Niko Wohlfarth

Joined March 2019
  • Day24

    Hoi An 09.09-14.09

    September 11 in Vietnam ⋅ ⛅ 34 °C

    Da Hoi An eine der entspannteren Phasen in diesem Urlaub ist, fassen wir die Woche in einem Post zusammen.

    Leider sind wir beide angeschlagen, weswegen wir oft lang geschlafen haben. Aber sobald wir wach waren, ging es nach dem leckeren Frühstück im Hotel in die Stadt. Wir schlenderten durch die verschiedenen Gassen, die mit lauter Marktständen vollgestellt waren. In der Markthalle gab es ziemlich leckere Sommerrollen und Cao Lau, ein traditionelles Gericht aus der Hoi An Gegend. Es ist eine Art Nudeln mit gegartem Schweinefleisch und Kräutern an einer Suppe und es schmeckt eigentlich echt gut.

    Ich habe mich total in die Stadt Hoi An verliebt. Überall gibt es Läden, die Lampions und Laternen verkaufen, oder auch Kleider und kleine Souvenirs. Der Ort ist gerahmt von Flüssen, die hier in das chinesische Meer münden. Hier kommt so ein richtiges Sommer-Sonne-Strand Flair auf. Auch wenn wir angeschlagen waren, hielt uns das natürlich nicht davon ab, an den Strand zu fahren. Hier war zum Glück nicht viel los und wir konnten die hohen Wellen fast alleine genießen. Es tat gut, die Seele baumeln zu lassen, während wir im Schatten eines Sonnenschirmes vor uns hindösten.

    Wir gingen oft mexikanisch Essen, da wir ein wenig Abwechslung zum asiatischen Essen brauchten und wir einen total guten und nicht teuren Mexikaner gefunden haben. Das war jedes Mal aufs Neue lecker. 😋

    Abends ist auf den Straßen viel los. Die Leute sind in den Restaurants oder auf dem Nachtmarkt unterwegs und überall sieht man Kinder, die als Drachen verkleidet durch die Läden hüpfen und einen Tanz aufführen. Musikalisch werden sie von großen Trommeln begleitet, die man auch schon von weiter weg sofort hört. Es ist lustig, das mit anzusehen. Man kann es sich ein wenig wie bei uns an Halloween vorstellen. Die Kinder gehen von Tür zur Tür und führen den Tanz auf, um dann eine kleine Spende in Form von Kleingeld oder Süßigkeiten zubekommen. Diese Festlichkeiten finden hier allerdings einmal im Monat statt. Und zwar hängt das alles mit dem Laternenfest am Tag des Vollmondes zusammen. Gerade hier in Hoi an wird das Laternen- oder auch Vollmondfest groß gefeiert. Uns war das gar nicht so bewusst, dass wir zu der Zeit in Hoi An sind. Zufällig kamen wir an dem Abend an den Fluss, wo alle in Booten saßen und ihre Laternen zu Wasser ließen. Es sah sehr, sehr schön aus, wie die Lichter auf dem Wasser so funkeln.

    Am letzten Abend beschloss Niko, sich hier einen Anzug schneidern zu lassen. Wir gingen also in einen der unzähligen Schneiderläden und Niko ließ sich beraten. Während er gemessen wurde, überlegte ich, ob ich vielleicht auch ein Kleid geschneidert haben möchte. Ich konnte mich aber so schnell nicht entscheiden, wenn ich eins wollen würde, was es für eins sein sollte und so ließ ich es lieber. Stattdessen entschloss ich mich dazu, mir einen Mantel für den Herbst schneidern zu lassen. So wurde auch ich gemessen und dann hieß es, wir sollen am nächsten Morgen wiederkommen. Wir hatten den Anzug und den Mantel in weniger als 24 Stunden in der Hand und sind sehr zufrieden. Die Leute hier arbeiten wie kleine Heinzelmännchen. Ziemlich flink und ordentlich. Ich war total beeindruckt. So sind wir mit ein bisschen mehr Handgepäck zum Flughafen gefahren, von wo aus es für uns nun weiter nach Ho Chi Minh Stadt, oder früher auch Saigon, geht.
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  • Day22

    Mehr Meer bitte!

