• 3mb3ontour
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Irland (über Edinburgh)

Am 07.05. startet der Roadtrip. Über Amsterdam fahren wir mit der Fähre nach Newcastle, rüber nach Cairnryan, um von dort nach Belfast überzusetzen. Wir werden uns auf den Norden konzentrieren. Von Rosslare geht’s am 05.06. zurück nach Dünkirchen. Read more
  • Ankunft in Dingle

    May 31 in Ireland ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute Früh haben wir gewaschen und sind dann nach Dingle gefahren. Eingecheckt sind wir für zwei Nächte im Bridge House. Nette Begrüßung auf einem zweckmäßigen, aber nicht schönem und vollständig dichtgepackten Stellplatz [gedacht für ca. 12 Camper - derzeit stehen hier 29 (!)] mitten in Dingle.

    Heute haben wir -regenfrei - einen kurzen Bummel durch die Stadt gemacht. Dieses Wochenende findet ein Chorfestival statt; da haben wir mal kurz reingehört. Ein Chor war echt fantastisch! Danach selbstverständlich zu Dick Mack‘s Pub. Während des leider längeren Nieselregens haben wir dann im Camper gechillt und sind um 19.00 ins Brigde Hause zum Essen gegangen. Die Live-Musik hatte gerade begonnen. Für meinen Geschmack hat der eine Musiker viel zu viel und vor allem viel zu schnell gesabbelt => so gut wie nichts verstanden, aber die englischsprachigen hatten an dem „Gesabbel“ ganz offensichtlich viel Spaß.
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  • Slea Head Drive

    June 1 in Ireland ⋅ 🌬 14 °C

    Diesen Teil des WAW sind wir bereits in 2024 gefahren, wollten ihn aber wiederholen.

    Als es aufhörte zu regen, sind wir aus Dingle los und mussten, weil der Slea Head Drive ansteigend ist, bemerken, dass die Wolken sehr niedrig hingen, so dass wir uns bald in den Wolken befanden; wir konnten die Klippen herunterschauen und unten das blaue/türkise Wasser sehen; die Sicht nach vorne war eingeschränkt. Kurz hinter den Beehieve Hut machten wir eine Frühstückspause in der Hoffnung, dass die Wolken höher steigen würden - sie taten es auch (ein wenig).

    Gleichwohl war Dunmore Head noch wolkenverhangen, sodass wir zum Dunquin Pier weiterfuhren. Selbstverständlich gingen wir den steilen Weg zur Anlagestelle der Fähre runter, verbunden mit der Frage, weshalb die Pier in diesem Bereich gebaut wurde, wo doch die Klippen hier deutlich höher sind, als in ca. 50-100 m Küstenlinie entfernt.

    Zurück auf der Klippe haben wir unsere Wanderung begonnen, denn wenn es trocken ist, muss man die Zeit nutzen. Wir wanderten am Klippenrand rauf und runter auf nassen Torfwege und haben eine Viezahl von Orchideen gesehen. Am Blasket Island Besucherzentrum sind wir zunächst vorbei bis zum verfallenden „Ryans daughter schoolhouse“. Auch hier fragten wir uns: Wozu mitten in der Pampa, nirgendwo in der Nähe die Spur von Häusern, eine Schule. Das Internet lieferte die Erklärung => Es wurde „von Hollywood“ extra für einen Film hier erbaut (aber nicht wieder zurückgebaut) und verfällt daher.

    Auf dem Rückweg haben wir im Besucherzentrum etwas getrunken und starteten dann zum Camper. Jetzt lag es nicht nur an den tiefhängenden Wolken, dass wir nass wurden. Die Jacken wurden zum Trocknen wieder ins Bad gehängt.

    Während der Weiterfahrt sahen wir - wie viele andere auch (vgl. Foto) - weiter unten den Clogher Beach, der natürlich zu einem kleinen Spaziergang einlud. Anschließend haben die in Sligo gekauften Falttöpfe die Bewährungsprobe gemeistert. Wir fuhren dann einen kurzen Weg zurück nach Dingle, denn Moni wollte noch ein wenig shoppen (Sweater für unsere Tochter und Jacke für sich). Mit Tüten bepackt kehrten wir in Dick Mack‘s Pub ein und blieben länger als ursprünglich gewollt, denn wir kamen mit einer aus New York angereisten Familie ins Gespräch und vergaßen ein wenig die Zeit.

