• Anja Aguilera
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Shakira Shakira

Kurzer Urlaub in Madrid mit Shakira Konzert Read more
  • Trip start
    October 7, 2026

    Ankunftstag in Madrid

    October 7 in Spain ⛅ 21 °C

    Der Wecker klingelte heute schon 2:00Uhr morgens. Ich war schon eine halbe Stunde vorher mit wiedermal verrückten Träumen wach und somit sehr froh aufstehen zu können.
    Warum so zeitig fragst du dich? 5:50Uhr war Abflugszeit für den Flieger von Berlin nach Madrid.
    Gestern Abend ging es von Dresden nach Berlin mit dem Zug damit wir rechtzeitig heute den Flieger erwischen.
    Auch wenn ich furchtbar gern schlafe war ich relativ fit und es ging zum Flughafen.
    Meine zwei Begleiterinnen auch mehr oder minder munter aber wir alle aufgeregt und irgendwie aufgedreht.
    Das erste Mal für mich am großen Berliner Flughafen.
    Sicherheitskontrolle und Boarding lief reibungslos und schwupps saßen wir 5:30Uhr im Flugzeug. Und mich packte etwas Panik und Angst. Schon draußen vor dem einsteigen schwellte Angst an. Wir werden abstürzen. Das ist der letzte Flug. Wir sterben alle. Hach das Gehirn kann schon schöne Schauergeschichten erzählen. Normalerweise ging es mir nie so beim Fliegen. Aber das letzte Mal war 6 Jahre und mein Körper und Gehirn waren sich einig - das heute wird das letzte Mal für immer sein.
    Naja gut dass da noch irgendwie Bewusstsein in mir steckt was mich zum Boxbreathing überredete. Perfekt um so aufkommende Panik und Stress zu beruhigen.
    Zu kurzen Erklärung, es bedeutet einfach nur 4 Sekunden einatmen, 4 Sekunden Luft anhalten, 4 Sekunden ausatmen und wieder 4 Sekunden Luft anhalten. Also 4 - 4 - 4 - 4, einfach zu merken und auch in einer solchen Situation abrufbar. Der Start war ruckelig und laut und nicht gerade vertrauenserweckend aber normal wie ich hörte. Ich konnte mich ganz gut regulieren und gönnte mir, als die Anschnallzeichen erloschen, ein Stück Keks mit Schokolade. Leute ich sag euch, das war so ein heftiges Gefühl und einfach total entspannend. Den Rest des Fluges schlief ich und schaute abwechselnd mal aus dem Fenster. Die Landung war ganz ok und so ziemlich angstfrei. Trotzdem war ich froh endlich da zu sein.

    Unser Weg führte mit der Metro zum Hostel. Übrigens brauch man da so ne Karte mit aufgeladenem Ticktet mit der sich dann Türen öffnen durch die man in den Bahnhof kommt. Wie in den amerikanischen Filmen über die U-Bahn in New York. Das fand ich klasse.

    Da wir relativ zeitig da waren, ließen wir nur unser Gepäck im Hostel und machten uns auf erste Stöbertour durch Madrid.
    Ein leckeres Frühstück, zwei Kaffee, jede Menge Entspannung in der Sonne, staunen über die schönen Gebäude und einem kleinen Einkauf später, konnten wir endlich einchecken. Wir sind 5 Mädels die nächsten Tage und haben uns dafür ein 6 Bettzimmer gemietet damit wir für uns sind.

    Das Zimmer ist toll und die Entscheidung wer wo schläft viel sehr leicht. Ich bezog eins der oberen Betten im Doppelstockbett. Schön gemütlich mit Vorhang, Lampe, Steckdose, Ablage und kuschlig weicher Bettwäsche.

    Etwas chillen und ausruhen war nun angesagt. Ich hab ein bisschen gezeichnet und versucht zu schlafen aber nachmittags schlafen ist einfach nicht so meins und die zwei Kaffee sind da auch nicht so hilfreich. Also ab runter in den Innenhof der gleichzeitig so die Chillarea ist, ne kleine Yoga Einheit machen. Ich wollte auch Klimmzüge machen, schließlich haben die ne Klimmzugstange. Aber mit meinen 1,60m komm ich leider sogar mit Springen nicht hoch und die Stühle und Hocker hier sehen nicht so vertrauenserweckend aus. Also ab in den Chilldrehsessel oder wie das heißt, mit Tee und hier mal was schreiben.

    Heute Abend steht noch nichts auf dem Plan. Vielleicht ein kleines Dinner im Hostel - das ist kostenlos sowie auch das Frühstück morgen früh. Einfach cool.