    September 9 in Vietnam ⋅ 🌧 30 °C

    Heute geht es nach Hoi An. Ich freu mich schon die ganze Zeit, weil es endlich ans Meer geht und ich es kaum noch abwarten kann. Bis es zum Flughafen geht, haben wir die Zeit in der Stadt in einem kleinen süßen Café verbracht und Poke Bowls gegessen.. und dann ging es auch schon los! ✈️

    In dem Flieger saß vor uns ein kleiner Junge, der immer wieder zu uns lunste. Wir zogen ein paar Grimassen und spielten mit ihm.. so ging der Flug auch ziemlich schnell rum. In Da Nang angekommen, teilten wir uns ein Taxi mit 3 Studentinnen aus Deutschland, die wir spontan am Flughafen getroffen haben. Da wir spät abends ankamen, haben wir uns nur noch schnell den Schlafanzug angezogen und sind ins Bett gefallen.Read more

  • Day21

    Einmal noch Hanoi

    September 8 in Vietnam ⋅ ⛅ 34 °C

    Heute ist unser letzter Tag in Hanoi, denn morgen geht es weiter in den Süden.

    Da wir so viel von dem Ort schon gesehen haben, sind wir viel im Hostel gewesen, haben da den Pool genutzt und waren zwischendurch auf einem Markt und haben uns ein wenig umgeschaut. Auf dem Weg kamen wir an einem anderen „Markt“ vorbei. An den Ständen hier wurden ganz viele Spielzeuge von „Lego“ und „Barbie“ verkauft. Alles natürlich eine Fake Marke. Neben den ganzen Spielzeugständen, wurden auch ganz viele Laternen und Lampions verkauft. Denn bald war Vollmond und das wird hier in Vietnam mit dem Laternenfest groß gefeiert.

    Wir machten also einen entspannten Tag, da es mittags auch irgendwann anfing zu regnen, gingen wir wieder zurück ins Hostel. Abends gab es mexikanisch und zum Nachtisch ein interessante Eisspezialität aus Korea. Es waren Eisspäne aus Kokosmilcheis mit Obst oben drauf. Die Eisspäne sind sofort im Mund zerschmolzen. Es war sehr lecker.
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  • Day20

    Ha Giang: Letzter Tag und Rückfahrt

    September 7 in Vietnam ⋅ ⛅ 33 °C

    Da sich der letzte Tag wie die anderen beiden gestaltet hat, einfach ein paar Bilder. Heute bin ich (Suse) am Ende die letzten 20Km gefahren. Der Weg ging nur noch am Fluss entlang, auf einer ziemlichen guten und flachen Straße, von daher war es kein Problem, diese Strecke zu fahren.

    Für den Rückweg haben wir diesmal den bequemeren Schlafbus genommen, der dann auch um 23 Uhr, statt um 4 Uhr angekommen ist und wesentlich mehr Platz hatte.Read more

  • Day19

    They see us rolling, they hatin'

    September 6 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Guten Morgen. Heute sind wir den zweiten Tag mit dem Roller unterwegs.
    Wir beschlossen, den Loop etwas kleiner zu fahren, damit wir am letzten Tag nicht 7 Stunden Roller fahren müssen. Wir machten uns fertig und los ging es.

    Ähnlich wie gestern, ging es durch schöne Landschaften. Diesmal ging es erstmal etwas mehr bergauf und die Landschaft war felsiger und bergiger. Es hatte ein wenig was von den deutschen Wäldern oder Österreich an manchen Stellen.

    Unser erster Stopp zum Frühstücken war oben an einem Berg, mit einer netten Aussicht. Hier hielten wir nicht allzu lang und machten uns wieder auf den Weg. Unser nächstes Ziel war die Stadt Dong Van, da es von dort aus wieder nach Yen Minh ging, wo wir nochmal übernachten wollen. Die Strecke nach Dong Van zog sich ziemlich und unsere Popos taten irgendwann ziemlich doll weh. Zwischendurch wechselten wir dann mal die Fahrer. Also bin ich gefahren. Es war ganz schön wackelig mit noch einer Person und einem großen Rucksack hinten drauf zu fahren, aber es ging. Nur die Riesen LKWS die hier überall um die Ecke kamen, ließen mich doch immer wieder anhalten. Einmal bin ich ziemlich knapp an einem Graben vorbei gefahren, aber alles hat geklappt 😅 Nach 6Km und als der Weg wieder steiler und kurviger wurde, ließ ich lieber wieder Niko fahren.