    Nach einem leckeren Snack im Camper ging es dann zu Neligan‘s Pub, denn dort wurde „Set-Dance“ (die ursprüngliche Form des aus den USA bekannte Square-Dance) von einer Laiengruppe getanzt, die sich jeden Montag hier trifft. Die Gruppe besteht aus ca. 20-25 Personen im Alter zwischen 25-80, wobei durchaus sehr viele junge Leute mitmachten. Interessant war, das zwei junge Frauen die hier in Urlaub waren (aus unterschiedlichen Staaten der USA), ebenfalls mittanzten. Es war schon vorher zu erkennen, dass diese beiden ziemlich gut sind. Tatsächlich boten die beiden den Gästen eine Duo-Tanzeinlage mit diversen Solo-Parts. Faszinierend insoweit: Die gemeinsamen Parts waren, obwohl sich die Beiden nie zuvor gesehen hatten, absolut synchron. Ich hoffe, dass Video gefällt.
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  • Richtung Westen

    June 2 in Ireland ⋅ ☁️ 14 °C

    Der Betreiber unseres Parkplatzes/Stellplatzes hat uns zum Frühstück kostenfreiem mit Kaffe und leckeren frischen Donuts versorgt, so dass wir nach Ver- & Entsorgung gestärkt auf die Fahrt gehen können.

    Heute ist Fahrtag, denn am Freitag geht es in Rosslare auf die Fähre und irgendwie müssen wir dorthin. Am Donnerstag/ Freitag wollen wir im Bereich Wicklow Mountains bzw Glendalough noch - je nach Wettersituation - noch zwei kleinere Wanderungen machen.

    Quasi gleich nach Beginn haben wir diese unterbrochen. Denn natürlich haben wir am wunderschönen Inch Beach, der auch mit dem Auto befahrbar ist, eine Pause eingelegt.

    Danach ging es mit einem Einkaufstopp gemütlich Richtung Westen. Der Rock of Cashel steht zwar auf der „Liste“, war für uns aber kein „must see“. Gleichwohl als Tagesetappe nach ca 4,3 Std. durchaus geeignet. Wir haben uns auf dem CP von Old Brians Holiday Lodge für eine Nacht eingemietet und müssen diesen erst morgen um 12.00 verlassen; also Zeit genug, um den Rock morgen zu besichtigen.

    Bei schönem Wetter haben wir nach der langen Fahrt noch einen Spaziergang zur gegenüberliegenden Ruine des Hore Abbey gemacht und sind anschließend zum Rock hoch und durch den kleinen Ort auf den CP zurück.

    Am Camper haben wir Lachs gegrillt; dazu gab’s die entsprechende Dill-Sahnesauce mit Nudeln 😋.
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  • Die Wicklow-Mountains rufen

    June 3 in Ireland ⋅ 🌧 15 °C

    Wir waren nach einem leckeren Frühstück (Rührei mit Bacon) dann doch relativ früh oben am Rock of Cashel und buchten, das wir sonst nicht in die Kapelle gekommen wären, auch eine Führung.

    Der Guide hatte heute seine allererste Führung (nach der entsprechenden Ausbildung). Die fehlende Erfahrung merkte man leider. Er begann mit Erklärungen, bevor alle aus der Gruppe da waren, er sprach zu leise, erst recht bei dem starken und damit lautem Wind. Auch hat er, was gerade bei dem Wind ärgerlich war, nicht immer in Richtung Gästegruppe gesprochen.

    Bereits im 4. Jhd. stand hier eine Festung, um deren Besitz/Macht zwischen den Clans Tara und Cashel (= O’Brian) Streit bestand Irgendwann ging die Herrschaft an die O‘Brians. Im 11. Jhd. schenkten diese die Festung der Kirche. Es wurde eine Kapelle, die „Cormac’s Chapel“ errichtet und danach gab es Erweiterungen. Die Kathedrale wurde bis Mitte des 18. Jhd. genutzt.