    Na dann bis später 😎
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  • Madrid

    October 8 in Spain ☀️ 19 °C

    Gestern Abend gab es im Hostel noch Baguette mit spanischer Tortilla und dann hieß es etwas Zeit tot schlagen weil wir uns doch entschieden haben mit der Hostel Familie feiern zu gehen. Start sollte aber erst 23Uhr sein…kann man schon machen mit nur 3 Stunden Schlaf 😅
    Irgendwie waren wir aber doch noch echt fit und nahmen somit das Zeit schlagen wörtlich und maßen uns mit den anderen im Tisch Tennis 💪

    23Uhr ging es dann erstmal zu Fuß durch die Stadt zum Club. Wir kamen am absoluten Zentrum vorbei - Puerta del Sol. Auf dem Weg dahin kamen wir durch Straßen mit vielen großen LED Tafeln und sehr vielen Leuten. Irgendwie wie New York, bzw. so wie ich mir das vorstelle, aber gleichzeitig mit kolonialen Gebäuden. Total eindrucksvoll.
    Der Hauptplatz dann, also Puerta del Sol, war komplett mit Zelten zugestellt wegen einer Demo. Die Menschen protestieren hier gegen steigende unbezahlbare Mieten für jung und alt und dass es kaum Wohnraum für sie gibt. Ich fand das super eindrucksvoll. Natürlich war auch jede Menge Polizei vor Ort aber trotzdem war es friedlich.

    Insgesamt macht Madrid auf mich einen sehr tollen Eindruck. Die Stadt ist super riesig aber trotzdem ist vieles, zumindest das was wir hier so im riesigen Stadtkern sehen, alles in ähnlicher und sehr passender Bauweise und trotzdem individuell. Schmale Gassen, kleine französische Balkone, hohe Häuser und prunkvolle Bauten, kleine Bars und Cafés an jeder zweiten Ecke. Es tummeln sich tagsüber und abends viele Menschen in den Gassen und wirken entspannt und gesellig.

    Der Club in dem wir abends waren, war ganz ok. Es hat Spaß gemacht mal wieder etwas zu tanzen aber die Musik hat uns nicht vom Hocker gehauen.
    So waren wir dann auch gegen 2Uhr wieder zurück im Hostel und in unseren Betten.

    Heute haben wir dann erstmal ausgeschlafen und einen ruhigen Start in den Tag gehabt. Dann sind wir in ein empfohlenes Café zum Frühstücken. Sowas ist ja in Spanien oder allgemein total meins. Diese Frühstückskultur - ausgehen gleich morgens - ein leckeren Kaffee oder Tee und dazu etwas leckeres zu essen.

    Danach sind wir mit der Metro - wieder so cool mit dem Durchgang und ganz lässig mit unserer Chipkarte als Fahrkarte - drei/vier Stationen gefahren um nochmal zu dem Platz mit der Demo zu kommen. Bei Tag war das nochmal krasser anzuschauen. Von da an haben wir uns ein wenig an Sehenswürdigkeiten entlang gehangelt und waren unter anderem in einem Indoorfoodmarket. Also ganz viele geile Essenssachen in einem sehr stattlichen Gebäude. Einfach mega und das wäre was für dich, mein Olaf, gewesen 😍
    Zwei Sachen haben wir auch probiert aber wollten dann weiter. Wir peilen an am Sonntag nochmal vorbeizuschauen und uns durchzufuttern. 🤤

    Nach dem Besuch in der großen Kathedrale und dem Plaza de Arma gönnten wir uns mit einem leckeren Snack vom Bäcker - bei mir gab’s eine Empanada - eine kleine Pause vom Touri sein.

    Dann schlenderten wir langsam wieder zurück ins Hostel. Seitdem chillen wir ein wenig, ich bin wieder meinem Zeichnendrang nachgegangen und wir haben noch eine Frau gefunden die auch zum Shakira Konzert geht. Einfach toll.

    Jetzt warten wir auf die letzte in unsere Gruppe. Sie ist gerade in Madrid gelandet und dann wollen wir mal eine so richtig einheimische Tapasbar unsicher machen. 😏
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  • Ganz schön hoch

    October 9 in Spain ☀️ 18 °C

    Donnerstagabend waren wir ja noch so richtig Tapas essen. Und ja es war ein „so richtig“. Denn es gibt Bars hier in Spanien bei denen man zu jedem alkoholischen Getränk was man bestellt Tapas dazu bekommt. Und zwar nicht nur ne kleine Schale Oliven sondern so einen großen Teller dass ich mich gefragt habe, was passiert wenn man allein hingeht. Wie soll man das alles essen?
    Zu fünft hatten wir drei alkoholische Getränke und zwei alkoholfreie und es wurden ordentlich Tapas gebracht. Sehr sehr lecker. Wir bestellten noch zwei unserer Wahl dazu und waren verdammt glücklich. Am Ende waren wir alle wohl gesättigt für rund 10€ pro Person.
    Einfach herrlich.

