Auf der Südwestseite der Bucht von Melbourne gab es auch noch ein paar Orte, die wir sehen wollten. Deshalb haben wir nach der Great Ocean Road noch einmal im Hotel in Geelong übernachtet und uns am nächsten Tag die Gegend angeschaut.
Geelong ist mit 180 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Viktoria und liegt am Südwestende der Bucht. Der Uferbereich ist eigentlich ganz schön. Nur die Seebrücke ist etwas merkwürdig. Während man sich an Nord- und Ostsee große Mühe mit den Seebrücken macht, um sie möglichst attraktiv zu machen, dient diese hier als Parkplatz. Sie ist auch sehr breit. Man konnte auch keine Menschen darauf sehen.
Uns hat es dann eher wieder ins Kunstmuseum gezogen, das für eine Stadt dieser Größe recht interessant war.
Dann sind wir aufgebrochen nach Portarlington. Dort endet eine Fähre aus Melbourne, die wohl Ausflügler hin und her bringen soll. Sie kommt am späten Vormittag hier an und fährt nachmittags wieder zurück. Was kann man hier machen? Wir haben zu Mittag Muscheln gegessen, die hier angebaut werden. Sie waren sehr lecker. Ansonsten kann man sich wohl noch an den Strand legen.
Nach dem Essen sind wir weiter gefahren nach Queenscliff. Dort ist die westliche Seite der Ausfahrt der Bucht von Melbourne. Das wird bewacht von einer militärischen Befestigungsanlage. Betreten strengstens verboten. Das ist hier die Südseite Australiens, gegen wen muss man sich da denn verteidigen?
Außerdem ist das ein Städchen mit viel historischer Bausubstanz, wo man mal ruhig durchschlendern kann. Wir sind aber immer in der Nebensaison unterwegs und da ist nicht viel los.Read more