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- Gün 26
- 21 Temmuz 2025 Pazartesi
- ⛅ 33 °C
- Yükseklik: 731 m
GürcistanTiflis41°41’41” N 44°47’12” E
Tag 26 - Tbilissi
21 Temmuz, Gürcistan ⋅ ⛅ 33 °C
Nur Arnd:
Heute morgen ein Ausflug auf einen der Berge, die hier sehr nah an der Innenstadt liegen. Auf diesen Berg kommt man per Standseilbahn, zwei Wagen auf Schienen, die an einem gemeinsamen Seil hängen. Sie fahren immer gleichzeitig, der abwärts fahrende Wagen zieht den aufwärtsfahrenden hoch, so dass man nur den Gewichtsunterschied durch einen Motor ausgleichen muss. Die Talstation liegt ganz bei uns in der Nähe, so das wir zu Fuß hin laufen können.
Von oben hätte man eine tolle Aussicht, nur leider war es heute etwas dunstig, keine gute Voraussetzung für Fotos. Ansonsten gab es oben einen Vergnügungspark, aus dem Alter sind wir aber raus. Und den markanten Funkturm ganz aus Stahl, der mal einen neuen Anstrich gebrauchen könnte. Aber in dem Gebäude, in dem die Standseilbahn ankommt, gibt es ein Restaurant mit Terrasse direkt über der Stadt, und dort war es nicht sehr voll. Wir konnten also lange dort sitzen und die Aussicht genießen.
Ich werde mit dieser Stadt aber nicht warm. Sie hat enormes Potential zu einer wirklich schönen und lebenswerten Stadt. Leider hat sie sich aber einen Autoverkehr zugelegt, der fast alles ruiniert. Die großen Straßen mitten durch die Stadt sind breit und es gibt keine Fußgängerüberwege. Alle paar hundert Meter gibt es eine Unterführung, häßlich und in schlechtem Bauzustand. Alte Menschen oder Menschen mit Behinderung kommen da nicht rüber. Es wird schnell und aggressiv Auto gefahren. Das ist schon nicht schön.
Ich sehe aber noch einen anderen Zusammenhang, und wenn der stimmt, dann frustriert mich das richtig. Es gibt so viele schöne alte Häuser hier. Und in vielen Straßen auch wunderbare alte Bäume. Aber die meisten dieser Häuser sind nur noch Wracks, anders kann man das nicht bezeichnen. Klar, in der Sowjetzeit ist hier wie überall sonst alles verfallen, aber die liegt nun schon 35 Jahre zurück. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gab es hier zunächst eine tiefe Krise, aber auch die ist schon länger überwunden. Geld ist da, das sieht man auch an den Autos, die hier herumfahren. Es ist zwar nicht wie in München, mit all den Luxuskarossen, aber mit Bremerhaven kann sich der Autobestand in seiner Qualität messen. Ich vermute nun, dass die Kosten dieses Autobestands so hoch sind, dass für die Renovierung der Häuser einfach nichts mehr übrig bleibt. Das durchschnittliche Einkommen in Georgien liegt bei etwas über 500€, wie will man davon ein modernes Auto finanzieren und nebenbei noch sein Haus renovieren? Man sieht die Prioritäten, das Auto ist der Götze der Neuzeit und absolut heilig. Alles andere muss da eben zurückstehen.
Hinten gibt es bei den Fotos noch eine Miniserie über Hindernisse auf Bürgersteigen. Und ganz zum Schluss noch ein Foto das zeigt, dass Georgier auch heute noch durchaus schön bauen können.
Hea-Jee schläft schonOkumaya devam et





















GezginDanke Arndt, aus Eurer Reise wird ein spannendes Buch🎈
GezginThese photos are great!
Gezgin
Hi Arnd und Hea, falls Ihr Euch wundert, was die beiden Auspuffrohr links in der Mitte bedeuten. Die gehören nicht zu einem Luxusstrassenkreuzer.sondern sind Das Gebäude des modernen Konzertsaals wurde vom berühmten Architekten Massimiliano Fuksas entworfen. Das Gebäude besteht aus zwei zylindrischen Gebäuden,
GezginHallo Sepp! Danke für die Info, das wussten wir nicht. Das Gebäude hat aber einen Twist, kommt im nächsten Footprint.