Australian Open
January 29 in Australia ⋅ ☁️ 22 °C
Genau zur Zeit unseres Aufenthalts in Melbourne fanden hier die Australian Open statt und unser Schwiegersohn arbeitet in diesen Stadien. Für uns Tennisbanausen die Gelegenheit, mal hineinzuschnuppern.
Tickets für ein hochrangiges Spiel wollten wir uns aber doch nicht leisten, die sind nämlich extrem teuer. Die ganze Veranstaltung hat aber Volksfestcharakter und in die Spiele der ersten Runden kommt man umsonst, abgesehen vom allgemeinen Eintritt, den man zahlt, um aufs Gelände zu kommen.
In der ersten Zeit war es aber wohl extrem voll mit entsprechend langen Wartezeiten. Scott hat für uns einen guten Tag ausgesucht und die Tickets beschafft. Am späten Nachmittag ging es los. Die Vorrundenspiele waren schon weitgehend abgeschlossen, an dem Abend gab es das erste Viertelfinale. Aber es gab noch Spiele im Rollstuhltennis, was natürlich interessant klingt. Dass es sowas überhaupt gibt, hätte ich mir gar nicht vorstellen können.
Wir konnten mal einen Blick in eine der großen Arenen werfen, die gerade für das abendliche Viertelfinale vorbereitet wurde. Das Dach war zu, weil es kurz vorher geregnet hatte. Eigentlich finden die Australian Open im Freien statt, aber wenn es regnet, können sie die großen Stadien innerhalb von Minuten schließen!
Wir waren dann ein bisschen in der Kia-Arena, wo ein Rollstuhldoppel stattfand. Wir hatten auch schon ein Damen-Einzel sehen können. Das war weniger interessant, weil ein einzelner Rollstuhlfahrer eigentlich nicht die ganze Breite des Feldes abhdecken kann. Längere Ballwechsel haben wir dort nicht beobachten können. Beim Doppel war das aber anders, da gab es durchaus längere Ballwechsel.
Zur Vorbereitung hatte ich in der Wikipedia die Regeln nachgeschlagen, sonst hätte ich wohl nicht viel verstanden.
Ich konnte mal meine neue Kamera ausreizen. Die kann nämlich über 100 Bilder pro Sekunde und da hat man dann auch eines dabei, wo der Ball nach dem Aufschlag noch zu sehen ist, auch wenn die Rollstuhl-Herren ihn auf 120km/h beschleunigen. In der Ecke des Spielfelds steht eine Anzeige, die die Geschwindigkeit des Balles anzeigt.
Zum Schluss gab es draußen bei den Essensständen noch ein Abendessen. Hea-Jee und ich haben noch weiter die Stimmung genossen, während der Rest der Familie das Kind ins Bett bringen musste.Read more