    Wir kamen an einem Haus vorbei, wo wir eine Kleinigkeit getrunken haben und mit zu Hause geskyped haben. Der Ausblick war einfach traumhaft schön. Unter uns schlängelt sich ein Fluss lang, bis nach China und die Sonne strahlte fleckenweise auf die umliegenden Berge. Wir waren so gut wie fast ganz oben. Und wenn man durch Berge und um Ecken gucken könnte, dann hätten wir bis nach China gucken können. Wir stoppten immer wieder auf dem Weg nach Yen Minh, da wir den Ausblick in Ruhe genießen wollten. Auf einmal schrie eine Frau nach uns. Irgendwas auf vietnamesisch und deutete auf unseren Roller. Leider verstanden wir sie nicht und ich schaute, aber mit unserem Roller war alles okay. Dann schmiss sie Steine nach dem Roller. Wir dachten uns, was ist denn jetzt los. Da wir sie immer noch nicht verstanden, kam sie runter und deutete darauf, dass das Vorderrad leicht auf einem, mitten auf der Straße ausgelegten Tuch steht. Das hatten wir nicht gesehen. Das Tuch wurde wohl gerade gewaschen und lag jetzt zum Trocknen auf der Straße. Das konnten wir wirklich nicht ahnen. Wir entschuldigten uns, da es uns sehr leid tat und machten uns schnell auf den Weg, bevor wir noch ein Stein hinterhergeworfen bekamen.

    Zurück in Yen Minh viel es uns schwer etwas leckeres zu Essen zu finden, sodass wir lediglich im Supermarkt ein paar Sachen kauften, die wir im Hotel aßen. Wir machten nicht mehr viel, da wir so schmerzen hatten, dass liegen unsere einzige Option war.
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  • Day18

    Die Alpen Vietnams

    September 5 in Vietnam ⋅ ☀️ 34 °C

    Um 4 Uhr Nachts haben auch wir es endlich geschafft und sind ganz fertig in Ha Giang angekommen. Die Fahrt war echt nicht die tollste und bequemste, die ich hier in Asien erlebt habe. Eines von den bereits wartenden Taxen brachte uns zu unserem Hostel.
    Hier konnten wir nochmal ein paar Stündchen schlafen, bevor unser Motorrad Trip los ging. Nachdem wir so grob besprochen hatten, wie wir den Loop in der Ha Giang Gegend fahren wollten, frühstückten wir erstmal. Wir sprachen mit der Frau an der Rezeption, welchen Roller wir uns am besten ausleihen sollten. Sie riet uns zu einem Halbautomatischen, da es doch ziemlich bergauf und bergab ging. Nach ein paar Probe Runden, hieß es dann Gepäck aufladen und los geht’s. Einer vom Hostel fuhr gemeinsam mit uns und noch einem weiteren „Biker“ erstmal zur Tankstelle und führte uns durch die Stadt, bis wir an den Anfang des Loops kamen. Von hier aus machten wir uns alleine auf den Weg. Dieser führte durch eine wunderschöne Landschaft entlang eines Flusses und grünen Wiesen. Der Weg schlängelte sich in Kurven über die Berge hoch und runter. Nicht jeder Teil der Straße war so gut, wie an Anfang. Hier und da bestand die Straße aus mehr Schlaglöchern, als aus Beton. Aber Niko meisterte die Strecke sehr gut. Wir hielten immer am Wegesrand, damit Niko die Landschaft auch genießen konnte. Unser erster Stopp war oben an einem Berg. Von hier hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Gegend. Nach einem Eiskaffee/Kakao ging es auch schon weiter bis Dong Van. Hier machten wir eine größere Mittagspause.

    Unser Etappenziel war heute Yen Minh und wir hatten noch ca. 2 Stunden vor uns. Wir kommen also voraussichtlich gegen 5/6 Uhr an. Gut gestärkt schwangen wir uns wieder auf unser Motorrad und fuhren fröhlich weiter. Auf unserem Weg kamen wir auf eine Wegscheide. Wir mussten uns entscheiden, wollen wir links oder rechts herum. An der Gabelung standen auch drei andere Touris, wir führen auf Sie zu und wollten fragen, ob sie vielleicht schon einen dieser Wege genommen hatten. Hatten sie auch noch nicht. Das eine Mädchen war aber vorher hingefallen und hatte sich ziemlich arg die Schulter geschrammt. Wir halfen ihr mit Tape aus unserem erste Hilfe Set aus, und Versicherten uns, dass sie soweit fahrtüchtig war, um in den nächsten Ort zukommen. Wir alle entschieden uns dann für den etwas längeren Weg, da dieser nicht so steil und dafür leichter sein sollte. Stimmte leider nicht ganz so... Die Straße hier war gerade im Umbau und wäre bestimmt super gewesen, wäre sie schon fertig. So lag aber überall noch Schotter und ziemlich große Steine rum. Es wurde eine ganz schön wackelige Fahrt, aber auch das schafften wir.