    Für den heutigen Tagen hatten wir uns dann eine Rooftopbar ausgesucht. Eher wegen dem Ausblick als wegen der Getränke. Bevor es dahin ging stärkten wir unseren Magen wieder bei Carmencita, wo wir schon am allerersten Tag gefrühstückt hatten. Dort ist es einfach soooo lecker.
    Für mich gab es ein Tost mit Avocado und Pilzen und dazu ne Schlüssel mit Joghurt und Früchten. Sehr sehr lecker.

    Gut genährt ging es zu Fuß zu dem Hotel RIU. Ein riesiges historisches Gebäude. 5€ Eintritt mussten wir zahlen und dann ging es mit dem Aufzug in die 26. Etage. 😎
    Der Ausblick da oben war überwältigend. Wir reihten uns in der Schlange ein um auf die Plattform zu kommen. Diese besteht einfach nur aus Glasboden und einer Glasumrandung.
    Endlich an der Reihe machten wir ein paar tolle Fotos und ich muss sagen…ganz schön hoch aber irgendwie auch richtig toll. 😊

    Wir schauten uns danach noch ein bisschen um, fuhren noch zu einem Triumphbogen den wir von oben aus gesehen hatten und machten uns dann auf dem Weg zum Retiro Park. Einen großen Park im Osten von Madrid.

    Der Park ist wirklich schön angelegt. Sehr groß und hat sogar einen Wasserbecken in der Mitte auf dem man mit geliehenen Booten fahren kann. Wir reihten und dort neben den anderen Spaniern und Touristen auf der steinernen Treppe ein und genossen einfach das Schauspiel und den Sonnenuntergang.

    So gefällt mir das, einfach entspannt genießen.

    Danach ging es kurz ins Hostel um uns längere Sachen anzuziehen und dann stöberten wir etwas durch die Gassen auf der Suche nach einer weiteren Tapasbar.
    Wir entdeckten eine und das Essen da war wirklich lecker und hochwertig. Mir schmeckte leider nicht alles und wirklich satt wurde ich auch nicht. Also zogen wir nochmal weiter zur Tapasbar vom Abend davor und dort fühlten wir uns wieder direkt heimisch. Wir hatten wieder Glück mit einem Tisch für uns 5 in der völlig überfüllten Bar und genossen noch ein paar Tapas.

    Danach ging’s ins Hostel, wir planten noch fix den neuen Tag - den Shakira Tag 😎 - und dann fielen mir auch schon die Augen zu.
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  • Der Shakira Tag

    October 10 in Spain ☀️ 23 °C

    Heute schliefen wir ein bisschen aus und ich holte fix was fürs Frühstück im Supermarkt.
    So gab es dann lecker Joghurt mit Früchten, unter anderem einer super leckeren Mango und noch Brot mit Käse. Es war ein richtiges kleines Festmahl und der eine im Hostel meinte unser Frühstückstisch sieht so gut aus, wir müssen Deutsche sein 😅Ich fand das war endlich mal ein echt schöner Kommentar.

    13Uhr wollten wir ungefähr los also verbrachten wir die Zeit bis dahin mit uns vorbereiten. Überlegen was wir anziehen, Glitzersteine ins Gesicht und Lila Stoff ins Haar geflochten.

    13:30Uhr machten wir uns dann quasi pünktlich auf den Weg.

    Und was soll ich sagen, das war nicht einfach ein Konzert, sondern ein Festival. Alles war voll nach Shakira ausgerichtet und so toll aufgebaut und organisiert. Natürlich durfte meine Kreditkarte mal kurz beim Merch Shop einmal komplett ihren wilden Instinkten nachgehen und dann entdeckten wir alles was es da zu entdecken gab. Ich glaube man hätte fast von morgens 10Uhr an gebraucht um sich alles wirklich anzuschauen und auszuprobieren. Ich merkte wie in mir der Druck kam alles sehen zu müssen und das mag ich gar nicht. Sorgt nur für Stress also einmal Gedanken kontrollieren und mich einfach auf das einlassen was passiert.
    Und das war eine sehr gute Entscheidung.

