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  • Day6

    Turku

    August 7, 2019 in Finland ⋅ 🌧 18 °C

    In dem Bed & Breakfast, in dem wir übernachtet haben, hatten wir die Möglichkeit, ein richtig gutes Frühstück zu genießen. Danach starteten wir auch gleich mit einer Erkundungstour durch Turku, der ältesten Stadt Finnlands. Zunächst gingen wir zu einem Kunstmuseum, dessen Gebäude auch sehr schön ist. Leider standen in dem Park mit Skulpturen daneben überall Absperrungen, da dort Rohre verlegt wurden oder ähnliches. Weiter ging es über einen Marktplatz (eher eine große Baustelle) Richtung Fluss und dann zum Dom von Turku. Dieser wurde 1300 zum Dom ernannt und ist die einzige mittelalterliche Kathedrale in Finnland und ein Nationalheiligtum des Landes. Von dort aus liefen wir über einen alten Marktplatz, vorbei am ältesten Restaurant Turkus und dem Brinkkala Haus, von dessen Balkon aus jedes Jahr der Weihnachtsfrieden ausgerufen wird. Am Fluss entlang passierten wir ein weiteres Museum und die Paavo Nurmi Statue (ein erfolgreicher finnischer Leichtathlet), von der eine zweite in Helsinki steht. Auf der anderen Flussseite sahen wir ein Apothekenmuseum in einem alten Haus und folgten dem Fluss weiter. Von hier hatten wir einen guten Blick auf die über 10 Restaurantschiffe und das Stadttheater. Dann überquerten wir den Fluss wieder über eine Brücke, deren Vorgänger in 2010 einknickte. Kurz darauf folgte die letzte Brücke in dieser Richtung, weshalb wir mit der lokalen Fähre (kostenlos) über den Fluss fuhren. Dort sieht man einen Hügel, auf dem bis 2007 ein Gefängnis war, wo jetzt aber Wohnmöglichkeiten geschaffen werden sollen. Zurück auf der Seite des Flusses kamen wir an einer alten Seilfabrik vorbei, in der sich heute das Konservatorium Turku und die Kunstakademie befinden. Auf dem Schornstein der Firma Turku Energia sind die Zahlen bis 55 der Fibonacci Sequenz angebracht, ein Kunstwerk. Kurz darauf folgt das Zentrum Marinumin mit Museumsschiffen und einer Skulptur einer riesigen (25 m langen) Margerite.
    Damit hatten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Turku schon abgehakt, die Burg hatten wir am Tag vorher ja schon gesehen. Auf dem Rückweg zum Bed & Breakfast, wo unser Gepäck noch lag, machten wir einen Abstecher beim Supermarkt. Vor allem hier bemerkt man, dass Finnisch eine total verrückte Sprache ist, die nicht nur komplett anders von eigentlich allen anderen Sprachen ist, sondern auch verdammt schwer auszusprechen. Mit unseren Rucksäcken liefen wir dann weiter zum Busbahnhof, der glücklicherweise fast direkt neben unserer Unterkunft war und warteten auf unseren Bus nach Jyväskylä. Nach 4:20 h kamen wir dann endlich dort an.
    Hier in Jyväskylä haben wir sogar ein Hotel gebucht, da es hier vergleichsweise günstig ist. Man kann hier sogar mit gutem Gewissen übernachten, da die Ökobilanz des Hotels sehr gut ist. Und es gibt kostenlos Tee und Kaffee und sogar Fahrräder zum Leihen.
    Wir haben dann noch die Stadt erkundet und einen Park mit Stadtkirche gefunden. Zudem sind wir auf einen Hügel mit Aussichtsturm gestiegen, von dem man einen super Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Seen hat. Auch das Skigebiet und die Skisprungschanze haben wir gesehen. Danach haben wir wieder im Supermarkt Abendessen gekauft und haben das im Hotel gegessen, wo wir dann noch Wäsche gewaschen haben.
    Als es dunkel wurde, sind wir noch einmal raus gegangen, da Jyväskylä die Stadt des Lichts ist. Viele Gebäude und andere Orte, wie zum Beispiel Brücken sind nachts beleuchtet. Von denen haben wir auch zwei gesehen und sind danach noch über den Uni-Campus gelaufen, Jyväskylä ist nämlich eine Studentenstadt.
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