    Wir kamen immer wieder an Dörfern vorbei, in denen viele Kinder an der Straße spielten. Sie winkten uns immer zu und ich winkte eifrig zurück. Zwischendurch ging es dann leider an zur Regnen, aber wir waren mit Regencapes gewappnet und freuten uns, als wir dafür einen wunderschönen Regenbogen zu Gesicht bekamen. Da wir erst gegen 12 Uhr Mittags los sind, fuhren wir das letzte Stück in der Abenddämmerung, was die ganze Umgebung in ein wunderschönes Licht tauchte.

    Nach den ganzen Fahrt über Löcher hinweg, an schönen Aussichten und großen LKWS vorbei sind wir in Yen Minh angekommen. Hier fuhren wir zu unserem Hotel, welches wir in der Mittagspause gebucht hatten, und waren froh endlich zu liegen. Unser Po tat ganz schön weh. Etwas zu Abendessen zu finden stellte sich leider als etwas schwierig dar. Es gab dann für uns Suppe mit Nudeln, was für meine Erkältung vielleicht gar nicht so schlecht war.
    Heute Abend war viel los auf den Straßen, es waren zwar keine anderen Touristen weit und breit, aber alle Vietnamesen waren in den Restaurants oder vor dem Elektro-Laden und schauten das WM-Quali Spiel Thailand gegen Vietnam. Wir schauten eine Weile mit, bevor wir dann hundemüde ins Bett fielen.
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  • Day17

    Next Stop: Ha Giang

    September 4 in Vietnam ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute haben wir den Tag nochmal dazu genutzt, um weitere Sehenswürdigkeiten in Hanoi zu entdecken. Wir haben uns zuerst in einem kleinen Café gestärkt und sind dann zum Hanoi Hilton aufgebrochen. Nein hierbei handelt es sich nicht um ein Hotel, wie man eventuell vermuten mag, sondern um ein Gefängnis für politische Gefangene. Die Kolonialmacht Frankreich hat das Gefängnis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bauen lassen, um vietnamesische Widerstandskämpfer inhaftieren und foltern lassen zu können. Im Vietnamkrieg wurde es dann von Nordvietnam genutzt um US-Amerikaner festzusetzen. Die Gefangenen wurden auf Holzpodesten festgekettet und es wurden viel mehr Menschen in die Räume gesperrt, als dafür konzipiert wurden. Das Gefängnis hatte auch eine eigene Guillotine, durch die hunderte Menschen hingerichtet wurden. Danach haben wir uns noch eine alte Zitadelle aus der Zeit um 1000 n. C. angeschaut, die fanden wir aber nicht besonders spannend und das Wetter war mit der hohen Luftfeuchtigkeit auch sehr anstrengend. Deshalb haben wir uns dann im Red Train Café, welches direkt an noch befahrenen Gleisen liegt, eine Erfrischung besorgt. Abends gab es dann noch einmal Sommerrollen, die wir so in der Form nicht kannten, bevor wir uns dann mit dem Taxi losmachten zum Busbahnhof. Unser Nachtbus bestand innen aus 3 doppelstöckigen Reihen mit flachliegenden Sitzen. Man musste im Bus die Schuhe ausziehen, was wir natürlich nicht wussten und erstmal Ärger vom Busfahrer bekamen. Für Europäer gibt es im Gegensatz zu Einheimischen anscheinend auch keine freie Platzwahl, so dass wir nach ganz Hinten verfrachtet wurden wo sich die Sitze press an press aneinander schmiegten. jegliche Kommunikation mit dem Busfahrer schlug fehl und wir wurden zu den Sitzen gedrängt. Die Stimmung war dann auch erstmal im Eimer, weil es nicht nur eng sondern auch ziemlich stickig war dahinten. Da half nur Augen zu und durch, wir werden schon irgendwie ankommen.Read more

  • Day16

    Ein schwimmendes Dorf

    September 3 in Vietnam ⋅ ☁️ 30 °C

    Guten Morgen alle and Board!
    Um 6 Uhr bin ich heute morgen wach geworden, als der Motor unseres Bootes anfing zu Brummen. Das bedeutete nur, dass wir abgelegt haben und uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel machen.

