• Tag 25 - Tbilissi

    20. juli, Georgien ⋅ ☀️ 32 °C

    Nur Hea-Jee:
    Kaum hatte Arnd gestern von unser mühsamen Reise berichtet, schrieb eine Freundin gleich einen Kommentar:
„Schon vom Lesen werde ich müde. Ich hoffe, ihr habt auch mal einen Tag, an dem ihr einfach nichts macht und euch ausruht.“
Ich denke, auch andere Freundinnen haben sich Sorgen um mich gemacht. Sorry!

    Als ich heute Morgen aufwachte, hatte ich ein bisschen Rückenschmerzen. Also habe ich die 108 Verbeugungen und die Meditation gemacht, die ich in den letzten Tagen ausgelassen hatte. Danach fühlte sich Körper und Geist wieder leicht und frei an, also beschlossen wir, einen kleinen Spaziergang zu machen.
    
Aber wie es so ist – eine neue Stadt zu entdecken heißt auch, in eine neue Welt und ihre Geschichte kennen zu lernen. Das ist immer spannend. Erst gegen 16 Uhr sind wir zurück zur Unterkunft gekommen. Vielleicht haben wir beide eine Art Erwachsenen-ADHS.

    Ich habe so viel über Tiflis zu erzählen. Es geht dabei nicht nur um das, was ich gesehen habe, sondern auch um das, was ich beobachtet, hinterfragt und für mich gedeutet habe. Deshalb fällt es mir nicht leicht, sie einfach so niederzuschreiben. Zum Glück bleiben wir noch ein paar Tage hier. Ich möchte noch mehr beobachten, verstehen und dann schreiben.

    Auf dem Rückweg haben wir leckeres Brot, Obst und Gemüse gekauft und unser Abendessen auf der Dachterrasse bei Sonnenuntergang genossen. Das ist das Schöne daran, in einem Airbnb zu wohnen und nicht im Hotel. Nach dem Essen haben wir die Wäsche aus der Waschmaschine geholt, gut ausgeschüttelt und oben auf der Terrasse zum Trocknen aufgehängt.
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