schnellstraße. Der Versuch sie zu umfahren führte nur zu nem erheblichen Umweg. Also leider wieder drauf. Nach kurzer Zeit stoppte ein Lieferwagen und sammelte mich ein. Ein Dank an Samir ;). Er brachte mich bis ins Stadtzentrum von Ganja. Hier werde ich jetzt erstmal ein paar Tage bleiben
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  • Tərtər

    23 september, Azerbajdzjan ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute nochmal ne lange Tour, dann schaffe ich es Morgen bis Ganja. Die Gegend verändert sich etwas. Mehr Landwirtschaft, viel Bewässerung, Ne Menge Verkäufer an der Strasse. Es gibt viel Kartoffeln, Melonen, Zwiebeln, Gurken, und auch sonst alles an Gemüse. Auf den letzten Kilometern heute sieht man schon die Berge. Dürften Ausläufer des kleinen Kaukasus sein. Habe wieder das klimatisierte Hotelzimmer dem Zelt vorgezogen 😉Läs mer

  • Bəhramtəpə

    22 september, Azerbajdzjan ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute ging es eine elendig lange Strecke - gute 70km - ohne große Abwechslung dahin. Gegen 08:00Uhr hoch, der nette Portier - glaube er hieß Ailisi- half mir noch mit dem Rad, kurz zum Einkaufen und noch ein Tee bevor es losgeht. Im Café komme ich gar nicht zum Bestellen sondern wurde gleich zum Tee am Nachbartisch eingeladen. Alle sind interessant, woher ich komme, wohin ich fahre, etc. Unterwegs an einer Tanke winken mich auch ein paar Jungs heran und wieder gibt es Tee. Der Ort Bəhramtəpə ist wirklich nicht schön, hier ist wiklich nichts los. Ich komme gegen 14:00Uhr in der prallen Hitze an. Es hat bestimmt 35Grad. Bis zur Iranischen Grenze sind es nur wenige Kilometer. Weiterfahren bei der Hitze schaffe ich nicht, statt dessen buche ich mich kurzerhand in einem Motel ein. Plötzlich Luxus pur. Tolles Zimmer mit moderner Klimaanlage. Alles sehr gut eingerichtet. Inkl. Smart-TV, so daß ich die Tagesschau auf YouTube schauen kann. Abends bekomme ich hier ne leckere Suppe. Ich deniere im Speisesaal 😉 Das Hotel dient sicherlich für Hochzeiten oder großen Feiern. Alles sehr großzügig angelegt. So unterschiedlich können die Quartiere sein. 😉Läs mer