• Gutes Essen, Fussball und 😸

    10. juli, Kosovo ⋅ ☀️ 25 °C

    Beim Hotel Graganica, wo einst auch Guy Parmelin gespiesen hat, finden wir im Garten ein Plätzchen für unseren Camper. Wir sind alleine und können uns ausbreiten.

    In der Gartenbeiz trinken wir was und spielen ein paar Runden Sccopa. Es hat wieder einen Hund und eine Katze. Beide sehr zutraulich und freuen sich über Kuscheleinheiten.

    Die leckeren Speisen am Nebentisch inspirieren uns und wir bestellen ebenfalls etwas zum Znacht. Leckere Tapas zur Vorspeisen, danach gefüllte Peperoni bzw. Ravioli. 😋

    Wir bereiten das Bett vor und gehen dann in die Bar. Da läuft nämlich der Fussballmatch. Von einer Kroatin, die 20 Jahre in London gelebt hat und nun in Amsterdam, werden wir regelrech zugetextet. Sie berichtet über die Region, das Hotel das einst von einem Schweizer aufgebaut wurde. Sie spricht über die Lebenssituation im Balkan, in London und wie nervig die englischen Touristen in Amsterdam sind. Sie unterrichtet uns in der Geschichte des Balkans und wunder sich, dass wir nicht in Zadar, ihrer Heimat, gehalten haben und warum wir noch nie auf Griechenland waren. Sie nennt im Schnelldurchlauf einige Orte, bedeutende geschichtliche und orthodoxe Gebiete und Bücher, die wir lesen sollten. Dabei merkt sie nicht, dass vor 15 Minuten ihr Essen kam. Das erste Goal von Spanien sehen wir auch nur im Replay.

    Aber irgendwann hat sie fertig geredet und widmet sich ihrem Abendessen. Sie zeigt uns dann noch die Quelle im Garten des Hotels, wo aus
    120 m Tiefe mineralisches Wasser hoch kommt. Sie bittet den Kellner Gläser zu holen und bringt uns etwas von dem «heiligen« Wasser. Es schmeckt wie Mineral ohne Kohlensäure. Ganz speziell.

    Am Ende schauen wir noch etwas Fussball. Die arme Hotelcrew muss ausharren, bis Spanien endlich das zweite und entscheidende Tor schiesst. Sie sind froh, dass wir uns dann vom Acker machen.
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