    Um 7 gab es dann Frühstück mit dem Ausblick auf die umgebende Inseln im Meer. Relativ zeitig nach dem Frühstück kamen wir bei einem kleinen Fischerdorf an. Da die Inseln eigentlich ziemlich steinig und steil sind, lebten die Bewohner des Dorfes nicht auf den Inseln, sondern in Häusern, die auf einem Konstrukt von Fässern und Planken befestigt waren, mitten auf dem Wasser. So konnten sie auch direkt vor ihrer Haustür die Muscheln anpflanzen, von deren Verkauf die Leute hier im Dorf, neben der Fischerei, lebten.
    Wir wurden in Gruppen von 5 in einem kleinen Ruderboot durch die Bucht und durch das Dorf geschippert, so dass wir einen tollen Blick auf die Häuser und Stege hatten. Ich war ganz erstaunt, dass auf der ein oder anderen „Siedlungsplattform“ auch Hunde lebten, und zwar ziemlich viele.
    Bevor wir wieder an unserem großen Boot ankamen, würden uns noch die unterschiedlichen Muschelarten gezeigt, die hier gezüchtet werden. Je nach Art der Muschel, entsteht auch eine andere Perle (groß, klein, weiß, grau, rot). Hier auf der Muschelfarm, werden den Muscheln kleine Perlen aus der Schale von toten Muscheln geformt und dann der lebendigen Muschel hinzugefügt, so dass diese einen Schleim aus Calciumcarbonat entwickelt, und um die „eingedrungene“ Perle als Abwehrmechanismus lagert. So entstehen dann die richtigen Perlen, die hier natürlich auch verkauft wurden.
    Nachdem wir die Option zum Kauf jeglicher Perlen hatten, ging es dann auf unser Schiff zurück, wo wir die Kabinen geräumt haben und auf Deck entspannen konnten.
    Es gab noch eine letzte Mahlzeit auf dem Schiff, bevor wir im Hafen von Ha Long Bay wieder ankamen.

    Im Hafen warteten wir wieder in der Ankunftshalle, um von unserem Luxury Van abgeholt zu werden. Es ging wieder 3h zurück. Diesmal gab es einen Zwischenstopp bei einem Waterpuppet Theater. Hier wurden uns 5 kleine Geschichten vorgeführt. Eine zum Beispiel ging um ein kleines Fischerdorf, ein anderes darum, wie zwei Zaubervögel sich verlieben und ein Küken bekommen. Die Puppen waren im Wasser (und die Puppenspieler auch). Dann ging es zurück nach Hanoi.

    In Hanoi haben wir nicht mehr viel gemacht. Wir sind in unserem Hostel in den Pool gesprungen zur Abkühlung und haben Abends zur Abwechslung mal mexikanisch gegessen.
    Erschöpft von der langen Busfahrt, sind wir dann ins Bett gefallen.
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  • Day15

    Bai Tu Long Bay

    September 2 ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute morgen klingelte unser Wecker schon um 06:45 Uhr. Noch schnell fertig gemacht und gefrühstückt bevor wir mit einem „Luxury Van“ in unserem Hotel abgeholt wurden. Unsere Fahrt nahm Züge einer Kaffeefahrt an, als wir bei unseren ersten Stopp ankamen. Einer Werkstatt, in der behinderte Menschen handwerkliche Gegenstände herstellten, die dann für verdammt viel Geld an die extra dafür hergebrachten Touristen verkauft wurden. Nach insgesamt ca. 3 Std. Fahrt kamen wir im Hafen von Ha Long Bay an, wo wir auf unser Schiff warteten. Die Tour bestand insgesamt aus 10 Leuten plus Crew. Wir haben unser Gepäck dann in unsere Kabinen gebracht und haben während des Mittagessens an Board, einiges über die Entstehung der berühmten Kalksteininseln erfahren.

    Im alten Vietnam bedeutet Halong (Hạ Long) wörtlich "absteigender Drache" und stammt aus einer Legende. Diese besagt, dass in der alten Zeit, als das Land neu gegründet wurde, Vietnamesen gegen Invasoren kämpfen mussten, die mit ihren Schiffen über das Meer kamen. Der Jadekaiser bedauerte das Land und sandte den Mutterdrachen und ihre Kinder auf die Erde, um den Vietnamesen bei der Verteidigung des Landes zu helfen.

