• Mirëseardhje in Shqipëria

    3 luglio, Albania ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir fahren auf einem abgelegenen Strässchen kreuz und quer durch Montenegro. Immer wieder taucht ein kleines Bauerndörfchen mit einigen Häuschen auf.

    Dann stehen wir plötzlich an der albanischen Grenze. Das geht zack zack (ob es wohl an unseren Fussballtrikots liegt 🤷‍♀️, man weiss es nicht). Und dann wirds so richtig schön. Die Alpen von Albanien sind der Wahnsinn.

    Das Navi zeigt 45 km und 1h 35 min an.
    Nach gut anderthalb Stunden erreichen wir das Städtchen Bogë. Hier finden wir einen Bankomat. In Albanien bezahlt man nämlich mit Lek. 100 Lek ergibt ungefähr einen Franken. Dann kaufen wir in einem Dorfladen noch was zu Essen und verköstigen uns im Restaurant gegenüber. Die Wirthin, eine süsse Albaner-Oma, schliesst uns direkt ins Herz und erklärt auf Albanisch und indem sie die Lebensmittel aus dem Kühlschrank holt, was sie uns kochen kann. Wir erhalten einen Salat mit Eieromlett und einer Suppe. Ultra lecker.

    Weiter geht es über den «Qafa e Thores« Pass. Die Natur, die Berge, die grünen Hügel, sind einfach wunderschön. Als es dann immer mehr zur engen Passstrasse mit Haarnadelkurven kommt, wird uns klar, warum die Strecke so lange dauert. Zwischenzeitlich haben wir passunerfahrne Tourist:innen vor uns, die sich den Berg hochschleppen und beim Ausweichen immer wieder einen Stau verursachen.

    So richtig eng wirds dann aber erst beim Kreuzen eines grossen Wohnmobils, der Fahrer nimmts gelassen. Wir erreichen Theth und schmieden bei einem Bierchen Pläne.

    Auf einem Camping in der Nähe, ganz oben am Berg (#wirhabenshochgeschafft) begrüsst uns ein netter junger Mann. Wir richten uns ein, lassen die Waschmaschine laufen und geniessen die schöne Aussicht mit einem Cuba Libre.
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