    18Uhr öffnete dann der Einlass vor die Bühne und ich war überrascht wie gut alles organisiert war. Sie haben die Menschen in Wellen reingelassen damit nicht so viel Druck entsteht. Niemand durfte rennen und alles lief geordnet. Einfach toll. Schon auf der Hinfahrt an der Bahnstation war alles mit Ordnern versehen die den Weg leiteten.

    Gegen 20Uhr ging dann Musik an und wir konnten ein paar Shakira Hits auf dem Screen sehen. Es wurden ihre Musikvideos gezeigt und das fand ich schon einfach toll.

    Kurz nach 21Uhr ging es endlich los und Shakira rockte die Bühne für knappe 2 Stunden. So eine beeindruckende Frau, ich hatte voll oft Gänsehaut und bin so richtig ausgerastet und hab laut mitgesungen. Was ein Erlebnis.
    Die Zeit ging viel zu schnell rum und schon ging es genauso geordnet wieder zurück und mit der Metro zum Hostel. Echt gut.
    Mit nem kleinen Snack im Magen und frisch geduscht viel ich ziemlich schnell in den Schlaf während die anderen noch etwas wach waren da die eine von uns uns schon verlassen musste.

    Was für ein Tag. Ich bin so dankbar für diese Möglichkeit einfach hier zu sein, das alles einfach zu erleben. Wie geil ist dass denn bitte. Einfach so nach Madrid fliegen, Shakira zu sehen und alles hier zu genießen. 😌

    Danke auch an mein Olaf der sich um Jack kümmert 🥰Hätte euch auch gern hier 🥰😘
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  • Santa Anja de la Navigation

    Oct 11–12 in Spain ☀️ 22 °C

    Der letzte Tag in Madrid startete mit kräftigem Ausschlafen und einem noch kräftigeren Frühstück in unserem nun schon Standard Frühstückslokal namens Carmencita. Absolut zu empfehlen, falls es dich mal nach Madrid verschlägt.
    Danach ging es noch schlendert nach Souvenirs durch die Straßen, auf eine Cola in eine Rooftopbar. Dann mussten wir eine weitere von uns verabschieden.
    So waren wir wieder die drei von ganz vom Anfang. Wir gingen dann endlich Churros essen in der uns empfohlenen Chocolateria. Die waren ganz gut aber kamen leider nicht an die besten Churros meines Lebens ran die es für mich damals in Valencia gab. Auch wenn hier in Madrid in dem Lokal schon so einige berühmte Persönlichkeiten speisten.

    Mit randvoll gefüllten Bauch ließ ich nochmal die Kreditkarte klingeln, es gibt aber auch tolle Shops hier.
    Die Stadt war voller Leben, noch mehr als die letzten Tage. Wir sahen eine Vorführung, ich glaube der Armee, Menschen tanzten auf der Straße und überall lief Musik. Einfach toll. Am 12.10. ist ein Nationalfeiertag und Madrid feiert also schon direkt rein. Find ich klasse.

    Mit Getränken bewaffnet sahen wir uns noch an einem Tempel mit Blick über einen Teil von Madrid den Sonnenuntergang an. Auch hier waren überall Menschen die genau das einfach nur genossen. Unglaublich unser letzter Abend. Es fühlte sich so unwirklich an. Ich vermisse mein Olaf und mein Jack aber gleichzeitig würde ich so gern noch mehr Zeit hier verbringen. Eine wundervolle Stadt.

    Wir rundeten unseren letzten Abend mit leckeren Tapas ab und packten dann unsere Taschen.
    2,5h Schlaf bis wir aufstehen müssen sagte mein Wecker…Ich konnte irgendwie nicht schlafen. Naja egal.
    4Uhr starteten wir zum Flughafen und es ging ab zurück nach Deutschland. Dort trennte sich die dritte von uns und nun sitzen wir noch zu zweit im Zug zurück nach Dresden. Fertig und übermüdet aber glücklich.

    Und noch zu meinem Titel…ich liebe es zu navigieren und Karten zu lesen und es fällt mir super leicht mich in der Stadt zurecht zu finden. Das fanden auch meine Begleiterinnen heraus und waren froh dass ich leidenschaftlich die Führung durch die Gassen übernahm. Somit wurde ich zu “Santa Anja Aguilera de Navegación”
    Das gefällt mir sehr. Macht mir ja auch Spaß 🤩

    Danke Madrid 🙏 Wir sehen uns wieder.
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    Trip end
    October 12, 2026