    Während die mächtigen Feinde das Festland angriffen, erschienen plötzlich der Mutterdrache und ihre Kinder und verbrannten die Feinde mit ihrem göttlichen Feuer und riesigen Smaragden. Die Smaragde aus dem Drachenmaul waren über das Schlachtfeld auf dem Meer verstreut und bildeten eine unbesiegbare Verteidigungsmauer, die die feindliche Schlachtschiffflotte untergehen ließ. Dank der Drachen wurden die Invasoren endlich besiegt und der Frieden kehrte zurück in das südostasiatische Land. Nach Tausenden von Jahren verwandelte sich die Smaragdwand in eine Insel und kleine Inseln unterschiedlicher Größe und Form.

    Wir hielten bei einer der vielen Inseln an, schauten uns kurz eine Höhle an und hatte. Dann Zeit zu relaxen und Kayak zu fahren. Beim Abendessen bekamen wir von der Crew anlässlich unseres Jahrestages, der zwar schon fast einen Monat her ist ( muss ja keiner wissen!) noch eine Muschel und eine Torte überreicht. Die Torte haben wir natürlich mit allen geteilt. Dann ging es auch schon ziemlich bald zum schlafen in unsere Betten.
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  • Day14

    Trubel in Hanoi

    September 1 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute haben wir im Hostel gefrühstückt. Es war nichts Besonderes, aber es war ganz lecker. Nach dem Frühstück sind wir durch die Stadt geschlendert und haben uns die Straßen der Altstadt von Hanoi angeschaut. Wir sind zu einem Ancient Memory House gegangen, bei dem man sehen konnte, wie früher die Häuser aufgebaut waren. Mit einem offenen Raum mitten im Haus.
    Im Anschluss sind wir zum Ho-Chi-Minh Mausoleum gegangen. Allerdings hatte das Mausoleum an sich schon geschlossen, da heute Sonntag ist und es um 11 Uhr zu macht. Aber das Gebäude an sich, mit dem großen Platz davor war sehr beeindruckend gewesen. Mittags haben wir Banh Mi gegessen. Wir gönnten uns eine kleine Mittagspause im Hostel, wo wir ein bisschen entspannten und den Pool zur Abkühlung nutzen.

    Nachmittags machten wir uns wieder auf den Weg, Hanoi weiter zu erkunden.
    Wir kamen an einen großen Platz, welcher für Autofahrer gesperrt war. Hier wimmelte es auf einmal an Menschenmassen, die mit Luftballons und leuchtenden Stäben, wie auf einer Kirmis, durch die Gegend liefen. An einer Stelle führten 5 Kinder etwas auf. Sie spielten auf einer Art Chello, was aus einer einzigen Saite an einem Stock bestand. Wir beobachten die Kinder ein wenig, bevor wir weiter zum See gingen. Der ganze Trubel lag an den Vorbereitungen für den Unabhängigkeitstag, welcher Morgen stattfindet.

    Als wir um den See herum liefen, fing es plötzlich an zu regnen. Zum Glück hatte Niko dran gedacht und seine Regenjacke mitgenommen, unter die wir uns zusammen unterstellten. 😁Ich war wohl etwas zu optimistisch gewesen.
    Kurz darauf hörte es aber auch schon wieder auf. Wir kamen auf eine große Straße, die auch für Autos gesperrt war. Hier waren überall Straßenstände und verschiedene Tanzgruppen, die immer wieder was aufführten. Die meisten tanzten Hip Hop. Es war schön, das alles zu beobachten. Was uns etwas irritierte auf dem Weg zum Café, waren die ganzen Kinder, die in ihren Spielzeugautos durch die Gegend cruisten. Manche wurden von ihren Eltern gesteuert, andere nicht. Vom Café aus konnten wir das bunte Treiben beobachten. Es gab sehr leckeren Kuchen und für Niko einen „EggCoffee“, traditioneller vietnamesische Kaffee mit geschlagenem Eigelb.
    Ich hatte „nur“ einen Thai Eistee, wo hier wohl Kokosnuss Rum rein kam.

    Mir ging es dann leider vorher schon nicht so gut und es wurde auch nicht besser, also machten wir uns auf den Weg zurück zum Hostel. Dabei kaufte ich mir noch fake Gummi-Birkenstocks, damit meine im Regen hier nicht ganz kaputt gehen. Für Niko gab es dann Bun Bo zum Abendessen. Mir war nach Nichts zumute und ich legte mich dann auch schnell schlafen, in der Hoffnung, morgen geht es mir besser.
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