Phillip Island & Mornington Peninsula
January 26 in Australia ⋅ 🌬 25 °C
Wir konnten einen Tag später von Inverloch aus nach Hause fahren und haben den Tag für zwei Unternehmungen genutzt. Am Abend vorher sind wir zu der großen Touristenattraktion hier gefahren, der Pinguinparade. Am Heimreisetag sind wir noch etwas auf die Mornington Halbinsel gefahren. Das ist auf der Karte der östliche Streifen Land, der die Bucht von Melbourne umgibt. Dort hatten wir uns als Ziel einen Ausflugsberg ausgesucht, Arthurs Seat.
Die Pinguinparade ist ein großes durchorganisiertes Touristenereignis auf Phillip Island, einer Insel an der Südküste außerhalb der Bucht von Melbourne. Es ist die allabendliche Rückkehr der Pinguine zu ihren Küken. Man muss Tage vorher schon Tickets buchen, was Eva für uns gemacht hat. Wenn man dort ankommt, gibt es dort erstmal ein großes Gebäude, wo man viele Informationen bekommt, einkaufen und auch essen kann.
Dann, eine gewisse Zeit vor Sonnenungtergang wird der Ausgang zum Strand geöffnet und man strömt mit hunderten von anderen Besuchern zu den Beobachtungsplätzen, die wie an einer Freilichtbühne am Strand angeordnet sind.
Ordner sorgen dafür, dass alle Plätze belegt werden und später, dass niemand fotografiert. Das ist deshalb verboten, weil es manche (Smartphone-) Fotografen einfach nicht schaffen, ihren Blitz auszustellen und das kann dazu führen, dass die Pinguine umdrehen und wieder im Meer verschwinden. Als Ersatz gibt es eine Website, wo man sich Fotos herunterladen kann. Ich bin eigentlich für Fotografie mit sehr wenig Licht gut ausgerüstet, aber das hier wäre für mich zu dunkel gewesen. Insofern, schön dass man diese Fotos bekommt.
Ganz so viele Pinguine wie auf den Fotos hatten wir aber nicht. Die meisten Küken waren jetzt im Spätsommer wohl schon ausgewachsen.
Die Pinguine hier sind wohl die kleinste Art, die es gibt. Sie tauchen plötzlich einzeln aus dem Wasser auf und verstecken sich dann erstmal hinter irgendwas, was am Strand rumliegt. Dort warten sie auf andere. Wenn dann eine kleine Gruppe zusammengekommen ist, laufen sie alle zügig über den Strand und verschwinden im Gebüsch. Man geht dann später noch über hochgelegte Wege durch dieses Gebüsch und kann den einen oder anderen Pinguin nochmal von oben sehen, wie er nach seinem Küken sucht.
Am nächsten Tag auf der Heimfahrt haben wir einen Umweg gemacht, um den Berg Arthurs Seat zu besuchen, von dem aus man einen schönen Blick auf den südlichen Teil der Bucht von Melbourne hat. Leider waren für diesen Tag Temperaturen über 40°C angekündigt. Deshalb sind wir auch nicht sehr lang dort geblieben.
Man kann mit einer Seilbahn hinauffahren. Die war sicher von einem der üblichen Östereichischen oder Schweizer Unternehmen hergestellt. Sie fuhr aber so langsam, wie noch andere keine Seilbahn, die ich je gefahren bin. Sonst wäre man wahrscheinlich in unter 3 Minuten oben gewesen und hätte sich gefragt, warum das so teuer ist. So hat es 20 Minuten gedauert.
Oben gab es einen Rundweg mit Aussichtspunkten, von denen aus man die Bucht bis zum östlichen Endzipfel sehen konnte.Read more













