• Ankunftstag in Madrid

    October 7 in Spain ⛅ 21 °C

    Der Wecker klingelte heute schon 2:00Uhr morgens. Ich war schon eine halbe Stunde vorher mit wiedermal verrückten Träumen wach und somit sehr froh aufstehen zu können.
    Warum so zeitig fragst du dich? 5:50Uhr war Abflugszeit für den Flieger von Berlin nach Madrid.
    Gestern Abend ging es von Dresden nach Berlin mit dem Zug damit wir rechtzeitig heute den Flieger erwischen.
    Auch wenn ich furchtbar gern schlafe war ich relativ fit und es ging zum Flughafen.
    Meine zwei Begleiterinnen auch mehr oder minder munter aber wir alle aufgeregt und irgendwie aufgedreht.
    Das erste Mal für mich am großen Berliner Flughafen.
    Sicherheitskontrolle und Boarding lief reibungslos und schwupps saßen wir 5:30Uhr im Flugzeug. Und mich packte etwas Panik und Angst. Schon draußen vor dem einsteigen schwellte Angst an. Wir werden abstürzen. Das ist der letzte Flug. Wir sterben alle. Hach das Gehirn kann schon schöne Schauergeschichten erzählen. Normalerweise ging es mir nie so beim Fliegen. Aber das letzte Mal war 6 Jahre und mein Körper und Gehirn waren sich einig - das heute wird das letzte Mal für immer sein.
    Naja gut dass da noch irgendwie Bewusstsein in mir steckt was mich zum Boxbreathing überredete. Perfekt um so aufkommende Panik und Stress zu beruhigen.
    Zu kurzen Erklärung, es bedeutet einfach nur 4 Sekunden einatmen, 4 Sekunden Luft anhalten, 4 Sekunden ausatmen und wieder 4 Sekunden Luft anhalten. Also 4 - 4 - 4 - 4, einfach zu merken und auch in einer solchen Situation abrufbar. Der Start war ruckelig und laut und nicht gerade vertrauenserweckend aber normal wie ich hörte. Ich konnte mich ganz gut regulieren und gönnte mir, als die Anschnallzeichen erloschen, ein Stück Keks mit Schokolade. Leute ich sag euch, das war so ein heftiges Gefühl und einfach total entspannend. Den Rest des Fluges schlief ich und schaute abwechselnd mal aus dem Fenster. Die Landung war ganz ok und so ziemlich angstfrei. Trotzdem war ich froh endlich da zu sein.

    Unser Weg führte mit der Metro zum Hostel. Übrigens brauch man da so ne Karte mit aufgeladenem Ticktet mit der sich dann Türen öffnen durch die man in den Bahnhof kommt. Wie in den amerikanischen Filmen über die U-Bahn in New York. Das fand ich klasse.

    Da wir relativ zeitig da waren, ließen wir nur unser Gepäck im Hostel und machten uns auf erste Stöbertour durch Madrid.
    Ein leckeres Frühstück, zwei Kaffee, jede Menge Entspannung in der Sonne, staunen über die schönen Gebäude und einem kleinen Einkauf später, konnten wir endlich einchecken. Wir sind 5 Mädels die nächsten Tage und haben uns dafür ein 6 Bettzimmer gemietet damit wir für uns sind.

    Das Zimmer ist toll und die Entscheidung wer wo schläft viel sehr leicht. Ich bezog eins der oberen Betten im Doppelstockbett. Schön gemütlich mit Vorhang, Lampe, Steckdose, Ablage und kuschlig weicher Bettwäsche.

    Etwas chillen und ausruhen war nun angesagt. Ich hab ein bisschen gezeichnet und versucht zu schlafen aber nachmittags schlafen ist einfach nicht so meins und die zwei Kaffee sind da auch nicht so hilfreich. Also ab runter in den Innenhof der gleichzeitig so die Chillarea ist, ne kleine Yoga Einheit machen. Ich wollte auch Klimmzüge machen, schließlich haben die ne Klimmzugstange. Aber mit meinen 1,60m komm ich leider sogar mit Springen nicht hoch und die Stühle und Hocker hier sehen nicht so vertrauenserweckend aus. Also ab in den Chilldrehsessel oder wie das heißt, mit Tee und hier mal was schreiben.

    Heute Abend steht noch nichts auf dem Plan. Vielleicht ein kleines Dinner im Hostel - das ist kostenlos sowie auch das Frühstück morgen früh. Einfach cool.

    Na dann bis später 😎
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