    Nach der Besichtigung fuhren wir - teilweise über Autobahn (🙈) - zum „Sally Gap“. Die Stecke zum Gap hat uns schon 2024 fasziniert; so auch heute. Zwischendurch gab es kleine Fotostopps.

    Am Gap selbst standen Fahrzeuge mit Warnblinker und ein Krankenwagen. Auf die Frage, ob es auf der Strecke einen Unfall gäbe, gab es ein „Nein“. Wir fuhren weiter und die Fahrzeuge hinter uns her. Auf einmal hinter uns wildes Gehupe und wir fuhren links ran. Wir standen kaum, da fuhr ein Gruppe von Rennradlern in hohem Tempo an uns vorbei. Keine Absperrung - kein gar nichts.

    Wegen starken Regens mussten wir einige Zeit im Camper verweilen, bevor wir unsere geplante Wanderung, die witterungsbedingt deutlich kürzer war, in die Ballinastoe Woods antreten konnten. Von oben konnte man dann sogar die Irische See erkennen. Im Wald hörte man von dem heftigen Wind nur manchmal das knacken von Bäumen. Die Bäume waren extrem dicht gepflanzt und man hatte ganz offensichtlich bereits damals Platz für eine Weg gelassen, den heute durch die Sozialen Medien bekannten „Bretterweg“.

    Anschließend fanden wir in Glendalough einen Übernachtungsplatz direkt an dem kleinen Flüßchen. Gerne hätten wir in dem nahegelegenen Restaurant gegessen, aber eine Google-Bewertung von 2,6 hat uns davon abgehalten und wir blieben auch zum Essen im Camper. Irgendwelche Außenaktivitäten ließ das Wetter leider nicht zu.
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  • Glendalough und Rückfahrt

    June 4 in Ireland ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute Früh haben wir den ersten Regenschauer abgewartet und uns auf den Rundgang in Glendalough aufgemacht. Zu Beginn waren wir froh über die dicken Klamotten, während der kurzen Wnderung wurde eine Schicht ausgezogen und später wieder „volle Montur“.

    Auf jeden Fall lohnt die ca 5,5 km lange Wanderung mit dem Besuch des Wasserfalls. Wir haben uns aber auch an den kleinen Bächen „ausfotografiert“, zumal der Wasserfall zumindest nicht zu „Wow-Rufen“ inspirierte.

    Nach der Wanderung stärkten wir uns am
    Parkplatz bei St. Kevin‘s Kitchen mit dem vielgelobten Zitronenkucken bzw. -Muffins (und vorher lecker Pommes).

    Danach sind wir Richtung Wicklow gefahren, in der Hoffnung, dort irgendwo am Strand eine letzten Übernachtungsplatz zu finden. Leider alle Parkplätze mit „no overnight“, was selbstredend zu respektieren ist.

    Zwar haben wir an einem schönen Strand eine Rast gemacht. Während eines Guinness (16.00 Uhr war ja schon durch) haben wir der Brandung auf dem Kies - ich liebe das Geräusch - lauschen können. Wir haben gleichzeitig die Übernachtungslage gecheckt. Zwar kannten wir südlich von Wexford bereits einige schöne Stellen, aber nur auf Krampf, zumal die Wetterprognose für Morgen auch nicht so berauschend ist, noch eine Nacht hier zu bleiben, nur weil morgen Abend (22.30h) erst die Fähre geht? Auch nicht unser Ding; dafür war der Urlaub zu schön.

    Daher sind wir nach Rosslare durchgefahren und haben dank des bekannten guten Service von DFDS eine Umbuchung für heute Abend 22.00 Uhr vornehmen können. Und dann die Überraschung: Das Paar, welches wir am Horseshoe getroffen hatten, und das eigentlich gestern zurück wollte, trafen wir an der Fähre; sie wurden aufgrund des gestrigen Sturmes auf heute umgebucht.
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    Trip end
    June 6, 2026